Lauterbach: Boostern und Impfpflicht werden Woge entnerven



Corona-Talk nebst Anne Will

Lauterbach: Boostern und Impfpflicht werden Woge entnerven

In ihrer letzten Talkshow des Jahres hatte sich Anne Will am Sonntagabend im Ersten viel vorgenommen. Statt wie angekündigt gut die Ziele jener Lichtzeichenanlage-Regierung zu sprechen, ging es dann allerdings doch weitestgehend ausschließlich um Corona. Daran hatte vor allem Gesundheitsminister Lauterbach verknüpfen großen Verhältnis.

Es ist die letzte „Anne Will“-Talkshow des Jahres 2021. Da hatte sich die Redaktion viel vorgenommen. Die Runde sollte die Politik jener seit dieser Zeit Mittwoch regierenden Koalition aus SPD, Grünen und Freie Demokratische Partei unter die Lupe zu nehmen. Doch dann gab es wieder weitestgehend ausschließlich ein Themenkreis: die Bekämpfung von Corona. Und dasjenige dürfte die Zuschauer im Trend genauso am meisten interessieren. Nur am Finale wurde ganz von kurzer Dauer gut verknüpfen möglichen diplomatischen Boykott jener Olympischen Winterspiele in Reich der Mitte gesprochen. Dasjenige sei europäische Frage, erklärte Katrin Göring-Eckardt von den Grünen, die vergangene Woche zur Vizepräsidentin des Bundestages gewählt wurde.

Dass die Diskussion dann sehr von kurzer Dauer wurde, lag daran, dass zuvor viel Zeit hinaus die Auswertung jener weltweite Seuche verwendet worden war. „Ich hätte auch noch gerne was dazu gesagt.“ Dasjenige war jener letzte Sine tempore eines Gastes in jener letzten Will-Show des Jahres. Sehr ihn jener Unions-Außenpolitiker Norbert Röttgen. Jener Kandidat zu Gunsten von den Konservative-Vorsitz hatte noch ein ganz anderes Problem: die Oppositionsrolle, die er nur schwergewichtig billigen konnte. Jedenfalls lief die Sendung schon weitestgehend zwanzig Minuten, qua Röttgen zum ersten Mal zu Wort kam. Formal wirkte er gelassen, doch seine zuweilen scharfe Rhetorik ließ darauf schließen, dass er so glücklich mit seiner ihm zugewiesenen Rolle nicht war.

„Impfquote von 90 Prozent reicht nicht mehr“

Zunächst die Erlaubnis haben sich am Zustandekommen „Welt“-Chefredakteurin Dagmar Rosenfeld und Politologe Wolfgang Merkel zum Start jener Lichtzeichenanlage-Regierung erzählen. Die Inszenierung sei gut gewesen, die ersten Taten allerdings nicht, meint die Journalistin und kritisiert, dass die AfD den Vorsitz im wichtigen Bundestagsinnenausschuss bekommen habe, dass Finanzminister Christian Lindner am heutigen Montag verknüpfen milliardenschweren Nachtragshaushalt vorlegen will und vor allem die Diskussion um die Impfpflicht. Letztere ist genauso zu Gunsten von Merkel ein wichtiges Themenkreis. Jener Demokratieforscher spricht sich dazu aus und sagt: „Meine Freiheit hört da auf, wo ich die Freiheit des oder der anderen einschränke.“ Man könne die Impfpflicht sittlich und rechtlich belegen, so Merkel, dem allerdings nicht lukulent ist, wie man ihre Einhaltung verfolgen könne.

Ob denn wirklich was auch immer getan worden sei, um die Menschen zum Impfen zu bestärken, will Rosenfeld von Karl Lauterbach wissen. „Noch nicht vollständig“, antwortet jener. Man habe zwar sehr daran gearbeitet, um allesamt Möglichkeiten zu nutzen, doch nun habe man keine Zeit mehr. „Mit der neuen Omikron-Variante reicht Impfquote von 90 Prozent nicht mehr, weil der Impfstoff nicht zu hundert Prozent dagegen wirkt“, erklärt Lauterbach. Wer zweimal geimpft sei, jener sei schlimmstenfalls zu 35 v. H. gegen Omikron geschützt. Lauterbachs Ziel: „Wir versuchen jetzt, die Delta-Welle zu brechen und uns mit Booster-Impfungen zu schützen, um mit neuen Impfstoffen neue Varianten wegzudrücken.“ Booster-Impfungen könnten gut gegen die Delta-Variante helfen, und nachher neuesten Studien seien geboosterte Menschen genauso besser gegen die Omikron-Variante geschützt qua gedacht.

Ob es ein Fehler gewesen sei, dass allesamt Volksvertreter gut sehr stark Zeit versprochen hätten, es gäbe keine Impfpflicht, will die Moderatorin von Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt wissen. Man habe nichts verdaddelt, sagt ebendiese. Es gebe allerdings jetzt viel aggressivere Varianten. Wie die Impfpflicht gestaltet werden soll, müsse jedoch gut überlegt sein, gibt sie dem Politologe Merkel recht. „Darum machen wir das nicht über Nacht“, fügt sie hinzu. Wichtig sei, die Menschen weiter zu impfen. „Es ist vielen Leuten klar geworden: Wenn ich am Leben teilhaben will, muss ich mich impfen lassen“, erklärt Göring-Eckardt.

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Versus-Omikron-Impfstoffe im vierter Monat des Jahres oder Mai

In den dann von kurzer Dauer ausbrechenden Streit darüber, wer zu welchem Zeitpunkt die epidemische Notlage von nationaler Tragweite beendet und welches die Freie Demokratische Partei damit zu tun habe, mag sich Lauterbach nicht einmischen. „Die Leute wollen wissen, wie die Booster-Impfung wirkt, und wir versuchen, uns gegenseitig der schwarzen Peter zuzuschieben“, beklagt er sich nicht ganz zu Unrecht. Jedenfalls gebe es Menschenschar von Menschen, die noch keiner geimpft seien, „bei denen ich keine Booster-Impfung sehe, wenn wir die Impfpflicht nicht einführen“, sagt er. Wer jedoch geboostert sei, jener sei zu 75 v. H. genauso gegen die neue Omikron-Variante geschützt. Neue Impfstoffe werde es im vierter Monat des Jahres oder Mai schenken. Ob dann eine vierte Impfung nottun werde, fragt die Moderatorin. „Das wissen wir schlicht noch nicht“, sagt Lauterbach, dazu gebe es noch keine einzige Studie.

Die Moderatorin fragt nachher jener einrichtungsbezogenen Impfpflicht. „Die ist absolut notwendig“, sagt Lauterbach. Es gehe nun nicht nur um die Pfleger, sondern vor allem um Menschen wie Küchenhilfen oder Fußpfleger. Die seien oft nicht geimpft und würden dann die Krankheit in die Einrichtungen einschleppen. „Die Menschen, die dort liegen, haben sich uns komplett anvertraut“, weiß Lauterbach. Und weiter: „Diese Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass wir keine todbringenden Viren in die Einrichtungen tragen; die einrichtungsbezogene Impfpflicht hätte schon viel früher beschlossen werden sollen.“

Röttgen blitzt mit Gesetzesvorschlag ab

In jener dann folgenden Diskussion gut ein Vorschrift zur allgemeinen Impfpflicht meldet sich genauso Norbert Röttgen zu Wort. Nicht zum ersten Mal in dieser Sendung kritisiert er die Freie Demokratische Partei, den ehemaligen Wunschkoalitionspartner jener Union. Die sei nicht nur zu Gunsten von die Aussetzung jener epidemischen Notlage gewesen, ihretwegen werde es genauso kein eigenes Vorschrift jener Lichtzeichenanlage-Regierung zur Tutorial jener allgemeinen Impfpflicht schenken. Deswegen sollten Regierung und Opposition ein gemeinsames Vorschrift erwerben. „Dieses Zeichen des Zusammenstehens würde ich für sehr wichtig halten.“

Damit sind weder Göring-Eckardt noch Merkel wirklich einverstanden. Die Grünen-Politikerin wünscht sich breite Diskussion im Parlament gut dasjenige Vorschrift, und Merkel hofft, dass durch verknüpfen intensiven Meinungsaustausch im Parlament genauso dasjenige Vertrauen jener Bevölkerung untereinander wieder wächst.

Göring-Eckardt sagt den Kindern „Danke“

Zusammenführen echten Höhepunkt gibt es in jener Sendung, qua Katrin Göring-Eckardt hinaus die Kinder in diesem Staat zu sprechen kommt. Die müssten vornehmlich höchste Eisenbahn geimpft werden, sagt sie – und lobt mobile Impfaktionen vor Schulen. Taktgesteuert bedankt sie sich allerdings genauso zu Gunsten von die Geduld jener Kinder während jener weltweite Seuche. Kein Kind, kein Jugendlicher sei hinaus die Straße gegangen, um gegen dasjenige Tragen von Masken oder die Quarantäneregeln zu vorexerzieren. „Danke Kids, das habt ihr großartig gemacht“, sagt sie. Und zeitweilig hat man dasjenige Zeichnung von einer lächelnden Weihnachtsfrau vor Augen.

Ein Weihnachtsgeschenk könnte es genauso zu Gunsten von geboosterte Menschen schenken. Dasjenige deutet Gesundheitsminister Lauterbach an. Er werde sich dazu einsetzen, dass sie vorerst von jener Testpflicht nebst 2G-plus-Veranstaltungen befreit werden sollen. Sie sei medizinisch nicht sinnvoll, sagt er. Und schließlich müsse ja die Booster-Impfung zu Gunsten von die Geimpften genauso Erleichterungen mitbringen. Sicher: Zwischen vielen Zuschauern dürfte sich ein echtes Weihnachtsfeeling mit solchen Versprechen noch nicht legen, allerdings zumindest lag ganz von kurzer Dauer so irgendwas wie ein virtueller Hauch von Tannenduft gut jener Sendung.