Lebensversicherung in Hongkong: „Ich werde keinen Selbstmord begehen“


Eine Zahl mysteriöser Todesfälle veranlasst Protestierende in Hongkong dazu, mündliche oder schriftliche Kontra-Suizid-Absichten zu vererben. Sie sollen davor schützen, durch Polizeigewalt umzukommen.

Festnahme in Hongkong: Zwei Polizeibeamte legen einem wasserstoffblond gefärbten Schlacks Handschellen hinauf dem Umstellen an. Ein fahrbarer Untersatz nähert sich und filmt die Szene. Es stoppt unmittelbar vor dem Trio. „Wie dein Name?“, fragt jener Mann, jener offenbar dasjenige Video dreht. Jener Blonde blickt zusammenführen Zeitpunkt weit überrascht in die Kamera und antwortet dann schnell: „Lee Chun Hin“. Reflexartig fügt er hinzu: „Ich werde keinen Selbstmord begehen.“ Kaum hat er dasjenige extrem, wird er mit einem Schlaghose ins Gesicht von einem jener Beamten zum Sich in Schweigen hüllen gebracht und abgeführt. Dasjenige fahrbarer Untersatz rast wieder davon.

Jener junge Mann spricht keineswegs wirren Unfug. Er schließt sehr gewahr in allerletzter Sekunde so irgendetwas wie eine Lebensversicherung ab. Denn jener harte Markröhre jener Protestbewegung in Hongkong, die seither Monaten ihre demokratischen Rechte gegen die autoritäre chinesische Spitze in Peking verteidigen will, reagiert mit solchen Botschaften hinauf eine Schlange vermeintlicher Selbstmorde unter ihren Mitgliedern.

Sturz aus dem Fenster

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Demonstranten hinauf dem Weg zu einem jener großen Proteste.

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Seitdem einiger Zeit werden in Hongkong Leichen von jungen Menschen entdeckt, deren Todesursachen von jener Stadtregierung mit Selbstmord erklärt werden. Die Protestbewegung dagegen behauptet, die Toten seien in Polizeigewahrsam umgebracht und anschließend sei ein Suizid vorgetäuscht worden. Mit dem öffentlichen Glaube, sich nicht dasjenige Leben nehmen zu wollen, sollen die Beamten gewarnt werden, dass die mögliche Tötung eines Demonstranten nur wenig glaubwürdig durch zusammenführen inszenierten Selbstmord verstohlen werden kann.

Die Hongkonger Volksstaat-Regung Demosisto, deren Hauptmann Joshua Wong im vergangenen Jahr mit Außenminister Heiko Maas in Spreeathen zusammengetroffen war, verbreitete zum Wochenbeginn ein weiteres Video, dasjenige nachdem ihrer These die Vermutung von verschleierten Tötungsdelikten durch Polizeibeamte bestätigt. Basta einem Hochhausfenster filmt eine junge die noch kein Kind geboren hat, wie in rund 30 Metern Entfernung jener Kopf eines Menschen bäuchlings aus einem Fenster hängt. Wenige Sekunden später sieht man die Füße des Mannes hoch seinem Kopf herunterhängen. Dann fällt jener Leib hinauf zusammenführen Fenstervorsprung und von dort weiter in die Tiefsinn. Von weiter unten pressant entsetzte Schreie von Passanten solange bis nachdem oben.

Mysteriöse Leichenfunde

Demosisto kommentiert dasjenige Video: „Seit dem Ausbruch der Hongkong-Proteste wurden überall auf mysteriöse Weise Leichen gefunden. Immer wieder behauptete die Polizei, es handele sich nur um Selbstmorde. So kommt es zu einem Selbstmord.“ Unter dem Element hinterließen Kommentatoren Zeichnungen davon, die veranschaulichen sollen, in welch unnatürlicher Körperhaltung jener Leib aus dem Fenster vergöttern ist, um damit zu vermitteln, dass er wohl von jemandem hinausgeworfen sein musste.

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Vermummte Polizisten – im gleichen Sinne aus VR China?

(Foto: imago images/ZUMA Press)

Erste Vermutungen zu möglichen Todesfällen von jungen Demonstranten durch Polizeigewalt gab es schon im zehnter Monat des Jahres. Früher wurde die nackte Leichnam einer 15-jährigen Aktivistin aus dem Weltmeer gezogen. Die letzten Zahlungsfrist aufschieben jener Jugendlichen wurden rekonstruiert und warfen mehr Fragen hinauf, wie dass sie Beantworten gaben. Z. B., dass die Jugendliche 20 Minuten weit barfuß durch die Stadt zum Weltmeer gelaufen sein musste, um sich dort schließlich zu töten. Zu einer Obduktion kam es nicht. Ehe die Leichnam untersucht oder von Freunden oder Verwandten schier endlich identifiziert werden konnte, hatten die Behörden die Feuerbestattung angeordnet und den Leichnam verbrannt. Die Kleider des Mädchens blieben nicht verschwunden.

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„Polizei ist Instrument der Unterdrückung“

Patrick Poon jener sich zusammen mit jener Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit jener Volksrepublik VR China befasst, sagte dem Magazin „Vice“, es sei durchaus verbreitet, dass chinesische Beamte Häftlinge züchtigen, ihnen Schlaf, Nahrung oder Medikamente entziehen oder sie dazu zwingen würden, stundenlang in unbequemer Status zu stillstehen. „Wenn Protestler Nachrichten hinterlassen, in denen sie versichern, sich nicht umbringen zu wollen, dann tun sie nicht, weil sie das unbedingt sagen wollen. Es macht sehr deutlich, wie groß Angst und Misstrauen gegenüber der Regierung sind“, sagte Poon.

Chinesische Beamte? In Hongkong hat immer noch die lokale Polizei dasjenige Sagen, zumindest hinauf dem Papier. Dass dem wohl nicht mehr so ist, nach sich ziehen schon mehrere VR China-Experten publik vermutet. Stattdessen sollen Einheiten aus jener Volksrepublik, die wie Hongkongs Staatsbürger Kantonesisch wie Muttersprache sprechen, die überbordende Ungestüm von Polizisten gegen Protestierende verantworten. Dasjenige würde faktisch bedeuten, dass Peking entgegen seiner vertraglichen Zusicherung in die inneren Angelegenheiten Hongkongs eingreift.

Jener Politologe Andreas Fulda sagte ntv.de: „Hongkongs Polizei ist seit der Niederschlagung der Regenschirm-Revolution im Jahr 2014 ein Instrument der politischen Unterdrückung geworden. Seit Anfang September übernimmt sie die gleiche Funktion wie die People’s Armed Police in Festlandchina.“ Die People’s Armed Versicherungspolice wird zur Niederschlagung von Demonstrationen in jener Volksrepublik eingesetzt.

Nicht jede jener vielen Tausend Festnahmen, die es seither Eruption jener Kontra-Peking-Demonstrationen vor mehr wie einem halben Jahr gegeben hat, konnte hinauf Video dokumentiert werden. Folglich vererben Protestierende schriftliche Beteuerungen hoch soziale Medien oder in Briefen, die sie zusammen mit Freunden oder Familie in Obhut spendieren. Die Kernaussage dieser Nachrichtensendung ist immer gleich: „Ich werde mich nicht selbst töten“.



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