Magische Messi-Momente sind PSGs Rettung



Welcher Pariser Flaneur

Magische Messi-Momente sind PSGs Rettung

Lionel Messi rettet Paris St. Germain gegen Leipzig mit seinem ersten Zweierpackung zu Händen seinen neuen Klub drei Punkte und beeindruckt sogar vom Elfmeterpunkt. Untergeordnet wenn dies Konterfei an dieser Stadionmauer noch fehlt: Welcher Argentinier hinterlässt erste Spuren in Paris. Eine Observation.

Ein spielentscheidender Elfmeter ist normalerweise keine Situation, zwischen dieser dieser Schütze namentlich glänzen kann. Es sei denn, dieser Schütze heißt Lionel Messi. Sorgfältig wie ein rohes Ei legt er sich den Tanzerei Dienstagnacht im Pariser Parc des Princes aufwärts den Zähler, läuft an, stoppt von kurzer Dauer vor dem Schuss ab – und verlädt RB Leipzigs Keeper Peter Gulacsi mit einem gechippten Tanzerei, dieser wie in Zeitlupe in hohem gekrümmte Linie mittig ins Treffer trudelt. Ein sogenannter Panenka-Elfmeter, wie ihn Namensgeber Antonin Panenka erstmals im Finale dieser Europameisterschaft 1976 mit Tschechien gegen Sepp Maier wagte. Frecher und genialer kann man zusammenführen Strafstoß nicht verwandeln (74.). Ein Statement und Corpus Delicti zu diesem Zweck, dass Messi mit 34 Jahren gleichwohl zwischen Paris St. Germain den Unterschied zeugen kann.

Es ist dies Treffer zum 3:2 (1:1)-Endstand in diesem aufregenden Champions-League-Spiel zwischen PSG und RBL, zwischen dem Messi seinen ersten Zweierpackung zu Händen seinen neuen Klub schnürt und nachdem seinem Premierentreffer zu Händen Paris gegen Manchester City jüngst seinen zweiten großen Abend mit PSG erlebt.

Noch ist es ungewohnt, „La Pulga“ (den Floh) nicht mehr im Trikot des FC Barcelona zu sehen, sondern nun im royalen Dunkelblau dieser Pariser. Doch mit Abenden wie diesem macht sich dieser Argentinier, dieser 110 Mio. Euro netto zu Händen drei Jahre beziehen soll, dies neue Trikot mehr und mehr zu eigen.

Sogar Ronaldinho schaut vorbei

Omnipräsent wie in Barcelona ist Messi im Pariser Stadtbild (noch) nicht. Trikots mit seinem Namen und dieser Nummer 30 sind zwar immer wieder zu sehen, zugegeben schließlich spielen hier mit Neymar und Kylian Mbappé zwei weitere absolute Superstars. An dieser Stadionmauer, wo die Konterfeis all dieser PSG-Ikonen wie Zlatan Ibrahimovic qua Wandschmiererei zu sehen sind, fehlt seines noch. Im Fanshop neben dem Prinzenpark sind Messi-Trikots, die von kurzer Dauer nachdem seiner Präsentation voll waren, wieder zugänglich. Nachher dieser Runde halten Fans ihre nun mal erstandenen Hemden stolz in die Luft wie eine Trophäe und lassen sich damit fotografieren.

Messis Gala-Abend gegen Rasenballsport beginnt mit dem Wiedersehen mit einem guten, alten Bekannten. Sein Weggefährte Ronaldinho, die zweierlei verbinden vier Jahre zwischen Barca spielten, wird zwischen PSG mit einer Ehrenrunde geehrt. Messi unterbricht von kurzer Dauer die Spielvorbereitung, umarmte den offensichtlich in die Jahre gekommenen, inzwischen schwergewichtigen Kollegen herzlich und wendet sich wieder dem Tanzerei zu. Wie dieser Stadionsprecher die Vornamen dieser Pariser Spieler vorträgt, skandieren die Fans Messis Namen noch ein kleinster Teil schuldlos qua die seiner Kollegen.

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Gleich zu Beginn des Spiels steht er im Mittelpunkt dieser Diskussionen – in dieser ungewohnten Rolle des Delinquenten. Am eigenen Strafraum erobert er zusammenführen Tanzerei gegen Leipzigs Stürmer André Silva, den Julian Draxler schräg hoch dies Spielfeld zur Vorlage zu Händen Kylian Mbappés 1:0 nutzt (10.). Doch Messi tritt Silva derbei leichtgewichtig aufwärts die Fußspitze. Welcher italienische Schiri Marco Guida hätte abpfeifen können, die Leipziger sagen: sollen, doch zu diesem Zweck fiel Silva wohl zu theatralisch.

Pochettinos Kunst

Daraufhin versucht Messi, dieser zwischen PSG im 4-3-3 rechts spielt, selbst mehr ins Spiel und in Abschlusssituationen zu kommen. Mal lässt er sich irgendwas tiefer und zentraler plumpsen, mal rochiert er und tauscht mit Mbappé die Positionen. Doch er nimmt sich gleichwohl Auszeiten, wie ein Spaziergänger – ein Pariser Flaneur – wirkt er dann, bleibt manchmal ganz stillstehen und beobachtet dies Spiel virtuell erstarrt, qua nähme er keiner daran teil, wenn er zu wissen glaubt, dass aus einer Situation nichts entspringt. Und gleichwohl defensiv fehlt ihm bisweilen die Lust und dies Gespür, zu welcher Zeit er mal hinten mit vertreten muss. Wie Angeliño den Tilgung dieser starken Leipziger durch Silva einleitet, hat er jede Menge Raum vor sich, weil Messi ihn wie am Schnürchen gewähren lässt (28.).

RB verteidigt den Jahrhundertspieler Menorrhagie so gut es gegen Akteure mit seiner Qualität nun mal geht. „Auf engem Raum und beim Tempodribbling gibt es keinen besseren Spieler auf der Welt. Aber wir haben ihm wenig Raum gegeben, ihn immer wieder auch gedoppelt, doch es hat sich gezeigt, dass er in den entscheidenden Situationen kaltschnäuzig ist“, analysiert Leipzigs Abwehrchef Willi Orban treffend.

Dasjenige gelingt gleichwohl dank einer Umstellung durch PSG-Trainer Mauricio Pochettino. „Achraf Hakimi und Nuno Mendes weiter oben auf den Bahnen zu haben, gab Leo Messi mehr Platz im Zentrum“, erklärt Messis argentinischer Landsmann. So taucht dieser Mann aus Lanthanum Rosario nachdem dem spielentscheidenden Patzer von Tyler Adams, dieser unter Not zusammenführen Tanzerei im Mittelfeld aufwärts Mbappé löffelt, mittig aufwärts und schießt den quergelegten Tanzerei erst an den Innenpfosten und dann ins Treffer (67.). Die Wende im Spiel, in dem zu Händen die nun weiter punktlosen Leipziger nachdem dieser Vorhut durch Nordi Mukiele (57.) ein Triumph möglich war. „Wenn wir solche schweren Fehler machen, sind Messi und Mbappé bereit“, sagt RB-Trainer Polder entnervt. Es sind Leipzigs Blackout und die individuelle Stil von Messi & Cobalt., die Paris in dieser Nacht den Triumph sichern. „Es ist gut, solche Ausnahmespieler zu haben, aber wir müssen drumherum ein Team bauen, und dabei sind wir noch im Aufbau“, bewertet Pochettino.

So ist es in den meisten seiner nun 152 Champions-League-Spiele (123 Tore) gewesen: Die anderen sprechen hoch ihn, Messi selbst schweigt zufrieden.