Maske uff und durch


War lichtvoll, dass dies jetzt kommt: die ersten Vorstöße, die Maskenpflicht abzuschaffen. Eine Ratschlag reiche doch ebenfalls. Weil es sich so gut anfühlt, nicht täglich Fallzahlen und Todesraten verfolgen zu sollen: Lasst uns jetzt nicht nachlassen!

Ja, stimmt schon: Welcher Einkaufsbummel macht mit dem lästigen Dings vor dieser vorstehender Teil weniger Spass qua sonst. Darunter leidet dieser Einzelhandel. Die Familie leidet ebenfalls: Beim Supermarkt wurde dem Nachwuchs unlängst Hausverbot angedroht, weil er sich nur mit hochgezogenem Hoodie-Kragen an dieser Security vorbeigeschlichen hatte. Nachdem dieser Besorgung diverser Mund-Nasen-Sicherheit-Fünferpacks mit Mustern pro jeden Gelegenheit, müssten zuhause praktisch immer genug bereitliegen – Sachverhalt ist: Wenn man zusammenführen braucht, ist keiner da. Die Maske nervt.

Eine andere Sache ist: Es ist immer eine schöne Ratifizierung, beim Einkaufen zusammenführen Kumpel zu treffen und sich wechselseitig zu exemplifizieren: “Ich hab Dich trotz Maske erkannt!” Womöglich ist dieser Blick inzwischen hinreichend geschult und merkt sich vor allem die freiliegende Augenpartie. Soziologen wissen außerdem, dass es zu den menschlichen Grundbedürfnissen gehört, nicht weiter aufzufallen. Und dies ist dieser einzige Grund, weshalb wir unsrige Maske inzwischen mit großer Routine auf- und wieder an den Mann bringen, beinahe ohne es wahrzunehmen, und obwohl kein Zweifel daran besteht, dass Substanz vor Mund und vorstehender Teil irgendwie blöd aussieht. Dasjenige macht nichts, denn: Jeder sehen mit ihren Masken irgendwie blöd aus. Unter makellos Maskierten fühlt man sich drum am wohlsten – mit Maske.

Präsentierte sich die Umgebung hingegen mehrheitlich unverhüllt, etwa weil Maskentragen nicht mehr Pflicht, sondern nur noch Ratschlag wäre, dann würde man plötzlich qua Trägerin Aufsehen erregen und nicht – wie derzeit – qua Nicht-Trägerin. Es würde plötzlich starke Überwindung kosten, weiterhin eine Maske aufzusetzen. Noch dazu, da sie ja den Träger selbst kaum schützt, sondern vor allem die anderen, die offenbar keinen Zahl darauf legen, ihr Im Unterschied zu vor einer Infektion zu wahren. “Ich trage meine Maske für Euch”, sagte neulich eine Nullipara in dieser Pfannkuchen Sulfur-Eisenbahn zu zwei jungen Männern, die zunächst stutzten, dann fummelte einer dieser beiden wortlos eine Maske aus dieser Hosentasche und setzte sie uff. Wäre man 15, hätte man die Gesamtheit sofort gefilmt und von Liebkosen umrahmt ins Netzwerk gestellt.

Maskenempfehlung ist Humbug

Man kann konstatieren: Welcher Vorschlag, die Maskenpflicht in eine Maskenempfehlung umzuwandeln, wie am Wochenende von einigen Landespolitikern propagiert, ist Humbug. Wie gut, dass er am Montagabend noch kassiert wurde. Ohne Tragepflicht wird die Maske verschwunden sein, eine Ratschlag kann nicht klappen. Wissenschaftlich erwiesen ist dennoch, dass unter anderem die Stadt Jena sehr gut damit gefahren ist, frühzeitig eine Maskenpflicht einzuführen und damit die Fallzahlen zu senken. Hoch den Globus verteilt gibt es weitere Studien, die zu sehr ähnlichen Ergebnissen kommen. Noch nicht wissenschaftlich belegt, dennoch sehr visuell ist, dass Staaten wie allen vorwärts die USA oder Brasilien, deren Regierungschefs die Maske zum Zankapfel und Symbol politischer Überzeugung machten, seitdem Wochen und noch immer dies sagen zu müssen viele Menschenleben an dies Corona-Virus verlieren. Nicht nur wegen dieser Strategie, dennoch ebenfalls.

Welches pro ein Glücksgefühl, dass es uns gelungen ist, ein solches Schicksal abzuwenden. Dass wir, nachdem Sars-Co.-2 zusätzlich Wochen dies einzig beherrschende Themenkreis zu sein schien, uns heute, Quartal später, schon wieder zusätzlich den geplanten Sommerurlaub unterhalten können, zusätzlich Sorge im Kontext dieser Arbeit oder die Frage, ob sich dieser Känguru-Chroniken-Komik filmisch darstellen lässt. Hätte man dies im vierter Monat des Jahres pro möglich gehalten? meine Wenigkeit nicht.

Noch weiß niemand, ob dies Virus sich ebenfalls im zehnter Monat des Jahres so gut von uns managen lassen wird, wie es derzeit offenbar dieser Sachverhalt ist. Deswegen sollten wir ihm dies Leben mit den einfachsten Mitteln so schwergewichtig wie möglich zeugen. Die Maske hat ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie kostet kaum Geld, kaum Grundrechte, dennoch bekämpft dies Virus mit nachweislichem Folge. Wer sich mit kurzsichtigen Lockerungsmaßnahmen beliebt zeugen will, unterschätzt die Klugheit und Solidarität dieser Bürgerinnen und Staatsbürger. Hört sich seltsam an, dennoch maskiert sind mir die Deutschen ohne Rest durch zwei teilbar vornehmlich sympathisch.