Massensterben in Salvinis Heimat: Warum dies Virus die Lombardei so befällt


Die Krankenhäuser sind überfüllt, täglich sterben Hunderte: Dass dies Coronavirus in jener Lombardei namentlich wütet, hat mehrere Gründe. Und offenbar ist die Zahl jener Toten offensichtlich höher denn offiziell verkündet.

Die Besorgnis geht um in jener Lombardei. Nicht nur unter den 10 Mio. Bewohnern jener reichsten Region Italiens, die die -Katastrophe namentlich heimsucht, sondern im gleichen Sinne in jener Lega – jener einstigen Lega Nord, die heute offiziell “Lega Salvini Premier” heißt. Es ist die Politische Kraft des 47-jährigen Mailänders , jener solange bis September 2019 noch stellvertretender Premierminister Italiens war.

Die Lombarden fragen sich nämlich, wie es möglich war, dass die Region mit dem nachher Lega-Sprech “besten Gesundheitswesen Italiens” so vom Virus hereinbrechen werden konnte. Praktisch die Hälfte aller Infizierten und Toten Italiens kommt aus jener Lombardei: An diesem Sonntag gab es einzig hier 50.455 Menschen, die bislang positiv getestet wurden, und 8905 Tote. In jener vergangenen Woche verzeichnete die Lombardei pro Tag zwischen 300 und 400 Tote, 1317 Patienten liegen hinaus Intensivstationen jener Region. Und ahnt man in jener Region, dass die vom Zivilschutz genannte Zahl von 8656 Toten wahrscheinlich offensichtlich zu tief angesetzt ist.

Dasjenige meinen nicht nur Rathauschef wie Claudio Cancelli aus jener 11.500-Einwohner-Gemeinschaft Nembro für Bergamo. Cancelli machte eine einfache Zeche hinaus. Im Zeitraum jener vergangenen vier Wochen nachher dem 23. Februar, dem Eruption des Weltweite Seuche in jener Lombardei, “haben wir in Nembro 144 Todesfälle registriert, vor einem Jahr, im selben Zeitraum, nur 18.” Und Cancelli betonte: “Es sind keine Zahlen, es sind Menschenleben.” Lediglich in einem Altersheim starben 32 Personen.

Die Vermutung, dass die tatsächlichen Opferzahlen viel höher sind, lässt sich schon für jener Lektüre jener Todesanzeigen – seitenweise Nekrologe – erahnen. Drei Forscher von jener Universität Bergamo nach sich ziehen sie nun zu Händen die ganze Lombardei statistisch belegt. Derbei nach sich ziehen sie die allgemeine Sterblichkeit im März 2019 mit jener vom März 2020 verglichen: “Wir fanden heraus, dass die offizielle Zahl der Covid-19-Sterbefälle nach Auswertung der Daten einer repräsentativen Erhebung unter den Gemeinden der Lombardei nur 26 Prozent aller wirklichen Todesfälle entspricht.”

Allgemeine Sterblichkeit vervierfacht

Die allgemeine Sterblichkeit in jener Lombardei hat sich mit dem Covid-19-Virus blitzartig vervierfacht. Selbst die Sterberegister des nationalen Statistik-Institutes ISTAT sprechen eine deutliche Sprache. Es gab im Monat März keine besondere Kältewelle, kein Erdbeben und die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle ist offensichtlich zurückgegangen. Selbst ist die Sterblichkeit in ganz nur in denjenigen Gemeinden namentlich angestiegen, in denen Covid-19-Cluster aufgetreten sind. In jener Jahrgang jener hoch 65-Jährigen hat sich die Sterblichkeit rutschig verdoppelt. Man muss dementsprechend davon Essen gehen, dass einzig in jener Lombardei seitdem Beginn jener Covid-19-Krisis nicht nur 8905 Menschen an den Gehorchen des Virus gestorben sind, sondern, wie es Wissenschaftler vermuten, schon 25.000.

Derbei nach sich ziehen die Überlebenden des Virus, vor allem diejenigen, die aus jener Intensivtherapie gefeuert wurden, in sehr vielen Fällen große bleibende Schäden an jener Lunge und weiteren Organen: Dasjenige Coronavirus ist nun mal weder eine “Influenza”, wie es zu Zustandekommen noch oft geglaubt wurde, oder nur eine schwere Lungenentzündung, die wieder vergeht, sondern eine “systemische Krankheit” – eigentlich vergleichbar einem Krebs, jener überall im Leib ausstreut und viele Organe in Mitleidenschaft zieht. Und dies bedeutet dauernde hohe Folgekosten zu Händen dies Gesundheitswesen denn Ganzes.

Mittlerweile kommen immer mehr unfassbare Fehlentscheidungen des Lega-beherrschten Gesundheitswesens in jener Lombardei ans Tageslicht. So beschloss dieses noch am 8. März, dass man “leicht erkrankte” Corona-Patienten in Senioren-Wohnheimen unterbringen sollte. Eine Covid-19-Sprengsatz, in den Wohnstätten namentlich Gefährdeter gezündet, erklärte Luca Degani, Leitweglenkungvon 400 Seniorenresidenzen, jener den Gebot jener Lega-Regierung in jener Lombardei umtopfen musste: “Wer sich dem widersetzt hätte, hätte die Förderung verloren, also hielten alle den Mund.”

Kein Mundschutz aus Besorgnis vor Panik

So begann dies Massensterben jener Senioren, begünstigt von einer unfassbaren Stupor jener Leghisti in jener Region. In jener Mailänder Wohnanstalt zu Händen demente Senioren, “Pio Albergo Trivulzio” – dort sind 1300 Senioren untergebracht – vertuschte man gar laut jener Zeitung “La Repubblica” den Tod von 70 Bewohnern. Ein betreuender Geriatriker, jener schon am 3. März dem Pflegepersonal Mundschutz und strengste Hygiene auferlegen wollte, wurde dazu vom Lega-Vertreter fristlos gekündigt. Man wolle keine Panik entstehen lassen, nicht dies Personal mit Mundschutz herumlaufe, hieß es.

Bergamo, die Stadt, die bisher am schlimmsten getroffen wurde – solange bis heute kurz 10.000 Infizierte, einzig einer Märzwoche 330 Todesfälle, 14 Mal so viel wie im Vorjahr – ist ein weiteres Musterbeispiel zu Händen dies, welches was auch immer schiefgelaufen ist. In Bergamo und Umgebung ist ein Herzstück jener lombardischen Industrie angesiedelt und die wollte man nicht schließen. Wirtschaftsinteressen hoch Gesundheit, entweder glaubte man an die Influenza-Legende oder an die jener “Herdenimmunität”.

Lega-Prinzipal Salvini rief noch am 27. Februar dazu hinaus, denn man in Rom schon leer Großveranstaltungen untersagte, dass “nichts” geschlossen werden dürfe. Die sozialdemokratischen Rathauschef von Bergamo und Mailand, Giovanni Gori und Giuseppe Sala, lancierten gar den Slogan “Mailand/Bergamo steht nicht still”. Tragische Irrtümer.

Krankenhäuser wurden zu Virenschleudern

Ungeachtet ist die Verantwortung zu Händen den Tod so vieler Menschen nicht gleich verteilt. Zumindest stiegen die Ausgaben zu Händen dies Gesundheitswesen von 2001 solange bis 2019 von 71 hinaus 114 Milliarden Euro. Gewiss ist die Organisation jener italienischen Krankenhäuser hochzentralisiert. Die meisten ambulanten Leistungen, Erkennung von Krankheiten und Tageskliniken, werden hoch eine zentrale Ingestion in wenigen Großkliniken gesteuert. In diesen zu tun sein Hunderte von Kranken Nummern ziehen, an Kassen Schlange stillstehen, in engen, stickigen Räumen stundenlang warten, zuvor sie dann hinaus die Stationen verteilt werden.

In Italien gibt es praktisch keine niedergelassenen Ärzte mit eigener Erkennung von Krankheiten. In Ermangelung aller Gerätemedizin können die Hausärzte von dort weder noch unterschiedlich tun, denn leer Patienten zu Händen Untersuchungen in jene Riesenkrankenhäuser zu schicken. Welches, wie für den tragischen Fällen jener lombardischen Kliniken von Codogno und Alzano Lombardo, zur Folge hatte, dass Hunderte Clan des medizinischen Personals am Virus erkrankten.

Strich Krankenhäuser in Italien wurden zu echten Virenschleudern, solange bis man endlich die Konsequenzen zog und im ganzen Nation schon für jener Mutmaßung mögliche Covid-19-Patienten von normalen Patienten strikt trennte. Schließlich gibt es im gleichen Sinne weiterhin Italiener mit Herzinfarkten und Tumoren, die sich doch in den vergangenen Wochen kaum noch ins Krankenhaus trauten.

“Ich sehe gar keine COPD-Patienten mehr, die zu uns doch regelmäßig kamen und kommen sollten”, berichtete etwa jener Lungenarzt Patrick Welte aus Vicenza. “Ich denke, sie bleiben zu Hause aus Angst vor Ansteckung im Krankenhaus, auch wenn wir die Aufnahmen jetzt strikt getrennt haben.” Es sei denn, fügte er hinzu, dass viele seiner Patienten mit jener Lungenkrankheit verkannt verstorben sind und damit zur großen Dunkelziffer in Besitz sein von. “Das aber will ich natürlich nicht hoffen.”

Hauptteil des Währungs…zu Händen Privatkliniken

Wie die Lombarden heute routiniert zu tun sein, war ihr Gesundheitswesen schier nicht hinaus eine Seuche vorbereitet, weil die Lega und die mit ihr verbündete Berlusconi-Politische Kraft Forza Italia dies öffentliche Gesundheitswesen zugunsten jener Privatkliniken kohlemäßig erheblich schütter nach sich ziehen. Die Privaten bekommen heute die Hälfte des regionalen Sanitär-Budgets, doch hatten sich – solange bis zum Beginn jener Corona-Weltweite Seuche – die Rosinen aus dem Leistungskatalog herausgepickt. Welches die vermeintlich effizienteren Privatkliniken gemieden hatten wie die Pest, war die personell aufwendige, teure und riskante Intensivmedizin, die sich nicht gut in Zeche stellen ließ.

Zu Zustandekommen jener Krisis gab es in Italien – darin stimmen die WHO-Zahlen und die Nummern des letzten veröffentlichten Berichtes des Gesundheitsministeriums von Zustandekommen 2018 perfekt überein – genau 5060 Intensivbetten in Italien. Verglichen mit den einst 28.000 Plätzen Deutschlands war dies eine echte Unterversorgung. Zugegeben es war ja immer was auch immer gutgegangen. Solange bis dato.

Von den 5060 gemeldeten Intensivbetten mit Beatmungsplätzen doch stellten die von jener Lega so favorisierten Privatkliniken nur 7,92 von Hundert – in ganz Italien waren dies nur 396 Plätze. Italiens Gesundheitswesen hatte die falschen Prioritäten gesetzt und die Leistungen hinaus private Versorger zugeschnitten. Zulasten jener allgemeinen Grundversorgung, die nun mal wenig Geld einbringt. Heute liegen kurz 4000 Covid-19-Patienten in Intensivstationen und werden künstlich beatmet, damit wurde normalerweise die Hälfte jener Intensivbetten zu Händen Patienten mit anderen Krankheiten gebraucht.

Unter Hochdruck hat Italien seitdem Zustandekommen März die Zahl jener Intensivbetten hinaus 9284, die Zahl jener Legen in jener Pneumologie von 6198 hinaus 34.320 erhoben, wie jener Kommissär des Zivilschutzes am Sonnabend stolz verkündete. Dasjenige konnte doch extreme Notlagen ohne Rest durch zwei teilbar in Bergamo nicht mehr rechtzeitig erwischen.

Die vier Regionen Norditaliens sind trotz jener sozusagen verdoppelten Intensivkapazitäten zu 94 von Hundert gesättigt. Nicht jeder Kranke kann mehr sicher sein, im gleichen Sinne wirklich aufgenommen zu werden. Wie 13 Notärzte des Öffentlichen nosokomialSan Giovanni XXIII von Bergamo schilderten, besteht vielmehr die Gefahr jener “Triage”: dass ein Patient im Auswahlverfahren zugunsten eines anderen mit besseren Überlebenschancen heilig wird und sterben muss.



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