Meghan und dieser „Megxit“: Und wieder ist eine Nullipara an allem schuld


Seit dem Zeitpunkt zwei Jahren wird Herzogin Meghan von den Medien angefeindet und desavouiert. Nun fassen sie und Prinz Harry den gemeinsamen Entschluss, wie Senior Royals zurückzutreten. Kritiker schenken trotzdem nur Meghan die Schuld daran. Dasjenige wäre ihr nie passiert, wenn sie ein Mann wäre.

Es gab eine kurze Zeit vor ihrer Hochzeit mit Prinz Harry, da war Meghan Markle noch Everybody’s Darling. Die schöne US-Amerikanerin mit afrikanischen Wurzeln werde die perfekte Ehefrau pro den Rothaarigen weitergeben und frischen Wind in dies alteingesessene britische Königshaus können, hieß es. Dennoch es war wohl nur eine Frage dieser Zeit, solange bis sich dieser Majorität dieser britischen Medien gegen die ehemalige Schauspielerin wenden würde. Mittlerweile vergeht kein Tag, an dem die Herzogin nicht jedwede negative Schlagzeile übrig sich ergehen lassen muss. Nun hat dies Paar zusammenführen logischen Entschluss gefasst und hinauf Instagram angekündigt, wie Senior Royals zurückzutreten. Die Woge dieser Empörung folgte prompt. Denn wer in den Augen von vielen Journalisten, Fans und vermeintlichen Adelsexperten die tragende Rolle spielt, verrät einsam schon die Bezeichnung „Megxit“: natürlich die unartig Meghan.

Jener Vorwurf nachdem lautet in etwa: Die „Degree wife“ („Abschluss-Ehefrau“), die selbst nichts leistet, habe Harry nur aus Statusgründen geheiratet. Nun habe sie ihr Ziel erreicht, sei berühmter wie je zuvor und wolle ihren Gatten von seiner Familie abschotten. Und dieser arme, gutgläubige Harry, dieser wegen des tragischen Todes seiner Schraubenmutter verzweifelt nachher Stabilität strebe, sei zu naiv, um die hinterhältigen Absichten dieser Schraubenmutter seines Kindes zu wiedererkennen. Jener arme Mann. Die furchtbare Nullipara.

Die Wahrheit ist jedoch: Wären die Schlingern vertauscht, würden ganz andere Töne ramponiert. Denn unsrige vermeintlich progressive Verband misst liebend mit Vergnügen mit zweierlei Vermessung und weist starken Frauen wohnhaft bei Missständen die Schuld zu. Divergent wie ihre verblasste Schwägerin Kate, die sich brav in die traditionellen Strukturen dieser Monarchie eingereiht hat, weist Meghan sehr wohl mehr Qualitäten hinauf, wie so manchen Kritikern recht ist: die 37-Jährige hat eine Vergangenheit, eine Karriere und Macht. Noch dazu ist sie klug, Afroamerikanerin und Feministin. Pro die konservativen Briten ist dies ein Problem. Sie hätten es wohl möglichst gehabt, wenn sie sich verhielte, wie es sich in den 1950er-Jahren pro eine Nullipara gehörte: brav und artig neben (am günstigsten sogar hinter) ihrem Mann, lächelnd und winkend. Und bloß keine eigene Votum nach sich ziehen.

Ende dieser Lewinsky-Seitensprung nichts gelernt

Wie schnell Frauen in kritischen Situationen verteufelt werden, lässt sich am Paradigma von Monica Lewinsky wohl am günstigsten charakterisieren. Denn Praktikantin im Weißen Haus fing sie im Jahr 1995 eine sexuelle Bezug mit dem verheirateten US-Präsidenten Bill Clinton an. Welches wie „Lewinsky-Affäre“ in die Geschichtsbücher einging, hätte ihm durch ein Amtsenthebungsverfahren so gut wie den Posten gekostet. Doch Clinton überstand den Skandal sowohl privat wie nicht zuletzt professionell – differenzierend wie die in vergangener Zeit 22-Jährige. Seit dem Zeitpunkt mehr wie zwei Jahrzehnten werden sie und ihre Angehörigen von den Medien angefeindet, gemobbt und bedroht. Lange Zeit war sie erwerbslos und depressiv, traute sich nicht mehr an die Öffentlichkeit. Die Zeiten sind nun vorbei, Gewiss trotzdem ist es ihr Name, dieser immer wieder spöttisch durch den Dreck gezogen wird.

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Dasjenige Tragische daran ist: Genau die Medien, die heute mahnend den Finger hochstellen und den Umgang mit Lewinsky kritisieren, pendeln nun mit Meghan die gleiche gefährliche Linie. Die skrupellose, teilweise sogar rassistische Berichterstattung übrig Harrys Ehefrau nimmt kein Finale. Es ging sogar so weit, dass sich dies Paar gezwungen fühlte, wegen „einer Lüge nach der anderen“ Klage gegen einzelne Boulevardzeitungen einzureichen. Gebracht hat es wenig.

Ob es nun dieser verpönte dunkle Nagellack oder die selbst zugeschlagene Selbst… ist – die „Protokoll-Brecherin“ begeht den britischen Medien zufolge ein Kapitalverbrechen nachher dem anderen: Ihr Hochzeitskleid sei viel zu teuer und dazu noch viel zu wenig aufregend gewesen. Sie sei schwierig, zickig und habe Star-Flausen. Sie sei außerdem keine gute Schraubenmutter und könne ihren Sohn Archie nicht einmal richtig tragen. Und ihre mediengeile Familie erst – wie peinlich. Dass sie sich zu diesem Punkt Gewiss „ausnahmsweise“ an die eiserne Regel des Königshauses („Niemals beschweren, niemals erklären“) hält, wird ihr nicht zuletzt angelastet.

In einer Dokumentarfilm übrig ihre Afrikareise brachen Meghan und Harry schließlich verbinden dann doch dies Hofprotokoll und sprachen übrig den Komprimierung, dieser hinauf ihnen lastet. Sie habe natürlich gewusst, dass dies Leben wie Harrys Ehefrau nicht trivial werden würde, gestand Meghan unter Tränen. Sie sei sogar von britischen Freunden gewarnt worden. „Aber ich dachte, es würde fair werden. Und das ist der Teil, mit dem ich mich wirklich schwer abfinden kann.“ Es ist tatsächlich zum Mäkeln. Denn mit Sportgeist hat dies die Gesamtheit nichts zu tun.

Meghan beweist Stärkemehl

Seine Schraubenmutter, Prinzessin Diana, konnte Harry nicht vor dieser Seelenkrankheit dieser Medien schützen. Es ist in Folge dessen nur logisch, dass er es nun wohnhaft bei seiner Nullipara versucht. Und dies ist von jedem fürsorglichen Ehemann doch nicht zuletzt zu erwarten, oder nicht? Jener Entschluss wirft zwar ein schlechtes Licht hinauf die Monarchie – Gewiss die bröckelt nicht zuletzt mit dem Missbrauchsskandal rund um Prinz Andrew ohnehin vor sich hin. Jener Retirade hat nicht zuletzt keine Einfluss hinauf den Thron, schließlich steht Harry nachher seinem Vater, Klosterbruder und dessen Kindern nur an Sportplatz sechs dieser Thronfolge.

Wer von beiden den Vorstoß machte, ist egal – Harry und Meghan nach sich ziehen den Schrittgeschwindigkeit verbinden wie Paar, wie Team unternommen. Trotzdem muss nur sie mit ihrem Namen trösten. Dasjenige ist nicht ritterlich, zeigt Gewiss nicht zuletzt, dass sie es den Briten trivial nicht mehr recht zeugen kann. Dennoch muss sie sich deswegen mit dem geballten Hass entschädigen? Nein. Ist dieser Retirade wie Senior Royals einsam deswegen die richtige Wettkampf? Ja. Denn damit beweisen die Herzogin und ihr Mann eine ungemeine Stärkemehl: Sie wollen „eine neue progressive Rolle innerhalb dieser Institution“ nehmen und fortan unabhängiger leben. Ohne drastische Veränderungen geht dies nicht. Und ohne ein Zeichen zu setzen und die eigenen Rechte einzufordern, nicht zuletzt nicht. Nur, Gewiss wirklich nur vor diesem Hintergrund ist die Verwendung des Begriffs „Megxit“ zweckmäßig.



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