“Mein Team leistet sehr viel!”: Bloß im Museum mit Stephanie Rosenthal


Zu und trotzdem weitermachen, nachrangig wenn keiner vorbeischaut und hinguckt – Museen nach sich ziehen in Zeiten von Corona schließlich deutschlandweit geschlossen. Und dies solange bis aufwärts Weiteres. Ausstellungen wurden verschoben oder abgesagt. Hinwieder: Es geht weiter – hinter den Kulissen wird geplant und Ausstellungen, die trotz Corona laufen, immerhin im Museum verschlossen sind, werden online ins heimische Wohnzimmer transportiert. Stephanie Rosenthal ist seit dieser Zeit zwei Jahren Direktorin des Martin-Gropius-Baus. Dies Hefegebäck Haus ist eines jener wichtigsten europäischen Museen. Die 49-Jährige hat viel verändert, Sichtachsen geschaffen, Altes freigelegt und den Lichthof zum Besten von aufgebraucht geöffnet. Den kann jeder ohne Ticket hineingehen und Kunst routiniert. Doch im Moment ist dies Museum menschenleer und die Kunst zurückgezogen. Im September ist im Gropius-Strafanstalt eine Retrospektive mit jener Künstlerin Yayoi Kusama geplant. Die Japanerin ist eine Ikone – ihre verspiegelten Infinityrooms sind erfahrbare Kunst vom Feinsten. Wo sie ausstellt, sind Menorrhagie Schlangen garantiert. Zeit, mit Stephanie Rosenthal mehr als die Zeit in jener weltweite Seuche und im Weiteren zu sprechen – ganz Corona-Knigge-gemäß per Skype.

ntv.de: geht es dir?

Stephanie Rosenthal: Gut. Selbst versuche zu verstehen, welches in jener passiert, habe mir immerhin die Regel gesetzt, während des Tages keine Nachrichtensendung zu gucken. Es ist nichts Positives, welches da geschieht. Zwischendurch gibt es die üblichen Tiefpunkte, die ich dann aufwärts Corona schieben kann.

Bist du im Homeoffice oder Museum?

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Stephanie Rosenthal, Direktorin des Hefegebäck Martin-Gropius-Baus.

(Foto: Mathias Voelke )

Wir sind aufgebraucht im Homeoffice, nach sich ziehen ständig Videocall-Meetings mit 23 Leuten. Morgens nach sich ziehen wir jetzt erstmal die Rubrik “From the homeoffice” mit Möbeln ausgestattet: Ein Teammitglied erzählt von kurzer Dauer, wie jener Tag anfing, wie man aussieht, ob man noch in jener Jogginghose steckt. Eine meiner Kuratorinnen schickt pro Tag ein Song ans Team.

Dies Homeoffice bringt aus diesem Grund gleich mehr Beschäftigung …

Selbst denke, man wäre im Büro mehr neben Spur. Da hat auch immer eine andere Kontrastumfang und ein Gespräch dauert länger, man lacht miteinander.

Lässt du Arbeit mal liegen?

Nein. Selbst habe immerhin nachrangig dies Hochgefühl, ich kein Kind im Homeschooling habe wie andere in meinem Team. Im Prinzip dachte ich, dass ich jetzt mehr Zeit habe, Texte zum Besten von Ausstellungen zu schreiben, immerhin zu diesem Zweck fehlt die Ruhe. Es ist sicher nachrangig die innerer Ruhe, die nicht da ist. Es geht ja ständig drum, welches ohne Rest durch zwei teilbar passiert, wie die aktuelle Situation ist, die sich rasant ändert.

Stichwort wirtschaftliche Auswirkungen: In den USA nach sich ziehen die Museen sofort Mitwirkender rausgeschmissen. Wie sieht es im Kontext euch aus mit Garderobieren, Wärtern, Technologie?

Ja, in Amiland tangieren die Entlassungen oft dies Aufsichtspersonal und die Techniker. Wir mussten zum Hochgefühl keine Kurzarbeit einloggen. Unser technisches Team bspw. hat weniger zu tun, immerhin sie sind aufgebraucht steif tätig. Die Sicherheitsfirma, mit jener wir funktionieren, hat selbst teilweise Kurzarbeit angemeldet. Natürlich gibt es noch Aufsichten in unserem Gebäude, die wir bezahlen, immerhin dies ist nur ein winziger Gebühr, den wir da leisten können.

In den USA wird mit einem Museumssterben gerechnet, weil sie sich maßgeblich mehr als Ticketverkäufe finanzieren – ein Drittel jener Museen wird vermutlich verschwinden.

Wir perzipieren jetzt schon, dass einiges in Deutschland besser funktioniert. Viele von uns nach sich ziehen feste Stellen im Kontrast zu Amiland. Lukulent nach sich ziehen wir nachrangig Verluste, verkaufen keine Tickets. Hinwieder ich habe nicht dies Gefühl, dass an Kultur gespart wird – sie ist und bleibt wichtig. Eine andere Sache ist sind wir sowieso personell notdürftig bestückt und sollen sehr haushalten. Mein Team hat nicht weniger zu tun, im Gegenteil, es leistet extrem viel.

Eure aktuelle Panoptikum Lee Mingwei hatte noch keine Gast, die Eröffnung fiel mitten in die schlimmer Zustand. Aufgebaut habt ihr sie noch mit dem Künstler.

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Lee Mingwei: “Guernica in Sand” (2006 – heute), Interaktive Mixed-Media-Installation Sand, Holzinsel, Licht Installationsansicht Lithium, Geschenke und Rituale, Gropius-Strafanstalt, Hauptstadt von Deutschland,

(Foto: Laura Fiorio)

Ja, immerhin Lee Mingwei entschied sich, mitten im Gerüst zu seinem Partner nachher New York zu segeln. Er hatte eine SMS bekommen, dass es in ein paar Tagen nicht mehr möglich sein wird, in die USA einzureisen. Da wusste er noch nicht, dass es in New York so schlimm werden wird. Zu dem Zeitpunkt wurde noch behauptet, Corona gäbe es in den USA nicht. Jetzt ist es zum Besten von uns beiderlei so, dass es hilft, mehr als die Panoptikum zu sprechen und digitale Angebote zu zusammentragen. Wie kann er Gast teilhaben lassen, ohne dass er da ist? Lee Mingwei hat eine starke Ausstrahlung und es ist die richtige Panoptikum zum Besten von den Moment.

Warum ist “Li, Geschenke und Rituale” jetzt aufwärts den Zähler?

Seine Arbeit ist sehr privat und es geht um Fürsorge. Sein Hinfühlen und Hinspüren, welches ohne Rest durch zwei teilbar passiert, sich umeinander und füreinander zu sorgen, ist irgendwas, dies uns aufgebraucht betrifft und aktueller denn je. Selbst habe in jener schlimmer Zustand meinen Vater täglich angerufen, solange bis er irgendwann lachte und sagte, du musst jetzt nicht pro Tag anrufen. Mingweis Kunst fragt schlichtweg: Wie fühle ich mich und wie fühle ich jemanden? In einer neuen Arbeit lädt er dazu ein, Korrespondenz zu schreiben in denen man erzählt, wo man sich in vier, fünf Monaten sieht. Da geht es um Hoffnungen und nachrangig Ängste. Daraus wird später vielleicht eine Lesung.

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Welches macht dies leere Museum mit dir?

Es hat irgendwas sehr Verzauberndes gehabt und war totaler Luxus, die Panoptikum noch in slow motion aufzubauen. Jetzt ist was auch immer abgedeckt, sieht aus wie in Filmen, wenn Personen ins Ferienhaus kommen und die Rollläden geschlossen sind. Es ist traurig. Dies hat irgendwas von Dornröschenschlaf.

Jener 11. Mai wird aller Wahrscheinlichkeit jener Tag, an dem dies Leben ins Museum zurückkehrt. Die Furcht vor dem Virus bleibt wirr – welches kann Kunst non… einer schlimmer Zustand leisten?

Selbst bin sicher, dass es zum Besten von viele extrem heilsam wäre, Kunst zu sehen. Und natürlich stellt sich die Frage: Welches ist die Kunst ohne dies Museum? Welches ist dies Museum ohne dies Museum? Kunst ist irgendwas, dies man somatisch erfährt und deswegen können wir Kunsterfahrung nicht komplett in den virtuellen Raum verschieben.  

Die Furcht vor dem Virus ist wirr – welches kann Kunst non… einer schlimmer Zustand leisten?

Selbst bin sicher, dass es zum Besten von viele extrem heilsam wäre, Kunst zu sehen. Und natürlich stellt sich die Frage: Welches ist die Kunst ohne dies Museum? Welches ist dies Museum ohne dies Museum? Kunst ist irgendwas, dies man somatisch erfährt und deswegen können wir Kunsterfahrung nicht komplett in den virtuellen Raum verschieben. 

Unbedingt jetzt wird unsrige Online-Verpflichtung via Skype schlecht. Wie schön wäre es, dieses Gespräch gleichartig zu münden.  

Kunst muss nachwirken, soll Weiterdenken vormachen und zum Gespräch befruchten. Es geht nicht nur drum, selbst meditativ durch die Panoptikum zu in Betracht kommen. Insofern hat Kunst eine wichtige Unterprogramm, weil mehr als dies Jetzt nachgedacht und reflektiert werden kann, mehr als die Rolle jener Kunst während einer weltweite Seuche, wenn Museen geschlossen sind. So viele KünstlerInnen setzen sich nachrangig mit jener Frage von Fürsorge entzwei.

Ihr habt eine gemeinsame Panoptikum mit jener Stiftung Ludwig mehr als Malerei aus den USA und jener UdSSR ins nächste Jahr geschoben. Im September startet im Gropius-Strafanstalt die erste große deutsche Panoptikum von Yayoi Kusama. Lässt sich dieser Termin halten?

Momentan planen wir zum Besten von den September. Im Zuge dessen, dass wir die Schau mit jener Stiftung Ludwig verschieben konnten, nach sich ziehen wir Planungssicherheit bekommen. Natürlich spielen wir Szenarien durch: Welches passiert, wenn 1,5 Meter Leerschlag gehalten werden sollen? Wenn wir dies durchkalkulieren, zeugen wir Verluste. Es ist eine Riesenausstellung mit Leihgaben aus 25 Ländern, aufgebraucht Museen sind jetzt im Homeoffice. Es gibt plötzlich viele ungeklärte Fragen. Eine andere Sache ist sind wir mit Yayoi Kusama so innig verbunden – sie ist sehr antik, sie lebt zum Besten von ihre Kunst.

Yayoi Kusama setzt mit ihren Spiegelräumen aufwärts Flut und damit gegen Verlorenheit. Sie transformiert ihre eigene Krankheitsgeschichte in Kunst. Wie erlebt sie Covid-19?

Freimütig mehr als die weltweite Seuche habe ich nicht mit ihr gesprochen. Sie lebt sowieso ein sehr isoliertes Leben, geht derzeit nicht in ihr Studio. Sie ist nur in ihrem Krankenzimmer, da arbeitet sie nachrangig. Hinwieder sie schreibt, dass ihre Kunst sie am Leben hält und sie glaubt daran, dass ihre Kunst andere am Leben hält. Sie Leistungsfähigkeit spürt man in den Titeln zum Besten von ihre Kunstwerke: “Love Forever”, “Eternal Love” oder eine neue Arbeit zum Besten von Hauptstadt von Deutschland, die “A Bouquet Of Love I Saw in the Universe” heißt.

Dies klingt inspirierend. Hat selbige Extremsituation positive Nebeneffekte in jener Kunstwelt?

Außergewöhnliche Situationen sind immer gut zum Besten von die Kunst. Interessante Funktionieren entstehen meist in Grenzsituationen oder in Zeiten, in denen große Fragen gestellt werden. Es ist immerhin schwergewichtig zu sagen, welches Corona jetzt zum Besten von Künstler und Künstlerinnen bedeutet. Zu Händen die meisten von uns ist selbige schlimmer Zustand ohne Rest durch zwei teilbar mal drei solange bis vier Wochen antik. Hinwieder ich höre von vielen, dass es emotional schwierig ist, sich in eine Hautblase zu begeben und zu subsumieren.

Welches ändert sich nachher jener weltweite Seuche?

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Selbst habe keine Erwiderung. Wenn ich jetzt mit dem zum Gropius-Strafanstalt fahre, genieße ich es, weniger Autos zu sehen und die Langsamkeit. Im Außenraum ist was auch immer verlangsamt. Dies Leben selbst ist jedoch durch Faktoren wie Homeschooling stressiger geworden. Die Zeit zusammen kann immerhin nachrangig zusammenschweißen. Vielleicht bleibt dieses Klarsicht füreinander, ich hoffe dies zumindest.

Deine Inspirationsquelle in diesem seltsamen Frühling?

Die Gespräche mit KünstlerInnen, Freunden und Kollegen.

Welches vermisst du?

Für immer den Schriftverkehr aufwärts persönlicher Stand. Dies Büro, in dem man sich sieht, man verbinden von kurzer Dauer lacht. Und natürlich blutet mein Kardia, wenn ich in ein leeres Museum gehe.

Mit Stephanie Rosenthal skypte Juliane Rohrleitung



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