Mexikos Mütter suchen nachher Recht


Im jahrelangen Drogenkrieg in Mexiko gelten inzwischen mehr denn 73.000 Menschen denn vermisst. Brennpunkt ist jener Bundesstaat Veracruz. Viele Sippe werden selbst betriebsam und suchen nachher ihren Liebsten. Doch dies kann tödlich sein.

Wenige Tage vor Heiligabend gen dem Rathausplatz jener mexikanischen Hafenstadt Veracruz. Flankiert von zwei Tannen hängt im Schlagschatten einer Baumreihe ein Transparent. Darauf zu sehen sind zahlreiche Fotos von Menschen – Frau, junge, und Männer. Sie Gesamtheit gelten denn vermisst. Manche von schon seither Jahren.

Zuständig für jedes dies Transparent ist die Aktivistengruppe Colectivo Solecito. Ihre rund 300 Mitglieder sind meist Frauen, die die Suche nachher ihren Angehörigen selbst in die Hand genommen nach sich ziehen. Vom Staat wahrnehmen sie sich im Stoß gelassen. Viele jener Vermissten dürften verschleppt und ermordet worden sein. Jener Bundesstaat Veracruz gilt denn Hotspot jener Organisierten Kriminalitätsrate. Die Drogenkartelle das nichts gewinnt Zetas und Jalisco Nuevo Generación ringen hier um die Vorherrschaft. Doch die Ungewissheit lässt vielen Familien keine Ruhe.

genauso Lucia de los Ángeles Díaz. Sie rief Colectivo Solecito zusammen mit anderen Müttern ins , nachdem ihr Sohn entführt wurde. 2013 verschleppten Bewaffnete den in vergangener Zeit 29-Jährigen in jener Nacht aus seinem Haus. “Luis war ein angesehener Unternehmer und in seiner Freizeit als DJ erfolgreich”, erzählt Díaz. “Er hatte nichts mit Drogen zu tun.” Von kurzer Dauer nachher jener Tat erpressten die Geiselnehmer Lösegeld, doch ihr Kind bekam Díaz nicht zurück. Sie vermutet, dass Personal ihres Sohnes in die Geiselnahme verwickelt sind. Widerwille zahlreicher Spuren verliefen die Ermittlungen jener im Sande – wie so oft in Mexiko.

Ein immerwährender Kampf

Colectivo Solecito ist nur eine von vielen Gruppen, die gen eigene Faust nachher Vermissten sucht. Im ganzen Nationalstaat dürfte ihre Zahl in die Hunderte in Betracht kommen. Von jener Regierung erhält Colectivo Solecito keine Unterstützung. Die Typ finanziert sich durch Veranstaltungen und den Verkauf alter Kleidungsstücke. Beim Ausspähen geheimer Gräber erhalten die Aktivisten mitunter Hilfe durch anonyme Hinweisgeber. So konnten übrig Jahre nahe jener Pfarrgemeinde Colinas de Santa Fé verscharrte Überreste von mehr aus 300 Menschen freigelegt werden.

Drogenkrieg in Mexiko

Die meisten jener heute Vermissten in Mexiko verschwanden nachher 2006, denn jener damalige Staatsoberhaupt Felipe Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärte. Seitdem wurden mehr denn 350.000 Menschen getötet, im Schnittwunde gibt es 100 Morde am Tag. Mehr denn 4000 Massengräber wurden seither 2006 entdeckt. Sozusagen die Hälfte davon in den Bundesstaaten Guerrero, Sinaloa, Tamaulipas, Veracruz und Zacatecas.

Weiter  Sonne hält sich nur im Süden

“Es ist ein konstanter Kampf die Behörden dazu zu bringen, Ermittlungen aufzunehmen”, klagt Díaz. Pro dies spurlose Verschwinden zeugen sie und ihre Mitstreiter nicht nur kriminelle Banden, sondern genauso staatliche Sicherheitskräfte zuständig. “Für Polizei und Armee ist der Krieg gegen die Drogenkartelle ein Freifahrtschein, ihre Waffen einzusetzen und Menschen zu verschleppen.”

In ganz Mexiko gelten nachher offiziellen Daten mehr denn 73.000 Menschen denn vermisst. Im Bundesstaat Veracruz sind es mehr denn 3600. Die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher liegen. Denn viele Familien spendieren aus Furcht keine Vermisstenanzeigen gen. Dasjenige erschwert die Identifizierung gefundener Leichen. Seitdem 2006 wurden im Nationalstaat übrig 4.000 geheime Gräber entdeckt, viele davon in Veracruz. Schon vor einigen Jahren bezeichnete Generalstaatsanwalt Jorge Winckler den Bundesstaat denn ein “riesiges Massengrab”. “Über Jahre hinweg hat das organisierte Verbrechen Menschen getötet und verschwinden lassen – mit Duldung der Behörden.”

Gefährliche Suche

Dass die Suche nachher Stellung nehmen tödlich sein kann, zeigt jener Kernpunkt jener 2012 ermordeten Journalistin Regina Martinez. Solange bis zu ihrem Tod suchte sie im Bundesstaat Veracruz nachher Vermissten in öffentlichen Gemeinschaftsgräbern. In solchen Grabstätten werden normalerweise Menschen bestattet, die sich kein eigenes Grabmal leisten können. Laut Martinez wurden übrig Jahre verschwundene Menschen mutmaßlich in solchen anonymen Gräbern heimlich entsorgt. Menschen, die offenbar korrupten Sicherheitskräften oder kriminellen Banden im Weg standen.

Im Hauptaugenmerk von Martinez Recherchen standen jener damalige Landesvater des Bundesstaates Veracruz Fidel Herrera und sein Nachfolger Javier Duarte. Herrera werden Verbindungen zum Zeta-Oligopol nachgesagt, dies seinen Wahlkampf finanziert nach sich ziehen soll. 2017 klagten die Behörden Herrera an, weil er gefälschte Krebsmedikamente für jedes verkauft nach sich ziehen soll. Ein Urteil steht noch aus. Sein Nachfolger Duerte wurde im vergangenen Mai wegen Korruption zu neun Jahren Kerker verurteilt.

Pro die Zukunft wünscht sich Díaz jeden zu finden, jener vermisst wird. “Wir wollen wissen, was mit den Menschen passiert ist. Wir wollen die Wahrheit erfahren und Gerechtigkeit.” Ein Wunsch, jener in Bezug auf jener aktuellen Stellung wenig hoffnungsvoll erscheint. Erst vergangene Woche wurde die Leiterin jener Typ Colectivo Madres Luna, Elvira Gómez, von einem bewaffneten Kommando verschleppt. Zuvor hatte die Aktivistin vor dem Regierungspalast in Xalapa, jener Kapitale des Bundesstaates Veracruz, demonstriert. Seitdem 2013 sucht Gómez nachher ihren beiden vermissten Söhnen. Pro deren Verschwinden macht sie die Polizei zuständig. Von Gómez fehlt seither dem 14. Januar jede Spur.