Missionare oder Spione im Talar?


Die Frage, ob dies Päpstliche Collegium Russicum im Vatikan Missionare oder Agenten ausbildet, ist so Altbier wie dies Kolleg selbst. Linie deswegen hofft man jetzt, dass es zu Friedensgesprächen zwischen Moskau und Kiew beiträgt.

Vom Päpstlichen Collegium Russicum in Rom wissen nur wenige Gläubige. Dies Kolleg befindet sich im Kraulen dieser Ewigen Stadt, in unmittelbarer Nähe zur Basilika Santa Maria Maggiore. Gegründet wurde es 1929 unter Papst Pius XI. und wird solange bis heute von den Jesuiten getragen. Ursprüngliches Ziel dieser Institution war es, Missionare auszubilden, die in petto waren, in die UdSSR zu reisen, um dort den katholischen Vertrauen schenken am Leben zu halten. Zum Besten von die Bolschewiken war es wiederum ein Ausbildungsort des Vatikans zum Besten von Spione.

Vieles hat sich mittlerweile geändert. Dies Russicum sei eine überalterte Institution, meint dieser Jesuit Germano Marani, Professor an dieser Päpstlichen Universität Gregoriana und Mitglied des Kollegs im Gespräch mit ntv.de. Seit dem Zeitpunkt 2016 ist dies Collegium Russicum Teil dieser päpstlichen Universität Gregoriana. „Heute fokussiert sich unser Bestreben gen die ökumenische Verständigung unter den christlichen Kirchen. Die ursprüngliche Regelung mag überholt sein, seine Vermittlerrolle im Unterschied dazu nicht. Und ohne Rest durch zwei teilbar wird dies Kolleg denn möglicher Brückenbauer zwischen dem Vatikan und dem Moskauerin Patriarchat gesehen.

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Kyrill I. und Papst Franziskus für einem digitalen Kommunikation Mittelpunkt März.

(Foto: picture alliance/dpa/Vatican Media)

Denn dieser russische Angriffskrieg gen die Ukraine hat wiewohl die Beziehungen zwischen dem Papst und dem russischen Patriarchen zerrüttet. Franziskus verurteilt den Krieg, spricht von Gräueltaten und Massakern und dem leidgeprüften ukrainischen Volk. Kyrill I. steht stattdessen seitlich von Staatschef Wladimir Putin und rechtfertigt die „Spezialoperation“, wie der Angriffskrieg in Russland heißt, als „metaphysischen Kampf“ des Guten gegen dies Ungezogen und den westlichen Verderb.

Brückenbau zwischen Franziskus und Kyrill I.

Wie stark sich die Fronten zwischen den zwei Kirchen verhärtet nach sich ziehen, kann man daraus schlussfolgern, dass dies im Monat des Sommerbeginns in Jerusalem vorgesehene Treffen von Franziskus und Kyrill I., fürs Erste abgesagt ist. Finale voriger Woche ließ dieser Papst in einem Interview mit dieser argentinischen Zeitung „Lanthanum Nacion“ wissen: „Unsrige Diplomaten sind zum Schluss gekommen, dass ein Treffen zu dem jetzigen Zeitpunkt zum Besten von viel Verwirrung sorgen könnte.“

Dieser Entschluss ist nachvollziehbar, macht im Unterschied dazu verständnislos. Hierfür, dass dieser Papst immerfort den Dialog heraufbeschwört, hört sich die Streichung sozusagen schon wie eine Kapitulation an. Doch Diplomatie heißt wiewohl Arbeit hinter den Kulissen, und da könnte dies Rat ins Spiel kommen oder schon gekommen sein.

Laut „il venerdì“, der Wochenbeilage der Tageszeitung „la Repubblica“, urteilen sich ohne Rest durch zwei teilbar viele Blicke gen dies Russicum. Dies Kolleg verfügt einzigartige Russlandkenntnisse und -kontakte. Deswegen könnten hier wiewohl die Grundlage zum Besten von Friedensgespräche zwischen Katholiken und Russisch-Orthodoxen geschaffen und die Weichen zum Besten von friedensorientierte Gespräche zwischen Moskau und Kiew gestellt werden.

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Nachrangig Kyrill I. ging im Russicum ein und aus

Dass die Versöhnung zwischen den beiden Kirchen in diesem Krieg eine Rolle spielen könnte, ist weniger weit hergeholt denn es scheinen mag. Nicht zuletzt wegen des engen Verhältnisses zwischen Putin und Kyrill I. In dieser Breschnew-Periode ging Nikodim, damaliger Metropolit von Sankt Petersburg, im Russicum ein und aus. zurückbegleitendwurde er von seinem jungen Assistenten Wladimir Michailowitsch Gundjajew, dem späteren Patriarchen dieser russisch-orthodoxen Religionsgemeinschaft Kyrill I.

Um zu verstehen, warum dies Kolleg eine so wichtige Rolle schlucken könnte, muss man in die Historie dieser Institution zurückerinnern. Denn die Bolschewiken die Potenz in Russland übernahmen, gehörte es zu Lenins vorrangigen Zielen, ganz Glaubensgemeinschaften im Nationalstaat auszurotten. Vornehmlich verhasst waren ihm die orthodoxe und die katholische Religionsgemeinschaft, weswegen ihre Vertreter allesamt entweder in die Gulags geschickt oder ermordet wurden.

1927 gab es in dieser UdSSR keinen freien katholischen Priester mehr. Um den katholischen Vertrauen schenken im Nationalstaat trotzdem zu erhalten, wurde dies Kolleg Russicum gegründet. In diesem wurden die Priester nicht nur in orthodoxer und byzantinischer Liturgie, sowie in dieser russischen Sprache unterrichtet, sondern lernten wiewohl die Fundamente dieser sowjetischen Ideologie. Die Priester wussten, dass sie sich mit ihrem Entschluss in die UdSSR zu begeben, wiewohl großer Gefahr aussetzten. Nichtsdestotrotz „herrschte unter den Missionaren ein gewisser Enthusiasmus, nachher Russland zu möglich sein, um dies Evangelium zu verkünden und notfalls zu diesem Zweck zu sterben“, erzählt der Jesuitenpater Ludwig Pichler im italienischen Dokumentarfilm „Russicum le spie del Vaticano“ (Russicum, die Spione des Vatikans). Pichler ist selbst Mitglied des Russicum.

Zum Besten von die Sowjets war dies Kolleg ein Kränkung, gut dies man im Unterschied dazu bestens Mitteilung wusste. Und so ist es mehr denn wahrscheinlich, dass sie im Laufe dieser Jahre dort den vereinigen oder anderen Agenten einschleusten. Ob wiewohl Kyrill I ., dieser zum Besten von den KGB arbeitete, zu diesen zählte, ist nicht belegt. Die These des Spionagenetzes nahm wiewohl dieser italienische Regisseur Pasquale Squitieri denn Grundlage seines jedoch ohne Maß klischeehaften Films „Russicum“.

Nicht wieder ein Hernia wie einst zwischen Juden und Christen

Heute geht es dem Jesuitenpater Marani und somit dem Kolleg im Unterschied dazu um irgendwas ganz anderes. „Dieser Krieg, mit seinen Gräueltaten, wird dieselbe Implikation nach sich ziehen, wie Auschwitz zwischen den Christen und den Juden.“ Nichts werde mehr so sein wie früher, sagt er „il venerdì“ im Interview. Deswegen stehe das Kolleg heute mehr denn je „zum Besten von gemeinsame Initiativen, die Schrittgeschwindigkeit zum Besten von Schrittgeschwindigkeit zu einer wahrhaftigen und tiefen Hoffnung gen Frieden zwischen den Kirchen münden“, fügt er im Gespräch mit ntv.de hinzu.

Man mag Zweifel hegen, dass die Verständigung zwischen dem Vatikan und dem Moskauerin Patriarchat wiewohl zum Waffenstillstand münden kann, es darf im Unterschied dazu nichts unversucht bleiben, damit dies Weh dieser Ukrainer ein Finale findet.