Mit Adolf Hitler gen du und du: „Jojo Rabbit“ bläst zur Hasenfuß-Jagen


Jener kleine Jojo ist zehn, ein Fan des Nazi-Regimes – und ein Hasenfuß. Doch zum Glücksgefühl gibt es ja Adolf Hitler, seinen imaginären Spezi. Jener neuseeländische Regisseur Taika Waititi liefert mit „Jojo Rabbit“ eine neue Parodie gen dies NS-Regime ab. Gelungen?

Es kann ein Kobold à la „Pumuckl“ sein. Ein Vorleger Lindwurm wie „Grisu“. Oder reibungslos ein Junge oder Mädchen im gleichen Bursche. Doch welches, wenn welcher imaginäre Spezi eines Kindes unbedingt Adolf Hitler ist? Mit dieser schaurig-skurrilen Vorstellung spielt welcher Streifen „Jojo Rabbit“ von Regisseur Taika Waititi, basierend gen dem Roman „Caging Skies“ von Christine Leunens. Und dies so gewandt, er c/o welcher kommenden Oscar-Verleihung schon mal zum Besten von sechs Trophäen nominiert ist.

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Ein guter Spezi, dies ist dies beste, welches es gibt gen welcher Welt: Jojo (Roman Griffin Davis, r.) und Adolf Hitler (Taika Waititi).

(Foto: Twentieth Century Fox)

Darf man Hitler, dies sogenannte „Dritte Reich“ und die Schrecken welcher Nazi-Meisterschaft parodieren? Darf man darüber Witze zeugen? Sie Fragen scheinen längst positiv beantwortet zu sein. Beweise hierfür gibt es genug, angefangen von Charlie Chaplins „Der große Diktator“ jenseits Robert Benignis „Das Leben ist schön“ solange bis hin zur deutschen Lustspiel „Er ist wieder da“ von David Wnendt.

Es geht nicht um dies Ob, sondern um dies Wie. Wenn ein Hitler-Imitator gen einem Radler-Treffen unter dem Jubel von Teilnehmern und sogar eines Polizisten in voller Montur aufläuft, hat dies durchaus dies Geschmäckle welcher Verharmlosung und Glorifizierung und sorgt insoweit zu Recht zum Besten von Empörung. Ein Lichtspiel wie „Jojo Rabbit“ erreicht durch die Verballhornung des größten Massenmörders welcher Historie dagegen genau dies Gegenteil. Zusammen begegnet er dem Terror, non… er die stärksten Waffen schier gegen ihn ins Feld führt: Herzenswärme und Menschlichkeit.

Zwischen Fantasie und Wirklichkeit

Jener Junge Jojo Betzler (Roman Griffin Davis) erlebt die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs in einem fiktionalen Ort namens Falkenheim. Voller Begeisterung schließt er sich welcher Hitlerjugend an, wo er gen den desillusionierten, fatalistischen und saufenden Lehrmeister Hauptmann Klenzendorf (Sam Rockwell) trifft. Andererseits welcher schmächtige und mit seinen ohne Rest durch teilbar mal zehn Jahren natürlich nachrangig noch naiv-kindliche Jojo trifft nachrangig gen Kameraden, die es nicht übermäßig gut mit ihm meinen. Von jetzt auf gleich wird er qua Hasenfuß verspottet. Doch obwohl er so die gnadenlose NS-Ideologie vom Recht des Stärkeren und welcher Exklusion Schwächerer nachrangig am eigenen Leib zu spüren bekommt, ist sein Enthusiasmus zum Besten von dies Regime zunächst ungebrochen.

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Jener Verbleib von Jojos Vater irgendwo an welcher umkämpften Kampfzone ist ungeklärt. So erschafft sich welcher Junge in seiner Fantasie vereinen imaginären Spezi, welcher ihm hier helfen soll, den Mühle und all seine Widrigkeiten zu meistern. Jener Kumpel ist kein Geringerer qua Adolf Hitler höchstpersönlich, gespielt von Regisseur Waititi.

Doch dies ist nicht Jojos einzige Bezugsperson. Da wäre schließlich nachrangig noch seine ganz reale Schraubenmutter Rosie (Scarlett Johansson), die ihm zwar seine kindlichen Freiheiten lassen möchte, von welcher NS-Jubelstimmung ihres Sohnes im Kontrast dazu wenig fasziniert ist – nachrangig wenn sie sich dies in welcher Diktatur natürlich nicht protokollieren lassen darf. Vollends zu eskalieren droht die Situation, qua Jojo eines Tages herausfindet, seine Schraubenmutter in einem Verschlag unter dem Gewölbe die 15-jährige Jüdin Elsa (Thomasin McKenzie) versteckt. Infiltriert von den Klischees und dem Judenhass welcher Nazis will er sie zunächst welcher Gestapo jemanden einweisen. Damit jedoch würde er nachrangig seine Schraubenmutter den Henkern ausliefern. Stattdessen baut er heimlich eine Zusammenhang zu Elsa gen – und gerät zusehends in Konflikt mit seinen aufoktroyierten Idealen und zwangsläufig nachrangig seinem Kumpel Hitler …

Grotesk, wirr, überzeichnet

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Problematisch wird es, qua plötzlich Elsa (Thomasin McKenzie) auftaucht.

(Foto: Twentieth Century Fox)

„Jojo Rabbit“ kann sich unter anderem Hoffnungen gen den Oscar zum Besten von den besten Lichtspiel und zum Besten von die beste Nebendarstellerin (Scarlett Johansson) zeugen. Doch nachrangig die Auftritte von Roman Griffin Davis und Taika Waititi wären fast wie oscarverdächtig gewesen. Lukulent, welcher neuseeländische Regisseur mit Maori-Elternhaus liefert keine authentische Hitler-Darstellung im Stile eines Bruno Ganz in „Der Untergang“ ab. Sie ist stattdessen grotesk, wirr und überzeichnet, legt im Kontrast dazu ohne Rest durch teilbar damit den Wahnsinn des einstigen „Führers“ genüsslich ungeschützt. Ach, wären die Schrecken des NS-Regimes doch nur dies Produkt einer kindlich überdrehten Fantasie gewesen und kein grauenvoller Teil welcher Weltgeschichte.

Es gibt schon erste Vorschläge, „Jojo Rabbit“ zum Unterrichtsgegenstand an Schulen zu zeugen. Vielleicht nicht die schlechteste Idee. In den Köpfen mancher Zuseher mögen Filme wie dieser womöglich mehr glücken qua welcher erhobene Zeigefinger.

„Jojo Rabbit“ läuft ab sofort in den deutschen Kinos.



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