Mit High-Tech gegen die Tigermücke


Stechmücken gelten denn gefährlichste Tiere dieser Welt. Jedes Jahr sterben unzählige Menschen an von Mücken übertragenen Krankheiten. Mit High-Tech-Methoden versuchen Forscher, dies zu verhindern. Hier bekämpfen sie Mücken unter anderem mit – Mücken.

Stechmücken sind zu Händen die meisten von uns vor allem eines: ziemlich lästig. Manche Arten sind im Kontrast dazu gleichwohl richtig gefährlich, denn sie können Krankheiten veräußern. Uff dieser ganzen Welt versuchen Forscher dies zu verhindern, mit High Tech und unkonventionellen Methoden. Einer dieser anerkanntesten deutschen Experten in Sachen Stechmückenbekämpfung ist Norbert Becker, er war tief Zeit Chef dieser “Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage” (KABS) am Oberrhein. Die hat es nicht nur aufwärts die Überschwemmungsmücken es sei denn, die im Flussgebiet leben. Sekundär die Asiatische Tigermücke hat sich in Süddeutschland angesiedelt. Und weil sie Krankheitserreger wie dies Zika-, Dengue- oder Chikungunya-Virus veräußern kann, wird sie mit einer besonderen Methode bekämpft.

Steril durch Gammastrahlung

“Wir nutzen dafür die sogenannte SIT-Methode, das steht für Sterile--Technik. Wir züchten männliche Tigermücken im Labor und sterilisieren sie mit Gammastrahlung. Die Bestrahlung ist so eingestellt, dass sie nur die Spermien schädigt, aber nicht die Körperzellen. Die Männchen können weiterhin fliegen und haben auch noch Lust auf Sex, erklärt Becker im ntv-Podcast “Wieder welches gelernt”.

Dass sie zeugungsunfähig sind, perzipieren weder die sterilisierten Männchen noch die wilden Weibchen, mit denen sie sich in dieser Natur paaren – ein gewitzter Sabotage-Coitus, dieser in den Einsatzgebieten, etwa in Ludwigshafen oder in Freiburg, die Tigermücken-Populationen erkennbar reduziert: “Wir setzen jede Woche pro Hektar 1.000 solange bis 1.500 dieser sterilen Männlein aus, meistens in den späten Nachmittagsstunden”, erklärt Becker. “Die suchen dann die Wildweibchen und paaren sich mit ihnen. Ende den Eiern prosperieren sich anschließend keine Embryonen. So können wir mehr denn 70 v. H. dieser Population reduzieren – dies funktioniert danach sehr gut.”

Dies hat gleichwohl mit dem Sexleben dieser Mücken zu tun. Sie paaren sich nämlich nur einmal im Leben, vorher sie dies erste Mal Hoden legen. Die Spermien dieser Männchen legen die Weibchen dann in sogenannten Samentaschen, erklärt Doreen Werner vom Leibniz-Zentrum zu Händen Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg. Zu Händen den Rest ihres Lebens greifen sie dann darauf zurück, wenn sie neue Hoden in See stechen wollen. “C/o optimalen Bedingungen lebt eine einzelne Mücke vier solange bis sechs Wochen”, sagt Werner. “In dieser Zeit kann sie vier- solange bis fünfmal Hoden in See stechen, jeweilig solange bis zu 300 Stück.” Eine einzelne Mücke kann danach schnell übrig tausend Nachwelt produzieren, die sich ebenfalls jeglicher fortpflanzen. So entsteht ein exponentielles Wuchs, dies sich schnell zu einer regelrechten Plage ausweiten kann – wenn man nicht gegensteuert, etwa mit sabotierten Männchen.

zeugen unfruchtbar

Zu Händen die Bestrahlungsmethode arbeitet die KABS mit Spezialisten aus Bologna in Italien zusammen, hier werden die in Süddeutschland gefangenen Mücken gezüchtet und bestrahlt und anschließend wieder an den Oberrhein zurückgebracht, um sie dort auszusetzen. Woanders setzt man nicht aufwärts Strahlung, sondern aufwärts Bakterien. Männliche Mücken werden im Laboratorium mit sogenannten Wolbachien infiziert. Die kommen in vielen Insektenarten vor und zeugen den meisten dieser Tiere nichts aus.

Seit dieser Zeit ein paar Jahren gelten Wolbachia-Bakterien im Kontrast dazu denn eine Stil Wunderwaffe gegen Stechmücken, die Krankheitserreger veräußern. US-Forscher nach sich ziehen herausgefunden, dass man männliche Mücken mit Wolbachien unfruchtbar zeugen kann. Weibchen, die dies Bakterium in sich tragen, können sich zwar fortpflanzen, im Kontrast dazu die gefährlichen Viren vermehren sich in ihnen nicht. Wolbachia-Mücken werden etwa in fünfter Kontinent, Südostasien, Südamerika oder Mexiko schon eingesetzt, unter anderem koordiniert durch dies World Mosquito Program. In Deutschland sei die Wissenschaft zu diesem Zweck noch nicht weit genug, es fehle an Ressourcen, sagt Norbert Becker.

Im Kampf gegen die Tigermücke setzen die Experten im Kontrast dazu nicht nur aufwärts Laboratorium-Sabotage, sondern gleichwohl aufwärts dies Mittel BTI, kombinieren Eiweißstoff, dieser spezifisch Mückenlarven abtötet. Naturschützer kritisieren, dass dieser großflächige BTI-Kapitaleinsatz in dieser Natur gleichwohl andere Arten schädigt, die denn wichtige Nahrung zu Händen andere Tiere gelten. Beim gezielten Kapitaleinsatz gegen Tigermücken in den Städten ist dies Mittel im Kontrast dazu erste Wahl.

Eiweißtabletten gegen Larven

Die Bekämpfer zu tun sein im Kontrast dazu wissen, wo die einst invasive Stil, die sich in manchen Teilen Deutschlands inzwischen etabliert hat, schier umherschwirrt. Somit hat Doreen Werner den Mückenatlas ins Leben gerufen. Da kann jeder mitmachen und gefangene Mücken einsenden. Ist eine Tigermücke nun, umsetzen die Experten aus und in Betracht kommen aufwärts Spurensuche. Fündig werden sie vor allem aufwärts Friedhöfen – die offenstehen dies perfekte Lebensumfeld zu Händen die Tigermücken. “Da gibt es Brutstätten, danach die zahlreichen künstlichen Wassergefäße, in denen die Mücken ihre Hoden in See stechen können”, erklärt Doreen Werner. “Wir nach sich ziehen Pflanzen und Blumen, die Nektar oder Pflanzensaft spenden. Wir nach sich ziehen Schattenplätze – und natürlich die potenziellen Blutwirte: Kleinsäuger, Vögel, Fledermäuse.”

*Datenschutz

Dieser Kampf gegen die Mücken ist eine Sisyphus-Arbeit, die viel Kapitaleinsatz und Kraft erfordert. Gewonnen werden kann dieser Kampf nur, wenn gleichwohl jeglicher Bewohner in den Risikogebieten mithelfen, etwa un… sie potenzielle Brutplätze vernichten, erklärt Becker. “Wir in Betracht kommen von intern Haus, verteilen Infoflyer und BTI-Tabletten. Mit speziellen Hinschlagen gucken wir dann, in welchen Gebieten es noch viele Mücken gibt. Da setzen wir dann die sterilisierten Mücken ein.”

Nichtsdestotrotz warum stecken die Forscher schier so viel Kraft in die Bekämpfung dieser Asiatischen Tigermücke? Schließlich ist sie nur eine von rund 50 Stechmückenarten, die in Deutschland leben. Nichtsdestotrotz sie ist insbesondere gut aufwärts dies urbane Leben entsprechend den Wünschen hergerichtet, brütet selbst in kleinsten Wasserpfützen, sticht giftig und persistent, gleichwohl während des Tages – und sie gilt denn eine dieser gefährlichsten Mücken dieser Welt, weil sie Krankheitserreger wie dies Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Virus überträgt. Zu diesem Zweck braucht sie zwar gleichwohl kombinieren Wirt, dieser dies Virus in sich trägt. Nichtsdestotrotz weil welche Tropenkrankheiten gleichwohl in Europa immer häufiger sichtbar werden, steigt hierzulande dies Risiko, dass eine Tigermücke zum Überträger wird.

Nächster Schritttempo Gentechnologie?

Dieser Mückenatlas zeigt, dass sich die Asiatische Tigermücke bisher vor allem in Südwestdeutschland angesiedelt hat – dies muss im Kontrast dazu nicht so bleiben, betont Doreen Werner. Es gilt denn wahrscheinlich, dass sie sich weiter ausbreitet. Problematisch könnte im Kontrast dazu gleichwohl eine andere Mückenart werden, die in Deutschland überall Zuhause ist – die gemeine Hausmücke. Die gilt denn potenzieller Überträger des West-Nil-Fiebers, einer weiteren Tropenkrankheit, von dieser es erste Fälle inzwischen gleichwohl in Deutschland gab. Ob man die Hausmücke verwandt wie die Tigermücke in Spiel der Könige halten kann, versuchen Becker und seine Kollegen derzeitig zu erkunden. Er hofft, dass wir gleichwohl in Deutschland in Bälde mit Wolbachia-Bakterien funktionieren können. Und er denkt schon kombinieren Schritttempo weiter: In Brasilien, sagt er, arbeite man schon mit Gentechnologie – die Forscher schleusen manipulierte Gene in Mückenpopulationen ein, um sie zu entfernen.

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