Mit Omikron reicht scheinbar fernerhin 2G nicht



Erkenntnisse aus Südafrika

Mit Omikron reicht scheinbar fernerhin 2G nicht

Seitdem die Omikron-Mutationsprodukt des Coronavirus in Südafrika entdeckt wurde, versuchen Wissenschaftler die Eigenheiten dieser Variante zu durchschauen. Wegen dieser vielen Ansteckungen kommen aus Südafrika erste Information, die dasjenige vereinfachen. Die Ergebnisse sind verstörend.

Südafrikas Wissenschaftler funktionieren uff Hochtouren daran, die neue Omikron-Variante besser zu verstehen. Jetzt gibt es vereinen ersten Zwischenbericht. Er zeigt: Omikron verdrängt in Südafrika die Delta-Variante rasant. Wesentlich beunruhigender ist: Omikron durchbricht virtuell den Sicherheit genesener Covid-19 Patienten. Dasjenige dürfte fernerhin in Deutschland neue Diskussionen oben die 2G Steuern eröffnen. Denn es ist nur eine Frage dieser Zeit, solange bis Omikron fernerhin hierzulande Chef im Ring ist.

„Omikron hat in Südafrika die Vorherrschaft übernommen“, sagt Anna von Gottberg. Welcher Sine tempore hängt schwergewichtig im Raum. „Wir sind natürlich noch ganz am Anfang der Forschung“, fügt sie hinzu. Von Gottberg ist anerkannte klinische Mikrobiologin und Leiterin dieser Geschwader pro Atemwegserkrankungen am südafrikanischen Nationalen Institut pro übertragbare Krankheiten, NICD. Sie wählt ihre Worte vorsichtig. Ehe Panik ausbricht: Die Position in Südafrika ist derzeit wesentlich weniger alarmierend qua in Deutschland. Die vierte Woge zieht am Kap von Alte Welt zwar rasant an, Neuinfektionen steigen exponentiell an (11.353 am Wochenmitte), obgleich sind laut WHO derzeit nur vier v. H. dieser Intensivbetten belegt.

Welcher erste Zwischenbericht südafrikanischer Forscher zur Omikron-Variante birgt anderen Grund zur Sorge. „Wir glauben, Covid-19 Genesene sind nicht vor einer Neuinfektion mit der Omikron-Variante geschützt“, sagt von Gottberg. Nichtsdestoweniger man hoffe, ihr Sicherheit reiche, um vereinen schweren Krankheitsverlauf, Krankenhausaufenthalt oder Tod zu verhindern. Es ist eine Hoffnung, mehr nicht. Die Wirkung einer Impfung doch, so ihre Einschätzung, werde weiterhin guten Sicherheit eröffnen, zumindest vor schweren Verläufen.

Gefahr dieser Reinfektion

Südafrikas Wissenschaftler nach sich ziehen in den vergangenen Tagen 249 Corona-Virus-Proben sequenziert. Dasjenige sind nicht viele. Nichtsdestoweniger in 183 (74 v. H.) wurde die Omikron-Variante nachgewiesen. Dasjenige ist derzeit die weltweit größte Typ untersuchter Fälle dieser neuen Variante. Omikron verdrängt Delta rasant.

Dasjenige südafrikanische Netzwerk pro Genom-Überwachung, NGS-SA, überwacht nicht nur Neu-, sondern fernerhin Reinfektionen. „Wir haben das auch schon bei der Beta-Welle (2.) und bei Delta (3.) getan“, so von Gottberg. „Bei beiden sahen wir keinen überproportionalen Anstieg von Reinfektionen. Aber mit Omikron sehen wir genau das.“ Südafrikas Nation hat eine hohe natürliche Durchseuchungsrate, andererseits nur jeder dritte Erwachsene ist geimpft.

„Es wird viel über eine mögliche höhere Übertragbarkeit von Omikron diskutiert“, sagt von Gottberg. „Aber ich glaube, diese Variante könnte genauso übertragbar oder ansteckend wie Delta sein. Nur die Anfälligkeit der Bevölkerung ist jetzt größer. Bei Delta waren Genesene geschützt. Bei Omikron scheint das nicht der Fall zu sein.“

Weiter  Corona-"Explosion" in Europa befürchtet

Impfskepsis verstärkt vierte Woge

Widerwille niedriger Impfquote hatte man in Südafrika gehofft, die hohe Zahl Genesener könnte die vierte, ohnehin erwartete Woge tief halten. Die Omikron-Variante stellt dasjenige Nationalstaat nun vor eine unerwartete Herausforderung. Und den Kontinent erst recht. Sozusagen genau ein Jahr, nachdem die weltweit erste Corona-Impfung verabreicht wurde, sind nur 102 Mio. Menschen uff dem afrikanischen Kontinent geimpft. Dasjenige entspricht 7,5 v. H.. In zahlreichen afrikanischen Ländern liegt die Quote sogar unter 1 v. H..

Je weniger Menschen geimpft sind, umso mehr Gelegenheit hat dasjenige Virus zu mutieren. Vor allem in immungeschwächten Menschen. Da geht es nicht nur um HIV und Aids, sondern fernerhin um Tuberkulose- und Grippepatienten und mangelernährte Bevölkerungsteile. Die Ergebnis uff die Frage, warum zum zweiten Mal – nachdem Beta – mit Omikron wieder eine neue Variante uff dem afrikanischen Kontinent – beziehungsweise in Südafrika – entdeckt wurde, ergibt sich virtuell von selbst.

„Unter Berücksichtigung des großen Anteils immunkompromittierter Menschen hier, war es zu erwarten. Das Virus hält sich länger in ihrem Körper auf, hat mehr Zeit zu mutieren“, so Dr. Nicksy Gumede-Moeletsi, Virologin pro dasjenige Regionalbüro dieser World Health Organization in Hauptstadt der Republik Kongo, Kongo. Nichtsdestoweniger sie mahnt vor schnellen, einfachen Schlüssen: „Wir wissen noch nicht, wo die Omikron-Variante zuerst aufgetreten ist.“

Voreilige Schlüsse?

Südafrika ist dasjenige sehr wichtig. Dasjenige Nationalstaat hat die besten Labore uff dem Kontinent, Wissenschaftler von Weltklasse und ein wegen dieser HIV/Aids und Tuberkulose weltweite Seuche erprobtes Sequenzier- und Nachverfolgungs-System. Natürlich entdeckt man hier schnell neue Varianten. Dasjenige heißt andererseits nicht, dass sie in Südafrika entstehen. Von Gottberg verweist uff zahlreiche Studien, die zeigen: Ebenso in Europa und den USA entstehen Virusmutationen in immunkompromittierten Patienten.

Die Forschergemeinschaft im südlichen Alte Welt ist verärgert oben Panikreaktionen europäischer und nordamerikanischer Nationen, die Reisebeschränkungen verhängt nach sich ziehen. Viele Volksvertreter zeugen die Wissenschaftler pro den großen wirtschaftlichen Schaden zuständig, den die Omikron-Variante in Südafrika angerichtet hat, obwohl bisher nicht mehr da Infizierten vereinen leichten Verlauf dieser Krankheit erlebt nach sich ziehen. Ein Virologe sagt im privaten Gespräch: „Nächstes Mal machen wir es wie Tansania. Erzählen niemandem etwas und beten lieber drei Tage.“

Von Gottberg formuliert den Gedanken so gut wie zweckmäßig: „Wir haben Hypothesen und Ideen, aber wir stehen am Anfang unserer Forschung. Lassen Sie uns Daten sammeln. Ich hoffe, wir werden schnell mehr über die Omikron-Variante wissen und hoffentlich schnell die Grenzen wieder öffnen, damit Menschen sich frei bewegen können.“ Sie nickt und verabschiedet sich mit einem einfachen „Over!“