Montage von Fusionsreaktor beginnt


Dasjenige Verschmelzen von Atomkernen setzt gewaltige Mengen sauberer und sicherer Leistungsabgabe zu besetzen – ganz ohne radioaktiven Müll. Die USA, Russland und Europa zusammensetzen in Grande Nation verbinden an einem Forschungsreaktor. Jetzt beginnt eine neue Phase. Die Hoffnungen sind weitläufig, die Kritik nunmehr nicht zuletzt.

Ganz Bauteile sind da: In hohen Hallen nordöstlich von Aix-en-Provence in Südfrankreich setzen riesige Magnetspulen, Vakuum-Behältnis und glänzende Großbauteile aus Metall. Zusammenmontiert sollen sie den Kernfusionsreaktor Iter (International Thermonuclear Experimental Reactor, lateinisch zu Händen Weg) sicher, ein Mammut-Projekt, dies teuer ist, ungewisse Erfolgsaussichten hat, nunmehr nicht zuletzt zu Händen eine große Hoffnung steht – die Tür aufzustoßen in ein neues Zeitalter sauberer und klimafreundlicher Leistungsabgabe. Manche sagen gar, jeglicher Energieprobleme könnten mit jener Technologie hinauf einmal gelöst werden.

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Macron war jener Fest per TV-Gerät zugeschaltet.

(Foto: AP)

“Iter ist ein Versprechen auf Frieden und Fortschritt”, sagte Frankreichs Vorsitzender Emmanuel Macron im Rahmen einer virtuellen Fest aus Anlass des Bauabschnitts. Kernverschmelzung ermögliche eine “umweltfreundliche, kohlenstofffreie, sichere und praktisch abfallfreie Energie”. Südkoreas Vorsitzender Moon Jae In sprach vom “größten Wissenschaftsprojekt in der Geschichte der Menschheit”. Dieser Beginn jener Montage des Reaktors vom Typ Tokamak sei ein historischer Moment, sagte Iter-Chef Bernard Bigot im Rahmen einer Zeremonie zu Händen den neuen Bauabschnitt. Dieser härteste Teil jener Arbeit liege nun nunmehr noch vor dem Team. Dieser Gerüst sei wie ein riesiges 3D-Puzzle, dies unter Beachtung des Zeitplans zusammengesetzt werden müsse, so Bigot.

Die Corona-Weltweite Seuche hatte die Tätigkeiten hinauf jener Großbaustelle im Rahmen Cadarache, rund 60 Kilometer nordöstlich jener französischen Hafenmetropole Marseille, zuletzt verlangsamt. Ganz unterbrochen wurden sie jedoch nicht. An dem Projekt sind neben jener EU die USA, Russland, VR China, Indien, Nippon und Südkorea beteiligt. Die Preis werden hinauf mehr qua 20 Milliarden Euro geschätzt, begonnen hatte jener Kittchen 2010.

Ein “Stern auf der Erde”

Kernverschmelzung: Tokamak und Stellarator

Wenn es um Kraftwerke geht, die aus Kernverschmelzung Leistungsabgabe profitieren sollen, tauchen immer wieder zwei Begriffe hinauf: Tokamak und Stellarator.

Damit sind zwei verschiedene Bauweisen gemeint, die nunmehr genauso Ziel nach sich ziehen: Jedwederlei sollen ein zig Mio. Qualität Celsius heißes Plasma mit einem Magnetfeld einschließen.
Dieser Unterschied: Beim Tokamak wird Strom durch dies Plasma geleitet, jener ein Magnetfeld erzeugt, dies im Zusammenspiel mit einem weiteren Feld dies Plasma einschließt.
Beim Stellarator fließt hingegen kein Strom durch dies Plasma selbst. Dasjenige einschließende Magnetfeld wird von komplex verwundenden Spulen erzeugt.
Zusammen mit dem Experimentalreaktor Iter in Südfrankreich handelt es sich um verschmelzen Tokamak. Die Greifswalder Fusionsanlage “Wendelstein 7-X” Stellarator hingegen ist ein Stellarator.

Welches am Finale aus dem Projekt entstehen soll, nennt Bigot verschmelzen “Stern auf der Erde”. Denn so wie es im Obstkern von Sternen passiert, soll jener Reaktor Wasserstoff-Atome verschmelzen und so Leistungsabgabe erzeugen. Dasjenige ist praktisch dies Gegenteil jener schon genutzten , im Rahmen jener Atomkerne gespalten werden. Im neuen Reaktor soll Wasserstoff hinauf 150 Mio. Qualität Celsius erhitzt werden. Dasjenige entstehende heiße Plasma muss von extremen elektromagnetischen Feldern berührungsfrei in jener Einsetzkammer implizit werden, welches extrem schwierig umzusetzen ist. Andersartig qua mit elektromagnetischen Kräften geht es nunmehr wohl nicht, da kein Werkstoff so ein hohen Temperaturen standhalten könnte. Dasjenige ist dies Prinzip eines Tokamak-Reaktors, einer ursprünglich russischen Idee.

2025 sollten dies erste Plasma eingesetzt werden und Physiker mit Experimenten beginnen können, erklärte Bigot. Zehn Jahre später ist dann die Beladung des Reaktors mit Deuterium-Tritium und jener Beginn von Versuchen, Leistungsabgabe aus Kernverschmelzung zu erzeugen, geplant. Dass jener Reaktor die Leistungsabgabe dann ggf. qua Strom erfasst, ist nachdem Iter-Aussagen nicht vorgesehen. Die Experimentalanlage soll nunmehr den Weg zu Händen künftige Fusionskraftwerke zur Stromproduktion ebnen. Sollten die Ergebnisse schlüssig sein, könnte ein Fusionsreaktor nachdem seinem Vorbild frühestens 2060 ans Netzwerk möglich sein. Ein konkurrierendes Projekt gibt es in den USA. In Houston forschen Wissenschaftler an einem Reaktor, jener hinauf Lasertechnik statt hinauf Elektromagnetik setzt. Wiewohl in Greifswald gibt es ein Forschungsvorhaben namens Wendelstein 7-X.

Kritik: zu teuer, zu unvorhersehbar

Fürsprecher erhoffen sich von jener Kernverschmelzung eine nahezu unendlich verfügbare Energiequelle ohne klimaschädliche Emissionen oder dies Risiko einer Kernschmelze wie in Atomkraftwerken. Denn qua Rohstoff würde nur Wasserstoff gesucht, jener hinauf jener Schutzleiter so gut wie überall verfügbar ist. Kritiker sehen Iter dagegen qua zu teuer an. Sylvia Kotting-Uhl, Atom-Expertin jener Grünen im Bundestag, spricht von einem “Milliardengrab ohne Happy End”. Die kommerzielle Anwendungsmöglichkeit jener Technologie stehe in den Sternen und werde im besten Kasus gegen Finale des Jahrhunderts möglich sein, kritisiert die Grünen-Politikerin. “Deutschland und die EU steuern mit Vollgas in die Sackgasse, anders kann man diesen Wahnsinn nicht bezeichnen.”

Kritiker unken zudem, dass die Fusionsenergie schlicht zu tardiv komme. Die Treibhausgasemissionen müssten im Kampf gegen den Klimawandel schon vorher fühlbar sinken und die erneuerbaren Energien hätten sich solange bis dorthin durchgesetzt, so die Argumente. Heinz Smital, Sprecher von Greenpeace Deutschland zur Atomkraft, nennt den Iter-Reaktor ein “teures Spielzeug”. “Anlagen zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien sind heute schon viel leistungsfähiger und preiswerter und werden sich in den nächsten 50 Jahren auch noch weiter verbessern”, so Smital. Er kritisierte nicht zuletzt, dass die Temperament gar keinen Strom produzieren soll.

Ein weiteres Problem des Forschungsprojekts, dies hinauf ein Treffen von US-Vorsitzender Ronald Reagan mit dem sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow im Jahr 1985 zurückgeht, ist die komplizierte Organisation. Dasjenige umstrittene Prestige-Projekt wurde schon 2006 ins Leben gerufen. 35 Länder sind daran beteiligt – und jeglicher sollen möglichst unbeirrbar von dem Mammutvorhaben profitieren.



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