Muss die Maske noch sein?


Sie kam qua eine jener allerletzten Corona-Reglementieren – die Pflicht zum Tragen einer sogenannten “Mund-Nase-Abdeckung”. Doch nun umziehen wir wieder essen, funktionieren, shoppen, trainieren, hinaus Visite und ins Kino. Zu welcher Zeit geht die Maske? Fragen und Position beziehen zu einem Stück Substanz, dies wie nichts sonst qua Symbol pro dies Jahr 2020 stillstehen wird.

Ist die Maske so höchste Eisenbahn nötig?

Die vielleicht eindrücklichste Reaktion hinaus welche Frage hat in Deutschland jener 9. März gegeben. Ein Montag, in Bundeshauptstadt probt die Domkantorei. Corona ist schon dies beherrschende Themenbereich an diesem Tag, überall, die Bilder aus Italien erschütternd, ungeachtet noch gibt es keine Kontaktbeschränkungen. Die Chorprobe mit etwa 80 Sängerinnen und Sängern in einem Wohnhalle mit 120 Quadratmetern läuft normal ab, denn dies Entscheidende ahnt niemand: Eine Sängerin steht unter den 80 und stößt mit jedem Ton verdongeln Wasserschwall in die Umgebungsluft. Sie merkt davon nichts, ist völlig symptomfrei, war ungeachtet vor Kurzem in Südtirol.

Manche Tage nachher jener Chorprobe werden Forscher des Robert-Koch-Instituts kommen und mit leeren Stühlen nachstellen und nachmessen, wie die Singenden im Raum verteilt waren. Man will sondieren, wie es vorbeigehen konnte, dass welche eine Person mutmaßlich 60 ihrer 80 Mitsänger mit dem Coronavirus angesteckt hat. So viele zumindest berichten dem Dirigent Tage nachher jener Probe von Beschwerden. Nicht leer lassen sich testen, ungeachtet im Kontext 30 Choristen wird Sars-Co.-2 nachgewiesen. Welcher Dirigent ist ebenso darunter – er stand die ganze Zeit mit mehreren Metern Distanz vor seinem Gesangsgruppe. Einer jener Infizierten, Zentrum 40, landet mit doppelseitiger Lungenentzündung an jener Beatmungsmaschine.

*Datenschutz

Dieses frühe Superbenzin-Spreading-Ereignis in Deutschland weist schon im März hinaus dies hin, welches erst im Mai in jener breiten Öffentlichkeit prestigeträchtig wird: dass es mit zwei Metern Distanz sehr wahrscheinlich leider nicht getan ist. Dass dies Virus neben jener Tröpfcheninfektion ebenso noch verdongeln anderen Weg durch die Luft findet, von einem Wirt zum nächsten – durch kleinste Schwebeteilchen, sogenannte “Aerosole”.

Aerosole fliegen nicht von kurzer Dauer nachdem sie vogelfrei wurden zu Erdreich. Sie halten sich nachhaltig in jener Luft und verteilen sich, etwa wie Zigarettenqualm, den man in einem geschlossenen Raum ebenso viele Meter vom Raucher weit noch spürbar wahrnimmt. Mit Abstandsregeln nur ist einer Infektion via Aerosole von dort nicht beizukommen, ungeachtet – womöglich – mit einer Maske.

Viele Masken sind schön farbig. Laufen sie ebenso?

Im Mai erschien qua Vorabdruck, aus diesem Grund noch nicht von unabhängigen Wissenschaftlern ausgewertet, eine Sammlung von Studien zur Frage, wie effektiv Masken vor einer Infektion schützen können. Die Selbst… kommen hiermit zu dem Schluss, dass Masken den Freisetzung von Viren merklich reduzieren können. In den Tests wurden Bedeckungen unterschiedlicher Qualität im Hinblick hinaus unterschiedliche Viren untersucht.

Eine schon ältere Testreihe aus Zeiten vor jener weltweite Seuche ergab z. B. weniger Schutzeffekt im Kontext Masern- und Influenza-Viren, jedoch verdongeln sehr hohen Folge im Kontext Coronaviren, die Sars-Co.-2 verwandt sind. Selbstgenähte Masken tun weniger gut qua professionelle OP-Masken, doch nach sich ziehen sie laut den Wissenschaftlern obgleich verdongeln nachweisbaren Ziel. Die Selbst… exponieren, dass beim Luft kriegen, Sprechen oder Husten nur ein sehr dicker Teppich Teil des Ausstoßes schon in Aerosolform ist. Beinahe was auch immer wird qua Tröpfchen vogelfrei, die sich dann ebenso in drei- solange bis fünffach kleinere Aerosole auflösen können. Welcher Folge beim Tragen einer Maske sei es, “diesen Prozess zu verhindern”.

Dennoch ist eine Maske – falsch nicht frisch – nicht sogar riskant?

Die Warnung vor falsch gehandhabten Schutzmasken hört man in Deutschland von mehreren Forschern, prominent wurde sie am Mittwoch vom Bonner Virologen Hendrik Streeck in einem Interview geäußert. “Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen”, so Streeck. “Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze.” Schon scheint es in jener derzeitigen Pandemiesituation kein zentrales Problem zu sein, dass weltweit zu viele Bakterien und Pilze grassieren, sondern ein stark infektiöses Virus.

Zu Gunsten von die Wirkungsgrad von Masken spricht eine vor wenigen Tagen veröffentlichte Studie zum Infektionsverlauf in Jena. Die Thüringer Stadt hatte schon am 6. vierter Monat des Jahres, weit früher qua die meisten Bundesländer, mit einer breit angelegten Infokampagne eine Maskenpflicht eingeführt. Ein Forscherteam jener Johannes-Gutenberg-Universität hat die Weiterentwicklung jener Fallzahlen Jenas mit Landkreisen und Städten verglichen, die solange bis Ursprung vierter Monat des Jahres verdongeln ähnlichen Verlauf jener Volkskrankheit hatten wie die Uni-Stadt. Im Ergebnis waren die Fallzahlen Jenas spürbar niedriger qua jener Durchschnitt jener Vergleichsgebiete.

Die konkrete Kritik, dass die korrekte Handling jener Maske aufwendig ist, ist zugelassen. Wer qua Infizierter seine Maske nie reinigt und ständig ab- und wieder aufsetzt, riskiert im Kontext ungeschickter Handling, dies Virus an die Hände zu bekommen und dann per Schmierinfektion weiterzugeben. Doch die bisher zum Infektionsverlauf im Kontext Sars-Co.-2 vorliegenden Studien getreu, dass Schmierinfektionen eine spürbar geringere Rolle spielen qua initial imaginär. Die Weitergabe via Aerosole scheint den Studien zufolge sehr viel häufiger vorzukommen. Dasjenige legt den Schluss nahe, dass ein Infizierter ohne Maske via seine Atemluft sehr wahrscheinlich mehr Menschen entfachen würde qua ein Infizierter, jener seine Maske falsch anfasst, via Schmierinfektion.

Verschieden qua im Kontext Fragen zum speziellen Umgang mit Sars-Co.-2 gibt es zur Nutzung von Masken schon viele Erfahrungen aus anderen Ländern und anderen Epidemien – z. B. mit . Jene Krankheit, die jährlich 1,5 Mio. Menschenleben fordert, wütet vornehmlich in armen Ländern, die eine moderne Eindämmungsstrategie oder gar verdongeln Lockdown niemals finanzieren könnten. Möglich ist jedoch, die Volk dazu anzuhalten, im Fallgrube eins Ausbruchs Masken zu tragen. Welcher Weltweite Tuberkulose Report 2018 jener World Health Organization (WHO) belegt, dass durch Masken die Verbreitung von Tuberkulose effektiv eingedämmt werden kann.

Zweitrangig die Infektionsverläufe in asiatischen Ländern, im Kontext denen dies Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wegen jener 7-Sep von Viruserkrankungen sehr viel gängiger ist, sprechen dazu, dass Maskentragen unterm Strich die Verbreitung eines Virus eindämmen kann. Erst vor wenigen Tagen ist ebenso die WHO umgeschwenkt und empfiehlt nun, in überfüllten öffentlichen Einrichtungen Masken zu tragen. Sie hatte zuvor hauptsächlich mit jener Gefahr argumentiert, eine falsch benutzte Maske könne Menschen in falscher Sicherheit wiegen.

Reicht es nicht, wenn Erkrankte eine Maske tragen?

Es würde theoretisch reichen, wenn Erkrankte eine Maske tragen. Dasjenige besondere Problem im Kontext Covid-19 ist jedoch, dass viele Erkrankte erst nachher fünf oder mehr Tagen erfassen, dass sie erkrankt sind. Zuvor würden sie sich vollwertig wahrnehmen, hinsichtlich keine Maske tragen, wären ungeachtet schon stark kontagiös. In dem Wissenschaftsjournal “Science” hat die Universität Oxford dargestellt, wie dies Coronavirus seinen Weg von einem Menschen zum nächsten findet. Fünf Tage nachher jener Infektion ist die Gefahr, Leckermaul anderen anzustecken, demnach am größten.

Die Wissenschaftler sehen die höchste Ansteckungsrate dann im Kontext Präsymptomatischen, aus diesem Grund Menschen, die infiziert sind, ungeachtet noch nichts mitbekommen, sich aus diesem Grund ebenso nicht in Seitenschlag nehmen. Irgendetwas weniger kontagiös sind Infizierte mit Symptomen, denn sie halten sich schon zurück. Offensichtlich weniger Virus wird laut jener Forscher via die Umwelt – z. B. Schmierinfektion – veräußern und jener geringste Teil von denjenigen, die trotz Infektion gar keine Symptome gedeihen werden.  

Wenn demnach die größte Gefahr jener Kontamination von Menschen ausgeht, die noch nicht wissen, dass sie kontagiös sind, dann spricht dies sehr dazu, dass leer – Erkrankte wie (vermeintlich) Gesunde – vorbeugend eine Maske tragen. Nur so lässt sich dieses Risiko spürbar eindämmen.

Eine weiterer Vorteil, den die Experten im Kontext jener allgemeinen Maskenpflicht ergeben: Sie verhindert ein Stigma. Würden nur Erkrankte ihr Gesicht bedecken, wären sie qua solche erkennbar und müssten vermutlich ähnliche Desintegration solange bis hin zu Angriffen befürchten, wie zu Beginn jener weltweite Seuche viele Asiaten in Deutschland beklagten. In jener Folge würden womöglich manche Erkrankte die Maske nicht tragen, um Anfeindungen zu entweichen. Sie würden damit zu einem hohen Infektionsrisiko pro andere.

Wenn leer eine Maske tragen, verliert sie eine stigmatisierende Wichtigkeit oder kehrt sie sogar ins Gegenteil. Denn jener Träger nicht frisch die Maske nicht zu seinem eigenen Ziel, sondern pro andere – ein Schlüsselfaktor. Dasjenige Tragen einer Maske, ebenso wenn sie vorgeschrieben ist, bedeutet aus diesem Grund taktgesteuert ein Zeichen von Solidarität, Sorge pro den Nächsten und Zusammenhalt im Kampf gegen die weltweite Seuche.

Muss man welche Einschränkung jener Grundrechte hinnehmen?

Noch ja. Vor deutschen Gerichten hat es schon mehrere Trauern gegen dies verordnete Maskentragen gegeben. Die Gesamtheit wurden jedoch bislang abgelehnt. Dasjenige Oberverwaltungsgericht (OVG) in Greifswald lehnte verdongeln Eilantrag ab, im Kontext dem jener Antragsteller die Maskenpflicht qua erheblichen medizinischer Eingriff in die Menschenwürde und Entfaltungsfreiheit ansah. Dasjenige OVG argumentierte mit dem Infektionsschutzgesetz und dem Folge, dass die Maske dies Ansteckungsrisiko verringere. Die Maskenpflicht verstoße nicht gegen die Menschenwürde.

Solche Entscheidungen sind ungeachtet Abwägungssache. Wenn ein Land für immer im Kontext jener Zahl jener Neuinfektionen hinaus null bleibt, wird es zunehmend schwierig, welche Einschränkung des Grundrechts hinaus freie Entwicklung jener Persönlichkeit noch aufrechtzuerhalten. Womöglich muss dann aus jener Pflicht eine Hinweis werden.

Laut einer Umfrage von Finale Mai ist mehr qua die Hälfte jener Deutschen dazu, die Maskenpflicht beizubehalten oder noch auszuweiten. 49 v. H. sind mit jener derzeitigen Steuerung einverstanden, 13 v. H. fänden es gut, wenn in weiteren Bereichen Mund-Nasen-Sicherheit getragen werden müsste. In Übereinstimmung mit jener Dialog tragen 81 v. H. jener Deutschen ihre Masken immer, wenn es vorgeschrieben ist, 13 v. H. tun dies teilweise. Nur 2 v. H. verweigern sich jener Maskenpflicht. Zahlen, die ebenfalls dazu sprechen, dass die Maskenpflicht in Deutschland dazu beiträgt, dies Virus einzudämmen. Weil weitestgehend leer mitmachen.



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