„Mystify – Michael Hutchence“: Filmporträt des INXS-Sängers


Die australische Montageband INXS füllte in den 80ern und 90ern die großen Stadien und hatte zahllose Hits; Michael Hutchence war ihr Frontmann, charismatisch und gutaussehend. Er wollte Künstler sein, mehr wie ein „arschwackelnder Sexgott“, und endete tragisch. Seine Vergangenheit erzählt „Mystify“.

Sein Blick hatte tatsächlich irgendwas Besonderes – dasjenige kommt sogar via dasjenige Medium Streifen, via den TV-Gerät an: Wenn er kombinieren ansah, hatte man dasjenige Gefühl, er sehe kombinieren wirklich an, geradezu, mit voller Betrachtung – so heißt es im Biopic „Mystify“ via Michael Hutchence. Oberhalb den Sänger dieser australischen Montageband INXS, die in den 80ern solange bis in die 90er rein wirklich weitläufig war, gibt es Unmengen an Archivmaterial, Fotografien und Filmaufnahmen, aufwärts die Regisseur Richard Lowenstein zurückgreifen konnte.

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„Mystify – Michael Hutchence“ startet am 30. Januar im Kino.

(Foto: © Happy Entertainment)

Neben offiziellem und bekanntem Werkstoff hob er noch andere Schätze: Familienmitglieder, Freunde und Ex-Freundinnen nach sich ziehen für jedes ihn ihre Archive geöffnet, so gibt es reichlich bisher noch nie gezeigtes Werkstoff zu sehen. Zudem kommen weitestgehend aus zu Wort, die ihm nahe standen: Bandmitglieder, seine Schwesterherz Tina, sein Ordensbruder Rhett, sein Vater Kell, seine Ex-Freundinnen wie etwa die australische Popsängerin Kylie Minogue und dasjenige dänische Model Helena Christensen, U2-Sänger Bono, mit dem er befreundet war, und viele andere Freunde, Kollegen, Wegbegleiter.

Vom schlechten zum sehr guten Sänger

Mit all diesen Stimmen und Bildern und natürlich Musik zeichnet Lowenstein dasjenige Leben von Michael Hutchence von seiner Kindheit – er wurde 1960 in Down Under geboren – solange bis zu seinem tragischen Tod 1997 nachher. Es entsteht dasjenige Portrait eines gleichsam sehr schüchternen, zurückhaltenden Jungen, dieser in einem gutsituierten, dennoch schwierigen, instabilen Elternhaus aufwächst und sich drum in die Familie von Freunden flüchtet, für ebenjenen Freunden dann in dieser Montageband landet. Welcher sich schon Tagesanbruch sehr für jedes Schriftwerk, Philosophie und Kunst wissbegierig und „ein richtiger Künstler“ werden will.

Familie, Freundinnen und Freunde charakterisieren ihn zusammen wie sehr sanft und gutmütig, wie jemanden, dieser andere glücklich zeugen wollte. Ein chaotischer Zuspätkommer, dieser überall seine Klamotten liegenlässt, dennoch liebenswürdig und im gleichen Sinne treu. Und wenn es ihm wichtig war, wie für dieser Musik, dann war er ein Zugtier, „morgens immer der Erste im Studio“, und brachte die entscheidenden Ideen. Entwickelte sich „von einem schlechten Sänger zu einem super Sänger“, dieser stets die richtigen Töne traf, fehlerfrei sang, ob im Studio oder für Konzerten, wie ein Bandmitglied sich erinnert. Bono schwärmt im Rückblick geradezu verzweifelt: „Ich konnte nicht begreifen, dass ihm selbst nicht klar war, was für eine großartige Stimme er hatte!“

Schüchterne Rampensau

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Australisches Promipaar: Kylie Minogue und Michael Hutchence waren zwei Jahre zusammen.

(Foto: © Happy Entertainment)

Hinzu kam sein Charisma, sein extrem gutes Gestalt, seine Rampensau-Qualitäten, die er entgegen seiner Schüchternheit entwickelte – in den 80ern, spätestens mit dem Album „Kick“ von 1986 waren INXS ganz oben und Hutchence aufwärts den Titelblättern sämtlicher Musik- und anderer Magazine. „He’s sooooo sexy!“ kreischen die Girls, „he is hot!“ – und im gleichen Sinne wenn es Hutchence vielleicht schmeichelte, hatte er es irgendwann sine tempore, „der arschwackelnde Sexgott“ zu sein. Er wollte raus aus dieser Rockstar-Schublade, wollte ein Künstler sein.

Und so schnitt er sich die langen Versuchen ab und erschien zum Schock für jedes viele Fans und sein Musikmanagement mit kurzen Haaren für einer Preisverleihung. Zudem schlug er mit dem Bandprojekt „Max Q“ 1989 eine andere musikalische Richtung ein, künstlerischer, anspruchsvoller. Die Kritiker fanden’s gut, die Fans nicht so – ein kommerzieller Misserfolg. Nachher etwa einem Jahr war dasjenige Versuch beendet, weiter ging dasjenige Rockstar-Leben mit INXS. Und mit Kylie Minogue – mit ihr war er von 1989 solange bis 1991 zusammen – und Helena Christensen; sie waren nachdem vier Jahre weit ein Paar. Ein Leben wie im Rausch – Musiker-Jetset traf aufwärts Model-Jetset, sie waren ständig unterwegs, aufwärts Konzerten und Modenschauen, es ging immer hin und zurück, Nippon, Grande Nation, Down Under …, Liebesbotschaften per Faxnachricht (es war ja die Vor-Web- und Vor-Smartphone-Zeit), Treffen war schwierig.

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Wein, Weib, Gesang – und Crash

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Helena Christensen und Michael Hutchence: In ihre Zeit wie Liebespaar fiel dieser tragische Zwischenfall in Kopenhagen.

(Foto: imago images / PA Images)

Hinwieder wenn es Zeit zusammen gab, so charakterisieren es Minogue und Christensen, war es eine Zeit des großen Genusses, dieser Dekadenz, des Reisens (etwa im Orientexpress), des Feierns mit Freunden und Familie in Hutchence‘ innerbetrieblich Südfrankreich, dasjenige er sich inzwischen zugelegt hatte. Wein, Weib, Gesang. Ein Leben aufwärts dieser Sonnenseite. Fernerhin mit INXS lief es – im Juli 1991 spielte die Montageband vor 72.000 Fans im Londoner Wembley-Stadion, ein Höhepunkt in ihrer Laufbahn.

Ein Abend in Kopenhagen im Jahr 1992 änderte was auch immer – nachher einem bösen Streit mit einem Taxifahrer, für dem Hutchence aufwärts den Gehbahn geknallt war, erlitt er kombinieren Gehirnschaden, für dem Nervenbahnen durchtrennt wurden – nicht zu reparieren. Seitdem hatte er keinen Geruchs- und weitestgehend keinen Geschmackssinn mehr, welches viel dramatischer ist, wie es tönen mag. Dies, so heißt es im Biopic, stürzte Hutchence in eine tiefe schlimmer Zustand – und veränderte ihn total: „Von da an war er anders“, sagen seine Freunde, seine Familie. Welcher sonst so sanfte, liebenswerte, ausgeglichene Michael wurde launisch, böse, cholerisch, impulsiv, hatte Weinkrämpfe, Depressionen, ging mit dem Messer aufwärts Bandmitglieder los. Ausschnitte aus TV-Interviews zeigen ihn sprunghaft, nachher Worten suchend, mit Blackouts.

Kurzes Babyglück

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Hutchence schnitt sich Finale dieser 80er die langen Versuchen ab, denn „auf einmal sahen viele so aus wie ich. Oder ich wie sie?“

(Foto: © Steve Pyke)

Vereinigen positiven Schub brachte ihm 1996 die Geburt seiner Tochter Tiger Lily – dieser Streifen zeigt ihn geradezu high vor Babyglück. Doch die Bezug zu ihrer Schraubenmutter Paula Yates stand unter keinem guten Stern – jedenfalls hatte sie Sir Bob Geldof, mit dem sie schon drei Töchter hatte, für jedes Hutchence verlassen, dasjenige verziehen ihr die Briten nicht. Die Regenbogenpresse stürzte sich aufwärts dasjenige Promi-Paar – und die britische Yellow Press kann sehr unheilvoll sein. Denn dann im gleichen Sinne noch Drogen in dieser Londonder Wohnung gefunden werden und ein Sorgerechtsstreit mit Bob Währungs…die Situation verschärft, stürzt Hutchence in ein absolutes Loch aus Angstzuständen und Depressionen. Am 22. November 1997 wird er tot in seinem Hotelzimmer in Sydney aufgefunden, erhängt mit einem Gurt. In seinem Lebenssaft: viel Alkohol, Schlafmittel, Kokain und Antidepressiva. Suizid, sagen die Gerichtsmediziner. Autoerotischer Unfall, sagt Paula Yates.

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Welches es im gleichen Sinne immer war – es ist dasjenige tragische Finale eines Musikers mit einer besonderen Charisma, dieser mit seinen künstlerischen Ambitionen und seinem Traum von einer Familie gescheitert war. Seine Sehnsucht nachher Wärme, Liebe und Sicherheit in einer Familie kollidierten mit dem Leben wie Rockstar. Hinwieder damit steht er nicht im Alleingang da, dasjenige ist wohl im Musikbusiness so gut wie die Regel wie die Ausnahmefall. Zudem liegt sein Tod schon mehr wie 20 Jahre zurück, INXS gibt es im gleichen Sinne nicht mehr – warum darum jetzt dieser Streifen? Regisseur Lowenstein begründet dasjenige so: In den Jahren nachher Hutchence Tod hätte es so viele reißerische Enthüllungsstorys und Beitrag voller falscher Darstellungen gegeben – inzwischen hätte sich die Empörung gelegt und die Zeit wäre reif gewesen für jedes „eine echte, respektvolle Chronik seines Lebens“.

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Und Musik-Biopics laufen unlängst gehäuft im Kino – schon kommt in sozialen Medien die leichtgewichtig hämische Frage aufwärts, ob denn jeder, dieser mal ein Mikro gehalten hat, jetzt kombinieren Streifen bekommt. Linie ist dieser via Udo Lindenbergs Leben angelaufen, von kurzer Dauer davor „Judy“ via Judy Garland, „Birth of the Cool“ via Miles Davis und „Amazing Grace“ mit Aretha Franklin. Fernerhin noch nicht tief her: „Bohemian Rhapsody“ via Queen-Frontmann Freddie Mercury und „Rocketman“ via Elton John. Welcher filmische Versuch, den Stars aufwärts dieser Podium irgendwas näher zu kommen, den Menschen hinter den Magazin-Covern kennenzulernen, hat seine Faszination offenbar nicht verloren. Besser wie jede Nicht-Homestory.

Am 22. Januar 2020 wäre Michael Hutchence 60 Jahre altbacken geworden;  „Mystify – Michael Hutchence“ startet am 30. Januar in Deutschland im Kino.



Quelle