Nachdem Mitwirkender-Vorwurf: Zalando will stärker gegen Rassismus vorgehen


Welcher Modehändler verstärkt sein Vorgehen gegen
im Unternehmen. Die mehr denn 13 000 Mitwirkender sind
aufgerufen, jeglichen Verstoß gegen den konzerneigenen Ethikkodex zu
melden. «Rassismus hat nebst Zalando keinen Sportplatz», hob Mitgründer
Robert Gentz am Wochenmitte hervor.

Welcher Berliner Pfannkuchen Online-Händler hatte Vorwürfe eines früheren
Mitarbeiters durch eine Anwaltskanzlei untersuchen lassen. Sie ging
zum Exempel jener Frage nachher, ob in den Studios Bilder schwarzer
Models aus rassistischen Motiven retuschiert wurden. «Die
Untersuchung hat die Kernvorwürfe nicht bestätigt», teilte Zalando
mit. Folglich sehe man von disziplinarischen Maßnahmen ab.

Durchaus habe es Einzelfälle gegeben, in den Mitwirkender
«diskriminierende oder unsensible Sprache» verwendet hätten. Hinzu
kämen sechs Fälle sogenannter Mikroagression – Kommentare oder
Handlungen, durch die unterschwellig oder unbeabsichtigt Vorurteile
zum Wortmarke kommen.

Nach Mitarbeiter-Vorwurf: Zalando will stärker gegen Rassismus vorgehen

Ein umfassender Maßnahmenkatalog sieht nun unter anderem vor, dass
aus Mitwirkender Wider-Diskriminierungs- und Kommunikationstrainings
zurückhalten. Es soll zweite Geige Sprach-Leitfäden schenken. Zalando will außerdem
stärker in Marken investieren, deren Gründer unterrepräsentierten
Gruppen zugehörig sein. (dpa)

Skizze: Zalando / Screenshot Instagram-Postdienststelle Fernando Torres