Nachgestellter Fahrraddiebstahl: Klaas entschuldigt sich nachdem Fake-Vorwürfen


-Shows mit Klaas Heufer-Umwälzung sollen in erster Linie unterhalten. Manche Sendungselemente stillstehen jedoch in jener Kritik, weil sie wie wahre Begebenheiten verkauft werden. Dieser Moderator gesteht nun, dass viele Szenen inszeniert gewesen sind – und entschuldigt sich aufrichtig.

Nachdem die Sendung “STRG_F” des NDR eine ganze Schlange an Fake-Vorwürfen gegen die Shows “Duell um die Welt” und “Late Night Berlin” vorbrachte, hat Moderator Klaas Heufer-Umwälzung nun Stellung dazu bezogen. In seiner ProSieben-Show “Late Night Berlin” erklärte er zu den Vorwürfen gegen ihn und Joko Winterscheidt, sie seien in einzelnen Fällen mehr als dies Ziel hinausgeschossen. Unter anderem geht es um zusammensetzen nachgestellten Fahrraddiebstahl.

Natürlich sei jener erste Reflexreaktion gewesen, zu sagen: “Ja, wir machen hier ja nur Quatschfernsehen. Um Gottes Willen, wir sind ja keine Journalisten, die ausschließlich der Wahrheit verpflichtet sind”, sagte Heufer-Umwälzung in seiner Erläuterung. Sie zeigten fernerhin Sachen, die die Zuschauer “aus dem Alltag rausreißen sollen”. Dies sei “das Hauptziel”.

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Weiter meinte Heufer-Umwälzung in seiner Show unter anderem, vieles, welches in Fernsehstudios passiere, sei “völlig zurecht Teil einer Inszenierung namens Entertainment”, die dies Ziel verfolge, Witze möglichst gut zu erzählen, zu unterhalten und abzulenken. Trotzdem seien sie “in einzelnen Fällen über dieses Ziel hinausgeschossen”, so jener Moderator weiter: “So zum Beispiel beim Fahrraddieb.”

Diesen Kernpunkt hätten sie “deutlich so anders dargestellt, dass man es auch nicht mit so einem einfachen ‘Ist ja nur ’ wegwischen kann”. Er könne jeden verstehen, so Heufer-Umwälzung, “der davon enttäuscht wurde. Dafür möchte ich mich ernst gemeint und ohne jede Ironie entschuldigen. Das war ohne Wenn und Aber ein Fehler und wird so auch nicht mehr vorkommen”.

Die Fehler, die gemacht wurden, seien nicht aus “Zynismus, Zuschauerverachtung oder Faulheit” gemacht worden. “Es gab Einzelfälle, bei denen wir nicht einsehen wollten, dass die Realität weniger spannend ist als das, was wir gerne auf der Showbühne sehen”, so jener 36-Jährige.



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