Nena, Helge und dies dumme System



Vip, Vip, Hurra!

Nena, Helge und dies dumme System

Nena wütet im Zusammenhang einem Musikaufführung gegen die Corona-Maßnahmen und bricht ob mangelnder Publikumsverbindung zusammensetzen Live Event ab. Unser Rückblick dreht sich wie immer um die VIPs jener Woche. Hurra gewiss hat dies diesmal wenig zu tun.

Manchmal ist problemlos jener Wurm innen. Vielleicht sollte man es in trockene Tücher bringen und sagen, Corona ist schuld. Immerhin so leichtgewichtig ist es meist dann doch nicht. Dieser Rückblick aufwärts die Promi-Woche zeigt: Kein Themenkreis ist so hochgekocht und so sehr warm diskutiert worden wie die Bühnenauftritte von Nena und Helge Schneider. An dieser Stelle jener Rauchzeichen aufwärts den besonnenen Kommentar: “Dann bleib doch einfach zu Hause, Nena” des Kollegen Volker Probst.

Ja, Corona nervt. Ja, die weltweite Seuche bringt die Menschen psychologisch wie existenziell an ihre Säumen. Dies betrifft nicht nur die Künstler und viele andere, die in jener Kulturbranche tätig sind. Wir sind, und dies ist nicht übertrieben, ein Stück weit die Gesamtheit mit den Nervenkostüm runter. Und natürlich ist es richtig und wichtig, den Sinn so mancher politischer Wettkampf ungelegen zu hinterfragen. Weltraum die Verzweiflung, die Wut extra manche Volksvertreter, Maskendeals und Personen, die die Krisis nutzen, um ihre Ansichten gesellschaftlich durchzusetzen, sind nachvollziehbar, wie sie fernerhin menschlich sind.

Nicht nur Künstler wie Nena nach sich ziehen die Schnauze voll. Wir die Gesamtheit nach sich ziehen die Schnauze voll. Immerhin dies ist Corona leider vollkommen egal. Dies Virus sagt sich nicht, oh, die Menschheit hat die Faxen dicke, ich verziehe mich. Corona freut sich extra jede einzelne Maske, die nicht getragen wird, extra jeden Nieser, Huster und Marktplatzschreier. Und es freut sich fernerhin extra die maximale Verunsicherung in jener Volk, wenn wieder ein Künstler daherkommt und meint, ganz Deutschland würde sich von einer Gefahr verarschen lassen, die nicht real ist.

Helge Schneider und dies Gewusel jener Servicekräfte

Die Zahl jener intellektuell denkwürdigen Kommentare in jener Corona-Causa – sie ist längst nicht mehr überschaubar. Volk, die gestriger Tag noch pro gute Unterhaltung sorgten, fragen heute – und dies meinen sie leider vollkommen seriös – ihre Gemeinschaft: “Kennt ihr wirklich einen einzigen Menschen, der an Corona gestorben ist oder der Corona hatte?” Man kann ob dieses Schwachsinns nicht wieder einmal den Kopf schütteln.

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Während versucht man, sich etwa in die Position von Helge Schneider zu versetzen, jener in dieser Woche die Speicher aufwärts dem “Strandkorb Open Air” verließ, weil ihn wohl dies Gewusel jener Servicekräfte nervte, die die Zuschauer in ihren Strandkörben mit Getränken versorgten. Situationen wie sie: gewiss jedem schon einmal passiert. Ein Vortrag, aufwärts den man sich ewig vorbereitet hat, wird torpediert, weil Kollegen ständig laut mittendrin quatschen, Handys klingeln oder Volk mit Tüten rascheln. Unbequem? Ja.

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War dies Verhalten vor jener Speicher zugegeben respektwidrig? Mitnichten. Fans zahlen kein Geld pro Tickets, um einem Künstler seinen Live Event zu vermiesen. Führte die Unruhe vor jener Speicher im Zusammenhang Helge Schneider zu Konzentrationsschwierigkeiten? Vermutlich. Doch statt wütend von jener Speicher zu möglich sein und die Volk perplex zurückzulassen, sollte die Frage eigentlich lauten: Welches können wir verbinden tun, dass jener Abend pro die Gesamtheit toll wird? Mit den Verantwortlichen sprechen, mitteilen, dass im Zusammenhang einer ganz bestimmten Nummer Ruhe im Publikum regieren muss und es nicht sinnvoll ist, Servicekräfte pro Klecker-Bestellungen wie: “Ich hätt’ gern noch’n Bier, Frollein” ständig hin und zurück rennen zu lassen. Kommunikation heißt dies Zauberwort.

Nena, Privilegien und “work in progress”

Schneider hätte fernerhin von kurzer Dauer zögern und mit dem Publikum ganz spezifisch reden können, in etwa wie: “Leute, so kann ich mich nur schwer konzentrieren!” Stattdessen verlässt er kurzerhand die Speicher und schimpft: “Das System hier ist fadenscheinig und dumm” – eine Phrase, die fernerhin nur wieder jede Menge Interpretationsspielraum lässt und Querdenkern in die Hände spielt. Nebensächlich wenn “die singende Herrentorte” mittlerweile verlauten ließ, dies Servier- und Tafelgeschirr-System gemeint zu nach sich ziehen.

Und dann war da sie Woche fernerhin noch Nena. Die die noch kein Kind geboren hat, die 1983 mit “99 Luftballons” zusammensetzen Hit ablieferte, jener heute politisch aktueller denn je ist. Immerhin statt 99 Luftballons am Skyline steht da jetzt eine Künstlerin, die ihre Fans aufstachelt, die Hygienekonzepte extra Bord zu werfen, um vermeintlich besser Party zeugen zu können. Denn in kleinen, gesondert abgezäunten Bereichen lässt es sich ja so schlecht tanzen.

Man sollte ohne Rest durch zwei teilbar in dieser Problem an all die anderen gebeutelten Künstler erinnern. Künstler, die nicht Nenas Leumund nach sich ziehen und sich freuen würden, aufwärts kleinen Konzerten und “unter freiem Himmel” spielen zu können oder, liebe Nena, um es mit den Lyrics von “Die Sterne” zu sagen: “Wo fing das an und wann? hat dich irritiert? (…) Kannst du dich nicht erinnern? Bist du nicht immer noch Gott-weiß-wie privilegiert? Was hat dich bloß so ruiniert?”

Statt wie schon vor Monaten “Danke, !” hätte sie fernerhin sagen können: “Danke an alle, die sich unermüdlich den Hintern aufreißen und sich Konzepte ausdenken, die uns heute ermöglichen, dass wir zusammensein können”. Ob sie immer stracks perfekt durchdacht sind, steht aufwärts einem anderen Bogen Papier. Es ist, wie so vieles im Leben: “work in progress”. Und statt zu motzen, wäre in Anbetracht all jener, die keinen warme Jahreszeit mehr erleben, vor allem eines wünschenswert: irgendwas mehr Unterwürfigkeit. In diesem Sinne: Solange bis nächste Woche!