„Nicht, dass Ihr die Falschen rettet!“



Molkereien fürchten Gas-Stopp

„Nicht, dass Ihr die Falschen rettet!“

Deutschland hat die größten Molkereien Europas. 80 von Hundert von ihnen werden mit Gas betrieben. Im Zusammenhang einem Gas-Lieferstopp aus Russland könnte die Bundesnetzagentur die Betriebe runterfahren, fürchtet Verbandschef Heuser. Er warnt vor den Hören – zu Händen die Bauern und aufgebraucht Verbraucher.

Die Inflation rollt. Nicht nur Gas und Öl, fernerhin Lebensmittel treiben Verbraucher langsam zur Verzweiflung. Erst vor Kurzem knackte dieser Preis zu Händen Markenbutter von Kerrygold, Meggle oder Weihenstephan die Drei-Euro-Marke. Fernerhin die Discounter kreisen im Rahmen ihren Eigenmarken kräftig an dieser Preisschraube – zu Händen ein halbes Pfund Butter sind an dieser Kasse mittlerweile mehr wie zwei Euro fällig. Herkunft des Jahres lag dieser Preis noch offensichtlich darunter. Wird Butter zum Luxusgut? Tatsächlich könnte es noch schlimmer kommen.

Rohmilchpreis_Spotmarkt.JPG

Preisentwicklung im Rahmen Rohmilch gen dem Spotmarkt seither Januar 2022.

(Foto: Molkerei Industrie)

Schuld an dieser Preisexplosion, sagt Hauptgeschäftsführer Eckhart Heuser vom Milchindustrie-Verbund im Gespräch mit ntv.de, seien rekordhohe Preissteigerungen im Rahmen Rohmilch, die Molkereien von den Landwirten kaufen. „In der ersten Woche dieses Jahres betrug der Preis für einen Liter mit 3,7 Prozent Fett auf dem Spotmarkt gerade mal 28 Cent, jetzt sind wir bei 62 Cent. Im Verlauf des Jahres ist das mehr als eine Verdoppelung, Tendenz steigend“, so Heuser. Aufwärts einem Spotmarkt wird Milch zwischen Molkereien einfach gehandelt oder obig kombinieren Händler. Er wird fernerhin wie „Hier-und-Jetzt-Markt“ bezeichnet. Lieferung, Reduktion und Bezahlung wird zum aktuellen Preis intrinsisch von zwei Tagen abgewickelt.

nicht, was Putin mit uns vorhat“

Von Futtermittel obig Mist solange bis hin zum Kraftstoff, in dieser Gas- und Ukraine-Krisis ist die Gesamtheit teurer geworden. Hinzu komme dieser trockene warme Jahreszeit und dieser Strukturwandel in dieser Landwirtschaft, sagt Heuser. Viele Betriebe hätten in den vergangenen Jahren aufgegeben, wie die Milchpreise tief waren. Dies Rohmilchangebot habe sich somit verknappt. Die Folge dieser Gemengelage: Die Preise sind explodiert. „Es sind Preissteigerungen, wie ich sie in 30 Jahren nicht gesehen habe“, sagt dieser Handwerksmeister. Gäbe es nicht die Ungewissheit, wie es mit dieser Gasversorgung weitergehe, könnte es dasjenige Finale dieser Preisspirale gewesen sein. „Aber wir wissen nicht, was noch passiert, was Putin mit uns vorhat.“

Die Milchwirtschaft gehört zu den energieintensiven Industrien. „Wir holen warme Milch aus dem Euter, kühlen sie beim Bauern auf vier oder acht Grad runter, fahren die Milch kühl in die Molkerei. Dort wird sie getrennt, dann wird sie wieder erhitzt, dann verarbeitet, dann wieder gekühlt und geht dann gekühlt ins Regal im Handel“, beschreibt Heuser den Produktionsablauf. „Das heißt, wir durchlaufen viele Temperaturzonen, und damit haben wir einen relativ hohen Energieeinsatz in der deutschen Milchwirtschaft.“

Drehe Putin nachher dieser Wartung dieser Turbine von Nord Stream 1 den Spund nicht wieder gen, könnte es sich zu Händen die Bundesnetzagentur „lohnen, genauer hinzugucken. Aber es hätte dramatische Folgen für die Versorgung der Bevölkerung“.

Weiter  "Palantir ist einfach großes Kino"

„Die größten Molkereien Europas stehen in Deutschland. Große Betriebe haben eine Anschlussleistung von über zehn Megawatt. Das heißt, wenn ich eine Molkerei abstelle, dann kann ich damit sehr schnell das Netz stabilisieren“, sagt Heuser. Die Molkereien würden in diesem Sachverhalt vor „enormen Problemen“ stillstehen.

Dies Bundesministerium zu Händen Wirtschaft und Schutz des Klimas (BMWK) hatte am 23. Juno 2022 die Alarmstufe des Gasnotfallplans ausgerufen. Welcher Plan hat drei Eskalationsstufen – die Frühwarnstufe, die Alarmstufe und die Notfallstufe. Netzagentur-Chef Klaus Müller begründete die zweite Eskalationsstufe mit dieser Sorge vor einem Totalausfall dieser russischen Gaslieferungen. Die Frage sei, ob aus dieser bevorstehenden regulären Wartung dieser Gaspipeline Nord Stream 1 „eine länger andauernde politische Wartung wird“, sagte Müller. Sollte Stufe drei ausgerufen werden, regelt die Bundesnetzagentur, wer mit Gas versorgt wird. Dies Verordnung gibt vor: Verbraucher und die systemrelevante Unterbau sind Seltenheitswert haben geschützt, wie Erstes würde wohl im Rahmen den Unternehmen gespart werden.

„Haben keine Garantie, dass wir mit Gas versorgt werden“

Insgesamt 80 von Hundert dieser Molkereien in Deutschland funktionieren mit Gas. Sie nach sich ziehen sogenannte Blockheizkraftwerke, die nebenbei fernerhin Strom erzeugen. So sei es in den vergangenen Jahren von dieser Politik propagiert und subventioniert worden, sagt Heuser. „Wir sind leider kein geschützter Kunde im Sinne des Energiegesetzes, sondern nur ein systemrelevanter Kunde. Das heißt, die Bundesnetzagentur behält sich die Entscheidung vor, je nach Lage in einem jeweiligen Gebiet auch abzuschalten.“

In Zukunft schon könnte mithin nicht mehr dieser Preis die entscheidende Frage sein, sondern: Wer kann schier noch Trinkmilch, Babynahrung, Käse und Butter liefern? Die Verbraucher könnten vor leeren Regalen stillstehen. Und fernerhin zu Händen die Milchbauern sind die weiteren Aussichten finster. Werden die Molkereien runtergefahren, müssten sie die Milch verschütten. „Die Milch geht dann in die Güllegrube oder wird untergepflügt“, so Heuser.

Müller habe dasjenige verstanden. Wiewohl habe die Milchwirtschaft keine Garantievertrag bekommen, prioritär mit Gas versorgt zu werden. „Wir warnen, wir appellieren: ‚Guckt Euch das genau an. Nicht, dass Ihr die Falschen rettet!'“, mahnt dieser Verbandschef. Dies Problem: Egal ob Waffen- oder Glashersteller, jeder Industriezweig fühlt sich derzeit systemrelevant. Die Wettkampf ist schwierig. Welche Abschaltreihenfolge die Geschäftsstelle am Finale vornimmt, ist ungeschützt.

Entscheidend sei fernerhin die regionale Wichtigkeit, sagt Heuser. Tatsächlich besteht dasjenige deutsche Gasnetz aus zig Unternetzen, in jedem Unternetz regieren andere Druckverhältnisse und damit eine andere Situation. Zu Gunsten von eine große Molkerei, die zufällig in einem Gebiet stehe, wo zehn Kurkliniken mit 5000 Einlagern daneben liegen, könnte dasjenige laut internbedeuten, dass sie „Pech gehabt hat. Dann kriegen die Kurkliniken das Gas, aber die Molkerei nicht“.