Nobelpreise in Betracht kommen meist an Männer


Die meisten wissenschaftlichen Nobelpreisträger sind und oft jenseits dieser 70. Vor 25 Jahren schaffte es eine deutsche Biologin in jene Warteschlange. Doch noch heute gibt es für dieser Vergabe dieser an Männer und ein deutliches Ungleichgewicht.

Wie Christiane Nüsslein-Volhard in den 1960er Jahren in Frankfurt an der Oder und Tübingen studierte, war es pro ihre Kommilitoninnen vielmehr die Ausnahmefall, nachher dieser Zeit an dieser Uni tatsächlich in den Profession einzusteigen. Vielmehr ging es im Studium drum, irgendetwas Interessantes zu lernen und verdongeln Mann zu finden, wie die Biologin erzählt. Im Schnittstelle waren Hochzeit, Kinder und Familie dann mehrfach wichtiger qua die Karriere in dieser Wissenschaft. “Eine alleinstehende Frau, die Wissenschaft machen wollte, war eine große Ausnahme. Die Leute konnten damit nicht fair umgehen”, sagt die bisher einzige deutsche Medizin-Nobelpreisträgerin.

Nüsslein-Volhard wurde 1995 verbinden mit den US-Amerikanern Edward Lewis und Eric Wieschaus pro ihre Entdeckungen zur genetischen Leistungsnachweis dieser frühen Embryonalentwicklung mit dem renommiertesten Wissenschaftspreis dieser Welt geehrt. Dass wie einst eine Nullipara unter den Nobelpreisträgern war, ist solange bis heute vielmehr Ausnahmefall qua Regel: In den 25 Jahren im Weiteren waren es weitaus häufiger Männer qua Frauen, deren Namen Ursprung zehnter Monat des Jahres in Stockholm und Oslo verkündet wurden.

Neben 24 Organisationen wurden bislang 919 unterschiedliche Wissenschaftler, Schriftsteller und Friedensstifter mit Nobelpreisen geehrt. Unter ihnen waren zwischen 1901 und 2019 nur 53 Frauen, wodurch Marie Curie den Preis gleich zweimal erhielt, nämlich erst 1903 pro Physik und acht Jahre später pro Chemie.

Naturwissenschaften bleiben Männerdomäne

Insbesondere für den wissenschaftlichen Rühmen ist dasjenige Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen weit: Während es bislang zumindest 17 Friedens- und 15 Literaturnobelpreisträgerinnen gab, sind es in dieser Medizin (12), Chemie (5) und Physik (3) weitaus weniger gewesen. Unter den Wirtschaftsnobelpreisträgerinnen finden sich sogar nur zwei ausgezeichnete Frauen.

Neben… im vergangenen Jahr blieben die Nobelpreise eine Männerdomäne: Unter den 15 Geehrten in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Text, Frieden und Wirtschaftswissenschaften waren mit dieser polnischen Schriftstellerin Olga Tokarczuk und dieser französischen-amerikanischen Ökonomin Esther Duflo nur zwei Frauen – wodurch Tokarczuk offiziell zu den Preisträgern 2018 gezählt wird, weil sie nachher einem Skandal für dieser preisvergebenden Schwedischen Alma Mater nachträglich pro dasjenige Vorjahr ausgezeichnet worden war.

Ein Grund pro die geringe Zahl an Frauen liegt hinaus dieser Hand: Die Wissenschaft war jahrzehntelang männerdominiert – und viele dieser Preise werden grade pro Errungenschaften verliehen, die viele Jahre zurückliegen. Darauf verweist gleichfalls dieser Exekutivdirektor dieser Nobelstiftung, Lars Heikensten. “Wir wissen um die strukturellen Mängel in der Art und Weise, wie Frauen innerhalb des universitären Systems behandelt worden sind”, sagte Heikensten. “Der Fakt, dass wir nicht so viele Frauen als Preisträgerinnen hatten, spiegelt in erster Linie die Situation in den Wissenschaften vor 30 bis 50 Jahren wider.”

Die Situation habe sich inzwischen drastisch verändert: Heute seien weitaus mehr Wissenschaftlerinnen lebendig qua früher, weshalb er hoffe und gleichfalls davon ausgehe, dass die schon seit dem Zeitpunkt einigen Jahren zunehmende Zahl dieser Nobelpreisträgerinnen im Laufe dieser Zeit weiter steigen werde, so Heikensten. Und in dieser Tat geht es bergauf, wenn man verdongeln Blick in die Nobelhistorie wirft: Während zwischen 1901 und 1920 nur vier Preisträger weiblich waren, waren es zwischen 2001 und 2019 jedenfalls 24.

Jede Preisträgerin ist Vorbild

Zusammen dürfe man dasjenige Problem nicht kleinreden, betont Heikensten. “Es ist sehr wichtig, hierbei zu tun, was wir können.” Die einzelnen Vergabe-Institutionen hätten somit in den vergangenen Jahren Schritte ergriffen, um sicherzustellen, dass mehr Frauen pro den Nobelpreis nominiert werden. “Mit dem Preis schaffen wir Vorbilder. Und je mehr Preisträgerinnen wir haben, desto mehr wird das helfen, andere Frauen zur Wissenschaft zu ermutigen.”

Um Frauen in dieser Wissenschaft zu stärken, hat Nüsslein-Volhard unter anderem eine Stiftung pro junge Wissenschaftlerinnen mit Kind gegründet. “Jede Frau mit einem ehrgeizigen, zeitraubenden und anstrengenden Beruf muss sich Hilfen holen für Sachen, für die sie selbst nicht persönlich erforderlich ist: Haushalt, Auto, Garten”, sagt sie. Zusammen weist sie darauf hin, dass Mädchen meist nicht dazu erzogen würden, es qua selbstverständlich zu betrachten, eines Tages Chefin sein zu können. Durch viele gute Beispiele sei dies dennoch besser geworden.

“Frauen können’s ja! Frauen sind keineswegs für die Wissenschaft oder Politik weniger geeignet”, hebt die Nobelpreisträgerin hervor. “Sie haben nur manchmal andere Bedürfnisse, was sie glücklich macht.” Viele stellten ihr Privatleben höher qua den Profession und blieben etwa generell mehrmals zu innerbetrieblichwenn dasjenige Kind laborieren sei. “Es wird ihnen übelgenommen, wenn sie das nicht tun. Aber wenn ein Mann sagt, ich darf meine Karriere nicht gefährden, hat jeder dafür Verständnis. Das sind immer noch große Unterschiede in der Gesellschaft.”



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