Nortons “Motherless Brooklyn”: Lichtspiel-Noir-Huldigung mit Staraufgebot


Im Zusammenhang “Motherless Brooklyn” spielt Edward Norton nicht nur die Hauptrolle, sondern führte zweitrangig Regie. , Willem Dafoe und Alec Baldwin komplettieren den Cast und zeugen den Lichtspiel zu einer sehenswerten New-York-Historie – mit einigen Mankos.

Weitestgehend 20 Jahre ist es her, dass Edward Norton zum ersten Mal gen dem Regiestuhl Sportplatz nahm. In “Glauben ist alles!” spielte er einst parallel dazu eine dieser Hauptrollen. Im Zusammenhang “Motherless Brooklyn” wagt dieser inzwischen 50-Jährige den Spagat zwischen inszenierender und darstellender Kunst noch einmal. Statt einer romantischen Lustspiel gibt es dieses Mal schon eine Huldigung an den Lichtspiel Noir.

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Seitdem dem Erscheinen des gleichnamigen Buchs von US-Erfolgsautor Jonathan Lethem spielte Norton mit dem Gedanken, die Historie gen die Kinoleinwand zu einbringen. Jener Roman wurde 1999 mit dem “National Book Critics Cirle Award” ausgezeichnet und vor allem zum Besten von die Schöpfung des Hauptcharakters und Erzählers Lionel Essrog gelobt. Irgendetwas, dies zwar zweitrangig Norton daran faszinierte, in seiner weit erarbeiteten und immer wieder verschobenen Regulation schon irgendwas zu von kurzer Dauer kommt.

Von Korruption solange bis Rassismus

Jener von Norton gespielte Essrog ist ein zurückgezogen lebender Privatschnüffler mit Tourette-Syndrom und arbeitet zum Besten von den von Bruce Willis verkörperten Frank Miller. Jener steckt gleich zu Beginn in Schwierigkeiten, die ihn sofort dies Zeitliche segnen lassen. Unruhig von dem unerbittlichen Wunsch, die Mörder seines Mentors und Freundes aufzuspüren, begibt sich Essrog an Orte, an denen Weiße im dieser 1950er-Jahre nur selten anzutreffen waren. Er hängt in einem berüchtigten Jazzclub in Harlem herum und deckt mithilfe dieser schönen Laura Rose (Gugu Mbatha-Raw) und des getriebenen Paul (Willem Dafoe) immer mehr dunkle Geheimnisse dieser Großen und Mächtigen aus Wirtschaft und Politik gen. Geheimnisse, die schon Frank Miller dies Leben kosteten und die aus zu einem Mann zu resultieren scheinen: dem einflussreichen Moses Randolph (Alec Baldwin).

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Welche Rolle spielt Paul (Willem Dafoe)?

(Foto: Warner Bros.)

In “Motherless Brookyln” geht es um durchaus wichtige Themen, doch verschwinden die hinterm Filter dieser prächtigen Einrichtung und schönen Bilder. Die Turnier Nortons, die Historie nicht Finale dieser 1990er anzusiedeln, wie es Lethem tat, sondern sie 40 Jahre vorzuverlegen, lenkt vom Wesentlichen ab. Jener strukturelle Rassismus, den die Schwarzen in den Vororten dieser Metropole durch die korrupte Stadtplanung versiert, verblasst neben dieser hübschen Wandverkleidung. Und für all den erzählerischen Nebenschauplätzen, die aufgemacht werden, verliert man qua Zuschauer schnell mal den Übersicht.

Tics ohne Manierismus

Edward Norton gelingt jedoch die charmante und niemals manieriert wirkende Darstellung des gehandicapten Lionel Essrog. In der Tat bringt seine Tourette-Krankheit die Historie zu keiner Zeit wirklich vorwärts. Nirgendwo eckt Essrog damit an und so hätte dieser Lichtspiel wohl zweitrangig ohne seine durchaus unterhaltsamen Tics und Schimpftiraden funktioniert.

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Stadtplaner Moses Randolph (Alec Baldwin) hat New York im Stiel.

(Foto: Warner Bros.)

“Motherless Brooklyn” lässt dem Zuschauer außerdem schon zu Beginn nicht die Zeit, die Figuren und ihre Konstellationen in ihrer Tiefsinn zu durchsteigen und damit Essrog qua sehr einsamen Mann und Frank Miller qua seinen einzigen Stopp zu verstehen. Genauso die aufkeimende Liebe zwischen dem Kriminalpolizist und Laura Rose kratzt nur an dieser Oberfläche dieser Emotionen. Vieles wirkt am Finale nicht mehr qua behauptet.

Doch all dies ist Jammern gen hohem Niveau, denn trotz seiner Schwachstellen ist “Motherless Brooklyn” ein ansehnlicher Lichtspiel mit fantastischen Darstellern, denen man mit Vergnügen beim Wirken in düsteren Jazzmusik-Kaschemmen und gen dampfumwobenen Hinterhöfen sowie beim Rauchen in tollen Autos und holzvertäfelten Büros zuschaut. In Komposition mit dem atmosphärischen Soundtrack, dieser neben “Daily Battles” von Radioheads Thom Yorke und Red Hot Peperoni Peppers Flea vor allem Songs des berühmten Jazzmusik-Musikers Wynton Marsalis präsentiert, garantiert dieser Lichtspiel mit seiner beachtlichen Spielzeit von 145 Minuten gen weiten Verdünnung kurzweilige Kinounterhaltung.

“Motherless Brooklyn” läuft ab dem 12. letzter Monat des Jahres in den Kinos.



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