Nun wissen Männer, wie sich Frauen wahrnehmen


Am Sonntag kommt es während des EM-Finals zu einer Weltsensation, die Deutschland uff dem Weg aus Neandertal ein Stück voranbringen wird. Dankbarkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Denn Fortschritt ist ohne Rest durch zwei teilbar schwergewichtig hoch im Kurs. Nicht nur beim Impfen.

Weltsensation! Und dies mitten in Deutschland. Ja, man kann es nicht andersartig nennen denn: Weltsensation! Halten Sie sich verspannt, geschätztes Publikum, oder setzen Sie sich besser uff den Popo, vorher Sie – dass Sie noch nichts davon – von jener Weltsensation versiert, um nicht vor Schreck umzufallen. Holen Sie tief Luft, damit Sie eine etwaige Schnappatmung nicht uff die Intensivstation befördert, uff jener es endlich wieder freie Einlagern gibt, weil dies fiese Virus ohne Rest durch zwei teilbar guckt und nur noch in jener Halbzeitpause dazu kommt, darüber nachzudenken, welche Variante es uns denn nächstes präsentiert oder ob es sich zuvorderst mit Delta begnügt.

Wo war ich gleich? Ach ja, im Zusammenhang jener Weltsensation mitten in Deutschland. Es ist unfassbar, welches am Sonntag passiert, weshalb ich die Tonus noch ein kleinster Teil hinauszögere, ehe ich dies Kätzchen aus dem Sack lasse: England trifft uff Italien – nein, sogar dies ist nicht gemeint. Doch es hat damit zu tun: Eine Nullipara kommentiert dies Finale jener Leder-EM jener ! Ja, richtig gelesen: Eine FRAU zu Beginn des 21. Jahrhunderts publik via dies Treiben von MÄNNERN. Ist dies nicht toll?! Ist dies nicht Fortschritt?! Da jubelt nicht nur jede – gewissermaßen an Leder krass desinteressierte – Feministin und ein toleranter Sehr-Gutmensch wie ich, da schlägt dies Pumpe aller Aufrechten höher, egal ob sie Anhängende (früher politisch unkorrekt “Anhänger” genannt) oder Dagegen-Seiende (früher politisch unkorrekt “Gegner” genannt) des Genderns sind.

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Julia Metzner wird im Radiogerät dies EM-Finale kommentieren.

(Foto: dpa)

Zu verdanken nach sich ziehen wir die Weltsensation jener Das Erste, unserer öffentlich-rechtlichen Streiterin zu Gunsten von Gleichberechtigung und Garantien zu Gunsten von 99 von Hundert Frauenanteil in Chefpositionen sowie Migranten-Quoten im “Tatort”, damit Migrant oder deren Töchter und Söhne nicht immer nur die osteuropäische Nutte und den Kleinganoven mit arabischen Wurzeln mimen nötig haben, sondern sogar einmal die Leichnam spendieren die Erlaubnis haben. Julia Metzner ist die auserwählte Das Erste-Kommentatorin. Vorweg Sie nun völlig ausflippen ob jener frohen Meldungen und vor Hochgefühl die Stöpsel Ihres Schaumgetränks peng machen lassen, um zu feiern, wie weit Deutschland zu Beginn des 21. Jahrhunderts schon ist, schütte ich hier kombinieren winzigen Wermutstropfen in den Sekt: Nullipara Metzner kommentiert im Radiogerät. Die Glotze bleibt selbstredend männlich.

Ja, entnahm ich es einer Meldung jener Deutschen Presseagentur (dpa), jener zufolge Metzner “als erste Frau für die ARD das Endspiel eines großen Turniers im Radio” stimmlich eskortieren wird. Weiter ließ mich die dpa wissen: “Eine Final-Kommentatorin bei WM oder EM gab es in Deutschland bisher nur im Privatradio.” Aha, dies heißt folglich, dass jener widerwärtig Privatfunk fixer war denn jener super-trouper-fortschrittliche öffentlich-rechtliche Rundfunk. Doch macht nichts, denn nur wer zu tardiv kommt, den bestraft dies Leben. Oder jener Westdeutscher Rundfunk-Kinderchor mit einem Song. Doch noch ist nichts zu tardiv. Und beim Ersten ticken die Uhren ohnehin andersartig, da ist ein Zu-spät-Kommen ein Dings jener Unmöglichkeit.

Nachher Einwurf von Nullipara Töpperwien

“Ich hatte mehrfach in Interviews letzten Tage geäußert, dass ich es nicht mehr erleben werde, dass eine Frau bei einer Fußball-EM oder WM das Finale fürs Radio oder Fernsehen übertragen wird”, hatte die großartige Fußballkommentatorin Sabine Töpperwien im Januar zu ihrem Entlassung in den Ruhestand gesagt. Westdeutscher Rundfunk-Programmdirektorin Valerie Weber, die sogar Vorsitzende jener Das Erste-Audioprogrammkonferenz ist, weiß denn Nullipara natürlich, wie man Frauen fördert, und erklärte in einem fantastischen Wortspiel: Töpperwiens Kritik habe “den Ball bei uns Chefs ins Rollen gebracht”. Wie könnte man denn Nullipara von einzig darauf kommen, dass man eine Nullipara ein Finale kommentieren lassen könnte?! Da bedarf es schon mal eines Einwurfs einer Nullipara Töpperwien.

Nun muss Metzner sagen: “Ich gehe davon aus, dass ich dabei bin, weil ich gute Leistung bringe, und nicht, weil ich eine Frau bin.” Selbstverständlich hat dies nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern nur mit den vortrefflichen Sprechkünsten jener Das Erste-Angestellten, folglich “der Leistung”. Ein Mann müsste so irgendwas niemals kundtun. Die Spiel hat hinwieder ganz sicher sogar damit zu tun, dass die Das Erste so die Debatte los ist, und garantiert damit, dass dies Zweites Deutsches Fernsehen dies Finale überträgt und solange bis uff ein paar Taxi-, Weg- und Sonstwas-Fahrzeugführer, jeglicher Interessierte vor jener Glotze hängen werden, statt sich von einer Nullipara sagen zu lassen: “Pfosten”, “Ecke” und: “Das war knapp.” Doch wen wissbegierig dies schon in jener Hochgefühl via eine Weltsensation?

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Kleopatra, Maria Stuart, Claudia Neumann

Gleichfalls beim Fortschritt und jener Gleichberechtigung darf man die Quote und den Twitter-Mob nicht ganz außer Seitenschlag lassen. Dies Zweites Deutsches Fernsehen wollte offenbar keinen Aufstand jener Neandertaler riskieren und Claudia Neumann dies Finale anvertrauen, welches beklagenswert ist, weil wir so jener Diskussion entweichen, wie Deutschland aus dem Neandertal herauskommt. Droben Neumann hieß es zum Männer-Turnier 2016 schon in deutschen Medien: “ZDF-Sportreporterin Claudia Neumann sorgte bei der EM für einen historischen Moment. Als erste Frau kommentierte sie ein Spiel bei den Männern.”

Gleichfalls dies war eine Weltsensation mitten in Deutschland! Oder? Da wurde ein Vorgang, jener völlig normal ist / sein müsste, zur Mitte hin gelegen zu einem wahrscheinlich geschichtsträchtigen Ereignis geschwollen, denn lernten Schülerinnen und Schüler im Jahr 2080, wer Kleopatra, , Maria Stuart, Angela Merkel und Claudia Neumann waren. Dieser Lehrer wird dann sagen: “Diese Kämpferin für den Fortschritt hat nicht nur als erste Frau ein Spiel bei der Fußball-EM der Männer live besprochen, sondern auch als erste Frau im deutschen Fernsehen ein Spiel der Champions League der Männer mit ihrer Stimme versehen.” Dies ist so unklar wie jener Unannehmlichkeit, dass es noch haufenweise Männer gibt, die eine Leder-Reporterin nachdem wie vor möglichst am Küchenherd sehen würden. Nicht umsonst heißt Neumanns feines Buch: “Hat die überhaupt ne Erlaubnis, sich außerhalb der Küche aufzuhalten?”

Genug damit jener Zeit lieben: “Spielerfrauen”

Wenn man so vergeistigt ist wie ich, denkt man via wichtige Fragen nachdem wie ebendiese: Welches tun gewissermaßen Feministinnen, wenn Leder-EM ist? Kochen? Plätten? Selbst warte noch immer uff Proteste gegen den Fachterminus “Spielerfrauen”, den Reporter nachdem wie vor gebrauchen, obwohl er so wunderbar aus jener Zeit lieben ist, weil er wie kein anderer Frauen uff (ihre) Männer reduziert. Maximal “Arztfrau” hält da noch mit. Dies sind jene Damen, die dem Stereotyp zufolge nachdem ergiebigem Gekauftes im Zusammenhang Gucci und Prada im Grünanlage jener Villa entspannen und jener Arztgattin von oppositionell, ebenfalls eine blond gefärbte Trullala, zuwinken, um schneller den frischen Nagellackauftrag zu trocknen. Die sogenannte Spielerfrau ist jener Verkörperung jener blondierten Tussi denn bloße männliche Begleiterscheinung: schön, sexy, naiv, scheiße, hinwieder irgendwie sogar bauernschlau solange bis sauclever. Denn mindestens hat sie es geschafft, sich kombinieren Mann zu fischen, jener dank gekonnter Tritte gegen kombinieren Tanzveranstaltung Mio. verdient.

Selbst bin sicher, nirgendwo liegt die Einkommensschere so weit entzwei wie zwischen herrischen und weiblichen Leder-Profis. Hierbei präsentieren Frauen-Topteams mittlerweile technisch feinen Leder, x-mal ehrlicher denn Männer sind sie sowieso. Wenn Weibsbilder im Gange sind, gibt es keine Wunderheilung nachdem einem Treffer. Fußballerinnen legen uff dem Rasen weniger Zahl uff ihre Frisuren denn Fußballer. Sie laut werden nicht wie ein Schwein am Spieß und wälzen sich nicht, in Vorhut liegend, minutenlang uff dem Rasen, um Zeit zu schinden und dem Schiedsrichter zu zeigen, dass ihr Tod verdammt nah ist, weil jener Gegner sie soeben mit einem brutalstmöglichen Karate-Handkantenschlag, jener nur zu Gunsten von den “Gefoulten” sicht- und spürbar war, niedergestreckt hat.

Im Frauen-Leder gibt es keine brutalen Fouls, keine Hooligans und schon gar keine Hooliganinnen. Er ist mild. Frauen sind mutiger. Während Philipp Lahm – wohl in gutgemeinter Vorsatz – homosexuellen Profis davon abrät, sich während ihrer aktiven Zeit zu outen, hat dies die Amerikanerin Megan Rapinoe schon vor zig Jahren getan, ohne dass es ihr geschadet hätte. Doch wer guckt schon Frauen-Leder? Die Stadien sind so gut wie immer leer, selbst im Zusammenhang Spielen jener Bundesliga. Welches Männer in jener Corona-Zeit erlebten, vor leeren Rängen zu spielen, ist zu Gunsten von Frauen Normalität. Männer hatten nun mehr denn ein Jahr Zeit zu lernen, wie sich Frauen wahrnehmen. Vielleicht hilft dies ja.