Obig ein gescheitertes Interview: Björn Höcke will doch nicht reden


Welcher Thüringer AfD-Chef Björn Höcke beklagt, es werde viel reichlich ihn, doch nie mit ihm geredet. Wir nach sich ziehen uns vier Monate um ein Interview bemüht. Erst sagt Höcke zu. Doch 48 Zahlungsfrist aufschieben vor dem Termin kommt plötzlich die Streichung. Die Gründe sind bemerkenswert.

„Die Berichterstattung zu Björn Höcke besteht überwiegend aus Meinungen über ihn. Äußerungen von ihm sind den Medien eher selten zu entnehmen.“ So lautet dieser Beginn des Klappentextes von „Nie zweimal in denselben Fluss“ – ein Buch, in dem sich dieser thüringische AfD-Chef hinauf notdürftig 300 Seiten von einem befreundeten Publizisten interviewen lässt. Multipel beklagt Höcke darin, dass seine Äußerungen aus dem Kontext gerissen, sogar dolos falsch interpretiert würden. Hinaus ebendiese Weise sei etwa dieser Skandal um seine Dresdner Referat, in dieser er die Schoah-Gedenkstätte qua „Mahnmal der Schande“ bezeichnete und eine „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ forderte, schier erst entstanden. Dasjenige Ganze beruhe hinauf einer Fehlmeldung von Journalisten, die „anscheinend der deutschen Grammatik nicht mächtig waren – oder sein wollten“, heißt es raunend mit Auslassungspunkten am Finale des Absatzes.

Die Redaktion von RTL und ntv wollte mit Höcke sprechen. Selbstverständlich, um ihm kritische Fragen zu stellen – wie jedem Volksvertreter. Nunmehr Höcke, dieser beklagt, es würden so viele Meinungen reichlich ihn verbreitet, ohne dass er selbst zu Wort kommt, hätte selbstverständlich nicht zuletzt die Gelegenheit bekommen, sich zu schildern, zu exemplifizieren, seine Sicht dieser Zeug darzustellen. Kurz vier Monate nach sich ziehen wir uns um vereinigen Interviewtermin bemüht. Er wurde vor Weihnachten zugesagt. Und 48 Zahlungsfrist aufschieben vor dem geplanten Treffen von Höckes Seite wieder gestrichen. Dass Volksvertreter Interviews absagen, ist nun nicht komisch. Die Verfahren und Weise, wie es in diesem Kern ablief, ist jedoch bemerkenswert.

Soll man schier mit Höcke sprechen?

Im September vergangenen Jahres hatte er ein Interview abgebrochen. Ein Journalist hatte in eingeblendeten Sequenzen Höckes Parteikollegen Passagen seines Buches vorgelesen und sie raten lassen, ob sie von dem AfD-Volksvertreter stammen oder aus Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Dasjenige Interview drehte sich anschließend rund zehn Minuten um die Sprache des AfD-Politikers. Schließlich nicht kultiviert Höcke verärgert ab, drohte mit Konsequenzen. Die Eskalation nützte keinem dieser Beteiligten. Seither gab es keine Interviews mehr mit ihm. Zusammenführen Termin mit dieser „Thüringer Allgemeinen“ vor dieser Wahl zum Abgeordnetenhaus sagte er ohne Protzerei von Gründen ab. Die Zeitung ließ die zu diesem Zweck vorgesehene Fläche im Klinge mit einem entsprechenden Signal unbedruckt. Eine Bewerbung unserer Redaktion vor dem Votum in Thüringen nach sich ziehen seine Mitwirkender ohne Protzerei von Gründen ebenfalls abgelehnt. Immer wieder nach sich ziehen wir angefragt. Es gab nur Absagen – zunächst.

Nun gibt es eine rege Debatte darüber, ob Journalisten mit Politikern wie Björn Höcke schier sprechen sollten. Sozialwissenschaftler, Historiker und dasjenige Bundesamt pro Verfassungsschutz stellen in seinen Positionen zum Teil Rechtsextremismus, Rassismus und Hitlerfaschismus steif. Man dürfe solche Akteure weder noch zu Wort kommen lassen, lautet eine These, die unter anderem mit dem Toleranz-Paradoxon begründet wird. Dasjenige Vorbild beschreibt – von kurzer Dauer gesagt -, wie tolerante Vitalität gerade aufgrund ihrer Toleranz es anderen intoleranten Kräften (in dem Kern Höcke) zuteil werden lassen, die eigene Toleranz einzuschränken. Nunmehr wird es dem Auftrag von Journalisten gerecht, vereinigen Volksvertreter, dessen Landesverband wohnhaft bei einer Wahl 23,4 von Hundert dieser Stimmen bekommt, reibungslos zu ignorieren? Wir vertrauen, es muss möglich sein, nicht zuletzt und ohne Rest durch zwei teilbar mit einem radikalen Volksvertreter wie ihm ein kritisches Interview zu zur Folge haben. Nachdem mehreren Anfragen an Höckes Büro erhalten wir Finale November schließlich eine Zusage.

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Es ist nicht unüblich, mit Spitzenpolitikern vor einem solchen Termin Feinheiten zu putzen. Soll es ein Text-Interview werden oder ein Gespräch vor laufender Kamera? Wie viele Redakteure sind an dem Gespräch beteiligt und welche? Sind andere Mitwirkender, etwa Fotografen, Ton- oder Kameraleute nun? Ebenso normal ist es, dass sich Pressesprecher daraufhin erkundigen, welche Themen im Interview besprochen werden sollen. In diesem Fall geht es nicht drum, den Journalisten vorher Fragen zu diktieren. Die Volksvertreter wollen sich vielmehr inhaltlich hinauf Interviews vorbereiten. Daran ist zunächst nichts verwerflich.

Dasjenige „Vertrauensverhältnis“ ist „nachhaltig gestört“

Die organisatorischen Fragen nach sich ziehen wir Höckes Mitarbeitern per Mail spätestens am 20. zwölfter Monat des Jahres weitgehend beantwortet: Zwei Journalisten würden die Fragen stellen. Dass es ein Fernsehinterview werden soll, hatten wir schon zuvor angekündigt. Wer qua Portrait- und Tontechniker nun sein wird, ist zu dem Zeitpunkt zwar noch unklar – pro den inhaltlichen Verlauf des Gesprächs ist dasjenige doch nicht zuletzt nicht wesentlich. Viel wichtiger pro Höckes Mitwirkender ist die Frage, worum es in dem Gespräch inhaltlich umziehen soll. Die Stellung beziehen, die wir liefern, hätten vermutlich jedem anderen Volksvertreter gereicht. Schon Entstehen zwölfter Monat des Jahres schicken wir vereinigen Prognose: Wir wollen reichlich die Rolle dieser Thüringer AfD hinauf Bundesebene sprechen, reichlich die Erfolge dieser politische Kraft im Osten und Höckes Arbeit in dieser Landespolitik. Später reichen wir nachdem, dass wir gerne nicht zuletzt Fragen zur Observation des Flügels durch den Verfassungsschutz und zu Passagen seines Buches stellen würden.

In dem Moment, qua doch sein Buch zur Sprache kommt, kippt die Stimmung. Von kurzer Dauer daraufhin kommt die Streichung des Interviews – notdürftig 48 Zahlungsfrist aufschieben vor dem Termin. Ein Sprecher begründet es damit, dass nicht lichtvoll gewesen sei, dass zwei Journalisten Fragen stellen würden, obwohl ebendiese organisatorische Frage am 20. zwölfter Monat des Jahres per Mail geklärt wurde. Ein anderer Mitwirkender begründet die Streichung mit dem inhaltlichen Prognose. Man hätte sich gerne viel reichlich Sozialpolitik unterhalten, sagt er. Letztlich seien doch viele Themen dazugekommen, wohnhaft bei denen die Abwägung von Risiko und Sinnhaftigkeit aus AfD-Sicht schwierig sei. Man lässt uns wissen, dasjenige „Vertrauensverhältnis“ sei „nachhaltig gestört“. Hinaus Nachfrage, zu welcher Zeit dieser Termin nachgeholt werden könne, heißt es, man werde ntv schier keine Interviews mehr spendieren. Dass nicht zuletzt andere Themen qua Sozialpolitik zur Sprache kommen würden, war doch ebenfalls schon seitdem Entstehen zwölfter Monat des Jahres lichtvoll.

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Dass sich dieser Landesvorsitzende einer politische Kraft nicht reichlich die Nachwirkungen dieser letzten Wahl zum Abgeordnetenhaus unterhalten will oder darüber, dass er in den Schwerpunkt des Verfassungsschutzes geraten ist – welches die politische Kraft ja selbst massiv kritisiert – ist bemerkenswert. Oder war es etwa doch dasjenige Buch? Selbstverständlich hätten wir Höcke nicht zuletzt gerne daraufhin gefragt, welches er etwa mit „wohltemperierten Grausamkeiten“ in „Remigrationsprojekten“ meint – wie er es in dem Buch beschreibt. Einer seiner Mitwirkender winkt ab: Obig dasjenige Buch würde Hr. Höcke ja sehr gerne mal ausgiebig reden. „Wenn heute ein Anruf von Markus Lanz käme mit der Einladung, sich eine Stunde darüber zu unterhalten, würde er sofort zusagen“, sagt er.

In Höckes Buch wird die „Unart“ unserer Zeit kritisiert, „lieber über den anderen, als mit ihm zu sprechen“. Welcher Volksvertreter behauptet oft, man verstehe ihn dolos falsch, wolle mit ihm weder noch erst ins Gespräch kommen. Wir nach sich ziehen es in den vergangenen vier Monaten versucht. Offensichtlich will Höcke doch weder noch reden.



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