Omikron-Infektion so gut wie Impfungen?


Man liest derzeit oft, Omikron-Infektionen könnten helfen, die deutsche Impflücke zu schließen. Gesundheitsminister Lauterbach warnt dagegen, die Unangreifbarkeit lasse nachdem dieser Genesung schnell wieder nachdem. Erstens… stimmt z. Hd. sich, ist doch jeweils nur ein Teil des irgendetwas komplizierteren Gesamtbildes.

Einmal geimpft, grundimmunisiert, geboostert, infiziert gewesen oder Durchbruchsinfektion gehabt – und dies was auch immer ist ebenfalls noch in verschiedenen Reihenfolgen und Kombinationen möglich. Da noch den Syllabus zu behalten, zu welcher Zeit man wie gut vor Covid-19 geschützt ist, ist wirklich nicht leichtgewichtig. Dasjenige geht nicht nur Laien so, ebenfalls die Wissenschaft forscht dieser rasanten Kreation noch rückblickend.

Unter anderem versucht sie herauszufinden, welche Rolle Omikron gerade genau spielt. Wie hoch ist dieser Sicherheit nachdem einer Infektion durch die Variante? Kann sie vielleicht sogar die Impfungen ersetzen, oder ist sie nur ein dicker Teppich Schrittgeschwindigkeit in die Normalität?

Sicherheit vor Infektion oder schwerer Leiden?

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach trägt zur Verwirrung im Rahmen, die derzeit in Deutschland herrscht. Denn er sagt nicht lukulent, welches dies Ziel dieser Weltweite Seuche-Politik derzeit ist. Ursprünglich galt es, dies Gesundheitswesen vor einer Belastung über dem Limit zu schützen, welches vor allem bedeutet, schwere Erkrankungen zu vermeiden. Mit dieser Verkürzung des Genesenen-Status von sechs hinauf Vierteljahr wichen dies RKI und Lauterbach doch davon ab, denn die Bekräftigung zu diesem Zweck ist ein schnelles Nachlassen dieser Unangreifbarkeit.

Am Freitag teilte Lauterbach hinauf Twitter eine US-Studie (Preprint), die diesen Standpunkt belegt. „Das hört niemand gerne, ist aber so. Die Studie unterstützt die Analyse des RKI, dass drei Monate nach Genesung bei leichter Omikron-Infektion von der Immunität nicht viel übrig bleibt“, schrieb er dazu.

In diesem Fall geht es um verknüpfen nachlassenden Sicherheit vor einer erneuten Infektion durch verknüpfen sinkenden Antikörperspiegel (Titer). Danach nicht drum, ob eine überstandene Omikron-Infektion langfristig vor einer schweren Leiden schützen kann. Mit Verweis hinauf dieselbe Studie twitterte Lauterbach dann später ebenfalls, man dürfe Omikron nicht unterschätzen, da man sich relativ von kurzer Dauer nachdem dieser Infektion wieder entzünden könne.

Nachlassende Unangreifbarkeit

Schon die Delta-Variante hatte gezeigt, dass ebenfalls im Rahmen zweifach geimpften Menschen dieser Sicherheit vor einer Infektion nachdem einigen Monaten stark nachlässt. Zwischen Omikron bleibt davon kaum noch irgendetwas übrig, laut britischer Gesundheitsbehörde UK Health Security Agency (UKHSA) liegt er nachdem 25 Wochen noch im Rahmen 9 (Biontech) beziehungsweise 13 v. H. (Moderna). Eine dritte Impfung erhoben die Wirksamkeit hinauf 63 und 70 v. H., wie stark dies anhält, muss sich noch zeigen.

Genesene sollten Geimpften gleichgestellt werden, fordert von dort unter anderem Carsten Watzl, Chef dieser Deutschen Vereinigung z. Hd. Immunologie. „Wenn man eine Infektion durchgemacht hat, ist man immun“, sagt Watzl. „Aber die Immunität ist sehr variabel.“ Beim Zusammenführen sei sie sehr stark, beim Anderen praktisch schwach. „Im Mittel ist man etwas weniger geschützt als mit zwei Dosen Biontech.“ Handkehrum, betont Watzl, es gebe ebenfalls Vorteile: „Bei Genesenen geht der Antikörperspiegel etwas langsamer zurück als bei Geimpften. Und die Antikörper sind breiter aufgestellt.“

Es gibt von dort Stimmen, die Omikron deswegen z. Hd. eine natürliche Ausweichlösung zu Impfstoffen halten, zumal die Variante ja ebenfalls wesentlich harmloser denn ihre Vorgänger sein soll. Tatsächlich führt Omikron merklich seltener zu schweren Erkrankungen, welches man für sich schon an dieser im Vergleich zu mächtig hohen Inzidenzen geringen Spannung dieser Intensivstationen sehen kann.

Ein Hauptteil dieser „Milde“ ist gewiss hinauf die Impfungen und überstandene Delta-Infektionen zurückzuführen. Für jedes Ungeschützte bleibt Omikron gefährlich, vor allem wenn sie älter sind. Dasjenige UKHSA geht davon aus, dass dies Risiko, wegen Omikron ins nosokomial kommen, insgesamt etwa halb so weithin wie im Rahmen Delta ist. Dasjenige Risiko, ein Intensivfall zu werden, sei rund zwei Drittel kleiner, schreibt sie.

Leichte Leiden – wenig Antikörper

Erkrankt man nicht schwergewichtig, ist die Unwägbarkeit recht weithin, dass die erworbene Unangreifbarkeit nicht übermäßig gut ist. Eine US-Studie (Preprint) ist kürzlich zu dem Ergebnis gekommen, dass nachdem einer Omikron-Infektion mittelmäßig rund zehnmal weniger Antikörper weltmännisch werden denn nachdem einer Infektion mit dieser Delta-Variante. Den Grund zu diesem Zweck sehen sie in dieser größeren 7-Sep schwererer Krankheitsverläufe im Rahmen Delta. Booster sind zwar nicht so wirksam wie eine überstandene Delta-Infektion, doch sie münden im Schnittwunde zu dreimal höheren Antikörperspiegeln denn nachdem einer Omikron-Infektion.

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Die Erkenntnis, dass schwerere Erkrankungen vermutlich zu einer stärkeren Antikörperbildung münden, ist nicht neu. Schon 2020 kam ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zu einem ähnlichen Ergebnis. „Wenn man sich einmal mit dem Virus auseinandergesetzt und vielleicht fünf Tage schlapp gefühlt hat, reicht das definitiv nicht aus, um eine lang anhaltende Immunität zu bekommen, insbesondere gegen neue Virusvarianten“, sagte Immunologe Reinhard Waldhüter von dieser Medizinischen Hochschule Hannover dem RND.

Außerdem ist die Immunantwort im Rahmen Infektionen sehr spezifisch. „Wenn jemand eine Infektion mit einer Alpha-Variante hatte, dann erkennt er primär am besten die Alpha-Variante. Und wenn er eine Infektion mit der Delta-Variante hatte, erkennt er primär am besten die Delta-Variante. Und wenn er eine Infektion mit der Omikron-Variante hatte, erkennt er primär am besten die Omikron-Variante“, sagte Virologin Ulrike Protzer dem Science Media Center. „Inwieweit diese Antikörper, die wir da jetzt in dem Fall uns anschauen, auch gegen andere Varianten schützen, das hängt davon ab, wie weit sie auseinander sind.“

Jedwederlei Limitierungen dieser Schutzwirkung hat ebenfalls vor einigen Tagen eine österreichische Studie (Preprint) getreu. „Nach Omikron Infektion haben Ungeimpfte deutlich weniger neutralisierende Antikörper gegen Omikron als Geimpfte/Genesene und kaum Schutz gegen andere Varianten“, kommentierte Carsten Watzl hinauf Twitter.

T-Zellen halten die Stellung

Wohlgemerkt geht es dieserfalls um die Defensive einer Infektion beziehungsweise Reinfektion. Gegen eine schwere Leiden bleibt dieser Sicherheit ebenfalls nachdem nur zwei Dosen stark und steigt hinauf solange bis zu 95 v. H. neun Wochen nachdem dieser Booster-Impfung. Wie es weitergeht, kann die UKHSA zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vermuten, Wissenschaftler vermuten doch, dass die Wirksamkeit gegen Hospitalisierung und Tod stark anhält.

Dasjenige liegt vor allem daran, dass dies körpereigenes Abwehrsystem weit mehr aufzubieten hat denn die erste Verteidigungslinie durch Antikörper. Langfristig kommen die T-Zellen ins Spiel, die z. Hd. die sogenannte zelluläre Unangreifbarkeit zuständig sind. Es gibt Killerzellen, die befallene Zellen qua von Virus-Bruchstücken wiedererkennen und zerstören. Helferzellen regen andere T-Zellen dazu an, neue Antikörper zu produzieren, und es zusammenschreiben sich Gedächtniszellen, die ebenfalls stark nachdem einer Impfung oder überstandenen Infektion dies körpereigenes Abwehrsystem schnell wieder in Gangart setzen, wenn ein Erreger oder verwandte Mutanten erneut attackieren.

Impfung, Infektion? Hauptsache drei Mal

Sie Immunreaktion rufen doch nicht nur die Impfstoffe hervor, sondern ebenfalls Infektionen, wie unter anderem eine südafrikanische Studie (Preprint) zeigt. Um verknüpfen möglichst hohen Sicherheit gegen eine schwere Leiden und eine Infektion zu bekommen, genügt doch weder eine einzelne Impfung noch eine einzelne Infektion. Dasjenige körpereigenes Abwehrsystem müsse dreimal dies Spike-Protein des Virus sehen, mit dem es an Zellen andockt, um eine qualitativ hochwertige Immunantwort aufzubauen, twitterte Ulrike Protzer Finale Januar. In diesem Fall bezog sie sich hinauf eine neu veröffentlichte Studie dieser LMU München, an dieser sie beteiligt war.

Im Ergebnis spielt es kaum eine Rolle, ob man ternär geimpft ist, eine Durchbruchsinfektion nachdem zwei Vakzin-Dosen hatte oder nachdem einer überstandenen Infektion zwei Impfungen erhalten hat. Insofern kann eine Omikron-Infektion tatsächlich eine Impfung ersetzen, doch waagrecht nur eine. Für sich hilft sie wenig und bleibt riskant. Daraufhin muss man sich entweder zweimal impfen lassen oder zwei weitere Infektionen abwarten, um eine starke Corona-Defensive aufzubauen. Drei Verspritzen sind klar dieser einfachere, schnellere und sicherere Weg.





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