Person jener Woche: Helge Braun: Merkels neuer Wunderdoktor


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Ein heiterer Halbgott in Weiß aus leitet dasjenige Kanzleramt. Bislang hielt er sich in jener Öffentlichkeit stark zurück. Doch mit jener -Weltweite Seuche wird Helge Braun nun zur neuen kommunikativen Schlüsselfigur Merkels und ersetzt zusehends Jens Spahn.

Die Coronavirus-Notlage sortiert Deutschlands neu. Während die die Schwarzen ein gewaltiges Comeback erlebt, stürzen Grüne und AfD in den Umfragen regelrecht ab. Es ist die jener Verwaltung und so Vorteil verschaffen die Regierenden die alten Volksparteien an Zuspruch. Die SPD holt die Grünen plötzlich wieder ein. Es wachsen zudem politische Gewinnerfiguren heran wie Markus Söder (CSU) und Olaf Scholz (SPD), die jedwederlei in jener Notlage ihre Kanzlertauglichkeit vorexerzieren. Spiegelbildlich bergab geht es dagegen mit Robert Habeck (Grüne), jener plötzlich wie aus jener Zeit vergöttern wirkt, wie ein plaudernder Schönwetterkapitän pro Dinnerabende hinauf einer Eisbärenkreuzfahrt.

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Denn Kanzleramtsminister ist Helge Braun jener wichtigste Manager jener Kanzlerin.

(Foto: imago images/IPON)

Doch jede Notlage bringt ebenfalls politische Durchstarter und Aufsteiger hervor. Zu Beginn schien ebendiese Rolle Gesundheitsminister Jens Spahn zuzufallen. Doch seit dem Zeitpunkt einigen Tagen überlässt er Virologen und dem Präsidenten des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Dachboden und damit die Deutungshoheit. In Bundeshauptstadt wundert man sich, warum die ungelenken RKI-Pressekonferenzen plötzlich den Nachrichtentakt jener Corona-Notlage vorspielen – und nicht jener Tonfall eines besonnen-souveränen Ministers, den Spahn zu Anfang so gut intoniert hat.

In ebendiese Lücke ist nun Helge Braun vorgestoßen. “Helge wer?”, fragten selbst politisch Interessierte noch vor Kurzem. Doch seit dem Zeitpunkt dieser Woche hört und sieht man ihn hinauf allen Nachrichtenkanälen. Helge Braun ist Chef des Bundeskanzleramts, Merkels wichtigster Manager und seit dem Zeitpunkt dieser Woche ihr Sprachrohr in jener Notlage.

Im Notarztwagen jener Republik

Braun besetzt pro Merkel perfekt die Rolle des medizinischen Krisennavigators, denn jener hochgewachsene Mann war vor seiner politischen Karriere Narkosearzt und Intensivmediziner am Uni-Klinikum Gießen. Wie kein anderer in jener Regierung versteht er, welches Virusbekämpfung konkret heißt. Vor Eruption jener Weltweite Seuche veröffentlichte er hinauf seiner Website dasjenige ungewöhnliche Denomination, welches er denn in seinem bürokratischen Leben qua Kanzleramtschef vermisst: “Zuweilen träume ich schon davon, im Notarztwagen zu sitzen, mal wieder praktischer zu arbeiten.” Nun sitzt er im Notarztwagen jener Republik.

Braun passt geschmeidig zum politischen Habitus Angela Merkels. Wie sie ist ebenfalls er ein preußisches Naturell, ein uneitler Mann jener pflichtbewussten Töne. Jedwederlei, die Physikerin und jener Mediziner, eint ein sachlicher, beinahe naturwissenschaftlicher Blick hinauf die Welt. Dies Nemesis Wesen Brauns hat jener Großen Koalition schon manchen Schiffbruch erspart. Insbesondere zu den Ministerpräsidenten pflegt er zusammensetzen guten Kabel und minimiert so die Zahl jener Vermittlungsverfahren wie jener öffentlichen Streitereien.

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Und so hält er ebenfalls zwischen jener Krisenspannungen hinter den Kulissen die Fäden zusammen. Manche rufen ihn schon den “Buddha von Berlin”. Zwischen des politischen Gezänks, wer denn jetzt jener beste Krisenmanager Deutschlands sei, beruhigte er die erhitzten Gemüter mit einem typisch-weisen Helge-Braun-Sine tempore: “Die Krise ist so groß, da ist für jeden ein Heldenstück dabei.”

Im Büro hängt ein Korbball-Trikot

Braun hat eine seltene, nichtsdestoweniger wertvolle intern Weite zu den Eitelkeiten des Politikbetriebs. Er wurde 2002 erstmals in den Bundestag gewählt, doch nachdem jener vorgezogenen Neuwahl 2005 war er sein Mandat schon wieder los. Er arbeitete fortan wieder qua hauptberuflicher Narkosearzt, solange bis er 2009 den Wahlkreis Gießen zurückeroberte und qua geradeaus gewählter Deputierter ins Parlament einzog. Er wurde parlamentarischer Staatssekretär im Bildungs- und Forschungsministerium. In dieser Zeit engagierte er sich im Kampf gegen den Ebola-Virus in der Schwarze Kontinent – eine Erleben, die ihm nun in jener Weltweite Seuche hilft.

Braun verfügt damit in jener Corona-Notlage hoch eine seltene Fachkompetenz und dasjenige passende Naturell sachlicher Schärfegrad. Zusammen nichtsdestoweniger – und dasjenige unterscheidet ihn von Angela Merkel – ist er heiter-katholisch. Er speist und lacht gerne. In seinem Büro nach sich ziehen seine Vorgänger ein pathetisches Skizze Bismarcks aufgehängt, er hingegen dasjenige Trikot jener Gießener Basketballmannschaft, pro die er einmal gespielt hat. Er ist ein bodenständiger, typischerweise hessischer Optimist. Er schaut möglichst in dasjenige halb volle Glas des Lebens.

Und so gibt Helge Braun mit seinem Sich zeigen jener Corona-Notlage plötzlich zusammensetzen neuen Ton jener Zuversicht. Zwar warnt er vor übereilten Hoffnungen hinauf ein vorzeitiges Finale jener Kontaktsperren. Ungeachtet er lässt zusammen durchblicken, dass er zusammensetzen Plan pro dasjenige Finale des nationalen Zwangskomas in jener Tasche hat. Eine Verzicht, wie geschaffen pro den mächtigsten Anästhesisten Deutschlands, jener in jener Medizin wie in jener Politik die Kunst jener Dosierung beherrscht und verschmitzt sagt: “Die Kunst des Anästhesisten ist nicht, dass jemand einschläft, sondern dass alle wieder aufwachen.”



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