“Pionier”-Arbeit in Wittenberge: Eine Stadt erfindet sich neu


Gen halber Strecke zwischen Hamburg und Spreeathen liegt Stadt, die seitdem jener Wende mehr wie die Hälfte ihrer Volk verloren hat – und trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt. Die Gründe zu diesem Zweck: die leichtfüßige Stadtverwaltung, eine Wirtschaft, die zusammenhält – und ein paar Großstädter gen jener Suche nachdem einem besseren Leben.

Es gibt viele schöne Städte in Deutschland: Ganz egal, ob man gen Fachwerkromantik mit Geranien vor den Fenstern steht, neoklassizistische Zuckerbäcker-Prachtbauten vorzugsweise oder es ungefähr hanseatisch kühl und wassernah mag, man muss fast wie nie heftige Menstruationsblutung suchen, um dies Oculus zu erfreuen. Wittenberge hat all dies zu eröffnen und setzt an seiner Randzone ebenso noch den rauen Lochziegel-Schick jener Industrialisierung obendrauf – trotzdem würde wohl niemand gen die Idee kommen, die brandenburgische Kleinstadt wie vollendet schön zu bezeichnen. Hierfür ist dies Stadtensemble trivial zu mehrfarbig durcheinandergewürfelt. Dasjenige muss doch ebenso keiner, denn Wittenberge hat irgendetwas viel Wichtigeres zu eröffnen: Die Stadt ist interessant und steckt voller ungeahnter Möglichkeiten – man ihr verschmelzen zweiten Blick schenkt.

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Fachwerkromantik und Backsteingotik: zwei Gesichter jener Stadt gen verschmelzen Blick.

(Foto: imago images / Westend61)

Gen den ersten vermutet man hier nämlich vor allem die typischen Probleme, mit denen die Provinz weitestgehend überall in jener Bundesrepublik zu ringen hat: ein klassischer Teufelskreis aus schrumpfender Volk und Perspektivlosigkeit. Dasjenige kommt nicht von ungefähr. Schließlich leben heute nur noch 17.000 Menschen in Wittenberge, es waren einmal zweigleisig so viele. Wie von kurzer Dauer nachdem jener Wende viele Betriebe, unter anderem die große Ölmühle und mit dem Veritas-Werk einer jener größten Nähmaschinenproduzenten Ostdeutschlands, hermetisch zeugen mussten, verloren mehr wie 8000 Menschen ihren Job – die Erwerbslosenquote betrug zeitweise solange bis zu 60 v. H..

“Gerade um die Jahrtausendwende war die Grundstimmung: Wenn man was werden will, muss man raus aus der Stadt”, sagt Stapi Oliver Hermann im Rückblick. Welcher viele Leerstand erinnert Gast ebenso heute noch daran, dass hier fast wie mehr Menschen wohnen sollten – welches umso deutlicher ins Oculus sticht, weil die Stadt zu Zeiten jener Industrialisierung fast wie mal zu Gunsten von 60.000 Menschen angelegt worden war. Wer gen den acht Meter breiten Gehwegen in jener zentralen Bahnstraße unterwegs ist, kann sich insoweit schon mal verloren vorkommen, obwohl die Straße während des Tages recht belebt ist. Differenzierend betrachtet könnte man doch ebenso sagen: In Wittenberge gibt es jede Menge Sitz, um sich zu entstehen. Und genau so möchte Frederik Fischer die Stadt ebenso sehen.

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Unweit des Bahnhofs wird es gründerzeitlich.

(Foto: Julian Vetten)

Welcher 38-Jährige ist hier weder geboren noch aufgewachsen, vor einem Jahr wusste Fischer weiterführend die brandenburgische Kleinstadt nicht mehr, wie dass sie ein ICE-Stopp gen jener Strecke Spreeathen-Hamburg ist. Dass jener Netzwerk-Journalist in jener Zwischenzeit einer jener glühendsten Fürsprecher Wittenberges geworden ist, liegt am “Summer of Pioneers”: In Zusammenarbeit mit jener Stadtverwaltung hat Fischer ein Sendung ins Leben gerufen, dies gut und gerne zur Blaupause zu Gunsten von die (teilweise) Störungsbehebung oder zumindest zu Gunsten von eine Linderung jener strukturellen und demografischen Probleme gen dem Nationalstaat werden könnte – und dies synchron verschmelzen romantischen Traum vieler Hauptstädter gerecht werden könnte. Um den zu verstehen, muss man vorher sehr wohl noch eine Extraschleife rotieren.

Jede Menge Raum

Spreeathen ist voll geworden, zu voll. Wer nicht ohne Rest durch zwei teilbar unerfahren in jener Stadt ist, merkt die rund 350.000 Einwohner, die seitdem 2005 dazugekommen sind, an jeder Winkel, in jeder Fahrbahn und in jeder Frei. Dass es sich zusammen mit den Neu-Berlinern in Neutralleiter um junge und gut ausgebildete Menschen handelt, macht die Sache nicht besser: Während dies Nationalstaat und viele kleinere Städte langsam doch sicher ausbluten, lernen die hoffnungsvollen Kreativen sehr schnell, dass ihr Gestaltungswille an jener Spree (doch ebenso in den anderen deutschen Metropolen) im Innersten schier nicht mehr gebraucht wird: Irgendwer hat die eigene Idee wahrscheinlich eh schon mal gedacht und umgesetzt. Und so geht gefühlt eine ganze Generation vielversprechender junger Menschen im See jener anderen Individualisten unbemerkt unter.

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Nebensächlich dies ist Wittenberge: Ob man vom Leerstand in jener Stadt abgeschreckt wird oder ihn wie Unwägbarkeit versteht, ist jedem selbst überlassen.

(Foto: imago/Hohlfeld)

In Wittenberge ist es genau queer: Hier gibt es jede Menge Raum, sich kreativ auszutoben, doch zu wenige Menschen, um den vielen Sitz zu füllen. Seit dieser Zeit diesem warme Jahreszeit sind es 20 mehr, im Rahmen des “Summer of Pioneers” nach sich ziehen sie ihren Wohnsitz zunächst zu Gunsten von ein halbes Jahr in die Elbstadt verlegt. Unter ihnen sind eine Journalistin, eine Filmemacherin und sogar ein Hausbootberater – Menschen mithin, die noch vor ein paar Jahren gen die Unterbau jener Metropolis angewiesen waren, dank schnellem WWW heute doch zur wachsenden Zahl derer in Besitz sein von, die im Innersten von überall aus funktionieren können.

Die großstadtmüden “Pioniere” hätten mithin ebenso wie Digitalnomaden gen eine Südseeinsel ziehen können, stattdessen wurde es die brandenburgische Elbtalaue. Warum? “Die Mission, die wir haben, ist tatsächlich, eine Zukunft auf dem Land neu zu bauen”, sagt Fischer, entschuldigt sich zu diesem Zweck, dass dies ein kleinster Teil pathetisch klinge, und fährt fort: “Das spricht vor allem kreative, gestaltungswillige Leute an, die mitbekommen haben, dass das superüberdrehte Leben in der Großstadt nichts für sie ist. Auf der anderen Seite ist das aber sicher nichts für Alpha-Tiere, die sich Satzende auf die Brust trommeln. Denn eins ist klar: Du machst das hier nicht, weil du dir einen Karrieresprung und ein höheres Einkommen versprichst, sondern weil du besser leben möchtest.”

Kultur schafft Kultur

Es war von jeher jener Wunsch nachdem einem besseren Leben, jener die Menschen zum Aufbruch bewogen hat. Im Unterschied zu den allermeisten anderen Wanderungsbewegungen jener Menschheitsgeschichte sind die Vorzeichen diesmal sehr wohl umgekehrt: Nicht Not, sondern Übersättigung treibt immer mehr Großstädter zurück in die Fläche, und dies überall in Deutschland. Nebensächlich in Wittenberge herrscht kein Not, jedenfalls nicht im existentiellen Sinne: Wirtschaftlich hat die Stadt die schweren Nachwendejahre verwunden, mehrere größere Geschäftsinhaber nach sich ziehen sich angesiedelt – kulturell und gesellschaftlich wirkt jener große panische Flucht jener 90er- und 2000er-Jahre doch immer noch nachdem. Und genau da kommen die “Pioniere” ins Spiel.

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Dasjenige Veritas-Werk erinnert an dies industrielle Legat Wittenberges.

(Foto: imago images / Hohlfeld)

Ein halbes Jahr weit die Erlaubnis haben die 20 Digitalarbeiter ein vollmöbliertes Zimmer oder eine Wohnung in jener Stadt beziehen und in einem extra eingerichteten und modern ausgestatteten Coworking-Space mit Blick gen die Elbe funktionieren – dank jener Gunstbezeugung durch Stadt und Nationalstaat zu Gunsten von ohne Rest durch zwei teilbar mal 150 solange bis 300 Euro, je nachdem Größe jener Wohnung. Im Gegenzug engagieren sich die “Pioniere” in Wittenberge, beratschlagen Unternehmen, eröffnen Workshops in den Schulen vor Ort an oder bereichern dies kulturelle Leben mit Konzerten, Tauschbörsen und Ähnlichem.

Viele jener angebotenen Konzepte kennt man so oder so homolog aus jener Metropolis, unterlegen macht es sie deswegen doch nicht, ganz im Gegenteil: Im besten Kern werden Veranstaltungsorte wie jener neu eröffnete Stadtsalon “Safariladen” zu kulturellen Keimzellen und inspirieren junge Wittenberger, nachzuziehen und selbst kreativ zu werden. Kultur schafft Kultur, dies war von jeher so. Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem, dass sie ungenutzt zugänglich und niedrigschwellig ist – und dies ist zusammen mit den Angeboten jener “Pioniere” in Wittenberge bislang jener Kern, ebenso wenn jener auserkorene Name selbst irgendetwas unglücklich gewählt ist.

Die Zivilisation im Handgepäck?

“Pioniere”, dies klingt ein kleinster Teil so, wie würden Fischer und seine Mitstreiter in unbekanntes Territorium vorstoßen und die Zivilisation im Handgepäck mitbringen. Den Verdächtigung, dass die Digitalarbeiter aus jener Metropolis wie Invasor kommen und sich zu Gunsten von irgendetwas Besseres halten, kann Fischer sehr wohl schon nachdem wenigen Sätzen entrümpeln: Welcher 38-Jährige ist ein ruhiger und umsichtiger , jener sich viele Gedanken darüber macht, wie man die beiden unterschiedlichen Erfahrungswelten so miteinander verbinden kann, dass sich zweierlei Seiten miteinander wohlfühlen und voneinander lernen können.

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Die neugemachte Elbpromenade ist eines jener Aushängeschilder jener Stadt, im Hintergrund ein alter Kornkammer.

(Foto: imago images / Westend61)

Dasjenige scheint ebenso zusammen mit den alteingesessenen Wittenbergern anzukommen: Gen jener Straße freuen sich viele Bewohner weiterführend den frischen Wind, den die Neuankömmlinge mitbringen, während ein schiefes Grinsen oder eine hochgezogene Braue schon die negativsten Reaktionen sind, die sich finden lassen. Welches denn bitteschön ein Erzählsalon sein soll, will ein älterer Passant wissen. “Na, da kannste Geschichten von früher erzählen”, antwortet seine zurückbegleitend und schiebt lachend zurückschauend: “Das machste doch eh am liebsten!” Während jener Mann leichtgewichtig angesäuert guckt und weitermöchte, kündigt seine die noch kein Kind geboren hat noch schnell an, später am Nachmittag zur Tauschbörse in den “Safariladen” zu wollen: Zu tauschen habe sie zwar nichts, doch von einer Freundin wisse sie, dass jener Käffchen zusammen mit den Neuen lecker sei – und “ein bisschen Quatschen geht ja immer”.

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Genau dies ist es, welches Fischer und die anderen Neu-Wittenberger wollen: Präsenz zeigen, unsichtbare Mauern einreißen, die Menschen mitnehmen und zu Gunsten von sich profitieren. Dasjenige wollen andere Menschen in anderen Städten zwar ebenso, doch die “Pioniere” nach sich ziehen den entscheidenden Vorteil, eine Stadtverwaltung hinter sich zu wissen, die selbst Sachen in Bewegung setzen will und in diesem Zusammenhang ungewohnt leichtfüßig agiert: “Im Februar habe ich das erste Mal in Wittenberge vorgesprochen, im Mai startete die Ausschreibung und im Juli sind die Leute eingezogen”, rekapituliert Fischer. “Innerhalb von vier, fünf Monaten vom Erstkontakt bis zum Einzug, das wäre sogar für Unternehmen eine unglaubliche Geschwindigkeit.” Nachdem bürokratischen Maßstäben grenzt es weitestgehend an Lichtgeschwindigkeit. “Man spricht immer von der ‘Agilität in der Verwaltung’, da haben die hier noch nie etwas von gehört, aber operieren schon total danach”, sagt Fischer beeindruckt. Und dies nicht erst seitdem dem Eintreffen jener “Pioniere”.

Gruppierung jener Lebhaftigkeit

Die Jahre jener Not nach sich ziehen die Wittenberger erfinderisch gemacht und erstaunliche Strukturen geschaffen, die sich heute getilgt zeugen: Um schier irgendetwas gen die Straße zu einbringen, mussten Wirtschaft und Verwaltung viel intensiver miteinander kooperieren, wie dies in anderen Städten jener Kern war und ist. “Ressourcenbündelung ist das Geheimnis für Städte, die kein großes Budget haben”, sagt Oliver Hermann dazu. Welcher Stapi setzt stark gen Eigeninitiative und förderte zum Vorzeigebeispiel die Gründung einer AG Stadtzentrum anstelle viel Geld zu Gunsten von eine eigene Vermarktung GmbH auszugeben: “Das ist doch viel nachhaltiger. Da kann dann auch niemand mehr meckern und die Menschen sehen das als ihre eigenen Projekte an.”

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Dasjenige monumentale Rathaus zeigt, welche Ambitionen die einstige Industriestadt mal hatte.

(Foto: Julian Vetten)

Welcher Plan ging gen, die “mussten plötzlich alle miteinander reden, das war natürlich kompliziert und musste von mir moderiert werden. Am Ende stand aber ein wahnsinniger Synergieeffekt, wie man am Beispiel Apfelmarkt sehen kann”. Welcher startete wie dicker Teppich Wochenmarkt und wurde intrinsisch von zehn Jahren zu einem regelrechten Volksfest. Heute ist die AG Stadtzentrum ein selbstbewusster Player mit eigenen Vorstellungen, jener die Stadtverwaltung naturgemäß stärker gen Trott hält wie dies eine stadteigene GmbH könnte. Mit jener Wirtschaftsinitiative Westprignitz gibt es außerdem verschmelzen zweiten Unternehmerverband, jener in jener Region sogar noch mehr Trägheitsmoment hat.

Wenige große Wirtschaftsverbände lassen sich naturgemäß unterlegen kontrollieren wie einzelne Unternehmer, weshalb so mancher Stapi kein namentlich großer Kumpel von Netzwerken ist – teils aus politischem Machtwillen hervor, teils wegen jener durchaus berechtigten Beklommenheit, zum Spielball jener Wirtschaft zu werden. Die Gruppierung jener Lebhaftigkeit kann im besten Kern sehr wohl ebenso dazu zur Folge haben, dass dies ganze Konstrukt am Finale mehr ist wie die Summe jener einzelnen Teile – und die Stadtverwaltung rigoros überwachen muss, um nicht den Steckkontakt zu verlieren.

Ein unerwarteter Klopper

Dass dies Gleichgewicht jener Lebhaftigkeit in Wittenberge bislang überdurchschnittlich gut funktioniert, dürfte ebenso an jener weiterführend heftige Menstruationsblutung Jahre gewachsenen Gesprächskultur liegen. Mit den “Pionieren” ist nun eine weitere Gruppe mit jener Stand-By zur Vernetzung dazugekommen, die wieder eine komplett andere Sprache spricht und sich bislang trotzdem harmonisch ins Skizze einfügt. “Fragile Stabilität” ist insoweit ebenso jener Terminus technicus, den jener Stapi zu Gunsten von den Zustand seiner Stadt gefunden hat. Hermann findet, dass die Stadt “auf einem guten Weg ist. Aber wenn wir Wittenberge wirklich zukunftssicher machen wollen, dürfen wir jetzt nicht lockerlassen.”

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Die Fabrikantenvilla jener alten Ölmühle vor …

(Foto: imago stock&people)

Zumindest die “Pioniere” nach sich ziehen dies nicht vor, 13 jener 20 Teilnehmer wollen nachdem dem Finale des halbjährigen Programms bleiben. Pro die Stadt wäre dies ein gewaltiger Klopper, jener doch ebenso unerwartete Probleme mit sich einbringen würde, weil keiner mit ihm gerechnet hatte: Wenn die Alten bleiben wollen, wo sollen die Neuen hin? Denn eine Verlängerung um ein halbes Jahr ist in jedem Kern geplant. “Ob die ersten Pioniere weiter zu den vergünstigten Konditionen bleiben können, ist noch nicht klar”, sagt Fischer. Hingegen sogar wenn nicht: “Die Kaltmiete liegt zum Teil sogar noch darunter.” Schon jener erste Treffer gen einem Immobilienportal unterstreicht Fischers Proposition: 66 Quadratmeter in bester Stellung hinterm Rathaus zu Gunsten von 270 Euro kalt. Die übrigen 28 Angebote stürzen homolog günstig aus.

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… und nachdem ihrer Sanierung. Gen demselben Terrain nur ein Gebäude weiter ist ebenso jener Coworkingspace untergekommen.

(Foto: imago images / Westend61)

In jener alten Ölmühle, wo jener Coworking-Space momentan untergebracht ist, wird es sehr wohl nicht ewig weitergehen. Stapi Hermann erinnert sich an dies große Terrain in Elblage wie den einstmals “schlimmsten Ort Wittenberges”, jener noch zur Jahrtausendwende wie zerbombte Kulisse zu Gunsten von verschmelzen Weltkriegsfilm herhalten musste. Heute ist die Ölmühle weit weiterführend die Säumen Wittenberges hinaus namhaft und jener steingewordene Vorführung zu diesem Zweck, dass sich die Zeiten ändern können, wenn man eine Vision hat und verkrampft daran glaubt. Dasjenige freundlich restaurierte Vier-Sterne-Hotel mit angeschlossenem Tagungszentrum, eigenem Brauhaus und dem einzigen Tauchturm Norddeutschlands ist mittlerweile so beliebt, dass jener private Betreiber – ein Wittenberger – so von jetzt an wie möglich den Sitz braucht, den er jener Stadt zu Gunsten von die Organisation des “Summer of Pioneers”-Büros zu Vorzugskonditionen überlassen hat.

49 Minuten nachdem Spreeathen

Einschränkungen sollen die “Pioniere” trotzdem nicht befürchten, ungefähr dies Gegenteil dürfte jener Kern sein: Nachdem dem einschlagenden Klopper des Testlaufs will jener Stapi dies Projekt ausweiten, weitere Digitalarbeiter nachdem Wittenberge verleiten und zu diesem Zweck unter anderem dies Bahnhofsgebäude wiederbeleben. Dasjenige zu Gunsten von eine Stadt dieser Größe völlig überdimensionierte klassizistische Empfangsgebäude steht seitdem jener Wende leer, 4000 Quadratmeter warten darauf, neu genutzt zu werden. Die Stellung ist nahezu perfekt: Basta Hamburg kommend steigt man nachdem ohne Rest durch zwei teilbar mal 62 Minuten in Wittenberge aus dem ICE aus, von Spreeathen sind es mit dem richtigen Zug sogar nur 49 Minuten. Dankfest jener guten Bündnis wäre ein Technologiezentrum im alten Bahnhofsgebäude zu Gunsten von viele Digitalunternehmen interessant, die ihren Firmensitz aufs Nationalstaat verlegen wollen, ohne übermäßig weit von den großen Städten weit zu sein.

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Dasjenige Wittenberger Bahnhofsgebäude ist hoffnungslos übergroß.

(Foto: imago images / Hohlfeld)

Sorgen wegen einer etwaigen Gentrifizierung müsse sich im Kern jener Fälle doch trotzdem gen absehbare Zeit niemand zeugen, glaubt Frederik Fischer: Davon sei Wittenberge gen jener verschmelzen Seite “noch mehrere Jahre und ein paar Tausend Zuzüge” weit, gen jener anderen sei sich vor allem dies Bauamt des drohenden Problems gewahr und bereite sich nach darauf vor. “Die Stadt verkauft nur noch, wenn ein plausibles Nutzungskonzept vorliegt. Das heißt, sie zwingen innerhalb von maximal fünf Jahren etwas aus dem Gebäude zu machen, ansonsten müssen die es wieder zurückgeben.” Ein guter Verfahren, vor allem, wenn ganz Parteien weiterhin so intim miteinander kooperieren.

Dass sie dies drauf nach sich ziehen, nach sich ziehen die Wittenberger in jener Vergangenheit schon genügend bewiesen. Und ebenso wenn wie immer nur die Zeit zeigen kann, wie es in Wittenberge weitergeht, kann die Stadt schon jetzt ein Leuchtturm zu Gunsten von all jene sein, die gen jener Suche nachdem einem besseren Leben gen dem Nationalstaat sind – und ein Positivbeispiel zu Gunsten von die vielen anderen Kommunen, die händeringend nachdem Lösungen zu Gunsten von den demografischen und strukturellen Wandel suchen.



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