Plastikmüll und Hoffnung: “Der Ozean raubt mir noch immer den Atem”


Vermüllung, Überfischung, Versauerung: Die Meere entscheiden sich schon jetzt in einer Weise Kriegsrecht. Welches sie am meisten bedroht, wie sie wirkungsvoll geschützt werden können und welche Gefühle beim Ausblick vorherrschen, beantwortet einer dieser bedeutendsten Ozeanforscher dieser Welt in einem Gespräch mit n-tv.de.

n-tv.de: Professor Rogers, können Sie noch am See stillstehen und es genießen oder sehen Sie immer gleich die Zerstörung unter dieser Oberfläche?

Alex Rogers: meine Wenigkeit war immer Leckermaul, dieser in dieser Position war, die Schönheit des Ozeans zu bewundern. meine Wenigkeit denke zwar die ganze Zeit darüber nachdem, wie wir Lösungen zu Gunsten von die Probleme finden können, die dieser Kraft dieser Menschen mit sich bringt. Ungeachtet die Fähigkeit des Ozeans, dir den Puste zu rauben, ist immer da. Welches mir und anderen Leuten große Sorgen bereitet, ist die Zerstörung, die wir immer wieder sehen. meine Wenigkeit war 2016 uff einer Expedition, wo wir Riffe gefunden nach sich ziehen, von denen wir wussten, dass sie vor ein paar Jahren noch intakt waren. Jetzt konnte man stracks sehen, wo die Trawler hindurchgegangen waren. Dies ist schrecklich anzusehen.

Welches verspüren Sie derzeit qua größte Gefahr zu Gunsten von die Meere?

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Die größte Ursache zu Gunsten von den Verlust von Biodiversität in den Ozeanen ist immer noch die Übernutzung. Große Teile davon sind Überfischung, hingegen untergeordnet dasjenige Vereinen von Muscheln und Fischen zu Gunsten von den Aquarienhandel. Zu Händen Korallen und andere Organismen, die im Flachwasser leben, ist dieser Entfaltung dieser Küsten und Küsteninfrastruktur zusammen mit Umweltverschmutzung sehr relevant. Und dann ist da natürlich immer noch dieser Klimawandel. Die Ozeanerwärmung im Besonderen hat vereinen großen Kraft uff viele Organismen. Vor allem zu Gunsten von riffbildende Flachwasser-Korallen, die nicht ausweichen können, entwickelt sich dasjenige zu einer Existenzbedrohung.

Wir sprechen ohne Rest durch zwei teilbar vor allem mehr als Plastik. Dies nach sich ziehen Sie jetzt nicht mal erwähnt. Ist es tatsächlich weder noch so wichtig?

Doch, Plastik stellt tatsächlich eine wesentliche Gefahr dar. Dies Problem ist, dass wir im Moment noch nicht völlig verstehen, wie ebendiese Gefahr aussieht und wie sie sich auswirkt. Wir nach sich ziehen eine grobe Idee von dieser Verteilung von großen Plastikteilen uff dieser Oberfläche, hingegen kaum ein Verständnis davon, welches passiert, wenn Plastik zu Mikroplastik zerrieben wird. Zu Händen wenige Gruppen wie die Mönchsrobben stellt Plastik eine große Gefahr dar. Leider reicht dasjenige Wissen noch nicht aus, um Schlussfolgerungen zu ziehen. Wir verstehen zum Musterbeispiel noch nicht, welches mit den Tieren passiert, wenn sie sich im offenen Ozean zum Stillstand bringen.

Inzwischen entscheiden sich viele Konsumenten zu Gunsten von umweltfreundlichere Produkte. Potenz dasjenige wirklich vereinen Unterschied?

meine Wenigkeit finde ohne Rest durch zwei teilbar in Großbritannien hat es vereinen großen Sprung gegeben, weniger Einwegplastik zu verwenden und mehr zu recyclen. Interessanterweise wird ebendiese Weiterentwicklung vor allem von jungen Menschen vorangetrieben. Kinder kommen aus dieser Schulgebäude und sagen ihren Erziehungsberechtigte, dass sie keine Plastikstrohhalme und -einkaufstüten mehr verwenden wollen. Ungeachtet ein großer Teil des Problems sind Länder, in denen es vereinen großen Verbrauch von Einwegplastik gibt, hingegen keine Investitionen in die Unterbau, um ebendiese Materialien einzusammeln, zu rezyklieren oder ihren Verbrauch einzuschränken. Dann vorbeigehen solche Utensilien, wie ich sie in Honduras gesehen habe, wo wir uff riesige Flöße aus treibendem Plastik gestoßen sind. Dies war leicht schrecklich. Wir sollen versuchen, den Entwicklungsländern zu helfen und sie zu unterstützen. Die einfache Wahrheit ist:  Wir produzieren und nutzen leicht zu viel Plastik.

Wie sprechen Sie mit Ihren Kindern mehr als dasjenige Themenkreis?

Meine Kinder sind natürlich von sich aus schon sehr umweltbewusst. Ungeachtet zu Gunsten von sie sind es nicht nur die sondern vor allem untergeordnet Palmöl, dasjenige man in einer riesigen Menge an Produkten findet und zu Gunsten von dessen Produktion in vielen Ländern dieser Regenwald abgeholzt wird. Seit dieser Zeit sie dasjenige entdeckt nach sich ziehen, gibt es c/o uns zum Musterbeispiel kein Nutella mehr.

Die Bekämpfung dieser Probleme klingt nachdem einer globalen Herausforderung.

Hinaus jeden Sachverhalt. Wir sind ohne Rest durch zwei teilbar an einem Zähler, an dem wir uns im Prinzip zusammentun müssten, um ein paar wirklich knifflige Fragen zu Ressourcennutzung zu putzen. Ungeachtet wir nach sich ziehen jetzt Trump in den USA, Bolsonaro in Brasilien und den Brexit in Großbritannien. Und es gibt vereinen definitiven Trend, dass die Zunahme von Nationalismus überall eine Rückgang von internationalen Kooperationen bewirkt. Dies hat bisher nicht unbedingt direkte Auswirkungen uff unsrige Umweltpolitik. Ungeachtet es lenkt von den wirklich wichtigen Problemen ab.

Wenn Sie eine Maßregel zum Sicherheit dieser Meere sofort entscheiden könnten, welche wäre dasjenige?

Es ist natürlich verlockend zu sagen: Stellt sicher, dass jede Weise von Fischerei nachhaltig ist. Ungeachtet dann ignorieren wir den Klimawandel. Wir sollen die Umwelt in jede Wettkampf mit Integration, die sie gelenkt. Ob dass die Reduktion von Kohlenstoffdioxid Emissionen, Fischerei oder protzige Hotels sind, die an Küsten mit hoher Biodiversität gebaut werden. Wir sollen einleiten, den Zahl und die Vorteile, die die Natur uns bringt, in unsrige Berechnungen miteinzubeziehen.

Ungeachtet wir können ja nicht in vorindustrielle Zeiten zurückgehen. Wie können wir die Ozeane bewirtschaften und taktgesteuert schützen?

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Alex Rogers ist Naturschutzbiologe und lehrt an dieser University of Oxford.

(Foto: David Fisher)

Tja, Fischerei ist ein interessanter Richtung. Wir wissen, wo die Probleme liegen und wir Kontakt haben untergeordnet die Lösungen. Es ist nur eine Frage von politischem und öffentlichem Willen, ebendiese Probleme zu losmachen. Die Fischereibestände nach sich ziehen sich in einigen Teilen dieser Welt durch moderne Fischerei-Management-Methoden stabilisiert. Doch dasjenige betrifft leider nur die reichen Länder, weltweit umziehen die Bestände immer noch zurück. Dies geschieht vor allem, weil in dieser sich entwickelnden Welt die Fischerei oftmals noch nicht gemanagt wird. Die Einschätzung von Ressourcen, eine Vorstellung von dieser umweltschonendsten Weise zu fischen und Schutzzonen sind ein wichtiger Teil dieser Rechnung. Wie auch die Bekämpfung von illegaler Fischerei.

Dies wird rigoros, oder?

Jede einzelne dieser Maßnahmen ist rigoros. Ungeachtet die Preis sind vergleichsweise kümmerlich. Vor allem, wenn man uff dieser Lage dieser Wirtschaft der Welt und in einer Welt, in dieser wir die Ernährungsweise von von jetzt an mehr qua 10 Milliarden Menschen sichern sollen, denkt. Wir können untergeordnet von Ländern wie Indonesien lernen. Dort wurden die illegalen Fischer vertrieben und die Fänge dieser legalen Fischer nach sich ziehen sich sofort stabilisiert und verbessert. Wir verlieren jedes Jahr schätzungsweise 83 Milliarden US-Dollar durch schlechtes Fischereimanagement. Dies ökonomische Beweis, sich drum zu kümmern, ist mithin sehr stark.

Zu Händen viele Menschen im globalen Süden ist es hingegen eine existenzielle Frage, ob sie kriminell fischen oder weder noch fischen. Sieht dieser Weg zu Gunsten von die ärmeren Länder voneinander abweichend aus?

Die Maßnahmen können natürlich nicht völlig inhaltsgleich sein. Es ist ein Unterschied, ob man irgendetwas in einem Nationalstaat durchsetzt, dasjenige stark entwickelt ist und viel Unterbau und Technologie hat. Oder, ob man dasjenige Management mehr uff die Gemeinden auslegt, bspw. in Entwicklungsländern. Moderne Methoden zur Einschätzung zu Gunsten von Fischerei kosten viel Geld. Ungeachtet es gibt weniger datenintensive Methoden, um Informationen mehr als Fischbestände und Weiterentwicklung zu erhalten. Und natürlich ist was auch immer verbunden. Weil entwickelte Länder ihre Fangquoten herabgesetzt nach sich ziehen und die Bestände sich stabilisiert nach sich ziehen, importieren sie jetzt mehr Fisch aus Entwicklungsländern. Danach nach sich ziehen wir dasjenige Problem in gewisser Weise exportiert.

Sie zeichnen zu Gunsten von die Zukunft dasjenige Skizze des “zerstörten” Ozeans. Wie würde dieser aussehen?

Wir würden vor allem vereinen Rückgang dieser Biodiversität in den Ozeanen sehen und wenige unserer wichtigsten Ökosysteme verlieren, zum Musterbeispiel Korallenriffe, Mangrovenwälder und Seegraswiesen. Außerdem hätten wir eine Zunahme von gesundheitsschädlichen Situationen in den Ozeanen. Toxische Algenblüten, die Kontamination von Fisch und Meeresfrüchten, eine Zunahme von gefährlichen und unberechenbaren Wetterlagen, ein Verlust von Küstenschutz. Die Konsequenzen davon hätten vor allem die Entwicklungsländer zu tragen.

Unlust all dieser Zerstörung, die Sie gesehen nach sich ziehen, bleiben Sie immer vorsichtig optimistisch. Nach sich ziehen Sie dasjenige Gefühl, dass die Menschheit in dieser Position ist, aus ihren Fehlern zu lernen?

Ja und ich bin aus zwei Gründen optimistisch. Dieser erste ist, dass es leicht katastrophale Auswirkungen nach sich ziehen wird, wenn wir weiter den Weg dieser Zerstörung umziehen. meine Wenigkeit hoffe leicht, dass die Menschen dasjenige wiedererkennen und irgendetwas dagegen unternehmen. Zweitens nach sich ziehen die Ozeane eine große Wiederherstellungsfähigkeit. Es gibt viele gute Geschichten, wie sich Ökosysteme an den Küsten oder im offenen See rekonvaleszieren, wenn wir aufhören, sie zu zerstören. Nachdem dieser Walfang in vielen Ländern verboten wurde, nach sich ziehen sich zum Beispiele die Buckelwale in dieser Südpolargebiet sehr schnell erholt. Und selbst Blauwale zeigen Zeichen dieser Erholung, untergeordnet wenn sie weitestgehend ausgestorben waren. Dies ist sehr ermutigend.

Sollen wir dazu unsrige Sichtweise uff die Ozeane noch einmal verändern?

Ja. Es gibt inzwischen die Erkenntnis, dass dieser Ozean ein hoch-verbundener Raum ist. Große Tiere wie Thunfisch, Haie und Seevögel durchqueren riesige Distanzen. Ihr Lebenszyklus hängt an einem komplexen System und wenn man dasjenige marode, wird die Weise darunter leiden. Wir erspähen untergeordnet immer wieder neue Wege, wie Tiere die Ökosysteme uff eine Weise einreden, die wir nie zu Gunsten von möglich gehalten nach sich ziehen. Zum Musterbeispiel nach sich ziehen wir jetzt erst herausgefunden, dass Korallenriffe die Gründung von schattenspendenden Wolken einreden können.

Ihr Großvater war Fischer an dieser irischen Küstengebiet. Er hat Hummer gefischt, seinen Beifang wie Haie hingegen getötet und zurück ins See geworfen. Denken Sie, er hätte dasjenige Leben in den Ozeanen mehr wertgeschätzt, wenn er mehr darüber gewusst hätte?

Ja, dasjenige glaube ich. Mein Großvater war ein Produkt dieser Großunternehmen, in dieser er aufgewachsen ist. Es war früher rigoros, immer Nahrungsmittel uff den Tisch zu bekommen, hingegen er war Fischer und hat dasjenige sicher besser hinbekommen, qua manch anderer. Ungeachtet wenn ich zu ihm gegangen bin und Bücher mehr als den Ozean dabeihatte, dann hat er sich hingesetzt und sie stundenlang wertgeschätzt. Und dann hat er mich gefragt: Lebt dasjenige hier in dieser Nähe? Dieses seltsame Tier? Er war ein kluger Mann, dieser nie die Möglichkeit hatte, irgendetwas mehr als den Ozean zu lernen. meine Wenigkeit glaube, wenn er mehr mehr als den Ozean gewusst hätte, hätte er ihn besser geschützt.

Mit Alex Rogers sprach Wilhelmine Flüsschen



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