Pornos, Sexting, Pimmel-Waschen: Wir sollen mit Jungs gut Sex reden


Wer hat den Längsten und viel kommt raus? Manche Jungsfragen bleiben immer dieselben. Doch vieles bleibt im Rahmen klassischer Sexualkunde ungeklärt. Ein Youtuber und ein Lehrer treten an, um die Bildungslücken welcher Pubertisten zu schließen.

Es ist nicht so, dass jemals wer darauf gewartet hätte. Zugegeben irgendwann kommt welcher Tag, an dem die Biolehrerin umständlich ein Kondom gut eine Obstbanane stülpt oder welcher Lehrer gut die Gefahren eines Trippers aufklärt. Sexualkunde ist eine sagenumwobene Unterrichtseinheit im Leben von Schülerinnen und Schülern. Oft läuft sie krampfig ab, wichtige Fragen bleiben ungeklärt. Mit den eigenen Erziehungsberechtigte läuft es selten besser. Wie allerdings sollen die lieben Kleinen denn nun routiniert, welches sie gut den eigenen und gut fremde Leib wissen sollen?

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Pornos jedenfalls taugen kaum wie Lehrstücke. Mal unabhängig davon, dass die meisten Heranwachsenden vor allem herausfinden sollen, welches wie wo reinkommt, vorweg sie sich an bühnenreifen Turnübungen versuchen, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen nach sich ziehen, dass Sex uff Youporn, XHamster & Cobalt verschieden ausschaut wie im echten Leben. Benjamin “Ben” Scholz müht sich, zu exemplifizieren, welches speziell Jungs in puncto untenrum so umtreibt. Aufwärts seinem Youtube-Wasserweg “Jungsfragen” erörtert er, welches Fleisch- und Blutpenis unterscheidet oder wie man eine -Muschi bastelt. Zugegeben er unterstützt unter ferner liefen beim Coming-out und erklärt PrEP, die Pille gegen HIV. Kontern uff die drängendsten Jungsfragen hat Scholz in einem Buch zusammengefasst.

“Wie lang muss Dödel sein? Und wie viele Liter müssen rauskommen?” Dies beschäftige die Jungs, sagt Scholz n-tv.de. In welcher Hinsicht scheint sich damit nicht vor allem viel geändert zu nach sich ziehen, seitdem welcher erste Mann dem zweiten beim Pinkeln zwischen die Beine schielte. Welches allerdings grundlegend verschieden ist wie früher: Kinder Vertrauen schenken heute aufgrund medialer Einflüsse, viel mehr zu wissen. Und dasjenige führt waagerecht dazu, dass man besonnen Rektal-Videos im Klassenchat tauscht, ohne zu wissen, dass man – solange wie denn unbeschnitten – im Rahmen welcher Körpervollreinigung Rogation die Vorhaut zurückzieht.

“Völliges Minenfeld, völliger Blindflug!”

“Wenn ich denen sage, Deo kommt auf die Haut und nicht aufs T-Shirt, dann sehe ich da immer wieder große Fragezeichen über den Köpfen”, erzählt Scholz. “Durch die ganzen Pornos glauben sie, zu wissen, wie es in der Kiste abläuft. Aber bis man überhaupt mal mit der angebeteten Person in der Kiste landet … Der ganze Weg dahin: völliges Minenfeld, völliger Blindflug!” Scholz sieht eine durchaus problematische Diskrepanz zwischen dem Wissen, dasjenige sich Kinder im Netz in den Besitz kommen und dem Substanz, den ihnen Lehrer lehren. Irgendwo zwischen Bildern von operierten Brüsten und Powerpoint-Folien gut Geschlechtskrankheiten geht unter, worum es sozusagen geht: Wie existiere ich im eigenen Leib? Scholz sie Lücke schließen.

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Sein Erfolgskonzept funktioniert ganz wesentlich gut Vortrag. Er ist welcher Ben aus dem Netzwerk, einer welcher unter ferner liefen mal Titten sagt und prinzipiell vor allem die Gesamtheit Fragen zulässt, ohne unverhohlen geistig Schubladen aufzumachen. “Jungs holen sich auch mal gegenseitig einen runter”, erklärt er. “Davon wird man nicht direkt schwul.” Homosexualität will er ungern ein Tabuthema nennen, trotzdem sagt er: “Das Thema ist mit einer großen Angst verbunden.” Nicht er sich wie seinen Zuschauern und Lesern zugehörig geriert, demonstriert er Gesprächsbereitschaft.

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“Genau diese Ansprache macht einen elementaren Unterschied”, findet unter ferner liefen Stephan Borchers. Er ist Lehrer – nicht für jedes Lebenslehre, sondern für jedes englische Sprache und Vergangenheit. Nachdem eine Schraubenmutter ihn einmal nachher Ratgeberliteratur für jedes ihren pubertierenden Sohn fragte, beschloss er, selbst ein Buch für jedes Jungs zu schreiben. Mittlerweile sind gleich mehrere uff dem Markt. Borchers lässt seine Schüler gerne testlesen. Deswegen musste er unter ferner liefen “hammergeil” aus seinen Texten streichen – sagt man nicht mehr, ist out. Zweite Geige er schreibt schon mal Titten. Man wundert sich zuweilen, wodurch sich dasjenige Vertrauen von Pubertisten profitieren lässt, doch es sind doch seltsame Jahre.

Erklärungen statt Verbote

Pubertät bedeutet, Leben neu zu lernen. Da kann sich schlichtes Überleben schon mal wie ein Kampf anfühlen. Scholz und Borchers – und natürlich nicht nur sie – unterstützen Jungs dieserfalls, die -Jahre zu nutzen, um sich auszuprobieren. Die Jungen sollen fragen, um informiert vorwärtszugehen. Sie sollen sich imaginär wissen, um nicht von Selbstzweifeln gebremst zu werden. Sie sollen sich was auch immer erlauben, welches nicht synchron anderen schadet. Weil ungleichmäßige Schambehaarung vielleicht ein kleinster Teil scherzen aussieht, erste Befummelungsversuche allerdings spaßig sind. Weil man zwar verschieden riecht, andere allerdings plötzlich unter ferner liefen ganz verschieden schnüffeln können. So welches waagerecht.

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Kinder wollen mit Vergnügen normal sein – welches unter ferner liefen immer dasjenige bedeuten soll. So verwundert es nicht, dass Schamgegend unter ferner liefen nachher 50 Jahren Dr. warme Jahreszeit noch geistig um statistische Mittelwerte gruppiert werden. Doch Personen wie Scholz und Borchers definieren die blinden Flecken einer Sexualkunde, die den Umgang mit Geschlechterstereotypen und Gießen gelebter Lust Menorrhagie nicht mit einbezog.

“Ich kann mich aus meiner pädagogischen Herkunft nicht ganz lösen”, sagt Borchers. “Ich versuche, auch so etwas wie Dating- zu geben. Gutes Benehmen muss nicht tot sein!” Er würde den starken Versorgermann mit Vergnügen wie verknüpfen toleranten, respektvollen und hilfsbereiten Typen umdeuten. “Nicht männlich, sondern menschlich!” Scholz hat unter ferner liefen kein Thema damit, Ratschläge zum Sexting zu verschenken. Er kennt seine Pappenheimer und , welches Mama und Papa nicht sehen sollen, ist heutzutage immer nur verknüpfen Klick weit. “Sobald die das Handy in der Hand haben, steht ihnen alles offen”, sagt Scholz. Er wirkt nicht wie einer, welcher welches vom Vagen hält. Nur wer explizit benennt, welches wahr und wichtig ist, kann in verknüpfen Dialog treten. “Generelle Verbote auszusprechen, ist Quatsch. Dann lernen sie nichts”, sagt Scholz und fügt an: “Die machen’s eh!”



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