“Promis unter Palmen”: “Das Chaos hat einen Namen: Claudia!”


MaMa keift, Tobi wird ohnmächtig und einer versteckt den Alkohol. Folge 3 wirft im gleichen Sinne Fragen hinauf: Frauen Schlampe zu nennen, sei – zumindest in Hauptstadt von Deutschland – keine Beleidigung, sondern putzig. Darauf kann nur eines hinterher gehen: jener Rauswurf.

“Erschreckend, was Alkohol aus macht”, nuschelt Pinki-Ex Tobi mit Blick hinauf die Schnapsdrossel vom Tätigkeit, Claudia Obert. Die nämlich säuft gefühlt in einer Tour, wohl im gleichen Sinne, um die Gehässigkeit ihrer Mitmenschen durch sich selbst abperlen zu lassen wie den guten Schampus an ihrem Gaumen.

Spätestens die dritte Folge von “Promis unter Palmen” offenbart: Die Verantwortlichen hinter jener Show nach sich ziehen mit diesem Ballaballa-Format die Gesamtheit richtig gemacht. Man muss sich nur mal vorstellen, die Chose liefe wie “Das Dschungelcamp” Wochen am Stück – dies wäre eine festlich zu nehmende Wettbewerb für jedes unser un… geliebtes Camp, in dies in den letzten Jahren zunehmend die Rammdösigkeit Einzug hielt und in jener Krawalle künstlich hochgepusht wurden. Dies deutsche Trash-TV braucht wieder zeitkritisch Frauen wie Clooodia Obert und Désirée Nick, die mit vollem Namen übrigens hinauf Désirée Amneris Saskia Pamela Aida Nick hört. Da ist hinauf jener zusammensetzen Seite die eine, die immer säuft und hinauf jener anderen die Schlagfertige, die konserviert in ihrer eigenen Gehässigkeit am liebsten mit Verbal-Dynamit kokelt.

Claudias alkoholbedingter Dauerstrom ist ihren Mitbewohnern inzwischen ein spitzer Gegenstand im Glubscher. Jener Zuschauer bekommt die Anschuldigungen, die gegen sie erhoben werden, zwar kein einziges Mal mit, ungeachtet im Suff soll Obert wohl “provozieren”. Yotta, jener olle Rasierklingen-Schmuggler mit dem “Erbsenhirn” möchte die Schampus-Pichlerin insoweit “am Tisch ausschließen”. Man wolle ein “harmonisches Dinner genießen”.

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Die Gesamtheit am Saufen.

(Foto: Sine tempore)

Stimmungskanone Obert von MaMa, dem hinterfotzigen Lästermaul, qua “Suffkopp” tituliert, lässt sich die schöne Abendstimmung jedoch nicht vermiesen und “torkelt” munter hinunter zum Strand. Doch dies ist ein Problem, denn Strandspaziergänge sind tabu! Ein Regelverstoß! Jener Mann mit jener schneeweißen Naddel-Kauleiste rastet aus: “Das ist hier das einzigSTe Verbot, gegen das die Krähe verstoßen tut”.

“Die alte Krähe gehört weggesperrt!”

Unsrige liebste Boutique-Besitzerin wird pausenlos gemaßregelt, sieht ungeachtet schier nicht ein, wieso sie wegen des Konsums von “zwei Gläsern Wein die größte Säuferin vor dem Herrn” sein soll. Dass Claudia ein Alkohol-Problem hat, steht außer Frage und im gleichen Sinne, dass dies Saufen in erster Linie qua Treibstoff für jedes Soziabilität statt qua ernstzunehmende Krankheit beliebt wird. Gegen den Suff kann man welches zeugen, ungeachtet gegen Unvernunft ist leider kein Kraut gewachsen. Verwechselt dieses bösartige Rumpelstilzchen mit seinem Kim Jong-un-Haarschnitt doch vehement Unterhaltung mit Psychoterror am Arbeitsplatz. Es sei nun mal “unterhaltend”, wenn er Obert in einer Tour beleidige. Sich selbst sieht jener Knilch mit jener Stofflichkeit einer Teewurst übrigens qua großen Star: “Ich habe es aus dem Null und Nichts ins Dschungelcamp geschafft!” Ebenso herrlich realitätsfremd vom “Tut”-Sager: jener Unternehmerin vorzuwerfen, kein richtiges Standarddeutsch zu sprechen.

Sie mitbekommen schon, es dreht sich die Gesamtheit nur um die “die alte Krähe”, dies “kranke Wesen” und Monster”, (…) das “weggesperrt in Besitz sein von tut”. “Ebendiese spaßbefreite Vereinigung” kann aber einem Kultstar wie Claudia nur “egal” sein. Genauso wie die Spielsperre wegen ihres illegalen Strandspazierganges.

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Maliziös im gleichen Sinne die Chuzpe Yottas, die Typ davon zu überzeugen, Claudia vereint “rauszuwählen”. Schließlich sei das hier eine Familiensendung! Seine Sorge gilt uns, den Zuschauern. Wie kommt das denn an, wenn wir ständig eine sehen, die sich “zusäuft”? Wo bleibt da “die Vorbildfunktion”? Da ist ein Typ, seinen nackten Hintern und seinen fünf Meter Dödel in die Kamera hält, natürlich um Längen familientauglicher! Oder wie Schill, der dauergeile Lumpi sagen würde: Yotta, du bist “kein Sportsmann!”

Lesben-Talk und Schlampen in Hauptstadt von Deutschland

Es sind die kleinen, salopp dahingeplapperten Sätze, die man manchmal sozusagen überhört, die ungeachtet viel via die Charaktere jener Mitwirkenden eine Behauptung aufstellen: Lanthanum Nick wie, die Claudias Mode-Business qua “Türken-Boutique” degradiert oder aber Carina als “Schlampe” bezeichnet. Wenn die Blondine sich aber dagegen wehrt und meint, sie sei weder “eine Schlampe” noch habe sie je “qua Nutte” gearbeitet, dann redet die Entertainerin die Beleidigungen klein, indem sie feist behauptet: “In Hauptstadt von Deutschland” sei dies Wort ein Gag, sozusagen so irgendwas wie ein Kosename. Voll niedlich, die weiblicher Mensch Schlampe!

Zurück zu Claudia: Die ist immer noch da. Schließlich könne man sie ja “nicht trivial verklappen” (La Nick). Doch der Hass und die Abneigung gegen sie haben sich, wie “Richter Gnadenlos” es einschätzt, “verfestigt”. Man spielt ein paar gemeinsame (Würfel)-Spiele und Tobi bekommt das Essen nicht. Er verträgt es sogar so schlecht, dass er “jeden Morgiger Tag” eine solche “Scheißerei” habe, dass ihm schon “die Kimme und die Poperze verbrennen”, und zwar so schlimm – “da brauchste ‘nen Feuerlöscher für jedes!”

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Abends wird Claudia, die diesmal gewissermaßen keiner vorhatte zu trinken, zum Saufen verleitet und von Nick jener guten Stimmung wegen “vorgeführt”. “Prösterchen!” Warum sie sich erst über die Trinkgewohnheiten ihrer vermeintlichen Erzfeindin aufregt, sie dann aber anstiftet, ist der Gruppe ein Rätsel. Nein, kein Rätsel – “Unterhaltung!” Lesben-Talk kommt auch immer gut, weiß die Kabarettistin: Hey Claudia, willste bei mir mal “regnerisch durchwischen mit deiner Zunge?”

“Komm, lass dich mal pressen!”

Tags darauf ein Seepferdchen-Spiel: “Ben Hur on the water”. Einer steht im Wagen, drei ziehen ihn – blind. Die Gesamtheit sind ziemlich überfordert, die Blinden wie die Sehenden und am Finale wird Tobi, jener den Wagen seiner Herrin Désirée quasi für sich zieht, von kurzer Dauer ohnmächtig und kein gewinnt. Obschon man Claudia aus dem Haus nach sich ziehen möchte, stillstehen plötzlich Lanthanum Nick und Mangiapane hinauf jener Abschussliste.

Dies Winkelement im Wind kann sich sichern – denn er ist jener Koch. Doch plötzlich während jener Nominierung eine berührende wie menschlich feine Zeichen von Claudia in Richtung Désirée: “Du bist die Einzige, die besser ist qua ich. (…) Komm, lass dich mal pressen!” Schließlich muss “die spitzeste Zunge jener Nation” ihre Koffer packen. Mit nimmt sie vor allem ihren (Irr-)Glauben, “eine Lücke zu vermachen, die von niemandem geschlossen werden kann”. Obwohl noch drei Verfolgen anberaumt sind, steht schon steif: Deutschlands Trash-TV hat eine neue, ungekrönte Monarchin. Weit lebe Claudia, die Große von Moët et Chandon!



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