„Putin ist nicht mehr berechenbar“



Ukraine-Talk im Zusammenhang Anne Will

„Putin ist nicht mehr berechenbar“

Welcher Krieg zwischen Russland und jener Ukraine ist in eine neue Winkel eingetreten. Russlands Staatschef Putin versetzt am Wochenende seine Atom-Abschreckungsstreitkräfte in Alarmbereitschaft. „Ist Putin noch zu stoppen?“, fragt deswegen Anne Will in ihrer Das Erste-Talkshow.

In Deutschlands Äußerlich- und Verteidigungspolitik hat es intrinsisch jener letzten zwei Tage zusammensetzen bisher noch nie dagewesenen Paradigmenwechsel gegeben. Am Sonnabendabend kündigt die Bundesregierung Waffenlieferungen an die Ukraine an: 500 Panzerfäuste und 1000 Stinger-Raketen. Zusammensetzen Tag später war lichtvoll: Die Ukraine wird eine halbe Mrd. Euro von jener Europäischen Union bekommen – zum Besten von Waffen und Ausrüstung.

In einer Regierungserklärung kündigt Kanzler Olaf Scholz am Sonntagvormittag an, „viel viel mehr“ zum Besten von die Rüstung verteilen zu wollen. In diesem Jahr solle mithilfe eines „Sondervermögens Bundeswehr“ 100 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, „für notwendige Investitionen und Rüstungsvorhaben“, so Scholz. Dazu muss jener Bundeswehr neue Verdanken zulassen. Außerdem werden zahlreiche russische Banken aus dem Swift-Verfahren und damit aus dem Welthandel Ding der Unmöglichkeit. Beiläufig die Bundesregierung stimmt zu. Sie hat sich solange bis dorthin in diesem Zähler ungefähr zögerlich verhalten.

Russlands Staatschef Wladimir Putin reagiert am Sonntagnachmittag: Er versetzt die russischen „Abschreckungskräfte“ in Alarmbereitschaft. Im Klartext heißt dasjenige: Putin hat die russischen Atomwaffen in erhöhte Startbereitschaft versetzt. „Ist Putin noch zu stoppen“, ist dann untergeordnet logisch die Frage, die Anne Will am Sonntagabend in ihrer Talkshow im Ersten stellt.

„Putin nicht mehr berechenbar“

Z. Hd. Bundesfinanzminister Christian Lindner kommt jener Schritttempo Putins völlig stupend. „Putin ist auch nicht mehr berechenbar“, sagt er.“ Aber: Die NATO sei geschlossen und entschlossen. „Sie verfügt obig nukleare Fähigkeiten zur Abschreckung. Niemand will die Waffen einsetzen, die eine Risiko jener Menschen bedeuten.“ Doch mit den Atomwaffen jener North Atlantic Treaty Organization könne dasjenige Gleichgewicht jener Lebendigkeit aufrechterhalten werden.

„Wir sollen uff die Gesamtheit gefasst sein“, beantwortet Politikwissenschaftler und Osteuropaexperte Karl Schlögel die Frage der Sendung. Es habe sich vieles geändert seit dem vergangenen Donnerstag, als die russische Armee mit dem Einmarsch in die Ukraine begann. „Die Zeit ist vorbei, in denen man uns Märchen erzählen konnte“, macht er lichtvoll.

Die Wissenschaftlerin Ljudmyla Melnyk ist erleichtert obig die deutsche Kehrtwende in jener Äußerlich- und Sicherheitspolitik. Geknickt ist sie allerdings, dass jene Schritte so tardiv gekommen sind. „Wir nach sich ziehen uff die militärische Unterstützung des Westens gehofft“, sagt die in der Ukraine geborene Wissenschaftlerin. Die ukrainische Armee sei nicht in der Lage, gegen russische Raketen vorzugehen. „Wir sollen drum obig eine Flugverbotszone sprechen. Die North Atlantic Treaty Organization-Staaten können den Himmel obig jener Ukraine schützen.“ In jener Ukraine befänden sich Atomkraftwerke, und man habe inzwischen gelernt, dass Russlands Staatschef Putin vor Angriffen uff gefährliche Ziele nicht zurückschrecke. Ihren Vorschlag wird Melnyk später noch einmal wiederholen. Die anderen Gäste reagieren nicht.

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„Wir nach sich ziehen uns außenpolitisch stromlos“

Beiläufig nicht jener Union-Außenpolitiker Norbert Röttgen. Im Gegenteil: Später wird er mit sehr vielen Worten die Vorteile von wirtschaftlichem Komprimierung erläutern. Vordringlich freut er sich allerdings obig den Politikwechsel in Deutschland. Die letzten drei Tage seien zum Besten von Deutschland mit außenpolitischem Schaden verbunden gewesen, ja, Deutschland habe sich außenpolitisch gar stromlos, sagt er. Jetzt sei die Gesamtheit andersartig, und neben jener außenpolitischen habe sich untergeordnet die gesellschaftliche Position verändert. Deutschlandweit hätten am Sonntag 100.000 Menschen gegen den Krieg in jener Ukraine demonstriert. „Die Lobby hat dasjenige Spüren: Dies geht uns an.“

Journalistin Kristina Dunz vom Redaktionsnetzwerk Deutschland lobt schließlich den Mut des ukrainischen Präsidenten. Welcher habe ein Umdenken in jener Politik hervorgerufen und gezeigt, dass es nicht nur um die Ukraine gehe, sondern untergeordnet um andere Länder jener ehemaligen Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.

„Sanktionen nach sich ziehen nur mittelfristige Wirkung“

Richtig interessant wird es, wie Lettlands Staatschef Egils Levits zugeschaltet wird, jener untergeordnet Oberbefehlshaber jener lettischen Streitkräfte ist. Worauf sich die Streitkräfte seines Landes vorbereite, will die Moderatorin wissen. „Unsrige Streitkräfte ist immer vorbereitet. Sie ist sehr professionell“, antwortet er ebenso aggressiv wie selbstsicher. Und überhaupt sei die NATO militärisch sehr viel stärker als Russland. „Wir nach sich ziehen es mit einem aggressiven Russland zu tun, dasjenige sein Imperium zurückführen will“, weiß er. Das könne die freie demokratische Welt nicht zulassen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit nicht verlieren wolle. Nur entschlossenes Handeln könne Russland zurückhalten. Er verlangt: „Kurzfristig die Ukraine militärisch aufrüsten und empfindliche wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland.“

Russland werde politisch, kohlemäßig und wirtschaftlich stromlos, erklärt Lindner dann – um gleich einzuschränken, dass Sanktionen nur mittelfristig Wirkung zeigen. „Umso mehr sollen wir zusammensetzen langen Odem und Durchhaltevermögen gegensätzlich Putin nach sich ziehen“, sagt der Finanzminister. „Wir die Erlaubnis haben uns nicht einschüchtern lassen, und wir sollen untergeordnet wirtschaftliche Nachteile Ertragen, die sich aus den Sanktionen vertrauenswürdig.“ Z. Hd. Lindner bedeutet dasjenige, den Zusatz erneuerbarer Energien voranzutreiben, Gas, Wasserstoff oder andere Synthetische Kraftstoffe zu importieren und darüber nachzudenken, welche Kohlekraftwerke länger am Netzwerk bleiben könnten.

„Hoffnungsbasierte Außenpolitik“

Doch mittelfristig ist jener Ukraine nicht geholfen. Dies weiß die Ukrainerin Lyudmila Melnyk. „Wir verfolgen in Deutschland eine hoffnungsbasierte Außenpolitik: Wir wünschen, dass Sanktionen helfen werden“, kritisiert sie. „Doch ich frage mich eins: Morgiger Tag wird die Ukraine mit modernsten Raketen beschossen. Welches dann?“ Modernste Waffen und jener Heroismus jener Ukrainer, ist von kurzer Dauer zusammengefasst die Rückmeldung von Norbert Röttgen. Doch ob sich damit eine solange bis an die Zähne bewaffnete Atommacht wirklich längere Zeit zum Stillstand bringen lässt, bleibt abzuwarten.



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