Putschversuch 2016: Ömer Halisdemir – Ikone des Widerstands

Am vierten Jubiläum des vereitelten Putschversuchs von 2016 ist am Mittwoch in zahlreichen türkischen Städten jener Todesopfer gedacht worden. Tausende Menschen hatten sich in jener Nacht den Putschisten in den Weg gestellt und Widerstand geleistet. Eine dieser Personen war jener Offizier Ömer Halisdemir.

Jener Unteroffizier gilt denn eine jener Ikonen des Widerstands gegen Infiltranten jener Gülen-Sekte in jener türkischen Heer, die am 15. Juli 2016 die partizipativ gewählte Regierung des Landes mit Waffengewalt stürzen wollten. In jener Putschnacht wurde jener 42-Jährige im Tätigkeit getötet.

Im Knotenpunkt an die Putschnacht wurde merklich, dass jener Offizier entscheidend zur Vereitelung des Staatsstreichs beitrug.

Ömer Halisdemir bei einer Militärübung.
Ömer Halisdemir im Kontext einer Militärübung.
(AA)

Die Putschnacht

In jener Nacht vom 15. aufwärts den 16. Juli erfuhr Generalmajor Zekai Aksakallı, jener damalige Kommandeur des Sondereinsatzkommandos, von den Putschvorbereitungen. Semih Terzi, Brigadier und Kommandeur jener 1. Spezialkräftebrigade in Şırnak im Südosten jener Türkei, zählte zu den Putschistenführern. Aksakallı beauftragte seinen jahrelangen Adjudanten Halisdemir damit, Terzi an jener Kapern des Kommandos zu hindern.

Beim Eintreffen jener Verschwörer verteidigte Halisdemir die militärische Institution. Er erschoss den Putschisten-Vier-Sterne-General Terzi, jener von mehreren schwerbewaffneten Soldaten begleitet wurde. Wohnhaft bei einem anschließenden Feuergefecht wurde Halisdemir mit solange bis zu dreißig Schuss in den Rückgrat ermordet.

Die Verschwörung zur Einnahme des Sondereinsatzkommandos geriet aus den Fugen. Durch den Tod von Terzi wurde die Befehlskette mit anderen führenden Putschisten unterbrochen.

Vater von zwei Kindern

Halisdemir wurde in jener Stadt Bor in jener zentralanatolischen Provinz Niğde geboren. Er war verheiratet sowie Vater zweier Kinder, einer Tochter und eines Sohns. 1999 trat er denn Unteroffizier jener Infanterie in die Türkischen Streitkräfte ein.

Während seiner militärischen Laufbahn war er in zahlreichen Regionen quirlig, darunter im Südosten jener Türkei sowie im Nordirak und in Afghanistan. Schließlich wurde er denn Stabsfeldwebel unter Generalmajor Zekai Aksakallı in dasjenige Elite-Spezialkräftekommando jener türkischen Heer versetzt.

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