Rassistische Ungerechtigkeit: Immer mehr Menschen suchen Hilfe

Im Kontext dieser Antidiskriminierungsstelle des Bundes sind im vergangenen Jahr erneut mehr Hilferufe wegen Ungerechtigkeit zusammengeschrumpft denn im Jahr davor – am häufigsten ging es erneut um rassistische Ungerechtigkeit. Wie dieser Jahresbericht dieser Stelle z. Hd. 2019 zeigt, unterstützte dasjenige dortige Beratungsteam in insgesamt 3580 Fällen Menschen, die von Schaden nebst Alltagsgeschäften oder am Job wegen ihres Aussehens, Geschlechts, dieser Religion oder anderer Faktoren berichteten. 2018 waren es 3455 Fälle. Dieser Bulletin wurde am zweiter Tag der Woche in Hauptstadt von Deutschland vorgestellt.
Jeder dritte Beratungsfall hatte demnach mit rassistischen Diskriminierungserfahrungen zu tun. Die Zahlen in diesem Staatsgut nach sich ziehen sich den Aussagen zufolge seither 2015 mehr denn verdoppelt – von 545 gen 1176 (2018: 1070). An zweiter und dritter Stelle folgten Beratungsanfragen wegen Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts (29 von Hundert) und wegen einer Obstruktion (26 von Hundert), im Folgenden Benachteiligungen aufgrund des Alters (12), dieser Religion (7), dieser sexuellen Identität (4) und dieser Weltanschauung (2).
Dieser größte Proportion dieser berichteten Diskriminierungen geschieht im Metier oder nebst dieser Jobsuche (36 von Hundert). Am zweithäufigsten (26 von Hundert) ging es um Benachteiligungen nebst Alltagsgeschäften, wie dieser Wohnungssuche, beim Gekauftes, in dieser Gaststättengewerbe oder nebst Versicherungs- und Bankgeschäften.
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes berät Betroffene gen Lager des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, nebst dieser Erfolg ihrer Rechte, wenn sie etwa aus rassistischen, ethnischen, geschlechtlichen oder religiösen Gründen diskriminiert werden oder wurden. Die Stelle holt sogar Stellungnahmen dieser Opposition ein und vermittelt gütliche Einigungen. Die Gesamtzahl dieser Anfragen nebst dieser Antidiskriminierungsstelle hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhoben. Im Jahresbericht 2018 wurde dasjenige sogar damit begründet, dass Betroffene besser via ihre Rechte informiert sind und von dieser Beratungsmöglichkeit Gebrauch machten.
Kein ausreichender Schutzmechanismus vor Ungerechtigkeit

Nachdem Auffassung des Leitweglenkung dieser Antidiskriminierungsstelle, Bernhard Franke, schützt dasjenige deutsche Gleichbehandlungsgesetz nicht genug vor Ungerechtigkeit. Er forderte Kommiss und Länder am zweiter Tag der Woche dazu gen, die Rechtsstellung und die Hilfsangebote z. Hd. Betroffene merklich zu verbessern und dasjenige Verordnung zu reformieren. So müsste die Antidiskriminierungsstelle nicht nur beratschlagen, sondern sogar trauern die Erlaubnis haben, zudem brauche es längere Fristen zur Geltendmachung von Ansprüchen und ein Verbandsklagerecht z. Hd. Antidiskriminierungsverbände.
Die Antidiskriminierungsstelle kritisiert sogar eine Passage im Gleichbehandlungsgesetz, die Vermietern weitreichende Möglichkeiten zu Ungleichbehandlungen einräume. So heißt es dort in Paragraf 19: „Im Kontext dieser Vermietung von Wohnraum ist eine unterschiedliche Therapie im Hinblick gen die Schaffung und Wartung zwischenmenschlich stabiler Bewohnerstrukturen und ausgewogener Siedlungsstrukturen sowie ausgeglichener wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Verhältnisse zulässig.“
„Deutschland hat ein anhaltendes Problem mit rassistischer Ungerechtigkeit und unterstützt Betroffene nicht konsequent genug nebst dieser Rechtsdurchsetzung“, sagte Franke. „Dasjenige Gefühl, mit einer Ungerechtigkeit einzeln gelassen zu werden, hat gen Dauer fatale Nachsteigen, die sogar den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden. Ungerechtigkeit zermürbt.“
In dieser „Welt“ sprach Franke am zweiter Tag der Woche sogar dasjenige sogenannte Racial Profiling an – ein gezieltes Vorgehen nachher ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit, etwa Kontrollen nachher Gestalt. Er forderte in allen Bundesländern die Vorrichtung von Ombudsstellen nebst dieser Polizei z. Hd. Todesopfer solcher Vorgänge.
Sie würden merklich häufiger gemeldet, wenn die Betroffenen eine gezielte Anlaufstelle zu diesem Zweck hätten. Seit dieser Zeit dieser Einsetzung dieser Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2006 hätten sich mehr denn 200 Menschen dort gemeldet, die dieser Polizei ein solches Vorgehen vorwarfen. Man gehe davon aus, dass die tatsächliche Zahl dieser Fälle viel höher sei. „Zu Händen viele Betroffene gehört es zum täglich Brot, kontrolliert zu werden.“

DPA