Realitätsverlust in düsteren Träumen


Zwischen seinem Regiedebüt macht Moritz Bleibtreu einiges unterschiedlich qua berühmte Kollegen wie Til Schweiger oder Matthias Schweighöfer vor ihm. Statt unterhaltsamen Popcorn-Kinos gibt es kombinieren ambitionierten , im Kontext dem die Säumen zwischen Wirklichkeit und Fiktion verschwimmen.

“Lost Highway”, “Memento”, “Inception”, “Mulholland Drive”, “Tenet” … denkt man an Kinofilme, die die Wirklichkeit hinaus den Kopf stellen, un… sie sie mit fantastischer Fiktion vermengen und durch eine nonlineare Erzählweise mehr Fragen aufwerfen qua beantworten, purzeln einem schnell Namen wie David Lnych und Christopher Nolan ein. Dies deutsche hingegen hält sich mit solchen Experimenten zum Besten von im Normalfall zurück. Zu weitläufig ist wohl die Furcht vor dem Verständnislosigkeit des hiesigen Publikums. Ein Gedanke, welcher Moritz Bleibtreu sicherlich sogar mal in den Sinn kam, qua er begann, “Cortex” zu planen. Doch er hat diesen Zweifel spiegelbildlich wieder verworfen. Zum Glücksgefühl, denn dasjenige Ergebnis seiner ersten Regiearbeit kann sich sehen lassen.

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Während viele noch obig die dritte Staffellauf von “Dark” rätseln und andere längst aufgegeben nach sich ziehen, dasjenige Gesehene verstehen zu wollen, kommt Bleibtreu mit einem Lichtspiel in die Kinos, welcher die Zeitachsen ebenso außer Macht setzt wie die erfolgreiche Netflix-Serie. Dies tut er zwar ambitioniert, dessen ungeachtet aufgrund welcher Spielzeit von 106 Minuten natürlich nicht ganz so komplex.

Jener Cortex bezeichnet die Großhirnrinde. In ihm entsteht ein zusammenhängender Eindruck welcher Umwelt, sämtliche psychischen Leistungen und Erkenntnisprozesse des Menschen sind ohne ihn nicht möglich. Und genau hier scheint im Kontext Protagonist Hagen irgendetwas durcheinandergeraten zu sein. Jener Sicherheitsmann eines Supermarktes leidet unter Schlafstörungen, die seine Ehe mit welcher Hautärztin Karo (Nadja Uhl) mehr und mehr Rechnung ausstellen. Er kann zwischen Wachsein, Traum und Halluzination nicht mehr unterscheiden und in allen Gießen begegnet ihm immer wieder Niko (Jannis Niewöhner). Jener wird von Gangstern bedroht und ist ständig hinaus welcher Winkelzug. Doch hat er sogar tatsächlich eine Liaison mit Karo?

Hagen versteht seine Welt nicht mehr, dem Zuschauer geht es ganz homolog. Und genau hier steckt welcher Clou und die Crux des Films, denn nicht ohne Grund zitiert Bleibtreu in einer Szene sein Vorbild Nolan, welcher in “Inception” Wirklichkeit und Fiktion durch kombinieren rotierenden Kreisverkehrsplatz darstellte. Fällt welcher Kreisverkehrsplatz um, ist es real, dreht er sich weiter, ist die Gesamtheit nur ein Traum. Jener aufmerksame Zuschauer – und den braucht es zum Besten von “Cortex” ohnehin – bemerkt weitere Zitate aus Filmen von David Lynch und Quentin Tarantino.

Beklemmende Bilder, fehlende Tiefsinn

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Nicholas Ofczarek qua Pharmazeut

(Foto: Warner Bros. Germany)

Bleibtreu schrieb dasjenige Skript zu “Cortex”, fungierte qua Produzent, führte zum ersten Mal Regie und inszenierte in diesem Fall sogar noch sich selbst qua Hauptdarsteller in welcher Rolle des Hagen. Und aus inszenatorischer Sicht ist “Cortex” schon ein kleines Meisterwerk. “Alles beginnt mittendrin und hört unfertig auf”, erklärt welcher von Nicholas Ofczarek gespielte Pharmazeut Hagen obig dasjenige luzide Träumen, im Kontext dem welcher Schlafende in welcher Standpunkt ist, sein Unterbewusstsein und damit den Traum zu vormachen. Nicht viel unterschiedlich verhält es sich mit den verschiedenen Erzählsträngen von “Cortex”, die miteinander verwoben werden, zu unterschiedlichen Zeiten spielen und sogar schon einmal ins Leere resultieren.

Mit Thomas Kiennast qua Kameramann an seiner Seite ist Bleibtreu zudem optisch irgendetwas gelungen, dasjenige die große Kinoleinwand verdient hat. Beklemmende Bilder, die die sich immer weiter zuspitzende Standpunkt Hagens widerspiegeln. Zweite Geige die hochkarätige Okkupation spricht zum Besten von sich sowie die vom Schicksal verbundene Verbindung zwischen Bleibtreu, Niewöhner und Uhl alias Hagen, Niko und Karo. Wirklich fehlt es den Figuren durchweg an Tiefsinn, deren Gerüst Bleibtreu zugunsten des Streuens weiterer Ungereimtheiten – vielleicht gewollt – verpasste. Die Träume scheinen keinen Steuern zu hinterher gehen, Bleibtreu will dasjenige Erzählte offenbar sogar keiner verstanden wissen. Dies mag aus seiner Sicht nachvollziehbar sein, zum Besten von den Zuschauer ist es dessen ungeachtet durchaus sogar schon mal frustrierend.

“Cortex” ist unterm Strich dessen ungeachtet obgleich ein sehenswerter Lichtspiel und eine gelungene erste Regiearbeit Bleibtreus. Lediglich welcher Plot welcher Vergangenheit hat seine Zehren und lässt manches Mal die Tonus in den Untergeschoss rauschen. Nichtsdestotrotz hat Moritz Bleibtreu mit diesem Lichtspiel bewiesen, dass er sogar qua Regisseur zu den Guten in Deutschland gehört.