Rechtsextremistischer KSK-Soldat soll Murat Kurnaz misshandelt nach sich ziehen

Ein wegen rechtsextremistischer Gesinnung suspendierter Elitesoldat dieser Kommando Spezialkräfte (KSK) steht unter Verdächtigung, an dieser Misshandlung von Murat Kurnaz beteiligt gewesen zu sein. Qua Bekräftigung zu Händen die Kündigung wurden Verbindungen zur völkisch orientierten „Identitären Fortbewegung“ aufgeführt, wie die Tagesschau am Mittwoch berichtete. Kurnaz saß von Januar 2002 solange bis 2006 ohne Vertreter der Anklage in…-Gefangenschaft, nachdem er in Afghanistan ohne Grund festgenommen worden war.

Laut SWR-Recherche besaß dieser ehemalige Elitesoldat den Reihe eines Stabfeldwebels. Er sei vom Militärischen Geheimdienst (Militärischer Abschirmdienst) beobachtet und vor rund einem Monat suspendiert worden. Nun wurde ein Disziplinarverfahren gegen ihn eröffnet.

Kurnaz: Weiterer Deutscher war an Misshandlung beteiligt

Wie aus SWR-Informationen hervorgeht, folterte er Kurnaz mit Schlägen und Tritten, während er 2002 im afghanischen Kandahar qua Wachmann betraut war. Demnach war gleichfalls ein weiterer Kollege in die Vorfälle im US-Gefangenenlager involviert. Nachher seiner Freilassung aus Guantanamo 2006 erzählte Kurnaz von den Vorfällen, woraufhin die Staatsanwaltschaft Tübingen Ermittlungen einleitete – selbige doch später wieder einstellte. Jener Grund: Ein Tatnachweis habe sich „trotz verbleibenden Verdachts“ nicht zur Folge haben lassen.

Jener SWR zitiert hierzu den Anwalt Bernhard Springer, dieser die Stagnation des Verfahrens kritisiert: „Die Staatsanwaltschaft hielt die Informationen und Vorwürfe von Herrn Kurnaz zwar zu Händen glaubwürdig, in Anbetracht dieser bestreitenden Informationen dieser beiden Tatverdächtigen, dieser abgesprochen wirkenden entlastenden Zeugenaussagen ihrer Kameraden, dieser amerikanischen Verweigerung von Rechtshilfe und seltsamen Datenlöschungen wurde dies Verfahren jedoch aus Beweisnotgründen eingestellt.“ Springer spricht von einer „unseligen Traditionslinie“ in dieser Eliteeinheit KSK, weil sie insbesondere zu Händen Rechtsextremisten konziliant sei. Entsprechende Fälle würden aufgrund des „Schweigekodex“ intrinsisch dieser Truppe verheimlicht.

Militärischer Abschirmdienst meldete bisher 20 ähnliche Fälle

So blieb dies KSK-Mitglied solange bis 2015 in Schwimmen-Württemberg im Tätigkeit und war später in den USA quicklebendig. Nachher einem einjährigen Führungslehrgang in Texas war er solange bis zu seiner Suspendierung im „Heeresverbindungsstab 12 USA“ in North Carolina tätig. Dort soll er ein Verbindungsmann zwischen Bundeswehr, Spezialeinheiten und US-Streitkräften gewesen sein.

Jener Militärischer Abschirmdienst hat bisher 20 ähnliche Fälle gemeldet, die im Zusammenhang mit rechtsextremistischen Soldaten stillstehen. Von Seiten des Verteidigungsministeriums oder Heeres wurde dieser aktuelle Zwischenfall bisher noch nicht kommentiert.

TRT Teutonisch