Riesiger Wirbelsturm uff Jupiter vermessen



„Juno“ erkundet Roten Lage

Riesiger Wirbelsturm uff Jupiter vermessen

Hinaus dem Planeten Jupiter toben gigantische Wirbelstürme. Sein Großer Roter Lage ist sogar jener größte des gesamten Sonnensystems. Die Raumsonde „Juno“ hat nun kombinieren Blick in die Tiefsinn des Ungetüms gewagt. Nun zeigt sich, dass dieser ganz voneinander abweichend gehen muss wie Hurrikans uff jener Erdung.

Jener Große Rote Lage uff dem Planeten Jupiter ist jener größte Wirbelsturm im Sonnensystem – und er tobt schon seit dem Zeitpunkt zwei Jahrhunderten. Messungen jener US-Raumsonde „Juno“ zeigen nun, dass sich jener Wirbelsturm solange bis weit unter die Wolkendecke des Planeten erstreckt. Sekundär die sich ringförmig um den Planeten ziehenden Jet-Stürme reichen mit solange bis zu 3000 Kilometern viel tiefer wie bislang erdacht, wie an jener „Juno“-Mission beteiligte Forscherteams im Fachzeitschrift „Science“ berichten.

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Welche beeindruckende Durchschau des Großen Roten Flecks und jener turbulenten südlichen Hemisphäre des Jupiter wurde von Juno c/o einem nahen Vorbeiflug an dem Planeten aufgenommen.

(Foto: National Aeronautics and Space Administration/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin M. Gill/dpa)

Schon im frühen 17. Jahrhundert – damit von kurzer Dauer nachher jener Erfindung des Fernrohrs – entdeckten Astronomen verschiedenfarbige Streifen in jener Lufthülle von Jupiter. Inzwischen wissen Planetenforscher, dass es sich unterdies um Bereiche unterschiedlicher Temperatur und chemischer Zusammensetzung handelt. Welche Unterschiede sind beiläufig z. Hd. die verschiedenen hellen und dunklen Farben jener Bänder zuständig. An den Säumen jener atmosphärischen Bänder toben gewaltige Stürme – Jets genannt – mit Windgeschwindigkeiten von solange bis zu 1500 Kilometern pro Stunde.

Ein weiteres Phänomen in jener Jupiter-Lufthülle sind Wirbelstürme aller Größen – jener prominenteste Vertreter ist jener Große Rote Lage. Sichere Beobachtungen dieses Monstersturms sind seit dem Zeitpunkt 1830 überliefert. Finale des 19. Jahrhunderts erreichte er mit 40.000 Kilometern Länge und 14.000 Kilometern Weite seine größte Extension. Inzwischen ist er uff eine Länge von 16.000 Kilometer geschrumpft – welches immer noch größer ist wie unsrige Erdung, die kombinieren Sehne durch den Kreismittelpunkt von 12.700 Kilometern hat.

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„Wie all diese Strukturen in der Jupiter-Atmosphäre sich nach unten verändern, wissen wir nicht“, erläutert Scott Bolton vom Southwest Research Institute in San Antonio im US-Bundesstaat Texas. „Die Theorien dazu reichen von flachen meteorologischen Phänomenen bis zu weit in die Tiefe reichenden vertikalen Strömungen.“

Tiefer Blick in den Roten Lage

Die Untersuchung jener Lufthülle des größten Planeten unseres Sonnensystems gehört von dort zu den wichtigsten Aufgaben jener im August 2011 gestarteten Raumsonde „Juno“, die Jupiter seit dem Zeitpunkt Juli 2016 umkreist. Bolton und seinem Team gelang mithilfe von Mikrowellen ein tiefer Blick in den Großen Roten Lage. Zur Verwunderung jener Forscher reicht jener Wirbelsturm solange bis weit unter die Wolkendecke des Planeten hinab. Demnach, so die Konsequenz, müsse es dort Niederschläge und starke Abwinde schenken, die notfalls beiläufig eine wichtige Rolle c/o jener Entstehung und Wartung des Großen Roten Flecks spielen.

Parallel zu diesen Messungen analysierten Marzia Parisi vom California Institute of Technology und ihre Kollegen kleine Störungen in jener Umlaufbahn jener „Juno“-Sonde. Daraus können die Forscher uff Dichteschwankungen in jener Jupiter-Lufthülle schließen und so ebenfalls Erkenntnisse gut die Tiefsinn jener Stürme Vorteil verschaffen. Die Jet-Stürme zwischen den atmosphärischen Bändern reichen demnach solange bis in eine Tiefsinn von 3000 Kilometern – während jener Große Rote Lage „nur“ 500 Kilometer hinabreicht.

„Warum der Große Fleck so viel flacher ist als die Jets, wissen wir nicht“, schreiben Parisi und ihre Kollegen. Sicher sei nur, dass jener Antriebsmechanismus z. Hd. den Wirbelsturm völlig voneinander abweichend sein müsse wie c/o Zyklonen uff jener Erdung: „Denn auf der Erde spielt die Oberfläche dabei eine wichtige Rolle – und Jupiter besitzt keine feste Oberfläche.“

„Juno“ bleibt voraussichtlich noch solange bis 2025 in Fertigungsanlage. Die Forscher die Erlaubnis haben damit wünschen, weitere Einblicke in die atmosphärischen Phänomene des Riesenplaneten zu erhalten.



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