Sané, dieser enttäuschende Unterschiedsspieler



Hoffnungen bleiben unerfüllt

Sané, dieser enttäuschende Unterschiedsspieler

hat im EM-Gruppenfinale gegen Ungarn eine ganz unangenehme Übertragung – und dieser Profifußballer vom FC Bayern löst sie nicht speziell gut. Am Finale verzweifelt sogar Bundestrainer Joachim Löw, dieser ihm so viel Vertrauen schenkt. Es bleibt wundersam.

Am Finale rastete sogar Joachim Löw aus: Wie unter Wehtun, zeternd wand sich dieser Bundestrainer tief in dieser Nachspielzeit eines immer anstrengenderen, zum Schluss dramatischen Fußballabends. Dieser Grund zu Gunsten von den seltenen Eruption Löws war Leroy Sané – oder präziser: Ein Querpass, den dieser Rechtsaußen so dermaßen schlampig durch den Sechzehner jagte, dass es Löw schüttelte. Statt dies Weiterkommen klarzumachen, sorgte Sanés unprovozierte Verkehrtheit zu Gunsten von weitere Sekunden greifbarer Panik zu Gunsten von den DFB-Tross. Denn ein ungarisches Treffer hätte dies Schluss zu Gunsten von die deutsche Nationalmannschaft im Zusammenhang dieser EM bedeutet und taktgesteuert dies Finale dieser Weltalter Joachim Löws denn Bundestrainer.

Und ein Treffer, dies lag im Zusammenhang diesem wackeligen Konstrukt, denn dies sich Löws Team präsentierte, jederzeit in dieser Luft. Es fiel nicht mehr. Deutschland durfte ein Unentschieden und dies Weiterkommen bejubeln. Es tat nur niemand. Die Erleichterung gewann nur ganz von kurzer Dauer Oberhand zusätzlich die Ernüchterung. Jedenfalls geht es nun im Runde der letzten 16 weiter zu Gunsten von die deutsche Team. Sehr wahrscheinlich wird Leroy Sanés Hilfe dann nicht mehr gefragt sein, wenn es in Wembley gegen England ums Viertelfinale geht.

Beste Szenen unbedingt beim Gegenpressing

Sané hatte eine undankbare Übertragung und er löste sie nicht speziell gut: Dieser 25-Jährige kam in die Team, weil Thomas Müller wegen einer Knieverletzung nicht von Beginn an ran konnte. Nun ist Thomas Müller einzigartig, von Sané wurde anderes erwartet denn dies anarchische Moment des Raumdeuters. Nein, Sané sollte Tempodribblings offerieren, dieser ungarischen Defensive durch seine Schnelligkeit und Tiefenläufe Stress konfektionieren. In dieser ersten Hälfte hatte Joachim Löw ihn hinaus dem linken Flugzeugflügel platziert, da fühlt sich Sané nicht heimisch. Er versuchte, dies Beste draus zu zeugen – und dies war sehr wenig. Seine besten Szenen hatte er unbedingt im Gegenpressing, gleichsam nicht die Kernkompetenz des Offensivspielers. 100 Mio. Euro wollten sie im Zusammenhang Manchester City einst zu Gunsten von ihn, dieser FC Bayern hätte den unglaublichen Summe wohl wiewohl getilgt, wäre nicht erst eine Kreuzbandverletzung und dann Corona gekommen.

In Manchester schwang sich Leroy Sané zu einem dieser aufregendsten Spieler Europas hinaus, nebenher von İlkay Gündoğan. Dieser DFB-Teamkollege warb vor dem Portugal-Spiel arg offensiv zu Gunsten von vereinen Kapitaleinsatz seines Kumpels: “Leroy ist ein Spieler, der Rhythmus braucht. Der das Gefühl, ständig den Unterschied machen zu können, braucht. Und wenn er topfit ist, kann er auch den Unterschied ausmachen”, schwärmte Gündoğan. “Er muss das Gefühl haben, immer zu spielen, dann ist er unglaublich. So war das bei Manchester auch, da ging kein Weg an ihm vorbei.” Nun bekam Sané dies Vertrauen sehr, wiewohl wenn viele Experten vereinen Kapitaleinsatz von Leon Goretzka erwartet hatten.

Zur Unglaublichkeit fand Sané wiewohl in dieser zweiten Hälfte nicht, dann in neuer Rolle hinaus dem rechten Flugzeugflügel, dem natürlichen Lebensraum des Flügelstürmers. Doch es wurde nicht besser. Die Operation in dieser 60. Minute, denn er dem enteilenden Angreifer hinterherstolperte und den Tanzabend mit dieser Hand wegschlug, hatte beinahe Slapstickcharakter – und eine hochkarätige Freistoßchance zu Gunsten von die Ungarn zur Folge. Nun war es nicht so, denn wäre Sané in einem unerklärlich zittrigen DFB-Team zusätzlich die Maßen häretisch. Nein, dies nicht. Freilich beim Münchner wurde es speziell unbequem visuell. Aufgrund seiner großen Lebensart, die ihn nicht nur in den Augen vom Kollegen Gündogan zum Unterschiedsspieler vorgezeichnet.

Und, weil sie ihn heute soeben so zeitkritisch hätten gebrauchen können. Eine Einzelaktion, ein erfolgreiches Dribbling in die Gefahrenzone, ein kleinster Teil Gewirr und Verwirrung, gestiftet durch die feine Technologie des Hochbegabten: Er blieb zu viel schuldig. “Wir haben uns erhofft, dass er sich rechts im Eins-gegen-eins mal durchsetzt, weil über die Außen relativ wenig ging”, erklärte Löw seinen Anspruch an seinen Spieler. Die Idee ging schief.

“Diese Dinge sollten eigentlich nicht passieren”

Stattdessen selbige zu Gunsten von aus sichtbaren Ausfälle: Beim 1:2 ließ er sich denn Teil einer bizarr übertölpelten deutschen Team vom Torschützen Andras Schäfer widerstandslos überschwappen, schon vorher schlug er eine Spitze von Eckfahne zu Eckfahne – in etwa vier Metern Höhe segelte dieser Tanzabend unerreichbar zusätzlich die Gefahrenzone. Und dann dies Sache von kurzer Dauer vor Schluss, dies Löw so hinaus die Palme brachte. “Wir laufen Drei-gegen-Eins – und der Ball am Ende war viel zu weit. Diese Dinge sollten eigentlich nicht passieren”, schimpfte dieser Bundestrainer später nachher dem Spiel, dies beinahe sein letztes denn Bundestrainer geworden wäre. “Wir haben Leroy ganz rechts an den Flügel geschickt, in der Hoffnung, dass er dort im Eins gegen Eins und mit der Schnelligkeit nach innen und außen durchbrechen kann. Aber das ist auch nicht so gelungen.”

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Dies Vertrauen entzog Löw Sané solange bis zum Schluss nicht: Torschütze Kai Havertz musste nachher seinem Treffer runter, Gündoğan und Serge Gnabry wiewohl, Sané durfte durchspielen. Werbung konnte er nicht zu Gunsten von sich zeugen. In diesem Fall hatte er sich viel vorgenommen: “Ich freue mich auf die EM, will mein Bestes zeigen und der Mannschaft helfen, dass wir ein gutes Turnier spielen”, hieß es. Und Joachim Löw hatte vor dem Spiel noch zu Gunsten von seinen Spieler getrommelt: “Er brennt auf die Chance.” Sané habe aus Möglichkeiten und aus Qualitäten. Wenn er selbige einsetze, dann sei er “Weltklasse”. Für jedes die Ansprüche, zu Gunsten von die Voraussetzungen war es dann wieder zu wenig. Und wenn es nicht läuft, geht zu oft dies Selbstvertrauen flöten zu Gunsten von die Dribblings, die Sané doch dank seiner innere Kraft, seiner Schnelligkeit und vor allem seiner feinen Technologie starten kann. Dann wird es schmerzhaft visuell, dieser Techniker verliert seinen Zauber.

Sogar aufgrund seines bisweilen argen Desinteresses, seiner bisweilen wiewohl Unlust suggerierenden Körpersprache hat dieser Ausnahmekicker wenig Kredit im Zusammenhang den Zuschauern. Dies Problem ist traut: “Leroy hat ab und an eine andere Körpersprache”, sagte Mitspieler Emre Can in dieser “Home Base” in Herzogenaurach. “Da muss man ihm manchmal auch schon mal einige Dinge etwas lauter sagen oder Körperkontakt zu ihm aufnehmen, ihn vielleicht auch mal trösten. Das hilft ihm manchmal.” Eine harte Rede gab es schon beim Testspiel gegen Dänemark. Erst war Verteidiger Niklas Süle unzufrieden mit dieser Defensivarbeit seines Münchner Mannschaftskollegen, dann gabs vereinen Anpfiff von Superior Joshua Kimmich: “Hör’ auf zu jammern, Alter!”. Sie wollen ihm helfen, weil sie wissen, welches er kann. “Manche Spieler brauchen auch schon mal einen Push, und da muss man auch mal lauter und aggressiver sein”, erklärte Can.

“Intern kein Thema”

Sané kann Außergewöhnliches, gewinnbringend einsetzen kann er es zu selten. 2018 flog Sané frappierend hinaus den letzten Drücker aus dem WM-Kader, die mangelnde Stillstand und fehlende Schärfegrad sollen dieser Grund gewesen sein. Dieser Verlauf dieser Weltmeisterschaft freilich machte den Fehlenden in Mangel zum Gewinner. Und soeben wiewohl die eigenen Fortschritte: “Er hat eine wahnsinnige Entwicklung hinter sich. Vor allem was seine Seriosität und Einstellung zum Beruf betrifft”, verteidigte ihn Löws Cobalt-Trainer Marcus Sorg in Herzogenaurach. “Entscheidend ist aber, dass nicht alle Spieler gleich sind und man nicht von allen Spielern das Gleiche erwarten kann. Jeder hat sein eigenes Profil, seine eigenen Stärken und Schwächen, jeder hat seine Eigenschaften. Dann muss man das eine oder andere Mal gewisse Dinge in Kauf nehmen. Das gehört dazu.” Löw, dies machte er merklich, will nicht mehr maßlos viel in Kauf nehmen. Sané war nicht hinaus dieser Höhe seiner Kunst, denn er gebraucht wurde.

Von kurzer Dauer vorher hatte Mats Hummels noch eine Lanze zu Gunsten von Sané gebrochen. Die Diskussionen um Leroy Sané seien “intern bei uns kein Thema. Leroy präsentiert sich gut auf dem Platz. Ich bin mir sicher, dass er im Laufe des Turniers noch eine prominentere Rolle einnehmen wird.” 90 Minuten durfte er jetzt gegen Ungarn ran, in einem großen, entscheidenden Spiel. Seine Rolle darin hat er nie gefunden. Ja, Leroy Sané ist immer in dieser Position, den Unterschied zu zeugen. Nur zeugen muss er ihn dann halt wiewohl endlich mal.