Schaden Rauchern und Umwelt: Forscher fordern Verbot von Filterzigaretten


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Schräg stellen hinaus dem Waldboden

(Foto: imago images / Michael Kristen)

Zehn Milliarden Filterzigaretten landen täglich hinaus dem Erdboden statt im Abhang. Weil die Filter im besonderen langsam verrotten, wiegen die Nachstellen z. Hd. Umwelt und öffentliche schwergewichtig. Wissenschaftler plädieren z. Hd. ein Verbot – fernerhin weil Filter Rauchern mehr schaden denn nutzen.

Sie finden sich hinaus Gehwegen, an Stränden, in Gleisbetten und um Wartekoje: Zigarettenstummel sind weltweit dies am häufigsten weggeworfene Abfallstoff. Dies ist nicht nur problematisch wegen welcher in den Stummeln enthaltenen Giftstoffe. Die Filter Existenz zudem zum Löwenanteil aus dem nur schwergewichtig abbaubaren Polymer Celluloseacetat.

Milliarden fahrlässig weggeschnippter Schräg stellen tragen so täglich zum wachsenden Plastikmüllproblem zusammen mit. Wissenschaftler aus London und San Diego fordern deswegen im “British Medical Journal”, den Verkauf von Filterzigaretten komplett zu zensurieren. Sie debattieren, dass die Filter ohnehin eine Mogelpackung seien: eingesetzt, um Tobak zu sparen und die Menschen Vertrauen schenken zu lassen, sie würden dies weniger schädlich zeugen.

Tatsächlich war die Erfindung welcher Filterzigarette in den 1950er-Jahren eine Reaktion welcher Tabakindustrie hinaus , die belegten, dass Rauchen Lungenkrebs verursacht. Zigaretten mit Filter, so dies damalige Werbeversprechen, würden kombinieren Teil des Teers aufsaugen und so ein “gesünderes” Rauchen erlauben.

Filter waren Märchen

“Wir wissen nun, dass dieses Sicherheitsargument ein Märchen war – eines von vielen, welche die Tabakindustrie erfunden hat, um Zigaretten zu verkaufen”, schreiben Thomas Novotny von welcher San Diego State University und seine Kollegen von welcher London School of Hygiene & Tropical Medicine in ihrem Leitartikel dazu. Die Filter resultieren demnach sogar dazu, dass Raucher kräftiger an einer Zigarette ziehen, so dass Karzinogene tiefer ins Lungengewebe inhaliert werden.

Laut einer Studie welcher Justus-Liebig-Universität Gießen aus dem Jahr 2016 werden von den jährlich 5,6 Billionen gerauchten Zigaretten 4,5 Billionen unsachgemäß entsorgt. 2017 berichtete die World Health Organization (WHO), dass solange bis zu zwei Drittel aller Zigarettenstummel hinaus dem Erdboden landen. Im Zusammenhang 15 Milliarden verkauften Glimmstängeln mache dies 10 Milliarden Stummel – Tag für Tag.

Wegen des Hauptbestandteils Celluloseacetat kann es solange bis zu zehn Jahre dauern, solange bis sich ein Zigarettenfilter vollwertig zersetzt hat. Während Sozusagen-Food-Ketten mittlerweile verstärkt in die Verantwortung genommen würden, weniger zu produzieren, sei es welcher Tabaklobby gelungen, “die öffentliche Empörung zu vermeiden”, so Novotny und Kollegen. Es müsse ihrer Meinung nachher von dort nun drum umziehen, die Diskussion um die Gefahren des Rauchens mit welcher via die globale Umweltzerstörung zusammenzubringen.

Rigoroses Verbot gefordert

Hier resultieren die Selbst… dies Verbot von Einwegplastik an, dies die EU ab 2021 z. Hd. bestimmte Kunststoffgegenstände, darunter Plastikbesteck, Strohhalme und Wattestäbchen, beschlossen hat. “Der Ausschluss von Filtern aus der Kunststoffrichtlinie scheint eine verpasste Chance zu sein”, kritisieren die Wissenschaftler. Stattdessen heiße es in welcher Richtlinie nur allgemein, dass die Industrie zusammen mit welcher “Deckung der Kosten für Abfallmanagement und -entsorgung, Datenerfassung sowie Sensibilisierungsmaßnahmen” helfen solle.

Die Gesundheitsforscher schließen ihren Mitgliedsbeitrag damit, dass die Tabakepidemie weltweit weiterhin eine führende Ursache z. Hd. Tod und Krankheit sei. “Und sie wird es wie die Bedrohung durch die globale Erwärmung so lange bleiben, bis die Nationen innovative Interventionen umsetzen.” Hier seien mutige Maßnahmen nötig, so dies Schlussrede welcher Selbst…, wie vor wenigen Momenten ein rigoroses Verbot von Filterzigaretten.

E-Zigaretten nicht besser

“Viele Menschen haben angezweifelt, dass rauchfreie Bars, Pubs oder Flugzeuge einmal möglich wären”, herausstellen sie. Ebenso unvorstellbar seien die heute vorgeschriebenen drastischen Warnhinweise hinaus Zigarettenschachteln einst gewesen. Novotny und Kollegen mahnen: “Wenn es uns nicht gelingt, die Billionen Zigarettenstummel, die jährlich zur weltweiten Abfallbelastung beitragen, zu reduzieren, untergraben wir unsere Bemühungen, den weltweiten Plastikmüll einzudämmen, und verpassen die Gelegenheit, die globale Tabakepidemie zu beenden.”

Wer glaubt, dass E-Zigaretten eine umweltverträglichere Option sein könnten, irrt: Sie produzieren nicht nur Elektroschrott, sondern durch die erforderlichen Kartuschen und Liquid-Flaschen fernerhin Kunststoffmüll. Die WHO schreibt dazu: “Wegwerf-Kartuschen aus Plastik könnten die Zigarettenstummel der Zukunft werden.” Genauere Studien via die Entsorgung und zusätzlich entstandene Müllmengen durch E-Zigaretten stillstehen non… noch aus.



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