„Schenk mir deine Stimme, Oma“


Oft wird dieser älteren Generation Versagen im Kampf gegen den Klimawandel vorgeworfen. Die Omas for Future wollen dies ändern – mit Kampfgeist stillstehen sie seitlich dieser jungen Generation und setzen sich pro die Klimaziele ihrer Enkelkind ein.

Um Zähler 18 Uhr wird es laut: Katharina Dietze steht am Rande dieser überschaubaren Horde, die sich am Brandenburger Treffer versammelt hat. Sie jubelt und klatscht, qua 60 Menschen uff vollgepackten Fahrrädern anrollen. Bunte Bänder wehen im Wind an den Fahrrädern, die ohne Rest durch zwei teilbar 16 Tage von Oldenburg „ohne Kerosin nach Berlin“ gefahren sind. Mit dieser Siegessäule im Hintergrund radelt die Horde uff eine Podium mit einer großen Standarte zu: „Berlin 4 Future“ steht darauf in handgemalten grünen Buchstaben. Dietze ruft: „Lauter!“ Welcher Sprecher uff dieser Podium ist durch den Jubel kaum zu lauschen. „Hier sind alte Leute“, fügt die 67-Jährige schmunzelnd hinzu.

Katharina Dietze ist selbst ohne Rest durch zwei teilbar mit ihrem Lastenrad uff dem Sitz vor dem Brandenburger Treffer angekommen. Sie nimmt ihren silbernen Schutzhelm ab, dieser farblich gut zu ihren Haaren passt. Um den Rachen trägt sie ein großes Kardia-Zeichen mit den Worten „Omas for Future“. Heute verteilt sie Flyer pro die sogenannte Klimabändchen-Kampagne. Hinaus dem Wäschebrett, dies Dietze in ihrem Lastenrad zum Brandenburger Treffer transportiert hat, kann jeder seine Klimawünsche uff ein farbiges Stoffband schreiben. „Lärm reduzieren“ oder „Autofreie Stadt“ steht uff den Bändern von Claus Nachtwey. Welcher 70-Jährige, dieser eine Regenbogenmaske trägt, hat seitdem 25 Jahren kein Personenkraftwagen mehr. „Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil meine Generation schon so viel vom CO2-Budget verbraucht hat“, sagt er.

Wenn es um den Klimawandel geht, wird oft von einem Generationenkonflikt gesprochen. Die Älteren tun nicht genug pro die Umwelt – sie nach sich ziehen zu viel Zeit vergeudet und spendieren nun die Last des Klimawandels an ihre Enkelkind weiter. Freilich hier an diesem Stand kommen Altertümlich und Jung zusammen. Und obwohl Leckermäulchen uff dieser Podium ohne Rest durch zwei teilbar vom „Mord an der jüngeren Generation“ spricht, ist von einem Generationenkonflikt nichts zu spüren. „Ich bin nicht wütend auf die ältere Generation“, sagt eine 26-Jährige, die nebensächlich ihre Klimawünsche niederschreiben will. „Denn es sind immer die, die etwas verändern könnten, die nicht hier bei uns sind. Das tiefe Unverständnis geht an die Konzerne, die Politiker, die großen Player.“ Dass die Omas und Opas for Future hier sind, zeige, „dass das nicht nur ein Thema für die junge Generation ist, sondern für alle“.

Gibt es wirklich vereinigen Generationskonflikt?

Eine Umfrage zeigt wirklich, dass die Horde, die sich an diesem sonnigen Montag Finale August um den Wäscheständer versammelt, in dieser Unterzahl ist. Die Erhebung im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) besagt: Je älter die Menschen, umso weniger wichtig sind ihnen die Klimaschutzinteressen dieser jüngeren Generation pro ihre Wahlentscheidung. In Dietzes Lebensabschnitt – den jenseits 65-Jährigen – orientieren sich nur 30 von Hundert für ihrer Wahlentscheidung an den Klimainteressen dieser jüngeren Generationen. Homolog sieht es für den 50- solange bis 64-Jährigen aus: 30,4 von Hundert. Dann folgt ein Vorleger Sprung, rund 36 von Hundert dieser 40- solange bis 49-Jährigen lassen sich für ihrer Wahlentscheidung von den Klimainteressen dieser Jüngeren einnebeln. Zusammen mit den 30- solange bis 39-Jährigen sind es notdürftig jenseits 40 von Hundert.

Freilich wo ist dieser Konflikt uff den Straßen Berlins, wenn die Omas und Fridays for Future verbinden uff Dietzes Wäschebrett Klimawünsche niederschreiben? Generationenforscher Rüdiger Maas sagt, es gibt keinen. Welcher Psychologe erforscht die Unterschiede zwischen Generationen und sieht tendenziell ein Kommunikationsproblem beim Klimawandel. „Ein Konflikt braucht zumindest die gleiche Sprachebene. Aber inzwischen lässt sich vieles gar nicht mehr richtig übersetzen“, sagt Maas. Die digitale Fridays-For-Future-Generation und die analoge 68er-Generation hätten zwar die gleichen Ziele, wollen gleichwohl unterschiedlich dorthin gelangen.

Welcher Mann von Katharina Dietz ist ohne Rest durch zwei teilbar mit den beiden Enkelkindern angekommen. Welcher 71-Jährige lässt die Kinder von kurzer Dauer toben und nimmt vereinigen Stapel Flyer mit, um pro die Klimabändchen-Kampagne seiner die noch kein Kind geboren hat zu werben. Klaus Dietz ist ein geübter Aktivist, er war schon in dieser Studentenbewegung dieser 60er Jahre umtriebig. Und wie seine die noch kein Kind geboren hat nimmt er seine Verantwortung pro die nächste Generation beim Themenbereich Klimawandel sehr trocken. Freilich er sieht die Klimabewegung nicht ohne Zwiespalt: „Ich habe ein bisschen Angst, dass wir über das Ziel hinausschießen“, sagt er. Er macht sich Sorgen jenseits die finanziellen Auswirkungen radikaler Klimaschutzmaßnahmen. Darin ist er nebensächlich nicht selber, sagt Generationenforscher Maas: „Während die Älteren sicher ankommen wollen, sagen die Jüngeren, es muss so schnell wie möglich gehen.“

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Wie Maas sieht nebensächlich Claudia Kemfert nicht unbedingt vereinigen Generationenkonflikt. Die Energieexpertin des Deutschen Instituts pro Wirtschaftsforschung spricht möglichst von einem Informationsproblem. „Wenn man der Generation ein breites Wissen über den Stand der Wissenschaft zum Thema Klimawandel und Klimaschutz vermitteln würde, würde sie ganz anders reagieren“, sagt sie. Sie hat dies selbst schon oft erlebt, dass vor allem ältere Menschen nachdem ihren Vorträgen uff sie zukommen und sagen: „wir haben bisher nicht gewusst, wie ernst die Lage ist“. So nebensächlich zuletzt beim Klimabürgerrat, wo sehr umfassende Vorschläge pro mehr Schutz des Klimas erarbeitet wurden. „Jetzt wissen wir Bescheid. Jetzt sind wir voll dabei“, sagten sie daraufhin, so Kemfert.

Schutz des Klimas pro den Nachwuchs

Zusammen mit Dietze war es so weit, qua sie 1983 Schraubenmutter von Zwillingen wurde. „Mein Blickfeld hat sich durch die Verantwortung für die nächste Generation erweitert“, sagt sie nachdem dieser Demonstration in einem Kaffeehaus. Drei Jahre zuvor hatte sie ihren Mann Claus kennengelernt. Er schenkte ihr dies Buch „Global 2000“, eine Umweltstudie, die 1977 von US-Staatschef Jimmy Carter in Auftrag gegeben worden war. Dasjenige Wissen sei dementsprechend schon zeitig dagewesen, sagt Claus Dietze und isst die Speckwürfel, die von den Schmorkartoffeln seiner die noch kein Kind geboren hat übrig geblieben sind. Sogar pro ihn hat sich dies Erkenntnis pro die Umwelt verstärkt, qua die Kinder kamen.

Dasjenige hat nebensächlich Moritz Heß in seiner Wissenschaft erkannt: „Die Solidarität innerhalb der Familie ist sehr, sehr stark.“ Vor allem Erziehungsberechtigte und Großeltern nehmen dies Themenbereich wegen dieser Kinder sehr trocken. Von einem Generationenkonflikt beim Themenbereich Klimawandel geht dieser Professor pro Gerontologie an dieser Hochschule Niederrhein von dort nicht aus. „Die Solidarität zwischen den Generationen ist größer als der Konflikt zwischen den Generationen.“

Am Brandenburger Treffer beweist sich sie These an jeder Winkel. „Ich finde, es lohnt sich nicht, einen Generationenkonflikt daraus zu machen, denn wir können es nur gemeinsam schaffen“, sagt Mirjam, die zu den 60 Menschen gehört, die ohne Rest durch zwei teilbar 16 Tage weit von Norddeutschland nachdem Bundeshauptstadt geradelt sind. Strecke im Hinblick uff die anstehende Wahl sieht die 23-Jährige vereinigen Grund, keinen Keil zwischen die Generationen zu treiben: „Ohne die älteren Generationen schaffen wir keine Mehrheiten.“

Ohne Omas keine Mehrheit

Die Bevölkerungsentwicklung betreffend gesehen hat die jüngere Generation in Deutschland tatsächlich keine Risiko, ihre Ziele für dieser Wahl lediglich zu klappen. Sozusagen die Hälfte dieser Volk in Deutschland ist älter qua 40 Jahre – die Wahlberechtigten unter 40 Jahren zeugen nur etwa 20 von Hundert dieser Volk aus.

Obwohl Katharina Dietze sozusagen nur von Menschen umgeben ist, die dieser NABU-Umfrage nicht vollziehen, nimmt sie selbst sehr wohl vereinigen Konflikt dieser Generationen wahr: „Die Haltung der Älteren ist arrogant“, sagt sie. Sie hätten eine Selbstgefälligkeit im am Lebensabend erreicht und „nehmen Kinder nicht ernst“. Dietze findet, es sollte umgekehrt sein: Die ältere Generation sollte von dieser jüngeren Generation lernen wollen. Ihr Sohn ist ohne Rest durch zwei teilbar nun, ihre beiden Enkelkinder in den Fahrradanhänger zu packen. Es war ein langer Tag mit Oma und Opa für dieser Demonstration. „Die beste Erfahrung für mich ist, dass ich von meinen Kindern etwas lernen kann“, sagt sie und winkt dieser Familie zurückblickend.

Wie sie später ebenfalls nachdem Hause fährt, sagt sie noch, dass sie nicht direktemang Bedrohungsgefühl um die Zukunft ihrer Enkelkinder habe, dass gleichwohl endlich irgendwas getan werden müsse. Sie spricht von einer Initiative namens „Schenk mir deine Stimme, Oma“. Omas und Opas sollten ihren Enkeln ihre Wählerstimme spendieren und in deren Motivation wählen, meint Katharina Dietze. „Die ältere Generation ist völlig uneinsichtig“, sagt sie, gleichwohl mit diesem Verfahren könnten ältere Menschen „wirklich bewusst etwas anders machen“.