Schweden wird falsch verstanden


Manche betrachten in jener Corona-Notlage qua Vorbild, zu Gunsten von viele ist es ein Totalversager mit hohen Infektions- und Sterberaten. Zu Händen beiderlei Positionen gibt es gute Argumente, daher differenzierter betrachtet wird weder die eine noch die andere Einstufung dem Nationalstaat gerecht.

Die Diskussion, ob Schweden in jener Corona-Weltweite Seuche was auch immer richtig oder was auch immer falsch gemacht hat, ähnelt gelegentlich einem Glaubenskrieg, in dem sich beiderlei Seiten unversöhnlich gegenüberstehen. Die Menschen wollen die Wahrheit wissen, doch so reibungslos funktioniert die Welt nicht, schon keiner in einer Notlage, die die Welt so noch nie erlebt hat. Niemand konnte zu Beginn jener Weltweite Seuche genau wissen, wie ihr richtig zu begegnen ist. Verschiedene Wege resultieren ans Ziel, manche in eine Sackgasse. Zu Händen ein Nationalstaat ist eine Strategie richtig, die in einem anderen nicht greift, unterschiedliche Ressourcen und Strukturen erfordern unterschiedliche Vorgehensweisen. So ist es nebensächlich unsinnig, Schweden qua Vorbild oder qua abschreckendes Musterbeispiel zu betrachten, weder die eine noch die andere Sicht wird dem Nationalstaat gerecht.

Nicht wegzudiskutieren ist nebst Schwedens Umgang mit jener Weltweite Seuche die hohe Sterberate. Mit trendig weitestgehend 5500 -Toten und rund 54 Todesfällen pro 100.000 Einwohner schneidet es weit unterlegen ab qua seine Nachbarn Dänemark, Norwegen oder Suomi. Notfalls ist die Statistik zu Gunsten von Schweden sogar noch schlimmer, qua die nackten Zahlen sagen. So hat John Pudner, jener Chef jener konservativen US-Politik-Plattform TakeBack.org, gen “EU Reporter” die Statistik mit den Todeszahlen verglichen, die unter Zuhilfenahme von jener Risikofaktoren Zuckerkrankheit und Übergewicht zu erwarten waren.

Demnach hätte Schweden mit seiner kerngesunden Volk mit sehr wenigen Toten gen Sportplatz 82 im Ländervergleich stillstehen sollen, rangiert daher gen Sportplatz 6. Die USA dagegen, die sehr viele Menschen mit diesen Risikofaktoren nach sich ziehen, schneiden mit dem siebten Sportplatz praktisch wie erwartet (8) ab. Deutschland gen Reihe 21 schlägt sich besser qua erwartet (36).

Wissenschaftlich stabil ist jener Vergleich wohl nicht, John Pudner will mit dem Vergleich zeigen, dass sich die Vereinigten Staaten in Relation zu ihrer ungesunden Volk gleichsam prächtig vermöbeln. Es ist daher ein gutes Musterbeispiel dazu, dass die Zahlen nicht was auch immer sagen, selber nicht exemplifizieren können, warum in Schweden vergleichsweise so viele Menschen an Covid-19 gestorben sind.

Studie: Wurden Angetraute Patienten aussortiert?

Die hohe Sterblichkeitsrate darauf zurückzuführen, dass die Regierung weitgehend gen einschränkende Maßnahmen verzichtet hat und selber gen die Vernunft seiner Staatsbürger vertraute, ist zu reibungslos. Dasjenige zeigt eine kürzlich von schwedischen und US-Wissenschaftlern publizierte Studie. Ein Ergebnis jener Untersuchung ist, dass dasjenige Nationalstaat unter Umständen sein Gesundheitswesen falsch vorbereitet hat.

So stellten die Wissenschaftler steif, dass in keiner Winkel die Kondensator jener Intensivbetten satt war, daher viele jener vorrangig alten Covid-19-Patienten starben, ohne eine Intensivbehandlung erhalten zu nach sich ziehen. Ihre schockierende Vermutung: Dasjenige medizinische Personal sortierte Kranke aus, deren Überlebenschancen zu klein waren, um eine Belastung über dem Limit jener Intensivstationen zu vermeiden.

Die Studie muss noch unabhängig überprüft werden, daher sie deckt sich mit Meldungen, die schon im Mai Clou erregten. So sagte jener Leitweglenkungeines schwedischen Gesundheitszentrums in Lappland, mehr als 80-Jährige würden aussortiert, die Statistik spreche hier zu Gunsten von sich. Tatsächlich wurden laut Tagesschau.de solange bis Werden Mai von 5200 positiv getesteten Patienten in dieser Jahrgang lediglich 50 medizinisch intensiv betreut.

Dieser schwedischen Plattform “The Local” zufolge lag jener Proportion jener mehr als 80-Jährigen gen den Covid-19-Intensivstationen nebensächlich Finale Mai nebst weniger qua 5 v. H., obwohl 66 v. H. jener Todesopfer aus dieser Jahrgang stammten. Rund 70 v. H. jener schwedischen Covid-19-Todesopfer lebten in Pflegeeinrichtungen. Offiziellen Zahlen zufolge waren bisher von rund 2500 Covid-19-Patienten gen schwedischen Intensivstationen 122 mehr als 80 Jahre antiquarisch. Dasjenige Durchschnittsalter liegt nebst rund 60 Jahren.

Und tatsächlich ist die zuständige Kontrollorgan (IVO) laut “The Local” nachher einer Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen, dass nicht aufgebraucht Patienten aus Altersheimen die nötige medizinische Versorgung erhalten nach sich ziehen. Derbei habe sich dasjenige Problem gen 40 von 290 Gemeinden konzentriert. In 91 Pflegeeinrichtungen seien die Probleme so festlich, dass die Behörde weiter ermitteln werde.

Prinzip Selbstverantwortung kann funzen

Demnach doch was auch immer schlecht in Schweden? Nein. Denn wie schon jener US-Epidemiologe William Hanagh kürzlich feststellte, konzentriert sich dasjenige Problem des Landes vermutlich weitgehend gen den mangelnden Schutzmechanismus von Risikogruppen. So kommt nebensächlich die schwedisch-amerikanische Studie zu dem Ergebnis, dass ein Konzept wie jener schwedische in der Regel triumphierend sein kann. Schweden habe qua Nationalstaat gen sie Weise ähnliche Resultate erzielt wie andere mit strikteren Restriktionen.

Dasjenige kann man nebensächlich aus jener wirtschaftlichen Zweck so sehen. Denn nachher Polen und Dänemark ist Schweden dasjenige Mitgliedsland, zu Gunsten von dasjenige die EU den geringsten wirtschaftlichen Schaden durch die Notlage prognostiziert. Mit einem wahrscheinlichen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 5,3 v. H. lässt es nebensächlich Deutschland (negativ 6,3 v. H.) hinter sich.

Und Schweden lernt aus den Fehlern, die Chef-Epidemiologe Verschiedenartig Tegnell nebensächlich eingesteht. Die vielen Toten in den Pflegeheimen hätten vermieden werden können, sagt er. Er glaube, “dass es sicherlich Verbesserungspotenzial bei dem gibt, was wir in Schweden gemacht haben. Und es wäre gut gewesen, wenn man exakter gewusst hätte, was man schließen soll, um die Infektionsausbreitung besser zu verhindern”.

Schweden lernt aus seinen Fehlern

Um es künftig besser zu zeugen, hat Schweden eine Untersuchungskommission mit Möbeln ausgestattet. Zu diesem Zweck erhält dasjenige Nationalstaat nebensächlich Lob von jener WHO, die es zuvor – zu Unrecht – gen eine Risikoliste gesetzt hatte. Schweden habe damit irgendwas sehr Wichtiges getan, von dem andere Länder lernen sollten, sagte Generalsekretär Tedros Adhanom Ghebreyesus laut “Stern” dem “Svenska Dagbladet”.

Die Regierung habe in einer Situation “ihr Bestes gegeben”, in jener kein Nationalstaat sicher war, wie man mit jener Weltweite Seuche umgehen sollte. Und: “Die Zahl der Todesopfer in Schweden erreichte im April ihren Höhepunkt. Seitdem sind sie stetig zurückgegangen und waren in der letzten Woche am niedrigsten. Dies ist sehr ermutigend.”

Nachrangig die 7-Tage-Inzidenz des Landes ist gen unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gesunken. Von dort könnte dasjenige Auswärtige Amtsstelle demnächst die Reisewarnung zu Gunsten von Schweden aufheben, die es aufgrund eines Überschreitens dieses Werts wirklich hatte. Die Zahl jener Todesfälle lag in den vergangenen Tagen unter 5, ebenso wenige neue Covid-19-Patienten wurden gen Intensivstationen neu aufgenommen.

Regierung bereitet Nationalstaat gen zweite Woge vor

Und andere Länder könnten noch mehr von Schweden lernen qua Selbstverantwortung: Die Regierung bereitet dasjenige Nationalstaat “The Local” zufolge schon gen eine mögliche zweite Corona-Woge vor, um diesmal besser reagieren zu können. Die Gesamtheit zuständigen Behörden wurden demnach angewiesen, Pläne zu Gunsten von den erneuten Ernstfall auszuarbeiten. Derbei setzt die Regierung neben landesweiten Regulieren und Richtlinien nebensächlich gen regionale Maßnahmen, da sie in Harmonie mit den meisten Virologen und Epidemiologen regional begrenzte Ausbrüche erwartet, nebst denen es gen schnelles Reagieren ankommt.

Man sieht: Schweden in die gute oder sinister Zacke zu stellen, ist weder sinnvoll noch nützlich. Es hat weder was auch immer richtig noch was auch immer falsch gemacht. Handkehrum es versucht, aus seinen Fehlern zu lernen, um künftig so gut wie möglich zu handeln. Und dasjenige sollten nebensächlich Deutschland und andere Länder tun. Denn die Notlage ist noch lange Zeit nicht vorbei und es gilt sich vorzubereiten. Egal, welches kommt, denn dasjenige kann niemand wirklich wissen.