Sechs Monate nachher rechtem Terrorattentat in Hanau: Ruf nachher Konsequenzen

Sekundär an diesem heißen Sommertag im August halten Menschen nichtund betrachten die Bilder jener Toten. Einzelne Passanten, Paare und Familien kommen, manche fotografieren, es wird zusätzlich die Tat gesprochen. Am Brüder Grimm-Mahnmal in jener Hanauer Stadtzentrum ist jener Schock noch immer greifbar, den jener rassistisch motivierte Plakat vom 19. Februar ausgelöst hat.
Welcher 43-jährige Krauts Tobias R. erschoss früher neun Menschen an mehreren Orten in jener Stadt. Im Weiteren soll er nachrangig seine Schraubenmutter umgebracht nach sich ziehen, vorher er sich selbst tötete. Sekundär ein halbes Jahr später verstört die Tat. Viele wollen ihre Beileid, ihr Mitgefühl mit den Hinterbliebenen phrasieren. „Dasjenige sollte nicht vergessen werden“, sagt z. B. Ivo Antignone, jener regelmäßig am Brüder Grimm-Mahnmal ist und manche Minuten hier verweilt.
Gegen dies Vergessen macht sich nachrangig Ferdi Ilkhan stark. Seit dieser Zeit den dramatischen Ereignissen sind er, seine die noch kein Kind geboren hat und die anderen Mitglieder des Hanauer Ausländerbeirats unermüdlich im Kapitaleinsatz, um die Menschen zu unterstützen, die in jener Nacht Familie verloren nach sich ziehen oder selbst zerrissen wurden. Sie zusammenbringen Treffen und Gespräche, empfangen Volksvertreter und Besuchergruppen, die sich ein Portrait von jener Stadt zeugen wollen, leisten Hilfe unter Behördenangelegenheiten und spenden den Hinterbliebenen Trost und Erleichterung. „Wir nach sich ziehen versucht, eine Modus Brückenfunktion einzunehmen“, sagt Ilkhan.
Eines jener wichtigsten Bevorstehen ist ihm derbei, dass aus jener Trauer jener Menschen nicht Wut wird, wie Ilkhan sagt. Denn er weiß aus seinen Gesprächen, dass es in jener Haufen jener Angehörigen rumort. Viele von ihnen kritisieren die Ermittlungsarbeit jener Behörden und verlangen immer deutlicher Beantworten hinaus ihre Fragen. So hatte Tobias R. vor jener Tat Pamphlete und Videos mit Verschwörungstheorien und rassistischen Ansichten im World Wide Web veröffentlicht. Darin behauptet dieser unter anderem, Deutschland werde von einem Geheimdienst gesteuert und äußerte sich negativ zusätzlich Migranten aus arabischen Ländern und jener Türkei. Warum wurde dem nicht nachgegangen? Wie kam jener unter Wahnvorstellungen leidende Sportschütze an eine Waffenbesitzkarte und warum wurde ebendiese im vergangenen Jahr nachher einer Kontrolle verlängert?

Jene Fragen lassen nachrangig Armin Kurtović nicht los, dessen Sohn Hamza unter dem Plakat getötet wurde. Den ermittelnden Behörden wirft er eine „Kettenfäden des Versagens“ vor, zum Besten von die bisher niemand zur Verantwortlichkeit gezogen worden sei. Dasjenige Waffengesetz, so jener Familienvater, sei praktisch streng genug – handkehrum im Fallgrube des Täters sei es nicht richtig umgesetzt worden. „Welches muss denn noch vorbeigehen?“, fragt Kurtović und fügt hinzu: „Keine Sau sollte diesen Schmerz wahrnehmen, den ich fühle.“

Beuth versucht „die Gesamtheit schönzureden“

Wie viele andere Hinterbliebene will er am 22. August unter einer Demonstration jener Todesopfer gedenken, handkehrum nachrangig seinen Unmut zusätzlich die Behörden zum Begriff herbringen. „Wir fordern: Wiedererleben, Recht, Untersuchung, Konsequenzen“ heißt es in dem Delegation zu jener Veranstaltung, jener in vielen Schaufenstern und Lokalen zentral jener Stadt ausgehängt ist. Die Kritik jener Angehörigen richtet sich nachrangig gegen die Polizeiarbeit und gegen Hessens Minister für Inneres Peter Beuth (Konservative), jener versuche, „die Gesamtheit schönzureden“, wie Çetin Gültekin, Bruderherz eines jener Getöteten, kürzlich jener „taz“ sagte.

11.08.2020, Hessen, Hanau: Der Aufruf zu einer Gedenk- und Demonstrationsveranstaltung für die Opfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau vom 19. Februar liegt unter Blumen am Brüder Grimm-Denkmal.
11.08.2020, Hessen, Hanau: Welcher Delegation zu einer Gedenk- und Demonstrationsveranstaltung zum Besten von die Todesopfer des rassistisch motivierten Anschlags in Hanau vom 19. Februar liegt unter Blumen am Brüder Grimm-Mahnmal.
(DPA)

Welcher Ressortchef wirbt derweil um Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Die schreckliche Tat vom 19. Februar in Hanau hat unser Nation ins Mark getroffen. Wir werden weiter die Gesamtheit daransetzen, dass uns ebendiese schreckliche Terrortat denn Gruppe nicht spaltet, sondern nur noch stärker eint“, erklärt Beuth. Dasjenige Nation stehe seitlich jener Opferfamilien. ‘

Zusammen stellt sich Beuth hinter die hessische Polizei, die noch in jener Tatnacht eine umfangreiche Todesopfer- und Angehörigenbetreuung in Hanau hinaus die Beine gestellt habe. Wegen jener besonderen Gewicht des Dass und jener rassistischen Motivation des Täters hatte jener Generalbundesanwalt in Karlsruhe noch in jener Tatnacht die Ermittlungen von allein gezogen. Zusätzlich den Stand jener Untersuchungen ist dort derzeit nicht viel zu versiert. „Die Ermittlungen dauern an“, lässt ein Sprecher lediglich wissen.

Ohnehin hatte die Corona-Weltweite Seuche den Hinterbliebenen und den unter dem Plakat Verletzten und ihren Angehörigen in den vergangenen Monaten massiv zu schaffen gemacht. Monatelang herrschte praktisch Stillstand, psychotherapeutische zurückbegleitend war kaum zu bekommen, weil viele Therapeuten ihre Praxen schlossen, Begegnungen und persönliche Gespräche wurden erschwert oder ganz unmöglich gemacht, wie Ilkhan sagt. Und dies, obwohl ohne Rest durch zwei teilbar hier persönlicher Kontakt und zurückbegleitend eilig nötig gewesen wäre. „Viele Familien nach sich ziehen gar keinen Bezug mehr zu ihrem Tagesgeschäft“, erklärt jener 38-Jährige. Sekundär hinaus anderen Ebenen gehe es mit jener Hilfe noch immer schleppend voraus. „C/o vielen ist die Wohnungssuche noch immer unvermittelt auftretend.“

Zwar seien den Familien, die in Hanau bleiben möchten, neue Wohnungen angeboten worden, handkehrum die seien teils zu kurz oder zu teuer. Sekundär die finanziellen Hilfen, etwa zum Besten von die Kinder jener unter dem Plakat getöteten Mercedes Kierpacz, seien zu sehr klein. Beuth sichert nun weitere Unterstützung zu: „Wir werden sehr zeitnah ein Förderprogramm zum Besten von Hanau einhängen, um die Betreuung jener Hinterbliebenen und Todesopfer zusätzlich mehrere Jahre zu verstetigen“, beteuerte jener Ressortchef.

Um dem Gedenken zusammensetzen angemessenen Rahmen zu schenken, steht in Hanau nun nachrangig die Umsetzung des geplanten Mahnmals an. Noch etwa acht Wochen weit läuft eine Ausschreibung zum Besten von die Gedenkstätte, die nachher den Wünschen jener Opferfamilien gestaltet werden soll. Wie Ort zu diesem Zweck war zunächst jener Hanauer Hauptfriedhof im Gespräch, handkehrum die Angehörigen wünschen sie sich an einem anderen Ort – zentral in jener Stadt.

DPA