Sensationsfund in Bayern: Neuer Vorfahr des Menschen entdeckt


Die Menschheit hat verschmelzen neuen, bisher unbekannten Vorfahren: In einer Tongrube in Bayern erspähen Forscher die sozusagen 12 Mio. Jahre alten Überreste einer Primatenart, die sie Danuvius nennen. Sie Menschaffen konnten schon aufrecht stehend in Betracht kommen – und stellen damit bisheriges Wissen in Frage.

Bisher gilt Alte qua jener Kontinent, hinauf dem sich die frühen Vorfahren des Menschen entwickelt nach sich ziehen. Doch sie Durchsicht könnte kommend zu den Akten wandern – denn Forscher nach sich ziehen in Süddeutschland verschmelzen neuen, uralten Vorfahren des Menschen entdeckt. Welcher Fund legt nahe, dasjenige jener aufrechte Gangart und die gemeinsamen Vorfahren des Menschen sowie des Menschenaffen sich unter Umständen in Europa entwickelt nach sich ziehen, wie aus einer eines internationalen Forschungsteams unter jener Leitweglenkung einer Tübinger Paläontologin hervorgeht, die im Fachmagazin “Science” veröffentlicht wurde.

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Knochen jener Hand eines männlichen Danuvius guggenmosi.

(Foto: Christoph Jäckle/Nature/dpa)

Die Forscherin Madelaine Böhme entdeckte in jener Tongrube “Hammerschmiede” im Landkreis Ostallgäu in Bayern fossilienhaltig einer bislang unbekannten Primatenart, die dort vor 11,6 Mio. Jahren lebte. Die versteinerten Überreste des Danuvius guggenmosi lassen demnach den Schluss zu, dass er sich hinauf zwei Beinen und kletternd fortbewegen konnte. Die Fähigkeit, aufrecht stehend in Betracht kommen zu können, gilt qua zentrales Merkmal des Menschen.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass Menschenaffen schon vor zwölf Mio. Jahren aufrecht stehend in Betracht kommen konnten. Bislang galten sechs Mio. Jahre Gattin Funde hinauf Kreta und in Kenia qua älteste Belege zu Gunsten von den aufrechten Gangart. “Die Funde aus Süddeutschland sind Meilenstein der Paläoanthropologie, denn sie stellen unsere bisherige Sichtweise auf die Evolution der großen Menschenaffen und des Menschen grundlegend in Frage”, erklärte Böhme.

“Bislang war der aufrechte Gang ein ausschließliches Merkmal von Menschen. Aber Danuvius war ein Menschenaffe”, sagte Böhme. Die Forscher nach sich ziehen dem präsentierten Versteinerung den Beinamen Udo gegeben – nachdem Sänger Udo Lindenberg. Denn die Wissenschaftler entdeckten den Unterkiefer des Primaten am 17. Mai 2016, dem 70. Geburtstag des Sängers. “Im Radio sind nur seine Songs gelaufen”, sagte Böhme.

Erstaunliche Ähnlichkeit zum Menschen

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Madelaine Böhme neben Knochen jener bisher unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi.

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Genug damit jener Tongrube im Ostallgäu bargen die Paläontologen insgesamt 37 Einzelfunde. Darunter waren vollwertig erhaltene Obere Extremität- und Beinknochen, Wirbel, Finger- und Zehenknochen. Die Funde konnten mindestens vier Individuen zugeordnet werden. Dies am ehesten erhaltene Skelett eines männlichen Danuvius guggenmosi ähnelt einem Zwergschimpanse.

“Zum ersten Mal konnten mehrere funktionell wichtige Gelenke – darunter Ellbogen, Hüfte, Knie und Sprunggelenk – in einem einzigen fossilen Skelett dieses Alters untersuchen”, erklärte die Professorin. “Zu unserem Erstaunen ähnelten einige Knochen mehr dem Menschen als dem Menschenaffen.”

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habe Danuvius seinen Schiffskörper durch eine Schwefel-förmige Wirbelsäule aufrecht stehend halten können, während Menschenaffen lediglich eine problemlos gebogene Wirbelsäule besitzen. Nachdem Böhmes Informationen hatte Danuvius außerdem X-Beine und ein stabiles Fußgelenk – zu Gunsten von Menschenaffen, die sich kletternd fortbewegten, wäre zweitens ungeschickt.

Da die Obere Extremität- und Beinknochen vollwertig erhalten waren, konnten die Forscher die Fortbewegung rekonstruieren. Demnach konnte jener Danuvius guggenmosi hinauf zwei Beinen in Betracht kommen und klettern wie ein Menschenaffe. Körperbau, Körperhaltung und Fortbewegungsweise seien zu Gunsten von verschmelzen Primaten einzigartig.

Entwickelte sich Gangart in Bäumen?

Mit seinen verhältnismäßig langen Armen und seinen Greiffüßen hatte Danuvius hinwieder entscheidende Merkmale von Baumbewohnern und zählt nachdem Böhmes Einschätzung somit zu den Menschenaffen. “Danuvius kombinierte die von den hinteren Gliedmaßen dominierte Zweibeinigkeit mit dem von den vorderen Gliedmaßen dominierten Klettern”, sagte Mitautor David Begun von jener University of Toronto.

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Die 21 Knochen des am ehesten erhaltenen Teilskeletts eines männlichen Danuvius guggenmosi.

(Foto: Christoph Jäckle/Nature/dpa)

Nachdem Einschätzung jener Forscher war jener “neue Vorfahr des Menschen” etwa verschmelzen Meter weit. Die Weibchen, von denen ebenfalls Teile eines Exemplars in jener Tongrube gefunden wurden, dürften etwa 18 Kilogramm gewogen nach sich ziehen, dasjenige gefundene Männchen 31 Kilogramm.

Durch eine abgespreizte Zehe habe Danuvius große und kleine Äste sicher greifen können, sagen die Forscher. Sie Ergebnisse ließen den Schluss zu, dass sich jener aufrechte Gangart des Menschen vor zwölf Mio. Jahren in Bäumen entwickelte. Bisher war unklar, wie sich die Fähigkeit jener Fortbewegung hinauf zwei Beinen entwickelte. Theorien sprechen zu diesem Zweck, dass sie sich aus einer vierbeinigen Fortbewegung wie Meerkatzen oder hangelnd wie zwischen Orang-Utans entwickelt nach sich ziehen könnte. Möglich ist hinwieder wiewohl, dass sie sich durch den Knöchelgang entwickelte – verwandt wie zwischen Schimpansen oder Gorillas. Für jedes die zahlreichen Hypothesen jener vergangenen 150 Jahre fehlten oft fossile Beweise.

Bislang “bestes Modell”

Für jedes Tracy Kivell, Professorin an jener University of Kent, beantwortet jener Fund vor allem manche noch offene Fragen: Zusammengenommen böten die Funde dasjenige bislang beste Schema, um zu zeigen, wie ein gemeinsamer Vorfahr von Mensch und afrikanischen Menschenaffen ausgesehen nach sich ziehen könnte, erklärte Kivell, die selbst nicht an jener Erforschung beteiligt war, in einer in “Nature” veröffentlichten Einschätzung zur Studie.

Böhme zufolge ernährte sich Danuvius tendenziell von härteren Pflanzenteilen qua von weichen Blättern. In jener Viertel um dasjenige heutige Kaufbeuren gab es Auenwälder und viele Niederschläge, mit etwa 20 Qualität war die durchschnittliche Jahrestemperatur wärmer qua heute.

Nachdem Einschätzung jener Paläontologin dürften weitere Funde die Erkenntnisse aus dem Danuvius-Fund stützen. Von einem Weibchen wurden schon Zähne, ein Finger und ein kompletter Oberschenkel ausgegraben. Fernerhin von einem jungen Kopie liegen gut erhaltene Reste vor. Außerdem erwartet die Tübinger Paläontologin weitere erfolgreiche Ausgrabungen in dem Bachbett jener Tongrube. “Das muss man sich vorstellen wie ein Puzzle, in das immer mehr Teile eingefügt werden.”



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