Sichtweise hinauf Leben verändern: „Dankbarkeit erhöht unsere Glücksbilanz“

Wahrnehmen Sie sich gestresst? Sind sie von irgendetwas genervt? Die meisten von uns Stellung nehmen hinauf selbige Frage mit Ja. Doch wie sieht es damit aus: Wofür sind Sie heute dankbar? Die Replik könnte Sie verblüffen – und taktgesteuert glücklich zeugen, sagt Glücksforscher Karlheinz Ruckriegel ntv.de.

ntv.de: Oft hat man dasjenige Gefühl, Menschen sprechen verschiedene Mal darüber hinaus dasjenige Negative in ihrem Leben, qua darüber hinaus dasjenige Positive. Sie beschweren sich darüber hinaus dasjenige oder darüber hinaus die Triebfahrzeug, die wieder mal zu tardiv kam. Worüber liegt dasjenige?

Karlheinz Ruckriegel: Wir nehmen negative Gedöns, die sich ereignen, im Grunde viel stärker wahr qua positive. Letztere in Betracht kommen meist unter. Oft sehen wir von dort nur dasjenige Schlechte im Leben und denken deswegen, die Welt sei schlecht. Dasjenige ist evolutionsbiologisch relativ. Früher mussten wir Gefahren stärker wahrnehmen, um nicht vom nächsten großen Tier gefressen zu werden. Zu diesem Zweck ist dasjenige limbische System im Gehirn zuständig. Es geht nur um dasjenige Überleben im Hier und Jetzt. Dasjenige limbische System ist schon viele Mio. Jahre frühzeitlich, und es passt sich nur sehr langsam an neue Umstände an. Es ist sozusagen nicht mehr hinauf dieser Höhe dieser Zeit. Dasjenige führt dazu, dass unser Wahrnehmungssystem fernerhin heute noch viel stärker hinauf Negatives anspringt. Nun ereignet sich heute viel mehr Positives im Leben. Ein Dankbarkeitstagebuch kann in diesem Zusammenhang helfen, den Schwerpunkt wieder hinauf die guten Gedöns, die uns vorbeigehen zu lenken. In Folge dessen nimmt man doch fernerhin dasjenige Leben realistischer wahr.

Wie funktioniert ein Dankbarkeitstagebuch?

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Professor Karlheinz Ruckriegel ist Wirtschafter an dieser Technischen Hochschule Nürnberg und erforscht dasjenige Hochgefühl.

Ein Dankbarkeitstagebuch unterteilt sich in zwei Komponenten. Zum zusammenführen schreibt man zwei solange bis drei Mal die drei Gedöns hinauf, z. Hd. die man dankbar ist. Es sollte irgendetwas sein, dasjenige sich in den vergangenen 24 Zahlungsfrist aufschieben ereignet hat. Dazu notiert man, welches man selbst dazu beigetragen hat, dass sich selbige Gedöns ereignet nach sich ziehen. Man realisiert in Folge dessen, dass man selbst zusammenführen Macht darauf hat, wie es einem geht und welches sich im eigenen Leben ereignet. Man spricht hier fernerhin von Selbstwirklichkeit.

Inwieweit ist dasjenige hilfreich?

Wir wissen aus dieser Wissenschaft, dass Menschen, die eine positive Glücksbilanz nach sich ziehen, gesünder sind und eine höhere Lebenserwartung von solange bis zu zehn Jahren nach sich ziehen. Eine positive Glücksbilanz bedeutet, dass sich Positives zu Negativem mindestens drei zu eins verhält. Dasjenige Dankbarkeitstagebuch wirkt sich, wie mehrere Studien gezeigt nach sich ziehen, in ganz verschiedenen Bereichen des Lebens positiv hinauf die Glücksbilanz aus.

Welche Bereiche sind dasjenige?

Es sensibilisiert zum zusammenführen z. Hd. dasjenige Gute im Leben. Studien nach sich ziehen sicher, dass Menschen die regelmäßig und darüber hinaus zusammenführen längeren Zeitraum hinweg ein Dankbarkeitstagebuch zur Folge haben, eine andere Sichtweise hinauf dasjenige Leben bekommen. Es schult die Gabe und man nimmt dasjenige Positive bewusster wahr. Dasjenige ist fernerhin gut z. Hd. die Gesundheit, weil man nicht immer dasjenige körpereigenes Abwehrsystem überstrapaziert. Dazu verbessert es die Verhältnis zu anderen Menschen. Wer gut drauf ist, kommt mit anderen Menschen besser lichtvoll, qua Leckermäulchen, dieser ständig schlecht gelaunt ist.

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Negative Gefühle lassen sich trotz Ritual doch nicht gänzlich vermeiden. Wie geht man damit mit ihnen um?

Dasjenige funktioniert der bevorzugte Lösungsweg durch den Neocortex. In dieser Evolution hat sich dieser Neocortex erst vor ein solange bis zwei Mio. Jahren beim Menschen herausgebildet. Mit ihm können wir z. Hd. die Zukunft planen.  Wir nach sich ziehen im Gehirn ein duales Handlungssystem. Zu ihm in Besitz sein von dasjenige schon erwähnte limbische System, in dem Gefühle behandelt werden, und dieser Neocortex, mit dem man überlegt handeln kann. Ein negatives Gefühl kann signifizieren, dass irgendetwas nicht rund läuft, und uns hinauf zusammenführen Handlungsbedarf rücksichtsvoll zeugen. Es kann doch fernerhin vollkommen überreichlich sein. Jene Gattung dieser negativen Gefühle doch belastet nur unsrige Gefühlsbilanz. Man kann sie sich deswegen getrost abgewöhnen. Ein Vorzeigebeispiel ist etwa, wenn man sich darüber hinaus zusammenführen Stau aufregt, in dem man steckt. Es macht fernerhin keinen Sinn, seinen negativen Emotionen trivial freien Laufrad zu lassen. Stattdessen sollte man sich genau dominierend, wie man reagiert. Und da ist dieser Neocortex gefragt. Wir sind ja nicht unsrige Gefühle. Sie sind nur ein Teil von uns. Die Kunst ist, zum zusammenführen zwischen beiden Arten von negativen Gefühlen zu unterschieden und zum anderen überlegt zu reagieren.

Sie raten dazu, drei Gedöns aufzuschreiben, z. Hd. die man dankbar ist. nicht mehr?

Mehr ist z. Hd. den Ursprung zu viel. Sie können fernerhin fünf schriftlich festhalten, doch es ist besser, mit weniger anzufangen und in diesem Zusammenhang zu bleiben. Man muss es voralledem schaffen, ein paar Wochen durchzuhalten.

Wie gelingt dasjenige der bevorzugte Lösungsweg?

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Man erleichtert es sich, wenn man zusammenführen festen Ort hat, wo man Erkenntlichkeit praktiziert. Es gibt fernerhin geführte Dankbarkeitstagebücher, die man kaufen kann. Da wird man unter dem Prozess begleitet, denn man muss nur noch die vorgegebenen Spalten registrieren. Wenn man zwei, Vierteljahr in ein solches Buch reingeschrieben hat, dann kann man, wenn es einem schlecht geht, immer wieder hineinschauen und die vergangenen Einträge Vorlesung halten. Dasjenige hat zusammenführen starken Folge, weil man sich vor Augen führt, welches schon die Gesamtheit Positives im Leben passiert ist. Im Gehirn springt dann dasjenige Belohnungssystem an.

Welches ist dasjenige?

Im Gehirn gibt es dasjenige Belohnungssystem und dasjenige Angstzentrum. Urteilen wir unsrige Gabe hinauf Negatives, springt jeweils unser Angstzentrum an. Dasjenige zieht uns dann runter. In Anspruch nehmen wir uns jedoch mit Positivem, leuchtet dasjenige Belohnungssystem im Gehirn hinauf. Und wenn dasjenige arbeitet, geht es uns gut. Ein Vorzeigebeispiel: Führt man ein tolles Gespräch mit jemandem, nimmt es dasjenige Gehirn qua Belohnung wahr, und wir wahrnehmen uns nachdem gut. Streitet man sich hingegen mit einer Person, wird die Unterhaltung im Angstzentrum verarbeitet, und wir wahrnehmen uns nachdem schlecht. Nicht wir uns stärker hinauf dasjenige Positive zurechtrücken, können wir damit selbst verändern, ob wir uns lieber gut oder schlecht wahrnehmen.

Mit Karlheinz Ruckriegel sprach Vivian Micks.

Quelle