Sittlich falsch, wohl …: Milliardäre nötig haben Steuermilliarden


Kleine Unternehmer erhalten ihre in dieser Corona-Infektionskrankheit geschlossenen Betriebe mit Geld aus ihrem Privatvermögen am Leben. Zusammen muss dieser Staat manchen Konzern im Siebensachen von Milliardären mit Steuergeld sichern. Genug damit diesem Dilemma gibt es kurzfristig kein Entkommen.

Richard Branson ist kein Vorwurf zu zeugen, zumindest nicht juristischer Klasse. Dieser mehr qua eine tausend Millionen Dollar schwere Mitwirkung an seiner Raumfahrtfirma Virgin Galactic, die er ohne Rest durch zwei teilbar von einer Holdinggesellschaft in den USA in seine Wahlheimat, dies Steuerparadies dieser britischen Virgin Islands, transferierte und damit dem Zugriff des Fiskus entzog, nach sich ziehen knochig nichts mit seiner krisenbedingt stillstehenden Fluglinie Virgin Atlantic zu tun. Zu Händen die hat dieser Milliardär umgerechnet mehr qua 600 Mio. Dollar staatliche Kredite und Garantien beantragt. Fernerhin sittlich gehört Branson keineswegs zu den knallharten Abzockern, die jeden Cent Staatsknete nehmen, den sie nur kriegen können. Branson will ebenso aus eigenen Mitteln zumindest 250 Mio. Dollar in seine Unternehmensgruppe stecken. Zudem lässt er seine Raketenfirma vordringlich benötigte Atemgeräte pro Krankenhäuser herstellen.

Die Frage, ob dieser Steuerzahler Unternehmen sichern sollte, deren Eigner selbst Milliarden uff dieser hohen Nahtstelle nach sich ziehen, ist nichtsdestotrotz erlaubt – und pro viele Fälle relevant. Branson, laut Bloomberg Billionaires Un… rund fünf Milliarden Dollar schwergewichtig, ist kein Einzelfall. Dieser neue Lufthansa-Großaktionär Heinz Hermann Thiele verfügt laut derselben Quelle oben ein Privatvermögen von mehr qua 14 Milliarden Dollar. Hinter den großen deutschen Autobauern BMW und Volkswagen AG, deren Personalkosten nun mit Hunderten Mio. Euro Kurzarbeitergeld aus dem Sozialversicherungssystem subventioniert werden, stillstehen milliardenschwere Dynastien.

Die moralische Erwiderung uff die Frage, ob dies so richtig ist, lautet klipp und klar: nein! Dies Vermögen dieser Eigner stammt ja – zumindest teilweise – aus den nun hilfsbedürftigen Firmen. Es sollte diesen nun ebenso qua Reserve zur Verfügung stillstehen. Zu Händen viele traditionell denkende Kaufleute ist dies übrigens selbstverständlich. Gastronomen, Krämer und andere Unternehmer in ganz Deutschland spendieren derzeit ihr Privatvermögen aus, um die Fixkosten ihrer Betriebe zu decken und Insolvenzen abzuwenden. Teilweise geht dies an die Altersvorsorge dieser Unternehmer selbst.

Andere nach sich ziehen in guten Zeiten Reserven geschaffen. Die Optikerkette Fielmann zum Exempel verfügt eigenen Aussagen zufolge oben genügend Liquidität, um die Zwangslage notfalls ebenso monatelang zu überstehen. Hiermit hilft Fielmann, dass dies Unternehmen praktisch schuldenfrei ist. Dies ist ein entscheidender Unterschied zu Branson, Thiele, anderen Milliardären und ebenso durchschnittlichen Kleinaktionären. Deren Unternehmen nach sich ziehen in guten Zeiten ihre Gewinne weitgehend an Eigener ausgeschüttet oder sich sogar verschuldet, um etwa Dividenden auszuzahlen oder zumindest dies Vermögen dieser Inh. zu verschonen. Statt uff Reserven zurückgreifen zu können, zu tun sein sie Firmen nun Schuldendienst leisten.

Nachher dieser Zwangslage nötig haben wir neue Steuern

Dass die Aktionäre wohnhaft bei möglichen Rettungsmaßnahmen durch direkte Staatsbeteiligungen zumindest vereinen Teil ihres Eigentums verlieren werden und pro eine Weile uff Dividenden verzichten zu tun sein, ist ein schwacher Trost. “Geschickte” nach sich ziehen ja schon große Mengen Kapital per Dividenden oder Aktienrückkäufen aus den Unternehmen abgezogen und vor allem Verdanken überlassen. Teilweise sind die, die in guten Zeiten dies meiste Geld rausgezogen und den Gerüst von Reserven damit verhindert nach sich ziehen, weder noch mehr an den betroffenen Unternehmen beteiligt.

So beklagenswert es aus moralischer Sicht ebenso sein mag, lautet die pragmatische Erwiderung uff die Frage nachher dieser Rettung von Unternehmen mit Milliardärseignern: ja. Hinauf dies abgezogene Geld gibt es, vor allem wenn es schon jenseitig investiert oder ins Ausland gebracht wurde, keine schnellen, realistischen Zugriffsmöglichkeiten. Im Motivation dieser Arbeitsplätze und dieser Gesamtwirtschaft, deren Erholungspotenzial nachher dieser weltweite Seuche durch den Wegfall wichtiger Akteure wie zum Exempel Fluggesellschaften paretisch würde, zu tun sein die Rettungsmaßnahmen schnell durchgezogen werden.

Konsequenzen können wir trotzdem ziehen. Denn dies ist ja nicht die erste Zwangslage, in dieser Verluste von Unternehmen mit öffentlichen Währungs… aufgefangen werden, an denen Privatinvestoren zuvor bestens verdient nach sich ziehen. Nachher dieser 2008 wurden die Vorkehrungen vor allem wohnhaft bei Banken massiv verschärft und damit dies Finanzsystem wetterfester gemacht. Vergleichbare, an die jeweilige Industriezweig angepasste Steuern zur Krisenvorsorge sollten ebenso pro andere Unternehmen geschaffen werden.



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