Social Freezing: Wenn dieser Kinderwunsch gen Glace gelegt wird


Ist mit Zentrum 30 dieser richtige Partner noch nicht in Sicht oder bedroht eine Chemotherapie die Fruchtbarkeit, können sich Eizellen schließen aus und pro vereinigen späteren Zeitpunkt gefrieren lassen. Doch wie tief kann dies Muttersein verschoben werden?

Sara ist 33, wie ihre Ehe in die Brüche geht. “Wenn ich noch verheiratet gewesen wäre, hätte ich mich in diesem Alter für entschieden”, sagt sie. Im Kontrast dazu sie ist nun mal unbeschlagen geschieden und will sich nicht geradezu “auf den nächsten Mann stürzen”. Dies Themenbereich Kinder terminieren will sie hinwieder genauso nicht. Darum führt ihr Weg in ein Kinderwunschzentrum in Zürich. Dort lässt sie sich Eizellen schließen aus und gefrieren – und mit ihnen die Fruchtbarkeit einer Ursprung 30-Jährigen. Irgendwann sollen die Zellen wieder flüssig, befruchtet und eingesetzt werden. Wenn dieser richtige Partner dann da ist, wenn es mit dem Kinderkriegen gen natürlichem Wege hinwieder vielleicht schon schwierig wird.

Social Freezing nennt sich dieses Verfahren, Mediziner sprechen genauso von Kryokonservierung. “Man kauft sich einfach mehr Zeit, es ist eine Art Versicherung, sich alle Optionen offen halten zu können”, sagt Sara jetzt, drei Jahre später. “Männer können sich mit dem Kinderkriegen schließlich auch Zeit lassen. Warum nicht auch wir Frauen?”

Dies Themenbereich Social Freezing poppt vor fünf Jahren erstmals in dieser breiten Öffentlichkeit gen, wie publiziert wird, dass Unternehmen wie Google und Facebook bezahlen, wenn Mitarbeiterinnen ihren Kinderwunsch wortwörtlich gen Glace legen. Selbst in erlebt dies Verfahren weiland vereinigen kleinen Boom, sagt Andreas Jantke, dieser wie Frauenarzt und Geburtshilfe pro die Kinderwunschärzte Hauptstadt von Deutschland arbeitet. Etwa 50 Fälle von Social Freezing betreut er im Jahr. Nimmt man die 130 Zentren in Deutschland zusammen, könne man gen etwa 5000 Fälle kommen, schätzt dieser Halbgott in Weiß. Offizielle Zahlen gibt es nicht.

Nicht in allen Fällen handelt es sich hinwieder um eine Lifestyle-Spiel. Etwa die Hälfte dieser Patientinnen, sagt Jantke, lässt Eizellen wegen einer Krebserkrankung und einer damit verbundenen notfalls unfruchtbar machenden Chemotherapie gefrieren. “Das wird gerne als Medical Freezing bezeichnet, es ist aber de facto das Gleiche”, sagt er. Die Karrierefrau, die simpel noch keine Zeit pro die Familienplanung findet, sei dagegen selten. Selbst c/o Sara, die gewissermaßen andersartig heißt und in Zürich in dieser Finanzbranche tätig ist, spielte dies keine Rolle. Social Freezing ist somit genauso kein passender Name, findet sie. “Das impliziert, dass man sich aus Lifestyle-Gründen dafür entscheidet, dass man sich einfach noch nicht von seiner Karriere oder seinem Partyleben verabschieden kann.”

Frauen kommen oft zu tardiv zum Halbgott in Weiß

Medizinisch unumgänglich ist dies Tiefkühlen in solchen Fällen trotzdem nicht. Und: Die Frauen kommen tendenziell zu tardiv zum Halbgott in Weiß. “Idealerweise empfiehlt es sich, zwischen 25 und 30 Jahren einzufrieren, weil die Qualität und Quantität der Eizellen dann noch besser ist”, sagt Jantke. “90 Prozent sind aber Ende 30 oder Anfang 40, wenn sie zu uns kommen.” Zig-mal hätten die Patientinnen eine gescheiterte hinter sich. Oder sie merkten, dass sich dieser passende Partner simpel nicht finden lässt. “Dann soll noch schnell die Fertilität gesichert werden. Das kann funktionieren. Aber ideal ist anders.”

Denn die eingefrorenen Eizellen nach sich ziehen laut Jantke eine homolog hohe Schwangerschaftsrate wie frische Eizellen im entsprechenden am Lebensabend. Während eine Zentrum 20-Jährige c/o einer künstlichen Schwängerung mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 40 v. H. schwanger werde, seien es c/o einer 40-Jährigen nur noch 25 solange bis 30 v. H. und c/o einer 43-Jährigen nur noch 15 v. H., während taktgesteuert die Fehlgeburtsrate ansteige.

Tausende Euro pro ein paar Zellen

Wie Sara nachher ihrer Eizellenentnahme die Klinik verlässt, fühlt sie sich hinwieder vordringlich gestärkt und erleichtert. “Empowert” nennt es die 36-Jährige, die sowohl die Schweizer wie genauso die US-Staatsbürgerschaft verfügt. “Eine Scheidung wünscht sich niemand”, sagt sie. “Aber nach der Eizellenentnahme fühlte ich, dass ich wieder die Kontrolle über mein habe, dass ich wieder selbst entscheiden kann.” Mit Familie und Freunden spricht sie ungeschützt oberhalb den Operation. Exemplifizieren, warum sie sich pro den Schritttempo entschlossen hat, muss sie immer wieder. Anschließend ist dies Verständnis hinwieder weitläufig.

Damit sich dies Tiefkühlen von Eizellen gar lohnt, erfordern Mediziner mindestens 20 davon. So gesehen spritzt sich die Patientin zwei Wochen weit Hormone, die die Eierstöcke stimulieren – im besten Kern reifen dann viele Hoden taktgesteuert heran. Ob dies tatsächlich dieser Kern ist, kann vorher mit dem Versus-Müller-Hormon getestet werden. “Man muss sich schon überlegen, ob es sich lohnt, ein paar Tausend Euro auszugeben, wenn am Ende nur zwei Eizellen dabei herauskommen”, gibt Jantke zu bedenken. Während dieser Stimulation dieser Eierstöcke kann es zu Unterbauchziehen, emotionalen Schwankungen und einem erhöhten Thromboserisiko kommen. “Ovarielle Hyperstimulation kann man heute mit bestimmten Medikamenten aber gut vermeiden”, sagt Jantke. Selbst Sara hat außer von einem aufgeblähten Magen keine Probleme.

Die Eizellen werden schließlich unter Vollnarkose entnommen und tiefgekühlt. In diesem Fall wird ihnen dies Wasser entzogen – die entstehenden Eiskristalle würden die Zelle sonst zerstören. Nebst negativ 196 Qualität Celsius in flüssigem Stickstoff gekühlt sind sie dann theoretisch unendlich tief haltbar. Praktisch weiß dies natürlich keiner, schließlich ist die Methode relativ neu. In dieser kommt noch eine strikte Rechtslage hinzu: Hier werden die Hoden nachher zehn Jahren zerstört, ganz gleich, in welchem am Lebensabend sie dieser Nullipara entnommen wurden. Und Singlefrauen oder Frauen in einer lesbischen Umgang die Erlaubnis haben die Eizelle erst weder noch entfrosten und mit einer Samenspende schwängern lassen. Ohne Mann keine aufgetaute Eizelle, dies ist die Regel. “Das ist schon diskriminierend und zeigt, wie konservativ das Rollenbild hier noch ist”, sagt Sara. Am Finale entscheidet sie sich nichtsdestotrotz pro den Schritttempo.

Wie archaisch ist zu archaisch?

Günstig ist dies Schließen aus, Tiefkühlen, Setzen und Wiedereinsetzen dieser Eizellen nicht. 2000 Euro kosten in Deutschland lediglich die Medikamente zur Stimulation dieser Eierstöcke, rund 3000 Euro die Entnahme dieser Eizellen. Anschließend plumpsen pro Jahr etwa 300 Euro Lagerkosten an und etwa 2500 Euro, um die Eizellen anschließend wieder schwängern und einsetzen lassen – ohne Gewähr gen eine . Nebst Krebspatientinnen werden die Wert seit dem Zeitpunkt Kurzem hinwieder übernommen: Im vergangenen Frühlingszeit verabschiedete dieser Bundestag ein Vorschrift, nachher dem erkrankte Frauen solange bis zum 39. und Männer solange bis zum 50. Lebensjahr durch die Krankenkasse finanziert Eizellen oder Spermien gefrieren lassen können. Dies Vorschrift greift dann, wenn dies Risiko besteht, dass die Patienten durch Strahlentherapie oder Chemotherapie unfruchtbar werden. Andere Menschen, die etwa aufgrund einer Stoffwechselkrankheit damit rechnen zu tun sein, Vormittag unfruchtbar zu werden, werden bislang nicht pekuniär unterstützt.

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Doch es gibt genauso Kritik am Social Freezing. Man wiegt die Frauen in Sicherheit, obwohl es keine Gewähr pro eine Schwangerschaft ist. Man schiebt die biologische Zeit des Schwangerwerdens immer weiter nachher hinten, riskiert Komplikationen, die mit fortschreitendem am Lebensabend entstehen. “Da mögen die Kritiker auch ein bisschen recht haben”, sagt Jantke. Die Schlüsselfrage: Solange bis zu welchem am Lebensabend führt man vereinigen Embryotransfer durch? In Deutschland gibt es kein Vorschrift, dies darauf eine Rückmeldung gibt. Theoretisch kann sich selbst eine oberhalb 60-Jährige jüngere Eizellen einsetzen lassen, dies liegt ganz im Ermessen des Arztes. Im Kontrast dazu: “Nicht alles, was medizinisch machbar ist, muss man auch durchführen”, sagt Jantke. Privat hält er vereinigen Embryotransfer solange bis Zentrum 40 pro vertretbar – zu diesem Zeitpunkt würde es genauso gen normalem Wege gelegentlich zu einer Schwangerschaft kommen. “Es geht ja nicht nur darum, die Frau schwanger zu machen, sondern auch darum, dass mit zunehmendem Lebensalter der Frau auch vermehrt Schwangerschaftskomplikationen auftreten.”

Zu Händen viele Frauen scheint Social Freezing ohnehin nur ein Datensicherung zu sein. Denn: Es werden weit mehr Eizellen tiefgekühlt, wie später genauso abgerufen werden. “In unserem Zentrum können wir die Patientinnen fast an einer Hand abzählen, die aktiv auf ihre eingefrorenen Eizellen zurückgegriffen haben”, sagt Jantke. “Nur weil jemand seine Eizellen einfrieren lässt, heißt das ja nicht, dass es nicht doch noch auf natürlichem Wege klappt.” Manchmal kommt dann planar doch rechtzeitig dieser richtige Partner um die Spitze, verschwindet dieser Kinderwunsch, klappt es trotz Chemotherapie mit dem Nachwuchs. Selbst Sara weiß noch nicht, ob sie ihre Eizellen irgendwann entfrosten lassen wird. Ihr Kinderwunsch ist nicht einmal speziell stark ausgeprägt. “Aber ich wollte mir einfach alle Optionen offen halten”, sagt sie. Den Kopf freibekommen, die Gedanken nicht mehr ständig um dies Themenbereich umwälzen lassen. Durch dies Social Freezing, sagt sie, ist ihr dies gelungen.



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