Sollen aus für jedes Ungeimpfte zahlen?


Dasjenige Coronavirus bringt Menschen ins Krankenhaus, um Existenzen und viel Geld. Dasjenige führt zu schwierigen Debatten, die am Stammtisch oder dem Web-Pendant Twitter geführt werden. Warum soll wirklich die Öffentlichkeit für jedes die Therapie welcher Ungeimpften zahlen? Und welches bedeutet dies für jedes die Impfpflicht?

In welcher weltweite Seuche geht es um Leben und Tod – genau dies ist welcher Grund, warum nicht nur in Deutschland dies Möglichste getan wird, um zu verhindern, dass Menschen an Covid-19 sterben. Insbesondere geht es drum, eine Belastung über dem Limit des Gesundheitssystems zu verhindern. Damit aus Erkrankten die bestmögliche Therapie bekommen und niemand dies Leben verliert, obwohl man es hätte sichern können. Darüber herrscht ein Grundkonsens in Deutschland. Doch in welcher vierten Woge wird welcher gen die Probe gestellt: Während sich gut zwei Drittel welcher Volk oder rund 80 v. H. welcher Erwachsenen impfen ließen, gibt es eine Minderzahl, die dies verweigert. Und die dies Gros derjenigen stellt, die nun gen Intensivstationen liegen.

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Professor Mark Schweda lehrt und forscht an welcher Uni Oldenburg zur Sittlichkeit in welcher Medizin.

(Foto: Mirian Merkel / Uni Oldenburg)

Darüber sind viele Pflegekräfte frustriert, denn sie schuften, um jene zu sichern, die sich nicht schützen wollten. Immerhin nicht nur die necken sich. Gleichwohl sonst sind viele genervt davon, dass nun wieder extra vereinen Lockdown geredet wird, obwohl man doch wirklich dachte, die Impfung mache all dies verzichtbar. Dasjenige Problem wird umso dicker Teppich, je mehr Menschen sich impfen lassen. Wie nunmehr kann man die Skeptischen und Zögernden motivieren? Kostenlose Bratwürste und Gratiskaffee hatten nur begrenzten Hit. Dasjenige wäre dies altbekannte Zuckerbrot aus dem Spruch. Und da drängt sich die Frage gen: Welches ist mit welcher Peitsche?

Manche fordern dies nun, wie die Kassenärztliche Vereinigung Bundeshauptstadt: Dass jene, die ungeimpft und Covid-erkrankt gen welcher Intensivstation landen, selbst ihre Behandlungskosten übernehmen sollen. Die Rundblick darauf, viele Tausend Euro aus eigener Tasche bezahlen zu zu tun sein, sollte Motivation genug sein, sich die Spritze spendieren zu lassen. Welches manchem ungeplant eine gute Idee erscheinen mag, wäre in der Tat ein schwerwiegender Schrittgeschwindigkeit, wie welcher Oldenburger Professor und Medizinethiker Mark Schweda im Gespräch mit ntv.de meint. Denn wo führt dies hin? Mit einer Kostenbeteiligung wäre es nicht unbedingt getan. „Es wird ja mitunter sogar gefordert, freiwillig Ungeimpfte sollten zurückgestellt werden, falls sie infolge einer Covid-19-Erkrankung einen Beatmungsplatz brauchen. Damit würde man ihnen den Zugang zu lebensrettender medizinischer Versorgung erschweren. Das halte ich für inakzeptabel.“

Es geht um ein Grundrecht

Die Frage sei, wo man anfängt und wo man aufhört. Denn wenn man einmal damit anfängt, die medizinische Therapie vom vorangegangenen Verhalten hörig zu zeugen, stellen sich noch weitere Fragen. „Was ist mit den Rauchern und den Übergewichtigen? Was ist mit den rücksichtslosen Autofahrern oder den Anhängern von Risiko-Sportarten?“, fragt Schweda. „Ich halte es für schwierig, diese Diskussion aufzumachen und zu sagen: Euer Zugang zu Gesundheitsversorgung oder die Höhe eurer Kosten hängen davon ab, wie ihr euch verhalten habt und wie sehr ihr selbst beigetragen habt zu eurem Gesundheitszustand.“

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Es ist zwar eine andere Sache ist sekundär nicht so, dass Krankenkassen jede medizinische Therapie bezahlten. Dasjenige gelte für jedes Folgekosten bestimmter ästhetischer Maßnahmen oder wenn sich ein Bauchnabel-Piercing entzünde. An welcher Stelle hat die Solidarität welcher Versicherten eine Grenze. Solidarität sei nunmehr nicht welcher einzige Merkmal, so Schweda. „Der Anspruch darauf, unterstützt zu werden beim Erhalt und der Wiederherstellung der eigenen Gesundheit, ist noch fundamentaler. Das können wir nicht einfach nur von einer Solidarität abhängig machen, die mal stärker, mal schwächer ausgeprägt sein mag, sondern das ist, würde ich sagen, ein Grundrecht eines jeden und einer jeden auf eine angemessene Gesundheitsversorgung. Unabhängig davon, ob wir uns jetzt solidarisch mit den Personen fühlen – oder diese sich mit uns.“

Wenn Gesundheit nunmehr ein Grundrecht ist, dann sind die Erkrankten so gut wie möglich zu erläutern – Zähler. Dann spielt es keine Rolle, ob man vorher seinerseits solidarisch war oder nicht. So vermeidet man sekundär die kaum zu lösende Frage, welches denn ein angemessenes Verhalten gewesen wäre, vorher man erkrankt ist. Im Kontext welcher Frage „Impfung – ja oder nein“ mag dies noch leicht aussehen. Immerhin ab wie vielen Zigaretten, wie vielen Schoppen und wie vielen Steaks ist man unsolidarisch? Es müsste ja eine Gattung Tribunal extra den eigenen Lebenswandel stattfinden, dies extra eine Therapie entschiede. Wollte man sich dem aussetzen? Es gibt ja immer noch die Unabhängigkeit, so zu leben wie man möchte, sekundär wenn es nicht immer mit bester Gesundheit endet.

Moralische Verantwortung zur Impfung

Nichtsdestotrotz sieht sekundär Schweda eine moralische Verpflichtung, sich impfen zu lassen. „Es geht nicht nur darum, ob man klug genug ist, sich selbst zu schützen. Es geht auch darum, andere vor einer Ansteckung zu bewahren. Es geht letztlich auch um das Gemeinwohl, zum Beispiel darum, so weitreichende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, wie sie jetzt im Winter wieder notwendig werden könnten, zu vermeiden. Deshalb gehe ich davon aus, dass es eine moralische Verantwortung gibt, sich impfen zu lassen.“

Eine allgemeine Impfpflicht befürwortet Schweda nunmehr nicht: „Aus einer moralischen Verantwortung folgt nicht automatisch eine gesetzliche Verpflichtung. Wir leben in einem freiheitlichen-demokratischen Rechtsstaat und der erlegt uns zum Glück nicht auf, ständig moralisch zu handeln.“ Zudem befürchtet er, dass die Impfpflicht eigentlich dazu führt, dass sich die Fronten weiter verhärten und die Impfbereitschaft eigentlich noch sinkt. Er glaubt sekundär, es könne noch viel stärker für jedes die Impfungen geworben werden – so wie in den 80er und 90er Jahren, qua überall Plakate zur AIDS-Erkundung hingen und TV- und Radiospots dazu liefen. Und: „Erst mal wäre doch für jedes geeignete Infrastrukturen zu sorgen, damit die – übrigens doch sehr große – Mehrheit derer, die sich impfen lassen wollen, sich sekundär impfen lassen können.“