Spahn: Schlimmer Zustand liegt noch vor uns: “Es kommt! Außer Sie sind auf einer Insel.”


Ein weiterer Tag, an dem Gesundheitsminister viele Fragen zur Coronavirus-Schlimmer Zustand beantworten muss. Er und Kanzlerin Merkel nach sich ziehen düstere Prognosen im Gepäck. Spahn versucht es trotz weiter mit Ruhe und Schärfegrad.

Gesundheitsminister Jens Spahn bekommt derzeit viel Lob zu Gunsten von seinen Umgang mit dieser Coronavirus-Schlimmer Zustand – selbst von dieser Opposition. Zumindest im Zusammenhang dieser AfD gehört es andererseits zum Markenkern, dieser Bundesregierung ständig und in nahezu allen Belangen ein bevorstehendes Scheitern zu unterstellen. In dieser aktuellen Regierungsbefragung versucht es nun dieser Abgeordnete Peter Podolay. Noch im Februar, denn die Schlimmer Zustand schon erkennbar gewesen sei, habe Außenminister Heiko Maas veranlasst, 14 Tonnen Schutzmasken und -Anzüge nachdem VR China zu schicken. Die würden ja jetzt fehlen, moniert er. Dies sei schlechtes Krisenmanagement.

Spahn antwortet ruhig: “Bei allen Problemen und Unzulänglichkeiten bleibe ich dabei: Wenig Länder sind so gut vorbereitet wie Deutschland. Sie können immer sagen, es könnte mehr sein. Da bin ich dabei.” Und welches VR China angehe, bekomme die Bundesrepublik inzwischen Hilfsangebote aus Peking, “bis hin zu Beatmungsgeräten. Ich denke, das zeichnet internationale Kooperationsbereitschaft aus”. Spahn bietet zurzeit problemlos wenig Angriffsfläche zu Gunsten von Kritik.

Zwei Zahlungsfrist aufschieben vor dieser Untersuchung durch die Abgeordneten des Bundestages sitzt dieser Konservative-Volksvertreter zwischen Kanzlerin und dem Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler in dieser Bundespressekonferenz und stellt sich den Fragen dieser Journalisten. Merkel hat unangenehme Prognosen im Gepäck. Sollte sich dieser Virus so weiter verteilen wie bisher, rechne sie damit, dass 60 solange bis 70 v. H. dieser Deutschen erkranken könnten. Spahn räumt von kurzer Dauer darauf ein, dass nachdem derzeitigem Stand 80 v. H. dieser Fälle mild verlaufen. Doch trotz dieser Einschränkung würde die Zeche bedeuten, dass es in Deutschland unter Umständen Tausende Tote spendieren könnte.

“Auf ein Stück Alltag verzichten”

Entscheidend sei, so Spahn, die Verbreitung so gut es gehe, zu verlangsamen, um den Gesundheitssektor nicht zu überlasten. Es gebe rund 28.000 Intensivbetten in deutschen Kliniken, dasjenige sei viel im internationalen Vergleich. Sie würden andererseits zum Teil schon genutzt. Er appelliert an die Verantwortung jedes Einzelnen. “Wenn man die Zahl hört: 80 Prozent milde Verläufe, könnte man als junger, gesunder Mensch denken, das sei nicht so schlimm. Es geht aber um den Schutz der anderen, darum, dass wir alle auf ein Stück Alltag verzichten.” Er ruft dazu aufwärts, keine Desinfektionsmittel zu horten, gründliches Händewaschen sei ebenso wirksam. Die Mittel würden andererseits dann dort fehlen, wo sie wirklich gebraucht würden. Gleiches gelte zu Gunsten von Mundschutzmasken. Die Öffentlichkeit, an die er appelliert, lobt er andererseits zweite Geige. Dies gilt zweite Geige zu Gunsten von die Streichung von Fußballspielen, die Gewährung von Heimarbeit durch zahlreiche Unternehmen sowie den vereinfachten Umgang mit Krankschreibungen.

Gibt es doch Kritik am Umgang dieser Bundesregierung mit dem Coronavirus, geht die meist in eine Richtung: Es werde nicht entschlossen genug durchgegriffen. Mit Verweis aufwärts VR China oder Italien, wo Millionenstädte unter Quarantäne gestellt oder gleich dasjenige ganze Staat zur Gefahrenzone erklärt wurden, heißt es dann: Wie kann es sein, dass in Deutschland die Gesamtheit virtuell ganz normal bleibt, Schulen und Kitas geöffnet bleiben?

Doch welches passiert mit dem öffentlichen Leben, wenn jeder Erziehungsberechtigte ab morgiger Tag selbst die Kinderbetreuung übernehmen müssten oder unter Umständen infizierte Kinder, denen dasjenige Coronavirus nicht gefährlich werden kann, im Zusammenhang den weitaus stärker gefährdeten Großeltern geparkt würden? “Ich bin mir bei der Forderung, Kitas und Schulen zu schließen, nicht sicher, ob das auch zu Ende gedacht wird”, sagt Spahn. Uff Forderungen nachdem Sperrzonen reagiert er, non… er sagt, sie seien vermutlich unwirksam. “Wenn Sie einen Bereich abriegeln und nach einer Weile wieder lüften, kommt der Erreger wieder”, sagt er. Beim Coronavirus handle es sich um eine weltweite Seuche, die erhebliche Teile dieser Weltbevölkerung zusammenfassen werde. “Es kommt. Außer Sie sind auf einer Insel.”

“Wir reden hier über Monate”

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Es sieht so aus nicht, denn wollten Spahn und Merkel die Öffentlichkeit nicht verschonen. Sie exponieren zwar stets, dass die Krankheit den allermeisten Menschen nicht gefährlich werde. Doch sie sagen zweite Geige: Es gibt bisher kein Heilmittel, keine Impfung und die wirkliche Schlimmer Zustand stehe erst noch vor.

Im Kontext dieser späteren Untersuchung im Bundestag räumt Spahn ein, es gebe Hinweise darauf, dass sich die weltweite Seuche zweite Geige nicht durch die kommende warme Saison verlangsamen werde, wie etwa im Zusammenhang Erkältungs- oder Influenza-Viren. “Es gibt Erkenntnisse darauf, dass das nicht der Fall sein wird”, sagt dieser Ressortchef aufwärts Nachfrage eines Abgeordneten. Er halte es zu Gunsten von erdenklich, dass die Coronavirus-Schlimmer Zustand dasjenige Leben in Deutschland solange bis zum Finale des Jahres beeinträchtigt, lautet seine Auflösung aufwärts eine andere Frage. “Wir reden hier über Monate, möglicherweise bis zum Jahreswechsel.”

Weder vor dieser Zeitungswesen noch vor den Abgeordneten im Bundestag kann Spahn jeder Fragen beantworten. Es gebe derzeit keine eindeutige Auflösung, sagt er dann. Er versucht es weiter mit einer Mischung aus Schärfegrad, Ruhe und Sachlichkeit. Und er nimmt jede Frage zeremoniell. Sei es von dieser AfD, die versucht, die Bundesregierung doch irgendwie anzugreifen. Von dieser Linken, die wissen wollen, ob in dieser Risikoabwägung berücksichtigt sei, dass beim kommenden Nato-Manöver “Defender 2020” 37.000 Soldaten aus allen möglichen Ländern durch Deutschland zögen. Er antwortet: “Wir haben diese Übung im Blick.” Oder sei es aufwärts die Kritik aus dieser Grünen-Fraktionen, worauf Spahns Ministerium bisher zu wenig Informationen in Gebärdensprache oder einfacher Sprache zur Verfügung stelle. Welcher Ressortchef sagt zweite Geige dazu: “Ein ganz wichtiger Punkt. Wir arbeiten dran.” Spahn wird in den kommenden Monaten noch viele Fragen beantworten sollen. Bisher schafft er dasjenige, ohne viel Kritik aufwärts sich zu ziehen – im Gegenteil. Ungeachtet, wie er selbst sagt: Die eigentliche Schlimmer Zustand steht ja noch vor.



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