Stadt oder Staat – wo sind Inzidenzen höher?


Hotspots in Thüringen, Sachsen oder Bayern lassen vermuten, derzeit vor allem uff dem Staat die Inzidenzen nachher oben schnellen. Doch ist dies tatsächlich so oder gibt es in Wahrheit viel mehr Ansteckungen in den Ballungsräumen? Und welches sind die Gründe für jedes dies eine oder andere?

Förmlich sollte man nehmen, dass die weltweite Seuche vor allem in Großstädten wütet, wo viele Menschen uff engem Raum zusammenwohnen und es im Mühle gleichwohl viel mehr Gelegenheiten gibt, sich anzustecken. Die aktuellen Hotspots sind schon in tendenziell ländlichen Gegenden, vor allem in Thüringen, Bayern und Sachsen. Eine andere Sache ist findet man gleichwohl die Kreise mit den niedrigsten Inzidenzen in jener Provinz, in erster Linie in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Tatsächlich gibt es im Detail danach ein Stadt-Staat-Gefälle, schon in zweierlei Richtungen. Im Großen und Ganzen sind die Unterschiede schon kleiner qua man erwartet und andere Faktoren spielen vermutlich eine wichtigere Rolle.

Höchste Inzidenzen uff dem Staat

Schaut man ausschließlich uff die Extreme, sieht man an jener Spitze jener Corona-Hotspots den Saale-Orla-Ring in Thüringen (Inzidenz 403), gefolgt vom bayerischen Landkreis Kronach (355) und den thüringischen Umwälzen Gotha (343) und Greiz (334). Erst uff Sitz 8 steht in jener verkettete Liste mit Kempten im Allgäu (311) eine Statutarstadt, die mit kurz 70.000 Einwohnern daher gleichwohl nicht ohne Rest durch zwei teilbar ein Ballungszentrum ist.

Während die Hotspots mehrheitlich im Südosten brodeln, findet man die Regionen mit den niedrigsten Inzidenzen ganz im hohen Norden. Die letzter Schrei kleinsten Fallzahlen hat derzeit jener Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen mit 33 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Es nachsteigen die schleswig-holsteinischen Kreise Schleswig-Flensburg (38) und Nordfriesland (39). Dieser niedersächsische Landkreis Wittmund (42) belegt den vierten Sitz, jener Ring Plön (47) uff Reihe 5 liegt ebenso in Schleswig-Holstein die Statutarstadt Flensburg (50).

Große Unterschiede intrinsisch von Großstädten

Die große Neutralleiter befindet sich irgendwo mittendrin und je weiter man in den ntv.de-Tabellen klickt, umso mehr vermischen sich ländliche und städtische Regionen. Spreeathen z. B. befindet sich vollkommen mit einer Inzidenz um die 150 im Bundesdurchschnitt und in guter Interessengruppe mit den Landkreisen Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz oder dem Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt. Mit Treptow-Köpenick hat die Kapitale zusammensetzen Gegend mit einer Inzidenz unter 100 (92), wiederum zählt Neukölln reichlich 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche.

Die großen Unterschiede intrinsisch von Großstädten sind vermutlich zu einem hohen Größenverhältnis soziodemografisch verhältnismäßig. Eine Zusammenfassung des Hefegebäck Senats kam im vergangenen Herbst zu dem Ergebnis, dass ein geringes Einkommen beziehungsweise Erwerbslosigkeit, beengte Wohnverhältnisse und ein hoher Migrantenanteil maßgebliche Faktoren für jedes höhere Inzidenzen sind. “Grundsätzlich ist festzustellen, dass Bezirke, die eine ungünstigere Sozialstruktur aufweisen sowie dichter besiedelt sind und in denen weniger Frei- und Erholungsflächen zur Verfügung stehen, signifikant stärker von der Covid-19-Epidemie betroffen sind”, heißt es im Fazit jener Zusammenfassung.

Die Unterschiede im Detail hat gleichwohl dies Bundesinstitut für jedes JVA-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) festgestellt. Es beobachtet die weltweite Seuche seither Beginn und hat zwar verschiedene Auswirkungen uff die Regionen in den drei Wellen, daher keine signifikanten Unterschiede zwischen Staat und Stadt festgestellt.

Lokale Ausbrüche purzeln jetzt weniger ins Inertia

“Während der ersten Phase der Corona-Pandemie von Februar bis Sommer 2020 verbreitete sich das Virus im städtischen und ländlichen Raum nahezu ähnlich stark”, schreibt dies BBSR. “Auch in der zweiten Welle gab es keine grundlegende Abweichung von diesem Muster. Während im Herbst die 7-Tage-Inzidenz des städtischen Raums leicht über der des ländlichen Raums lag, war hier die 7-Tage-Inzidenz seit Ende des Jahres bis etwa Mitte März etwas höher. Seither gleichen sich die Werte wieder an.” Lokale Ausbrüche mit vielen Infizierten, z. B. in Schlachtbetrieben oder in jener Landwirtschaft, spielen laut BBSR jetzt kaum noch eine Rolle.

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Im Großen und Ganzen gibt es keine nennenswerten Unterschiede zwischen Stadt und Staat.

(Foto: BBSR)

Zwar nach sich ziehen schmächtig besiedelte Gegenden wenig stupend zusammensetzen Vorteil oppositionell Ballungsräumen. Im Grunde hat dies BBSR daher wichtigere Faktoren ausgemacht. Vorrangig nennt es die regionalen Altersstrukturen: Je jünger die Volk im Durchschnitt, umso höher ist tendenziell die Zahl jener Neuinfektionen.

Junge in jener Stadt und uff dem Staat stärker betroffen

In den ersten beiden Wellen waren in jener Stadt oder uff dem Staat die reichlich 80-Jährigen im besonderen stark betroffen. Durch den Fortschritt im Rahmen den Impfungen ist ihr Größenverhältnis daher inzwischen stark zurückgegangen. In jener dritten Woge sind die Fallzahlen im Rahmen Kindern und Jugendlichen nachher oben geschnellt und übersteigen jetzt die Bevölkerungsanteile jener jeweiligen Altersgruppen. Von September 2020 solange bis März dieses Jahres lagen sie noch stabil darunter. Die mittleren Altersgruppen nach sich ziehen zwar nicht ganz so hohe Inzidenzen wie die jungen, zu diesem Zweck hat dies BBSR beobachtet, dass ihre Inzidenzen schon in jener zweiten Woge kräftig stiegen und gleichwohl jetzt spürbar nachher oben umziehen.

Tatsächlich kann man in einer interaktiven Deutschlandkarte jener Technischen Universität München daher nur teilweise eine Vereinbarkeit mit jener Höhe jener Inzidenz wiedererkennen, wenn man die entsprechenden Altersgruppen aktiviert. Es passt nicht wirklich, weil andere Faktoren fehlen.

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Hohe Inzidenzen in Grenznähe

Dazu zählt dies BBSR die Nähe zu Säumen. Während die bayerischen Kreise an jener Grenze zu Ostmark in jener ersten Woge im Frühling im besonderen hohe Fallzahlen verbuchten, zeigten sich nun vermehrt hohe Fallzahlen im Grenzraum zu Tschechien und Polen, schreibt es. Zweite Geige Landkreise in jener Grenzregion zu den Niederlanden seien zum Teil betroffen. Dagegen wiesen die norddeutschen Kreise, die an Dänemark und den Ostseeraum angrenzen, ausgenommen von zeitweilig höheren Werten keine erhöhten Infektionszahlen uff.

Warum die höchsten Inzidenzen in den östlichen Grenzregionen gemessen werden, erklärt dies BBSR nicht. Tatsache ist, dass die Fallzahlen in Tschechien extrem hoch waren, inzwischen daher spürbar in jemanden verliebt sein sind. Neuzeitlich beträgt die Inzidenz dort rund 180. Zweite Geige in Polen sinkt die Inzidenz seither Zustandekommen vierter Monat des Jahres kräftig, ist mit kurz 235 daher immer noch relativ hoch. Wirklich ist an jener Grenze zu Polen tatsächlich nur jener Spree-Neiße-Ring mit einer Inzidenz von rund 220 ein Hotspot.

Pendler im Verdächtigung

Trotzdem stillstehen Pendler aus den Nachbarländern im Verdächtigung, die weltweite Seuche in den deutschen Nachbarregionen anzufachen. Doch ist dies wirklich jener Kasus? Genug damit Tschechien kommen z. B. täglich rund 30.000 nachher Bayern. Im Februar waren im damaligen Hotspot Tirschenreuth laut BR nur 1,4 v. H. jener 1539 getesteten tschechischen Staatsbürger infiziert. Heute hat jener Landkreis mit einer Inzidenz von 75 in jener Region die niedrigsten Fallzahlen.

Zum Besten von Bayerns Staatsminister Joachim Herrmann ist es “eines der Mirakel dieser Pandemie, das ich mir nicht so recht erklären kann, warum der letztes Jahr extrem gebeutelte Landkreis Tirschenreuth heute den besten Wert in ganz Bayern hat, während es in seiner unmittelbaren tschechischen, oberfränkischen und oberpfälzischen Nachbarschaft zum Teil geradezu brodelt”, schreibt er im Newsletter Kommunales aus dem Innenministerium (KIM).

Viele Tests senken langfristig Inzidenzen

Notfalls spielen soziale Komponenten eine wichtige Rolle, die dies BBSR daher nicht messen kann. Dieser Jenaer Infektiologe Matthias Pletz sagte dem Mitteldeutscher Rundfunk, uff dem Staat gäbe es tendenziell eine Vereinskultur, “die Menschen kennen sich besser”. Die Intensität jener Kontakte sei dann entscheidend. Dasjenige Virus halte sich uff dem Staat viel länger.

Viel passiere im privaten Umfeld, die Menschen träfen sich, weil jener soziale Zusammenhalt stark sei, sagte die Pressesprecherin des Greizer Landkreises, Illona Roth, ntv.de. Zum Besten von früher im besonderen abgeschiedene Grenzregionen könnte dies im besonderen zutreffen.

Ein erhöhtes Testaufkommen kann vorübergehend für jedes erhöhte Inzidenzen zuständig sein, nicht daher in einem längeren Zeitraum. So äußerte Mittelpunkt März die Greizer Landrätin Martina Schweinsburg die Hoffnung, durch zahlreiche Tests uff Dauer die Fallzahlen pressen zu können. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihr Ring eine Inzidenz von rund 530. Heute beträgt jener Zahl kurz 270 im Rahmen stark fallender Tendenz. Derbei hilft schon gleichwohl ein Sonderkontingent von Impfstoffen für jedes Thüringer Hotspots, von denen Greiz 7000 Dosen erhielt.

Viele AfD-Wähler – hohe Inzidenzen?

Schließlich gibt es die Theorie, dass Regionen mit einem hohen Größenverhältnis von AfD-Wählern gleichwohl im besonderen hohe Inzidenzen nach sich ziehen. Forscher am Institut für jedes Volksherrschaft und Zivilgesellschaft (IDZ) Jena machten im zwölfter Monat des Jahres zusammensetzen Zusammenhang zwischen hohen Corona-Zahlen und AfD-Hochburgen aus. “Die Ergebnisse der Regressionsanalysen zeigen einen starken und höchst signifikanten Zusammenhang zwischen Corona-Inzidenz und dem Bundestagswahlergebnis der #AfD 2017 auf der Kreisebene”, twitterte IDZ-Chef Matthias Quent. “Dies gilt für Ost- und mit wenigen Ausnahmen auch für Westdeutschland.”

Dasjenige ist nicht von jener Hand zu weisen, die politische Kraft und deren Liebhaber stillstehen den einschränkenden Maßnahmen oft abschlägig oppositionell, halten Covid-19 für jedes harmlos oder leugnen sogar die Existenz einer weltweite Seuche. Zuletzt war dies im Rahmen den Protesten gegen dies Infektionsschutzgesetz zu sehen.

Dieser evangelische Pfarrer eines im besonderen stark betroffenen Hotspots schrieb ntv.de: “Man sieht ständig und überall Menschen in Geschäften, in Bussen, an Schulen, in Büros, die entweder überhaupt keine Maske tragen oder nur unter die Nase gehängt. Dabei wären hier im Hotspot die Folgen eigentlich unmittelbar erkennbar, wenn nicht so viele vor der Realität die Augen verschließen würden.”

Zwischen ihrem kürzlich stattgefundenen Parteitag habe “die AfD in den Corona-Maßnahmen eindeutig ihr neues Feindbild gefunden, dem sie das Narrativ einer vermeintlich heilen Normalität entgegensetzt”, schreibt Daniel Mullis vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) in einem Blogbeitrag. Darin geht es um die Theorie, dass die AfD ihr Glücksgefühl vor allem in Randgebieten jener Interessengruppe sucht. Sei es in abgehängten Stadtrandsiedlungen oder im ländlichen Raum.

Es ist nicht so wie geschmiert

Ein Vergleich mit den Stimmenanteilen im Rahmen jener Europawahl zeigt schon nur eine teilweise Vereinbarkeit von AfD-Hochburgen und Corona-Hotspots, vor allem in Sachsen und Thüringen. dagegen hat tendenziell durchschnittliche Inzidenzen und in Westdeutschland ist nur eine geringe Korrelation zu wiedererkennen.

Einfache Beantworten darauf, weshalb eine Region hohe Inzidenzen hat oder nicht, finden sich danach nur in Ausnahmefällen. Und kommen mehrere Faktoren zusammen und es gibt noch viele Unbekannte, die erforscht werden zu tun sein.