Stars for free – sozusagen: Ende dem Wohnzimmer ins Wohnzimmer


Stars sind nicht nur deswegen Stars, weil sie uns unterhalten, sondern weil sie uns wiewohl irgendetwas zu sagen nach sich ziehen, dasjenige wir Ernsthaftigkeit nehmen wollen. Und so nutzen sie ihre Plattformen nun, um uns aus ihren Wohnzimmern zu entertainen – oder wiewohl zu mahnen.

Jedweder Konzerte plumpsen ohne Rest durch zwei teilbar aus oder werden verschoben. Dasjenige muss man jetzt so hinnehmen, allerdings es macht wiewohl unentschieden. Unentschlossen, weil wir unsrige Stars gen dieser Podium nicht sehen können, und unentschieden wiewohl, weil viele Künstler selbst sich fragen, wie sie überleben sollen. Sicher, wenn James Blunt in dieser leeren Elbphilharmonie spielt oder Chris Martin jammt (“Ich bin in den nächsten dreißig Minuten für euch da!”) oder John Legend aus dem schicken Wohnzimmer am Piano klimpert, während die noch schickere Gattin sich im Hintergrund räkelt (und John selbst keine Hosen am Piano trägt, wie er verrät), dann sollen welche drei jetzt nicht gerade heraus ums Überleben ringen. Sie werden die nächsten Monate und Verdienstausfälle verschmerzen. Schön, dass sie trotzdem derbei sind, uns zu unterhalten in diesen Zeiten, in denen doch so wichtig ist. Z. Hd. die Künstler, die kein sattes Polsterung nach sich ziehen, dasjenige sie durch die harten Zeiten tragen wird (sorry, Udo, kleine Pump), sind die Streamingauftritte eine neue Menge, sich pekuniär wenigstens annäherungsweise jenseits Wasser zu halten. Welcher weltumspannende Hashtag zu dieser Initiative lautet #togetherathome.

Selbige Menge von Musikaufführung oder Show wird uns in den nächsten Zeiten nun darum öfters begegnen. Sicher, eine Big Schmöker wird nicht derbei sein, und wiewohl die Philharmoniker werden nicht denn Ganzes zutage treten können, allerdings wir nach sich ziehen die Möglichkeit, Künstlern und Künstlerinnen zu lauschen und nebenbei noch zu routiniert, ob es c/o denen wie c/o Hempels unterm Sofa aussieht. Denn sie können ja wiewohl nicht raus. Wir werden darum trotz dieser Weite irgendwie zusammen sein (schöne Grüße an Fanta 4 und Clueso) und eine neue Menge von Vertrautheit erleben, wie wir sie vorher vielleicht noch nicht erlebt nach sich ziehen. Und ganz nebenbei ist dasjenige eine prima Möglichkeit, ein kleinster Teil Währungs… die Kasse zu mitbringen.

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Wir nach sich ziehen es mit Künstlern zu tun, die beweisen wollen, dass sie wiewohl in den schlechteren Zeiten nicht wie geschmiert von dieser Bildfläche verschwinden, und so mahnen dann wiewohl Urgesteine des Rockmusik- und Popmusik-Business und beherrschend sich, wie wir verdongeln Zerfall dieser Interessengruppe, gar dieser ganzen Welt, verhindern können. Leslie Mandoki zum Leitvorstellung, dieser mit seinem Rundumschlag zu Gunsten von Beachtung sorgt: “Helden sind all die, die jetzt die öffentliche Ordnung aufrechterhalten und im Gesundheitswesen Leben retten und Zuversicht spenden. All die Menschen, die mit ihrem Arbeitseinsatz die eigene und sogar die Gesundheit ihrer Familien riskieren, um unsere Versorgung zu sichern, sei es im Supermarkt oder bei der Müllabfuhr.” Und er fährt fort: “Die Streifenpolizisten, die Krankenschwestern, die Arzthelferinnen, die Busfahrer. Sie alle können sich nicht in ein Homeoffice zurückziehen. Das sind die meist völlig unterbezahlten Helden dieser Tage. (…) Aber die Feinde unserer Gemeinschaft sind die Spekulanten, die sich zu gerne Investmentbanker nennen, wobei ihr Handeln weder mit Investments noch mit dem klassischen Verständnis des Berufs des Bankers etwas zu tun hat, weil sie unserer Gesellschaft massive Schäden zufügen.” Upps, dasjenige sitzt. Und es lohnt sich, Mandokis Statement solange bis zum Schluss anzuhören.

Streamingfestival am Sonntag!

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Trotzdem zurück zu den Wohnzimmerkonzerten, wer macht mit: Die ersten, die bewiesen nach sich ziehen, dass dasjenige geht, ist die Schmöker “Das Lumpenpack”. Dasjenige Ganze war kostenfrei, jenseits Spenden ist man allerdings mehr denn zufrieden. Phänomenale 140.000 Euro kamen c/o diesem “Event” zusammen, die die Schmöker nicht nur zu Gunsten von sich behalten will, sondern wiewohl an Kollegen übergeben möchte. Wie dieser Deutschlandfunk Nova berichtet, hat dasjenige Kölner Veranstaltungsmagazin “rausgegangen.de” die Plattform “dringeblieben.de” gegründet. Dort werden verschiedene Konzerte angeboten, und man freut sich jenseits Beiträge von fünf solange bis zwanzig Euro. 

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Es wird Streamingfestivals verschenken! Ja, weil jedweder anderen Festivals abgesagt wurden oder noch abgesagt werden. Unter ferner liefen Lesungen gibt es: Ärzte-Schlagzeuger und Wortedrechsler Bela B z. B. gab prestigevoll, dass sein Verlagshaus Lesungen streamen wird. Außerdem soll am Sonntag von 18 solange bis 22 Uhr ein Streamingfestival unter #wirbleibenzuhause stattfinden, dasjenige vom ins Leben gerufen wurde. Dort treten dann Lotte und Max Giesinger gen, Mathea, Michael Schulte, Nicos Santos, Alvaro Soler, Lea und Johannes Oerding.

Und unter “unitedwestream.de” können wir dann nahtlos übersehen in die Nacht: Ende Krapfen Clubs lauschen und sehen wir DJs, die zu Gunsten von uns ausstellen, und dann können wir sogar zusammen mit unseren Freunden per Splitscreen richtig Party zeugen. Mithin “richtig” im Sinne von “Party in den Zeiten von Corona”. Trotzdem viel Spaß!



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