Sterblichkeit viel weniger bedeutend: Heinsberg-Studie enträtselt Coronavirus


Dieser Ring Heinsberg in NRW ist eine welcher am schwersten vom Coronavirus betroffenen Regionen Deutschlands. Synchron liefert er Forschern wichtige Erkenntnisse zu dem Virus. Eine neue Studie ermittelt etwa eine geringere Tödlichkeit pro die Region, denn andere Quellen vermuten lassen.

Dasjenige Coronavirus ist vermutlich doch nicht so tödlich wie befürchtet: Während die amerikanische Johns Hopkins University pro Deutschland eine Sterblichkeitsrate von sozusagen zwei v. H. angibt, deutet dasjenige Zwischenergebnis einer laufenden Studie im Ring Heinsberg in NRW darauf hin, dass die sogenannte Sterblichkeit von Sars-Co.-2 klar niedriger ist. Dasjenige Team um den Virologen Hendrik Streeck stellte starr, dass bisher nur 0,37 v. H. welcher Covid-19-Patienten nachdem einer Infektion mit dem Virus gestorben sind.

Streeck und weitere beteiligte Forscher hatten Finale März schon die zweite Untersuchung im Ring Heinsberg gestartet – sie subsumieren sich uff die Kirchgemeinde Gangelt, in welcher sich vermutlich nachdem einer Karnevalssitzung Mittelpunkt Februar dasjenige Virus rasend schnell verbreitet hatte. Die Forscher nach sich ziehen dort 1000 Einwohner aus etwa 400 Haushalten befragt, Rachenabstriche genommen und Blutproben uff Antikörper gegen dasjenige Virus untersucht. Nachher welcher Schätzung welcher Information von rund 500 Personen scheint sicher: Schon 15 v. H. welcher Menschen in Gangelt nach sich ziehen sich mit dem Coronavirus angesteckt und etwa genauso viele sind schon resistent gegen den Erreger.

“Das ist wichtig, denn es bedeutet auch, dass 15 Prozent der Bevölkerung sich nicht mehr infizieren können”, sagte Streeck im Zusammenhang welcher Präsentation des Zwischenergebnisses. Und es bedeute selbst “eine gewisse Verlangsamung in der Ausbreitung”. Vorher waren die Forscher von etwa 5 v. H. Infizierten ausgegangen – die Dunkelziffer welcher Corona-Infektionen pro Gangelt war ergo etwa zu zweit so hoch. Sehr wohl vermeiden es Streeck und seine Kollegen, daraus Schlussfolgerungen uff eine Dunkelziffer pro ganz Deutschland abzuleiten. Im gesamten Bundesgebiet sind nachdem Informationen von ntv.de bisher 109.452 Menschen mit dem Virus infiziert worden.

“Virus schlummert nicht im Körper”

Eine ebenfalls wichtige Erkenntnis welcher Forscher: Wer einmal dasjenige Virus überstanden hat, ist es selbst los – “das Virus schlummert nicht im Körper”, sagte Gunther Hartmann von welcher Uniklinik Bonn, welcher ebenfalls an welcher Studie beteiligt ist. Damit ist selbst dasjenige Gelingen einer sogenannten Herdenimmunität möglich. Im Rahmen dieser verschwindet ein Erreger aus einer Population, wenn 60 solange bis 70 v. H. welcher Volk resistent sind. Sehr wohl, so betont Hartmann, eine Unangreifbarkeit gegen Sars-Co.-2 wohl nur sechs solange bis 18 Monate an. Von dort sollte dasjenige Ziel einer Herdenimmunität “in einem überschaubaren Zeitraum stattfinden”.

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Sehr wohl ist die Erwägung, eine Herdenimmunität pro ganz Deutschland anzustreben, unter Experten umstritten – selbst, weil uff dem Weg dorthin sich Mio. Menschen infizieren müssten. Dies würde dann nicht nur viele schwere Verläufe welcher Leiden zur Folge nach sich ziehen, sondern selbst viele Todesopfer. Sehr wohl könnte eine weitere wichtige Erkenntnis aus welcher Heinsberg-Studie ebendiese Gehorchen einer Herdenimmunität abschwächen, Vertrauen schenken die Forscher. Denn welches sich selbst gezeigt habe: “Wir können den Schweregrad der Erkrankung durch Hygienemaßnahmen reduzieren”, so Hartmann. Denn die Zahl welcher aufgenommenen Erreger habe Stärke darauf, wie schwergewichtig ein Patient an Covid-19 erkrankt. Durch den richtigen Umgang mit welcher Seuche könne von dort den “Weg so gestalten, dass die Letalität weiter sinkt”.

Wie dasjenige möglich sein könnte, erklärte Martin Exner vom Institut pro Hygiene und öffentliche an welcher Bonn: Man müsse “die Konzentration von Krankheitserregern so minimieren, dass der Körper damit klar kommt und gleichzeitig eine Immunität ausbilden kann”. Natürlich seien derartige Gegebenheiten nicht im Zusammenhang “Superspreading Events” wie einer Karnevals-Sitzung oder einer Apres-Ski-Lokal wie in Ischgl gegeben, so die Forscher. Sehr wohl dann, wenn die gesamte Volk sich weiter an gewisse Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen halte.

“Hohe Disziplin” in Deutschland

Und die Vorzeichen hierfür sind offenbar gut. Exner erklärte, es gebe in Deutschland “eine hohe Disziplin bei der Einhaltung der Maßnahmen”. Dies ermögliche es, “dass man beginnen kann unter bestimmten Rahmenbedingungen, die Phase der strengen Quarantänisierung zurückzunehmen”. Wichtig sei, dass die Hygienemaßnahmen streng eingehalten würden. Kliniken, Kranken- und Altenheime sowie die ambulante Versorgung müssten “weiter maximal” geschützt werden.

Mit Blick uff Schulen und Kindergärten sagte Exner, “dass jüngere Menschen weniger gefährdet sind”. Es sei möglich, dass entsprechende Einrichtungen nur wenige Kinder nehmen und unter Abstandswahrung und Einhaltung welcher Hygienevorschriften wieder öffneten. “Das sind Maßnahmen, die wir aus hygienischer Sicht empfehlen, die muss man dann gesellschaftlich umsetzen.”

Und damit kommt die Politik ins Spiel. NRW-Premierminister Armin Laschet hob hervor, die neue Studie aus Heinsberg sei “ein weiterer Baustein, der uns hilft, zu einer verantwortungsvollen Entscheidung zu kommen”. Näheres werde im Kontrast dazu erst am kommenden Mittwoch zwischen den Länderchefs und Bundeskanzlerin besprochen. Die Wettkampf etwa zur Freigabe von Schulen müsse “einheitlich zwischen den Ländern entschieden werden”, betonte Laschet.



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