Streeck: “Wir haben Polizei vor unserer Tür”


Seither Monaten arbeitet an jener Erprobung des Coronavirus – und steht damit m Hauptaugenmerk jener Öffentlichkeit. Dieser 43-Jährige polarisiert, seine pragmatische Herangehensweise an die weltweite Seuche gefällt nicht jedem. Dieser renommierte Virologe erhält Morddrohungen und steht unter Polizeischutz. Im Interview erklärt er, wie ihn die weltweite Seuche Personal… geprägt hat – und welches er im Nachhinein qua Fehler betrachtet.

ntv: Warum sind Sie Virologe geworden? War dasjenige seit alters Ihr Traum?

Hendrik Streeck: Selbst hatte gleichsam immer zwei Seelen in meiner Mamma. Gen jener zusammensetzen Seite wollte ich Doktor werden und fand Mikroben und Viren immer schon spannend. Gen jener anderen Seite wollte ich Filmmusikkomponist werden und konnte mich nie so richtig entscheiden, welches jener richtige Weg ist. Am Werden habe ich im gleichen Sinne angefangen, Musikwissenschaften und Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Es gibt sehr viele musikalische Menschen in jener Medizin. Dies hat damit zu tun, dass man im gleichen Sinne qua Virologe viel mit Gefühlen und Mitfühlen zu tun hat. Man fühlt schon mit den Menschen, die die weltweite Seuche betrifft. Zum zusammensetzen die, die infiziert werden und natürlich im gleichen Sinne die Menschen, die divergent von jener weltweite Seuche betroffen sind.

Gab es ein ausschlaggebendes Erlebnis, warum Sie doch kein Filmkomponist, sondern Virologe geworden sind?

Ja, ich saß an meiner Zwischenprüfung in Musikwissenschaften oben Adornos Sicht hinauf Stravinsky und dachte dann, dass mir dasjenige simpel zu trocken ist. Und dann habe ich beschlossen, Medizin zu studieren. Außerdem habe ich 1994 den Streifen “Outbreak” mit Dustin Hoffman gesehen und jener hat mich wirklich begeistert. Daraufhin habe ich gedacht, dass ich dasjenige im gleichen Sinne zeugen will.

Welches genau hat Sie an dem Streifen so begeistert?

Am faszinierendsten an dem Streifen fand ich, wie Dustin Hoffman in zusammensetzen Virus-Hotspot gegangen ist. Er hat quasi sein eigenes Leben riskiert, um die Menschheit zu sichern.

So zusammensetzen ähnlichen Moment hatten Sie im gleichen Sinne in Ihrem Leben, qua Sie im März kategorisch nach sich ziehen, nachdem Heinsberg zu möglich sein.

Man muss natürlich sagen, dass dasjenige Virus in “Outbreak” viel gefährlicher und tödlicher war. Immerhin lukulent, dasjenige war schon ein komisches Gefühl, in den Hotspot reinzufahren, während ganz anderen rausfahren.

Wie war jener Moment für jedes Sie, qua Sie gesehen nach sich ziehen, dass dasjenige Virus nachdem Europa kommt? Arbeitet man qua Virologe genau hinauf so zusammensetzen Moment hin? Freut man sich sogar vielleicht?

Nein, meine Gedanken waren zu jener Zeit völlig andere. Dieser Umzug nachdem Bonn stand vorher. Dann die Frage, wie man sich gar seine neuen Kollegen vorstellt, wie man sich strategisch aufstellt. Wir planen für jedes nächstes Jahr den großen Aids-Kongress in Bundeshauptstadt und wir wissen jetzt ja noch nicht mal, ob jener gar stattfinden kann. Da waren meine Gedanken eigentlich, wie man dasjenige was auch immer jetzt neu strukturiert.

Nun finden Sie sich in den Fernsehshows jener Republik wieder. Sie nach sich ziehen mit Ihrer Sicht hinauf die weltweite Seuche zusammensetzen Nerv getroffen. Wie hat sich Ihr Leben durch die weltweite Seuche verändert?

Es ist nichts mehr so, wie es vorher war. Selbst habe wenig solange bis keine Freizeit mehr. Man schafft es weder noch mehr, die ganzen E-Mails und Anfragen zu behauen. Früher habe ich immer gedacht, man könnte immer noch mehr schaffen. Mittlerweile habe ich dasjenige Gefühl, dass dasjenige weder noch mehr möglich ist. Selbst werde hinauf jener Straße erkannt, wenn wir essen möglich sein. Selbst bekomme viele Zurufe. Viele wollen im gleichen Sinne simpel mit mir reden, weil sie bestimmte Fragen nach sich ziehen. Immerhin wir nach sich ziehen gerade im gleichen Sinne Polizei vor jener Tür, weil ich Morddrohungen bekommen habe.

Welche Klasse von Beschimpfungen und Beleidigungen nach sich ziehen Sie denn schon erlebt und wie wahrnehmen Sie sich damit?

Selbst glaube, sowie man sagt, dass dasjenige ein Virus ist, dasjenige man nicht bagatellisieren sollte, dann passt dasjenige Einigen nicht in den Kram. Selbst nehme jene Bedrohungen Humorlosigkeit, dessen ungeachtet ich lasse mein Leben davon nicht leiten. Selbst habe in Uganda gelebt, in Südafrika und indem habe ich im gleichen Sinne gelernt, mit Gefahren und Risiken umzugehen.

Wie ist dasjenige, plötzlich erkannt zu werden von Fremden?

Ungewohnt und es gibt da natürlich im gleichen Sinne negative Seiten. Es gibt Momente, da möchte man simpel nicht gerne erkannt werden. Wenn ich im Fitnessstudio bin und Sportart mache, dann mache ich dasjenige doch möglichst für jedes mich im Alleingang.

Wie empfindet Ihr familiäres Umfeld jene neue Situation?

Mein Mann ist unglaublich unterstützend. In jedem Bezirk versucht er mir unter die Arme zu greifen. Meine Erziehungsberechtigte sind stolz hinauf mich und fiebern mit.

Gab es eine Situation, in jener Ihnen was auch immer zu viel wurde?

Es gab Situationen, in denen ich simpel falsch verstanden wurde. Selbst versuche immer jene Gratwanderung zu möglich sein, dasjenige Virus hinauf jener zusammensetzen Seite nicht zu überdramatisieren und hinauf jener anderen Seite nicht zu bagatellisieren. Selbst kenne die emotionale Seite von . Ganz am Werden jener weltweite Seuche hatten zwei sehr enge Familienangehörige von mir Covid-19. Selbst habe mehrmals täglich angerufen, um mich zu vergewissern, dass sie keinen schweren Verlauf nach sich ziehen. Da habe ich mir große Sorgen gemacht. Zum Hochgefühl war es zusammen mit beiden ein milder Verlauf.

Können Sie abends noch gut einschlafen?

Es gibt schon Situationen, in denen ich wachliege. Vor allem, wenn man so angegangen wird. Nachdem die Heinsberg-Studie veröffentlicht wurde zum Vorzeigebeispiel. Selbst wollte ja helfen und dasjenige wurde irgendwie falsch verstanden. Selbst versuche schon, abends abzuschalten. In der Tat muss ich sagen: Die Zeit, in jener ich schlafe, hat sich so gut wie halbiert. Mehr qua vier solange bis fünf Zahlungsfrist aufschieben Schlaf sind es im Moment nicht.

Unter ferner liefen in den sozialen Medien werden Sie oft angegangen und beschimpft. Wie ist es, sowas oben sich zu Vorlesung halten?

Selbst finde dasjenige oft ungerecht. Eine Person habe ich sogar schlechtweg angeschrieben und gefragt, ob man sich nicht mal reklamieren will. Immerhin leider kam da dann nichts zurück. Da merkt man dann simpel, dass es oft nur drum geht, Stimmung zu zeugen und nicht drum, kontrovers zu diskutieren und zu helfen.

Ihr Pfannkuchen Virologen-Kollege hat sie im gleichen Sinne kritisiert. Nach sich ziehen Sie mal versucht, in Kontakt mit ihm zu treten?

Während wir die Heinsberg-Studie rausgebracht nach sich ziehen, hatten wir Kontakt. Wir Kontakt haben uns im gleichen Sinne gut. Er ist mein Vorgänger hier in Bonn und er hat mir im gleichen Sinne viele Tipps gegeben zum Thema jener Verhandlung, die man mit jener Universität führt. Er hat sich dann dessen ungeachtet sehr negativ geäußert und ich habe ihn dann zwei-, dreimal angeschrieben und ihn gefragt, welches dasjenige soll. Er hat gesagt, er würde sich bevorstehend zusammen mit mir melden – welches er dann dessen ungeachtet nie gemacht hat.

Warum gibt es Ihrer Meinung nachdem so viel Uneinigkeit in jener Szene?

Dies weiß ich wirklich nicht. Selbst würde mir simpel wünschen, dass sich die Virologen-Gesellschaftsstruktur mehr um Einigkeit bemüht.

Welche Rolle hat denn Ihr Hundewelpe Sam in ihrem Leben eingenommen?

Dies Schöne ist, wenn man nachdem Hause kommt und zur Tür reingeht, freut er sich total. Da vergisst man erstmal was auch immer um sich herum.

Gibt es zusammen mit Ihnen im Leben noch Momente, in denen Corona simpel mal keine Rolle spielt?

Selbst versuche seit alters mal wieder Situationen zu finden, in denen ich ausschalten kann. Dies ist dessen ungeachtet, ehrlich gesagt, schwierig. Wir waren im warme Jahreszeit zehn Tage an jener Nordsee. Dies hat drei Tage geklappt, mehr dessen ungeachtet im gleichen Sinne nicht. Persönliche Sachen zu tun sein im Moment simpel warten. Die weltweite Seuche ist wichtiger.

Welche Rolle spielt Ihr Mann denn im Moment in puncto Unterstützung?

Paul nimmt mir unheimlich viel ab. Er kümmert sich nicht nur um den Hund, sondern im gleichen Sinne um unsrige Sozialkontakte, für jedes die ich im Moment wirklich keine Zeit mehr habe. Und man möchte ja nicht am Finale jener weltweite Seuche ohne Freunde dastehen.

Gab es zusammensetzen Moment, in dem Sie gedacht nach sich ziehen: “Stopp, ich muss hier einen Schlussstrich setzen”?

Welche Momente gab es schon. Vor allem nachdem Heinsberg habe ich überlegt, ob ich dasjenige so weiter zeugen will. Vor allem, wenn man versucht hat, irgendetwas beizutragen und zu helfen und dann so angegangen wird – dasjenige ist irgendetwas, welches ich nicht verstanden habe. Selbst finde es richtig, dass ich nichts gemacht habe. Wenn man bewirkt, dass man sich differenziert und qualifiziert äußert und dasjenige zusammensetzen Shitstorm generiert, dann nehme ich dasjenige in Kauf. Selbst bin jener Meinung, dass eine differenzierte Meinung wichtig ist in jener weltweite Seuche.

Gab es irgendetwas in Bezug hinauf Heinsberg, von dem Sie heute sagen würden, dasjenige würde ich nicht nochmal so zeugen?

Retrospektiv war die zurückbegleitend durch die PR-Vertretung Storymachine ein Fehler, weil dasjenige von jener Sache nicht bei der Sache hat. Die Intention war gut. Wir wollten dem Landsmann die Möglichkeit spendieren, uns zusammen mit jener Studie zuzuschauen. Dass dasjenige divergent wahrgenommen wurde, wussten wir vorher nicht. Genug damit Fehlern lernt man.

Welches ist dasjenige größte Learning für jedes Sie?

Wie die Medien funzen. Vieles ist subjektiver qua man denkt. Wenn man zusammensetzen Versteckspiel liest, jener sehr vorurteilsfrei klingt, ist er doch in vielen Bereichen im gleichen Sinne subjektiv geprägt.

Mit Hendrik Streeck sprach Liv von Boetticher

Dies Interview können Sie heute Abend ab 22.15 Uhr zusammen mit RTL “Extra” sehen.